2. Bundesliga - Saison 2011/2012 - 34. Spieltag - Sonntag 06.05.2012  - 13:30 Uhr
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  • Infos zum Spiel in München

    Auch zum Spiel bei 1860 München werden Busse zu vergünstigten Preisen angeboten. Alle Infos zu Anreise und Spiel gibt es hier.

    Am Sonntag, 6. Mai (13:30 Uhr) ist die Alemannia beim TSV 1860 München zu Gast.

    Anreise:
    Dank der Unterstützung verschiedener Sponsoren können auch nach München mehrere Busse zum vergünstigten Fahrpreis von 20 Euro angeboten werden. Die Busfahrt ist ausverkauft, an den Bussen werden keine Fahrkarten mehr erhältlich sein.

    Abfahrt der Busse ist um 3:30 Uhr am Tivoli. Die Busse werden in der Albert-Servais-Allee sowie auf der Busspur der Krefelder Straße bereitgestellt. Es wird darum gebeten, sich spätestens 15 Minuten vor Abfahrt an den Bussen einzufinden. PKW-Fahrer können die umliegenden Parkplätze, u.a. den Ü-Wagen-Stellplatz an der Nordwestecke des Stadions nutzen. Die markierte Feuerwehrzufahrt ist dabei unbedingt freizuhalten. Der Parkplatz der Eissporthalle steht wegen eines Zirkus nicht zur Verfügung.

    Die Busse sind mit Schildern an der Windschutzscheibe durchnummeriert. Es besteht freie Buswahl. Um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten, bitte beim Einstieg die Fahrkarten bereithalten (es werden beim Einstieg keine Namen auf der Liste abgehakt). Alle beteiligten Busunternehmen weisen darauf hin, dass selbst mitgebrachte Getränke generell erlaubt sind, Kästen, Fässer und andere sperrige Gegenstände jedoch nicht mit in den Fahrgastraum genommen werden dürfen. Gekühlte Getränke können zusätzlich auch bei den Busfahrern erworben werden. Es handelt sich um Nichtraucherbusse.

    Für die Rückfahrt bitte die im Bus durchgesagten Hinweise zur Abfahrtszeit beachten und denselben Bus wie bei der Hinfahrt benutzen (Busnummer merken). Mitfahrer, die lediglich die Rückfahrt gebucht haben, werden gebeten, sich spätestens 25 Minuten nach Spielende auf dem Gästebusparkplatz am Nordeingang der Allianz Arena einzufinden und dort die mitgereisten Ordner der Alemannia anzusprechen.

    Der Bus der Fan-IG ist ausverkauft. Abfahrt dieses Busses ist um 2 Uhr am Tivoli, es besteht in München vor dem Spiel Gelegenheit zu einem Besuch der Innenstadt. Ansprechpartner sind Stephan Braun (stephan.braun@ig-alemanniafans.de / 0179-6829670) und Frank Beissel (frank.beissel@ig-alemanniafans.de / 0171-9256039).

    Tickets:
    Das Vorverkaufskontingent ist in Aachen vergriffen. An der Tageskasse werden für den Gästebereich noch 600 Stehplatzkarten (verteilt auf die Kassen Nord und Süd) sowie Sitzplatzkarten in ausreichender Anzahl erhältlich sein. Der Preis für ein Stehplatzticket beträgt an der Tageskasse 15 Euro (ermäßigt 12 Euro / Kinder 8 Euro), Sitzplätze sind in den Blöcken 215 bis 219 für 29 Euro (ermäßigt 25 Euro / Kinder 15 Euro) sowie in den Blöcken 107, 108 und 214 für 37 Euro (ermäßigt 32 Euro / Kinder 19 Euro) erhältlich.

    Die Kassen öffnen am Spieltag um 10 Uhr. Gästetickets gibt es sowohl an der Kasse Nord (Busparkplatz) sowie im "Kassencanyon West" (Ankunft mit PKW/ÖPNV). Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird eine frühzeitige Anreise empfohlen - aus Wettbewerbsgründen müssen am letzten Spieltag alle Spiele pünktlich angepfiffen werden.

    Als besonderen Anreiz für möglichst zahlreiche und lautstarke Unterstützung gab es direkt nach dem Spiel gegen den Karlsruher SC die Zusage von Erik Meijer zur Übernahme der Kosten für die Eintrittskarten. Dieses Angebot gilt ausschließlich für alle im Vorverkauf in Aachen erworbenen Tickets.

    Die Erstattung des Eintrittspreises für Fans, die bereits vor der Einladung durch Erik Meijer ein Ticket aus unserem Vorverkaufskontingent erworben haben, erfolgt vom 03.05.2012 (10 Uhr) bis 05.05.2012 (18 Uhr) im Alemannia-Shop im Tivoli. Die Vorlage der Eintrittskarte ist zwingend erforderlich, da diese gekennzeichnet wird. Zu einem späteren Zeitpunkt ist keine Erstattung mehr möglich.

    Adresse:
    Allianz Arena München, Werner-Heisenberg-Allee 25, 80939 München

    Informationen zur Allianz Arena:
    Die im Jahr 2005 eröffnete Allianz Arena ist die Heimstätte der beiden Münchener Vereine FC Bayern und TSV 1860. Auch einige Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft wurden in der Arena ausgetragen, ebenso wie das Champions-League-Finale 2012. In insgesamt drei Jahren Bauzeit entstand die Spielstätte, die 69.601 komplett überdachte Plätze beinhaltet. Bei Ligaspielen sind in der Süd- und Nordkurve im Unterrang 13.500 Stehplätze vorhanden.

    Für Gästefans stehen die Blöcke 110/111 im Unterrang sowie die Blöcke 218/219 im Mittelrang zur Verfügung. Vom Busparkplatz Nord aus kommen die Gästefans über den Eingang Nord ins Stadion und gelangen rechts über die kurze Rampe an der Westtribüne entlang zu ihren Blöcken in der Südtribüne. Gäste, die mit PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln angereist sind, gelangen über den Eingang Süd (die sog. Esplanade) in die Allianz Arena.

    Gästebusse parken in München auf dem Busparkplatz Nord und werden über das Verkehrsleitsystem aus allen Richtungen (am einfachsten von der Ausfahrt 12b Fröttmaning-Nord der A99) dort hin geleitet.

    Erlaubte Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - kleine Fahnen bis 1,50m Stocklänge
    - Zaunfahnen (Aufhängung nach Absprache mit dem Ordnungsdienst, Werbung darf nicht verdeckt werden)
    - PET-Flaschen bis 0,5 Liter
    - Regenschirme ohne Spitze

    Nicht erlaubt sind:
    - Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge
    - Doppelhalter
    - Megaphone
    - Obst
    - Regenschirme mit Spitze

    Nach Absprache (bitte über die Fanbeauftragten der Alemannia anfragen):
    - Trommeln
    - Spruchbänder
    - Sonstiges

    Unser besonderer Dank gilt den Sponsoren, welche die günstige Busfahrt möglich gemacht haben:

    Gebr. Kutsch GmbH & Co. KG Bauunternehmung

    Arei Abwassertechnik

    IBIS Backwaren

    Bitburger Braugruppe GmbH

    iteracon GmbH

    NETsec GmbH & Co. KG

    Manfred Lorenz Generalvertretung der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG

    Josef Courté & Co. KG

    Dr. Meino Heyen

    Red line by Hammer travel GmbH

    Smile Autovermietung GmbH

    Spedition Robertz KG

    Steffes GmbH & Co. KG

    Universal Polythex Kunststoffe GmbH

    Lesezirkel Hans Limberg OHG

    Martin Wurzel Baugesellschaft mbH

    Daimler AG Mercedes-Benz Niederlassung Aachen

    NETAACHEN

    Reisebüro Hagemann GmbH & Co. KG

    ZAQUENSIS GmbH

    Uwe Müller Baumaschinen GmbH & Co. KG

    Nobis Printen e. K.

Auf ins Herzschlag-Finale

Alemannia fährt voller Hoffnung zum Spiel bei 1860 München. Nur ein Sieg zählt.

Am Freitagmorgen fiel kurzfristig eine Entscheidung. Statt wie geplant mit dem Mannschaftsbus, wird die Alemannia die Rückreise nach dem Spiel in München mit dem Flugzeug antreten. Der Grund: Im Falle eines möglichen Relegationsspiels am Freitag soll alles getan werden, damit die Mannschaft optimal regeneriert. Ein Fingerzeig darauf, dass sich am Tivoli noch niemand aufgegeben hat.

„Wir alle glauben fest daran, dass wir die Relegation erreichen“, sagt Torhüter Boy Waterman. „Jeder fiebert auf das Spiel hin, wir sind alle richtig heiß. Mir dauert es eigentlich schon zu lange, von mir aus kann es sofort losgehen“, sagt Kapitän Benny Auer. Seit dem 1:0-Erfolg gegen Mitkonkurrent Karlsruher SC am vergangenen Wochenende lebt die Hoffnung am Tivoli wieder, den Relegationsplatz 16 noch zu erreichen.

Die Ausgangslage ist allen klar: Es hilft nur ein Sieg beim TSV 1860 München, parallel darf der KSC gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt maximal einen Punkt holen. „Mir wäre es am liebsten, wenn wir gar keine Zwischenstände mitbekommen“, sagt Coach Ralf Aussem. „Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen. Wir haben bisher nur erreicht, dass wir überhaupt noch im Rennen sind. Für Euphorie gibt es also keinen Grund. Wir haben ein Endspiel, aber das müssen wir erstmal gewinnen. Danach können wir uns Informationen besorgen, wie es in Karlsruhe ausgegangen ist.“

„Die Sechziger werden sich nicht hängen lassen, sie wollen die Saison vor eigenem Publikum sicher mit einem Erfolg abschließen“, weiß Auer. Mit 31 Zählern aus 16 Partien haben die Münchener eine exzellente Rückrunde gespielt, zuletzt brachte das Team von Reiner Maurer der Frankfurter Eintracht die erste Heimniederlage bei. „Speziell im Offensivbereich sind sie sehr gut aufgestellt. In den letzten Wochen haben sie gezeigt, dass sie eigentlich für höhere Aufgaben bestimmt gewesen wären“, sagt Aussem über den Gegner. Allein wegen der schnellen Spitzen Kevin Volland, Benny Lauth oder Stefan Aigner wird die Alemannia nicht von der ersten Minute an bedingungslos stürmen. „Wir haben 90, 92 oder 93 Minuten Zeit, ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Wie wir das schaffen, ist völlig egal.“

Nicht antreten werden Anouar Hadouir (Innenbandreizung) und Bas Sibum (Mittelfußprellung) die Reise in die bayrische Metropole. Beide haben sich in der Woche beim Training verletzt. Albert Streit kehrt nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurück. Ob der Weg auch gleich in die erste Elf führt, lässt der Coach offen. Nach seiner starken Leistung gegen Karlsruhe ist auch Kevin Kratz ein Kandidat für die Achter-Position.

Bliebe noch die Frage nach der Schützenhilfe aus Frankfurt. „Sie werden sich in Karlsruhe nicht abschießen lassen“, vermutet Benny Auer. Kontakt nach Hessen hat es laut Aussem keinen gegeben. Für den Trainer gibt es ohnehin keinen Grund, irgendetwas an seiner Herangehensweise zu ändern. Sollte Alemannia tatsächlich den Sprung auf Rang 16 schaffen, beginnt am Montagmorgen die Vorbereitung auf die Relegation.

Der Kartenvorverkauf für das Spiel in der Allianz Arena ist in Aachen bereits abgeschlossen. Es wurden rund 1.100 Karten verkauft. Die Alemannia rechnet mit zirka 3.000 Fans, die die Mannschaft zum Auswärtsspiel begleiten werden. Karten sind am Spieltag noch an den Tageskassen vor Ort erhältlich. Mit Hilfe der Unterstützung verschiedener Sponsoren fahren 15 von der Alemannia organisierte Busse nach München.

Die Partie wird geleitet von Markus Wingenbach. Ihm assistieren Markus Sinn und Arno Blos. Vierter Offizieller ist Martin Bärmann.

Spieldaten

Aufstellung

TSV 1860 München: Kiraly – Rukavina, Aygün, Vallori, Schindler (75. Feick) – Aigner, Stahl (83. Bülow), Bierofka (68. Rakic), Nicu – Lauth, Volland / Trainer: Reiner Maurer

Alemannia Aachen: Waterman – Casper, Feisthammel, Olajengbesi, Achenbach – Demai, Kratz – Odonkor (77. Marquet), Streit, Uludag (89. Junglas) – Stiepermann / Trainer: Ralf Aussem

Tore

0:1 Streit (10.), 1:1 Aigner (18.), 1:2 Uludag (21.)

Ecken

6 / 2

Schiedsrichter:

Markus Wingenbach (Altendiez) – Markus Sinn, Arno Blos, Martin Bärmann

Zuschauer:

25.100 (davon ca. 2.500 aus Aachen)

Wetter:

stark bewölkt, 12 Grad

Bitterer Abstieg in Liga 3

Alemannia schlägt 1860 München mit 2:1 und verpasst trotzdem den Relegationsplatz

Tränen auf dem Feld, Tränen auf den Rängen: Der 6. Mai 2012 markiert einen ganz bitteren Tag in der Vereinsgeschichte der Schwarz-Gelben. Obwohl die Alemannia nach 90 starken Minuten verdient mit 2:1 bei den Münchener Löwen vom Platz ging, reichte es aufgrund des 1:0-Erfolgs des KSC gegen Eintracht Frankfurt am Ende nicht für den Relegationsplatz. Das Team von Ralf Aussem setzte von der ersten Minute alles daran, die letzte Möglichkeit auf Platz 16 zu nutzen. Albert Streit brachte die Jungs vom Tivoli in der 11. Minute in Führung, ehe Aigner wenig später zum 1:1-Ausgleich traf (18.). Durch starkes Kombinationsspiel kamen die Schwarz-Gelben immer wieder in der Offensive zum Zug, Alper Uludag traf per Traumtor in der 21. Minute zum 1:2. Nach der Pause passierte nicht mehr viel, die Alemannia hatte die Begegnung gegen die Hausherren weitestgehend im Griff. Doch auf dem anderen Platz wollte ebenso nichts mehr passieren, so dass der Abstieg in Liga 3 nicht mehr abgewehrt werden konnte.

Ralf Aussem konnte beim so wichtigen Endspiel in München wieder auf Albert Streit zurückgreifen, der gleich als Kapitän die Mannschaft anführte und hinter Angreifer Marco Stiepermann als „Zehner“ begann. Über die Außen kamen wie gewohnt Alper Uludag und David Odonkor, Kevin Kratz und Aimen Demai markierten die Doppelsechs im 4-2-3-1-System. Vor Keeper Boy Waterman formierte sich die Viererkette mit Mirko Casper, Seyi Olajengbesi, Tobi Feisthammel und Timo Achenbach.

Es ging um so viel für die Alemannia. Was zählte, war nur ein Sieg. Von Anfangsnervosität war bei den Schwarz-Gelben keine Spur. Hochkonzentriert ging man zu Werke, ruhig lief der Ball durch die eigenen Reihen. Stiepermann kam nach sieben Minuten zu einem ersten Abschluss, auch auf der Gegenseite brachte Stahl die Kugel per Kopf aufs Tor (10.). Doch nur eine Minute später riesiger Jubel bei den Alemannen: Odonkor war über die rechte Seite gestartet, seine flache Hereingabe konnten die Sechziger nicht konsequent klären. Streit  war zur Stelle und traf aus kurzer Distanz zum 0:1.

Die Freude über die Führung war nur von kurzer Dauer: Zum einen lag der KSC zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 in Führung, zum anderen gelang den Hausherren der Ausgleich: Waterman verlor zunächst die Kugel, Stahl konnte seinen Patzer nicht nutzen. Doch nur Sekunden später traf Aigner nach Vorlage von Volland zum 1:1 (18.).

Die Löwen setzten die Aachener nun mehr unter Druck, Volland scheiterte im Eins-gegen-Eins gegen Waterman aus kurzer Distanz (20.). Doch das Team von Ralf Aussem hatte die perfekte Antwort parat: Achenbach legte das Leder auf der linken Seite zurück auf Uludag, der Maß nahm und die Kugel direkt mit Wucht aus 20 Metern in den oberen Winkel hämmerte – ein Traumtor zur erneuten Führung (21.).

Die Hoffnung war wieder da. Dennoch: Es war weiterhin ein hartes Stück Arbeit gegen die Sechziger, die immer wieder mit schnellen Pässen in die Tiefe für Gefahr sorgten. Torchancen gab es bis zur Pause allerdings nicht mehr – auf keiner Seite. Die Alemannia hatte die Partie weitestgehend im Griff, mit der knappen Führung ging es in die Kabine.

Auf dem eigenen Platz lief bis dato alles nach Plan. Doch mit einem Auge schielte man weiterhin nach Karlsruhe, wo der KSC  immer noch gegen die Eintracht aus Frankfurt führte. Auch wenn es für die Münchener Löwen im Gegensatz zur Alemannia um nichts mehr ging, gaben sie sich nicht einfach so geschlagen. Aigner versuchte es aus der Distanz, seinen strammen Schuss klärte Waterman zur Seite (53.). Ebenso bei Stahls Distanzschuss wurde es gefährlich, den abgefälschten Ball lenkte Waterman so gerade noch über die Latte (65.).

Es war ein starker Auftritt der Alemannia. Angesichts des enorm großen Drucks machte das Team von Ralf Aussem das hervorragend. Zweikampfstark, ballsicher und immer wieder mit Zug nach vorne. Großchancen gab es nicht mehr wirklich im zweiten Durchgang, der Blick ging hauptsächlich nach Karlsruhe – und der sorgte für schlechte Stimmung. Es reichte nicht, der KSC ließ sich den Sieg vor eigenem Publikum nicht mehr nehmen, so dass die Alemannia am Ende als direkter Absteiger feststand. Die Spieler kämpften mit den Tränen und verabschiedeten sich von den treuen Fans, die in der bitteren Stunde bedingungslos zu „ihrer“ Alemannia standen. Die Schwarz-Gelben verabschieden sich nach 13 Jahren mit Anstand aus der Zweiten Liga.

Zum Spiel

Albert Streit: Wir sind nicht sauer auf Frankfurt, sondern auf uns selbst. Wir hatten in den vergangenen Wochen so oft die Möglichkeit, uns aus eigener Kraft zu befreien, und haben es nicht geschafft. Wenn du am letzten Spieltag auf Platz 17 stehst, hast du den Abstieg auch irgendwo verdient. Wir wussten in der Halbzeitpause, dass der KSC gegen Frankfurt führt. Trotzdem haben wir bis zum Ende alles gegeben. Es ist sehr bitter nach dem Spiel zu den Fans zu gehen und zu sehen, wie die Leute Tränen in den Augen haben. Wir müssen das jetzt erst einmal verdauen und dann die Planungen für die kommende Saison vornehmen. Ich bin bereit, beim Wiederaufbau in Aachen mitzuhelfen.

Thomas Stehle: Wir sind nicht heute abgestiegen und auch nicht letzte Woche. Die Ursache liegt in der gesamten Saison. Dem einen oder anderen Spieler wurde ja oft nachgesagt, dass er mit den Gedanken nicht mehr bei der Sache sei. Ich denke, heute hat man das Gegenteil sehen können. Wir haben alles versucht, aber weil der KSC gewonnen hat, war alles für den Arsch. Der Verein muss jetzt schnell handeln und für die neue Saison planen. Wir stehen nämlich derzeit vor einem Scherbenhaufen. Ich hoffe, auch in Zukunft bei der Alemannia spielen zu können.

Ralf Aussem: Wichtig war heute in erster Linie unser Auftreten. Wir wollten uns nicht im Nachhinein den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben. Es war keine einfache Situation für uns, aber wir haben besonders in den ersten 45 Minuten eine tolle Leistung abgeliefert. Ich denke, das Spiel heute mal wieder gezeigt, dass wir eigentlich zu Unrecht da unten stehen. Aber eben nur eigentlich. Denn wenn du die Saison als Vorletzter mit zwei Punkten Rückstand auf den 16. beendest, ist der Abstieg letztlich verdient. Wir müssen uns jetzt schütteln. Es ist bitter, dass wir den Weg nach unten antreten müssen. Aber wir werden wieder kommen, versprochen!

Meino Heyen: Die Saison war eigentlich vom ersten Spieltag an schwierig für uns, seither laufen wir dem Erfolg hinterher. Heute waren wir auf andere angewiesen, das ist immer schwer. Es wäre leichtsinnig gewesen, wenn wir in der letzten Zeit nicht schon für die Dritte Liga geplant hätten, das Damoklesschwert des Abstiegs schwebt ja schon etwas länger über uns. Wir werden morgen sicherlich die ersten Entscheidungen treffen. Wir haben schon mit dem einen oder anderen Spieler gesprochen, das werden wir morgen intensivieren.

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