Mo, 30. Oktober 2017

Fußball zwischen Sport und Politik

Ausstellung zeigt Alemannia Aachen von 1933-1945

Bis 1933 spielten Reinhold Münzenberg, „der Eiserne“, und Max Salomon, der trickreiche Stürmer, gemeinsam sehr erfolgreich für Alemannia Aachen, einen der damals bedeutendsten Vereine im Westen des Deutschen Reiches. Ab 1933 trennte die nationalsozialistische Politik ihre Lebenswege, alle Lebensbereiche wurden neu ausgerichtet, auch der Sport.

Die Fan-IG zeigt im Internationalen Zeitungsmuseum (Pontstraße 13, 52062 Aachen) noch bis zum 4. März 2018 die Ausstellung "Alemannia 1933-1945".

Was war Alemannia Aachen in dieser Zeit für ein Verein? Wie wirkte sich die nationalsozialistische Politik auf die Alemannia und das Vereinsleben aus? Wie agierten der Verein und seine Mitglieder im Spannungsfeld zwischen Politik und Sport? Was geschah mit den jüdischen Vereinsmitgliedern? Entlang der Lebenswege von Reinhold Münzenberg und Max Salomon entfaltet die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Fan-IG der Alemannia im Internationalen Zeitungsmuseum gezeigt wird, in Schlaglichtern die Atmosphäre, die Ereignisse und Entwicklungen bei Alemannia Aachen von 1933 bis 1945. Die Ausstellung stützt sich vor allem auf die Vereinszeitung, zahlreiche historische Quellen und Fotos.

Zu sehen ist die Ausstellung von dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr. Kuratorenführungen sind an bislang drei Terminen am 14. November, 16. Januar und 13. Februar geplant. Öffentliche Führungen gibt es immer sonntags um 11 Uhr.

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