Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 24. Spieltag - Samstag 22.02.2014  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel gegen Essen

    Bis Freitagnachmittag wurden rund 6.400 Tickets verkauft. Karten sind noch bis 10 Uhr am Spieltag im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Der Alemannia-Shop öffnet um 10 Uhr, die Stadionkassen um 12:30 Uhr.

    Bis Freitagnachmittag wurden rund 6.400 Tickets verkauft. Karten sind noch bis 10 Uhr am Spieltag im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Eine Übersicht weiterer Vorverkaufsstellen findet sich hier. Der Alemannia-Shop öffnet um 10 Uhr, die Stadionkassen um 12:30 Uhr. Wegen des erwarteten Andrangs wird empfohlen, den Vorverkauf zu nutzen bzw. am Spieltag zeitig anzureisen.

    Tickets für Alemannia-Fans sind an den Kassen im Nordosten und Südosten des Stadions erhältlich. Im Nordosten sind unter anderem Schnellkassen nur für Stehplatzkarten eingerichtet.

    Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten gekauft werden. Ebenfalls im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 13 Uhr bis 13:45 Uhr geöffnet. Gutscheine können ausschließlich im Fanshop eingelöst werden. Hinterlegte Karten können von 12 Uhr bis kurz vor Anpfiff am Info-Point an der Südwestecke des Stadions abgeholt werden. Nach Anpfiff bis zur Halbzeit können hinterlegte Karten an der Spätkasse im Südosten abgeholt werden.

    Für Gästefans sind die Gästeblöcke N1 und N2 geöffnet, Kasse und Eingang befinden sich an der nordwestlichen Seite des Tivoli in Richtung Reitstadion. Der Gästestehplatzblock N1 ist ausverkauft. Tickets für den Sitzplatzblock N2 sind in ausreichender Anzahl an der Tageskasse vorhanden.

    Am Fantreff (Bitburger Wall) gibt es bis ca. 30 Minuten vor Anpfiff Karten für die Auswärtsspiele in Lotte (4.3.) und Bochum (14.3.), hier werden auch Anmeldungen für die Bussen zu den nächsten Auswärtsspielen entgegengenommen.

    Für das leibliche Wohl ist unter anderem der Klömpchensklub geöffnet. Ab zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach dem Spiel ist laden IG und Fanprojekt in die Räumlichkeiten des Fanprojektes, Am Gut Wolf 7 ein.

Traditionsduell vor großer Kulisse

Alemannia will gegen Rot-Weiss Essen weiter punkten

Wenn am kommenden Samstag, 22. Februar 2014, um 14.00 Uhr die beiden Pokalfinalisten aus dem Jahre 1953 aufeinandertreffen, dann schwelgt so manch Fußballnostalgiker sicherlich in Erinnerungen an bessere Tage. Die Gegenwart findet den 74. Ligavergleich zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen allerdings auf dem Kalender des 24. Spieltags der Regionalliga West wieder, auch wenn die Kulisse und das Fanpotential beider Klubs durchaus auch zwei Ligen höher eine gute Visitenkarte abgeben würden.

Gemessen an der Zuschauergunst in den deutschen Regionalligen steigt am Samstag auf dem Tivoli das absolute Spitzenspiel. Tabellarisch gesehen hingegen steht das Duell der der beiden Traditionsvereine eher für Mittelmaß. Zwei Plätze und zwei Punkte trennen Aachen und Essen auf Rang 11 bzw. 9. Immerhin zeigt die Formkurve bei beiden Teams nach dem letzten Spieltag in die richtige Richtung. Während Essen nach zuvor drei Niederlagen in Serie den bisherigen Tabellendritten Fortuna Düsseldorf II mit 5:0 aus dem Stadion an der Hafenstraße schoss, verpasste die Alemannia der U21 des 1. FC Köln den Lucky Punch in buchstäblich letzter Minute. Mit sieben Zählern aus den letzten drei Partien ist der Trend bei den Tivoli-Kickern positiv.

„Wenn eine Mannschaft an ihre Leistungsgrenze geht, kann in dieser Liga jedes Team gegen jeden Gegner bestehen“, sagt der wiedergenesene Coach Peter Schubert, der auf dem Tivoli „ein Spiel auf Augenhöhe“ erwartet. Im Hinspiel zogen die Schwarz-Gelben zwar durch zwei Gegentreffer nach Standardsituationen mit 0:2 den Kürzeren, konnten die Partie jedoch insgesamt ausgeglichen gestalten. Dennoch war die Niederlage der Auftakt zu einer Serie mit fünf weiteren Niederlagen. In der Zwischenzeit hat die Mannschaft mehr Stabilität gewonnen. „Die nächsten Spiele werden zeigen, auf welchem Weg wir uns befinden. Wir werden versuchen, weiter fleißig Punkte zu sammeln. Jeder Punkt, den wir sammeln, ist ein Punkt mehr im Vergleich zur Vorrunde“, so Schubert.

Bis Donnerstagnachmittag wurden rund 5.300 Tickets abgesetzt. Aus Essen werden 1.500 Fans erwartet. Insgesamt rechnet die Alemannia mit 10.000 Zuschauern. „Wir wollen die Zuschauerkulisse als zusätzliche Motivation nutzen“, zeigt sich der Trainer, der weiterhin auf Kris Thackray und Aimen Demai (beide im Aufbautraining) verzichten muss, über den regen Zuspruch erfreut. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marco Neppe, der aufgrund einer Erkältung einige Tage passen musste. Von den bisherigen 73 Meisterschaftsspielen sieht die Bilanz RWE im Vorteil. Der Gast aus dem Ruhrgebiet hatte 35-mal hatte das bessere Ende für sich, 14 Partien endeten mit einer Punkteteilung und 24-mal siegten bislang die Alemannen. Schiedsrichter ist Marc Frömel aus Ibbenbüren. Er wird an den Seitenlinien von Waldemar Stor und Philip Dräger unterstützt.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Löhe – Schumacher, Hackenberg, Hoffmann, Stevens – Opper, Lejan – Garcia (74. Ajani), Marquet (88. Abel), Dowidat – Duspara / Trainer: Hans-Peter Schubert

Rot-Weiss Essen: Schwabke – Lemke, Nakowitsch, Propheter, Guirino – Arenz (78. Hermes), Wingerter, Heppke (62. Koep), Pires-Rodrigues – Platzek, Grund / Trainer: Waldemar Wrobel

Tore

1:0 Schumacher (10.), 2:0 Garcia (70.), 3:0 Stevens (75.)

Verwarnungen

  Platzek (23.),   Pires-Rodrigues (57.),   Wingerter (72.),   Propheter (81.),   Guirino (86.),   Opper (87.)

Ecken

5 / 6

Schiedsrichter:

Marc Frömel – Waldemar Stor, Philip Dräger

Zuschauer:

9.500 (davon ca. 1.500 aus Essen)

Wetter:

stark bewölkt, 8 Grad

Alemannia stürmt in die obere Tabellenhälfte

3:0-Erfolg über Rot-Weiss Essen vor toller Regionalliga-Kulisse

Die Alemannia  hat ihren positiven Trend in der Regionalliga West fortgesetzt. Im Duell der Traditionsvereine besiegten die Schwarz-Gelben am Samstagnachmittag Rot-Weiss Essen vor 9.500 Zuschauern auf dem Tivoli verdient mit 3:0 (1:0) und kletterten mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen in die obere Tabellenhälfte.

Drei personelle Änderungen hatte der wiedergenesene Chefcoach Peter Schubert zu Beginn vorgenommen. Marco Neppe (Grippe) stand heute nicht im Kader, außerdem nahmen Mazan Moslehe und Marvin Ajani zunächst auf der Bank Platz. Dennis Dowidat, Domagoj Duspara und Niko Opper standen dafür in der Startelf. Ein weiterer Tausch fand neben dem Spielfeld statt – die Heimtrainerbank wurde erstmals seit Bestehen des neuen Tivolis auf die andere Spielfeldhälfte verlegt.

Der Griff die Psychologiekiste zeigte nach neun Minuten erstmals Wirkung. Marquet bediente im Strafraum Dowidat, dessen Volleyschuss in letzter Sekunde zur Ecke abgeblockt werden konnte. Die anschließende Ecke bekam die Essener Abwehr nicht aus der Gefahrenzone. Über Garcia und Hackenberg landete der Ball bei Schumacher, der am langen Pfosten völlig blank stand und die Kugel aus sieben Metern zum frühen 1:0 in die Maschen hämmerte. Auch im Anschluss an die zweite Ecke hatte die Gästeabwehr Schumacher aus den Augen verloren, doch diesmal traf der Aachener Rechtsverteidiger den Ball nicht (25.). Für die erste Gelegenheit auf der Gegenseite sorgten ebenfalls die Alemannen. Nach einer Essener Ecke von der linken Seite prallte das Leder von Opper’s Hinterkopf zum Glück nur auf die Latte (30.). Essen indes stand bei Aachener Standards weiter gefällig Spalier. Marquet setze die dritte Ecke einen knappen Meter links am Tor vorbei (39.). Sekunden vor dem Seitenwechsel ließ Essens Torjäger Platzek einmal sein Können aufblitzen. Von der linken Seite zog der bislang 12-fache Torschütze nach innen und setzte seinen Schuss von der Strafraumgrenze knapp am langen Pfosten vorbei.

Nachdem Seitenwechsel verfehlte Duspara mit einem noch leicht abgefälschten Schuss aus 20 Metern zunächst das 2:0 (58.). Dann musste sich RWE-Keeper Schwabke bei einem Dowidat-Freistoß mächtig strecken, um einen weiteren Aachener Treffer zu verhindern (65.). Fünf Minuten später gab es eine weitere Ecke für die Alemannen. Der Ball wurde in die Mitte abgewehrt, wo Garcia im Rückraum sträflich frei stand und mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte Eck traf - 2:0 (70.). Beflügelt von diesem Treffer schienen plötzlich auch unmögliche Aktionen zu gelingen. Stevens setzte nach einem zu kurzen Zuspiel von Dowidat im Strafraum energisch nach und der Pressschlag mit dem Essener Abwehrspieler senkte sich im hohen Bogen hinter dem verdutzten Schwabke nieder - 3:0 (75). Um ein Haar hätte der eingewechselte Ajani nur zwei Minuten später fast noch einen weiteren Treffer nachgelegt, doch Schwabke konnte diesmal schlimmeres verhindern (77.). Der Feierstimmung auf den Rängen tat dies keinen Abbruch. Auch die Essener Anhänger initiierten in den Schlussminuten mehrfach einen Torjubel. Auf dem Platz hingegen ließen die Schwarz-Gelben mit dem dritten „zu Null“ aus den letzten Partien nichts mehr anbrennen und zogen im Klassement am Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet vorbei.