Bewahrung der Identität, Hervorheben der Tradition und das Schaffen einer Atmosphäre, in der sich die Alemannia-Fans wohl fühlen. Diese ehrgeizigen Ziele hat sich die Arbeitsgruppe aus Alemannia-Verantwortlichen und Fan-Vertretern gesetzt, die sich seit Anfang 2009 mit dem neuen Tivoli beschäftigt.
Wer Ideen oder Anmerkungen hat kann sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns über jede Anregung.
Boris Gillessen - Sprecher Stadiongruppe
stadiongruppe@alemannia-aachen.de
Die Arbeitsgruppe besteht neben Geschäftsführer Frithjof Kraemer und dem Leiter Stadionbetrieb Christian Martin aus den Fanbeauftragten Robert Jacobs und Lutz van Hasselt, der Leiterin des Fanprojektes Aachen Kristina Walther, Schlosser Willi Sieprath, Boris Gillessen als Organisator "Aue Pröll im neuen Tivoli" sowie je zwei Vertretern der Fan-IG (Stephan Braun, Hans Libotte), der Aachen Ultras und der Karlsbande Ultras. Dem Verein war es wichtig, die Fans in die Planungen einzubinden und Möglichkeiten von baulichen und grafischen Umsetzungen zu erörtern. „Wir haben festgestellt, wie unterschiedlich die Sichtweisen teilweise sind. Trotzdem wurde unheimlich konstruktiv und engagiert an den Themen gearbeitet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen“, findet Geschäftsführer Frithjof Kraemer.
Zu diesen Ergebnissen zählt beispielsweise die Namensgebung verschiedener Bereiche des Tivoli. So wird das geplante Amateurstadion nach dem 1999 verstorbenen Trainer Werner Fuchs benannt, die Stadiongaststätte trägt den selbstironischen Namen „Klömpchensklub“, und die neuen Trainingsplätze werden die Namen der UEFA-Cup-Spielorte der Alemannia 2004/05 tragen. Rund um das Stadion sorgt ein so genannter „Traditionsweg“ für die Präsenz der schwarz-gelben Historie. Im Umlauf des Stadions können Fans einen geschichtlichen Rundgang machen mit den 16 Kiosken als Stationen, an denen an bedeutende Ereignisse und Personen aus der Vereinsgeschichte erinnert wird. Gegenüber der Kioske sollen von Fans erstellte Graffiti den Wohlfühlfaktor im Stadion erhöhen; im August 2010 wurde von den "Alemannia Supporters" das erste fertiggestellt. Zwischen Kiosken und Graffiti können die Fans an den von Schlosser Willi Sieprath aus Wellenbrechern vom alten Tivoli erstellten Stehtischen Rast einlegen.
Allgemein war die Erhaltung von Artefakten des alten Tivoli wie der Stadionuhr, der Aufstiegssterne von 2006 oder dem Erhalt von einzelnen Bauteilen nach dem geplanten Abriss durch die Stadt Aachen ein zentrales Thema der Arbeitsgruppe. Im Fanshop wurde unter dem Motto „Aue Pröll im neuen Tivoli“ eine kleine Museumsecke mit wechselnden Ausstellungen eingerichtet, für den dort zu sehenden "Mini-Tivoli" wurden Transport und Aufbau organisiert und eigens eine Abdeckhaube angefertigt. Auch Treppenhaus, Foyer und Teile des Klömpchensklubs wurden passend gestaltet. Natürlich kamen auch die klassischen Fanbelange nicht zu kurz wie Vorrichtungen für Zaunfahnen oder Trommeln, Genehmigung von Spruchbändern oder die Organisation und Gestaltung des Fantreffs unterhalb der Südtribüne.
Aufgrund der Vielzahl der Themen kümmert sich die Gruppe auch nach Eröffnung des neuen Tivoli weiter um fangerechte Detailarbeiten rund um den neuen Tivoli. Fragen und Anregungen rund um die Stadion-Arbeitsgruppe beantwortet Sprecher Boris Gillessen unter stadiongruppe@alemannia-aachen.de.
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