Fr, 7. November 2014

Mitteilung der Alemannia

Die Alemannia tritt weiterhin verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen. Mit einem ausgearbeiteten Maßnahmenkatalog will die Alemannia deutliche Signale an die Öffentlichkeit, Fans, Mitglieder und Sponsoren senden.

Ab sofort verbietet der Verein alle Symbole der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) im Tivoli-Stadion. „Es ist deutlich geworden, dass es sich bei der „HoGeSa“ um eine gewaltverherrlichende Vereinigung mit ausländerfeindlichen Tendenzen handelt. Daher untersagt die Alemannia diese Symboliken und wird das Verbot in die Stadionordnung aufnehmen“, sagt Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz.

Des Weiteren werden bereits zum Heimspiel gegen Rödinghausen (Samstag, 14 Uhr) alle Fahnen und Plakate mit der Aufschrift „Gegen alle Stadionverbote“ oder „Stadionverbotler haltet durch“ und ähnliche Fahnen, die sich eindeutig gegen Stadionverbote aussprechen, am Tivoli verboten.

„Die Gremien der Alemannia werden zudem zeitnah einen „Runden Tisch“ mit Vertretern des Fanprojekts sowie der Fan-IG einberufen und den Austausch mit den Ordnungsbehörden weiter intensivieren“, so Dr. Christian Steinborn, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Alemannia Aachen GmbH.

Alemannia Aachen setzt künftig verstärkt auf den Dialog mit Experten. So wird der Klub eine langfristige Zusammenarbeit mit Angelika Ribler vom Institut für SportMediation und KonfliktManagement (Hanau) anstreben. Angelika Ribler ist ausgebildete Sportmediatorin und Gewinnerin des Julius-Hirsch-Ehrenpreises 2010. Mit dem Julius-Hirsch-Preis würdigt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Personen, Initiativen und Vereine, die sich „beispielhaft und unübersehbar für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen und gegen Antisemitismus und Rassismus, für die Vielfalt aller Menschen und für Verständigung und gegen Ausgrenzung von Menschen“ einsetzen.

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