Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 16. Spieltag - Dienstag 12.11.2013  - 20:15 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Uerdingen

    Am Dienstag, 12.11.2013 spielt die Alemannia beim KFC Uerdingen. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Dienstag, 12. November 2013 um 20:15 Uhr im Grotenburg-Stadion statt.

    Tickets:
    Karten sind ab sofort bis Dienstagmittag im Alemannia-Shop im Tivoli sowie beim Heimspiel am Fantreff erhältlich. Für Alemannia-Fans gibt es ausschließlich Sitzplatzkarten zum Preis von 10,50 € (Vollzahler) bzw. 8,50 € (ermäßigt).

    Anreise:
    Vom Tivoli bis zum Grotenburg-Stadion sind es je nach Route zwischen 92 und 99 Kilometer. Je nach Verkehrslage fährt man über Mönchengladbach oder Neuss-West auf die A57 in Richtung Krefeld. Diese verlässt man an der Ausfahrt 13 Krefeld-Zentrum und fährt ca. 2 km stadteinwärts, bevor das Stadion auf der rechten Seite liegt. Erst hinter dem großen Parkplatz biegt man die zweite Gelegenheit rechts in die Schönwasserstraße und erneut rechts in die Tiergartenstraße, dort steht ein eigener Parkplatz (P2) für Alemannia-Fans zur Verfügung.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 10€ (bei Zahlung im Bus 2€ Aufschlag) angeboten. Abfahrt ist um 17 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de oder beim Heimspiel am Fantreff entgegengenommen.

    Der geplante Entlastungszug wurde wegen der Verlegung auf Dienstag abgesagt.

    Adresse:
    Grotenburg-Stadion, Tiergartenstraße 165, 47800 Krefeld

    Infos zum Grotenburg-Stadion:
    Das Stadion wurde 1927 als "Grotenburg-Kampfbahn" eröffnet und zwischen 1975 und 1986 auf ein Fassungsvermögen von 35.000 Plätzen erweitert. Heute sind die offenen Stehtribünen hinter den beiden Toren gesperrt. KFC-Fans stehen und sitzen auf der Haupttribüne, für Gästefans stehen Sitzplätze im Block C der Gegengeraden zur Verfügung (erreichbar über den alten Gästeeingang Tiergartenstraße/Violstraße). Einlass ist um 18:45 Uhr.

    Fanutensilien:
    Zaunfahnen, Schwenkfahnen und Doppelhalter bis 1,50m Stocklänge, Trommeln (einseitig offen) und ein Megaphon sind erlaubt.
    Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge sind in begrenzter Anzahl erlaubt, diese bitte unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anfragen. Rucksäcke können nach vorheriger Kontrolle mit ins Stadion genommen werden.

Duell zweier Traditionsvereine in der Grotenburg

Die Alemannia zu Gast bei Aufsteiger KFC Uerdingen

Wenn es am Dienstagabend, 12. November 2013, um 20.15 Uhr im Krefelder Grotenburg-Stadion zum Aufeinandertreffen von zwei ehemaligen Bundesligisten kommt, ist für Nostalgiker kein Platz. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Regionalliga West holt die Anhänger beider Vereine schnell in die Gegenwart zurück. Nur ein Punkt trennen den KFC Uerdingen als Tabellensechszehnten und die drei Ränge besser postierte Alemannia auf dem rettenden Ufer.

„Das Schöne am Fußball ist, dass es Woche für Woche ein neue Situation gibt, um sich zu bewähren und Negativerlebnisse wettzumachen“, sagt Reiner Plaßhenrich, der die Trainingseinheit am Montag aufgrund einer Grippeerkrankung von Cheftrainer Peter Schubert leitete. Der etatmäßige „Co“ attestierte seiner Mannschaft in der letzten Woche eine gute Trainingsleistung. „Die Jungs haben sehr gut und konzentriert gearbeitet und alle konsequent mitgezogen. Auch im offensiven Bereich haben wir uns einige Möglichkeiten erarbeitet, die es im Spiel umzusetzen gilt“, schildert der frühere Führungsspieler seine Eindrücke. Auf die Alemannia warten mit Uerdingen, Velbert und Wattenscheid noch drei richtungsweisende Spiele im Monat November. Für das Selbstvertrauen wäre ein Erfolgserlebnis am Dienstag sicherlich Gold wert. „Wir brauchen uns nichts vorzumachen. Es geht jetzt um den Klassenerhalt. Uns war von vorneherein klar, dass es eine schwierige Saison wird. Das muss jeder begreifen und alles auf dem Platz dafür tun“, fordert Plaßhenrich vor dem für beide Mannschaften wichtigen Spiel von seinen Jungs.

Ein Wiedersehen gibt es am Dienstagabend mit Andreas Korte, Waldemar Schattner sowie den Trainern Eric van der Luer und Hans Spillmann. Während die Spieler vorrangig in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kamen, war van der Luer bei der Alemannia nach seiner aktiven Karriere noch als U23-Coach, Co-Trainer der Profis sowie als Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum tätig. In seiner ersten Saison als KFC-Verantwortlicher führte er den Traditionsklub, der insgesamt 14 Spielzeiten in der Bundesliga aktiv war, zurück in die Viertklassigkeit. „Uerdingen hat sich nach anfänglichen Problemen in der Liga gefunden und ist besonders im Konterspiel sehr stark. Da dürfen wir dem Gegner keine Räume bieten“, sagt Plaßhenrich. Drei Akteure werden im Aachener Aufgebot am Dienstagabend sicher fehlen. Neben Kris Thackray (Aufbautraining) und Florian Abel (Bänderriss) wird Tobias Ahrens die Zeit erhalten, sich über die U23 wieder für die Regionalligaelf zu empfehlen. Ob Kapitän Peter Hackenberg wieder eine Option für den Kader ist, soll sich in einem Gespräch nach dem Abschlusstraining herauskristallisieren.

Zuletzt trafen sich beide Mannschaften im August 1990 in der ersten Runde des DFB-Pokals. Die Alemannia, damals gerade in die Oberliga Nordrhein abgestiegen, unterlag dem Bundesligisten nach Verlängerung damals unglücklich mit 0:1. Die Bilanz aus insgesamt 18 Ligaspielen sieht Uerdingen mit acht Siegen ebenfalls im Vorteil. Sieben Duelle endeten Unentschieden und nur dreimal siegten bislang die Tivoli-Kicker. Im Vorverkauf wurden in Aachen bislang 150 Karten abgesetzt. Insgesamt werden rund 500 Alemannia-Fans in Krefeld erwartet. Der Fernsehsender Sport1 berichtet ab 19.45 Uhr live aus der Grotenburg. Zusätzlich bietet die Alemannia wie gewohnt einen Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker). Das Spiel steht unter der Leitung von Sven Waschitzki aus Essen, der an den Seitenlinien von Florian Kötter und Andre Berger unterstützt wird.

Spieldaten

Aufstellung

KFC Uerdingen: Udegbe – Schattner, Nimptsch, Alexiou (42. Rubink), Touré – Ellguth – Kuta, Issa (83. Pappas), Saka (46. Voorjans), Lamidi – Uzun / Trainer: Eric van der Luer

Alemannia Aachen: Löhe – Schumacher, Ajani, Opper, Stevens – Marquet, Neppe, Lejan, Dowidat (89. Strujic) – Garcia (83. Sangaré), Krasniqi / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

1:0 Lamidi (17.), 1:1 Marquet (33.), 2:1 Voorjans (61.), 2:2 Krasniqi (66.)

Verwarnungen

  Lejan (71.),   Issa (73.)

Ecken

8 / 5

Schiedsrichter:

Sven Waschitzki – Florian Kötter, Andre Berger

Zuschauer:

3.054 (davon ca. 600 aus Aachen)

Wetter:

leichter Regen, 6 Grad

Teilerfolg nach zweimaligem Rückstand

Schubert-Elf kommt beim KFC Uerdingen zum ersten Remis der Saison

Die Alemannia hat nach zweimaligem Rückstand beim KFC Uerdingen das erste Unentschieden in dieser Saison geholt und den 13. Tabellenplatz verteidigt. Vor 3.054 Zuschauern im Krefelder Grotenburg-Stadion konnten Sascha Marquet und Abedin Krasniqi jeweils eine Führung der Gastgeber zum 2:2-Endstand egalisieren.

Bei der Alemannia gab es im Vergleich zum Oberhausen-Spiel gleich vier Änderungen in der Startformation. Florian Abel fehlte verletzt und Nazim Sangaré, Armand Drevina sowie Domagoj Duspara nahmen auf der Bank Platz. Sascha Marquet, Rafael Garcia, Jochen Schumacher und Abedin Krasniqi waren dafür wieder erste Wahl. Eine Viertelstunde beschnupperten sich die beiden Teams aus dem unteren Tabellendrittel auf dem nassen und tiefen Boden. Wie aus heiterem Himmel schlug nach 18 Minuten gleich der erste Schuss im Aachener Tor ein. Issa Issa legte den Ball für Lamidi ab, der Löhe mit einem platzierten Linksschuss aus 20 Metern keine Abwehrchance ließ – 1:0. Nur zwei Minuten danach tauchten die Hausherren erneut gefährlich vor dem Alemannen-Gehäuse auf. Uzun konnte aus 12 Metern abziehen, das Leder wurde zunächst geblockt und den Nachschuss setzte Kuta dann viel zu überhastet weit links vorbei (20.).

Die Schwarz-Gelben schüttelten sich kurz und meldeten sich dann eindrucksvoll zurück. Garcia drehte sich um seinen Gegenspieler und zog flach ab, doch KFC-Keeper Udegbe verhinderte per Fußabwehr den Ausgleich (25.). Vier Minuten später hatten die rund 800 mitgereisten Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Neppe spielte zunächst in den Lauf von Garcia, der anschließend für Krasniqi ablegte. Das leere Tor vor Augen, traf der Aachener Stürmer den Ball nicht richtig und sorgte für kurzzeitige Verzweiflung im Lager der Kaiserstädter (29.). Der verdiente Ausgleich sollte wenig später dennoch fallen. Neppe flankte von der linken Seite und Marquet wuchtete den Ball per Kopf zum 1:1 unter die Latte (33.). Die Alemannia blieb am Drücker und die Uerdinger Abwehr wirkte vom schnellen Kombinationsspiel der Tivoli-Kicker in dieser Phase überfordert. Garcia drang in den Strafraum ein und legte erneut für Krasniqi ab, der aus sieben Metern knapp links vorbei zielte (37.).

Nach dem Seitenwechsel hatte die Elf von Peter Schubert erneut die Führung auf dem Fuß. Diesmal legte Krasniqi von der rechten Grundlinie für Dowidat auf, der aus zehn Metern über das Tor hämmerte (57.). Auf der Gegenseite stellten die Gastgeber das Chancenverhältnis auf den Kopf. Issa Issa flankte von der linken Seite auf den langen Pfosten auf Voorjans, der mit einem Volleyschuss unhaltbar zum 2:1 in die Maschen traf (61.). Die Alemannia fand auch diesmal die passende Antwort. Nach einem Steilpass von Schumacher enteilte Garcia der KFC-Abwehr und sah den besser postierten Krasniqi. Der Angreifer ließ sich die Butter diesmal nicht mehr vom Brot nehmen und traf zum 2:2 (67.). Das Spiel hatte beiden Teams aufgrund der Platzverhältnisse viel Kraft gekostet und die Räume wurden in der Schlussphase größer. Im offenen Schlagabtausch konnten die Angriffe hüben wie drüben aber nicht mehr konsequent augesspielt werden, sodass es am Ende bei einer Punkteteilung blieb. „Wir haben heute ein intensives Spiel gesehen. Unsere Mannschaft hatte die bessere Spielanlage, hat es aber nicht verstanden, die Chancen so zu nutzen, um als Sieger vom Platz zu gehen“, sagte Co-Trainer Reiner Plaßhenrich nach der Partie und lobte die intakte Moral des Teams: „Die Jungs haben das gemacht, worauf es ankommt. Sie haben nie aufgesteckt und immer weiter gefightet.“

 

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