Regionalliga West - Saison 2014/2015 - 18. Spieltag - Samstag 06.12.2014  - 14:00 Uhr
3
(1)
0
(0)
  • Infos zum Spiel gegen Wattenscheid

    Zum Heimspiel gegen die SG Wattenscheid 09 wurden bis Freitagnachmittag rund 4.600 Tickets verkauft. Tickets sind noch bis 10 Uhr am Spieltag im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich.

    Zum Heimspiel gegen die SG Wattenscheid 09 wurden bis Freitagnachmittag rund 4.800 Tickets verkauft. Tickets sind noch bis 10 Uhr am Spieltag im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Eine Übersicht weiterer Vorverkaufsstellen findet sich hier.

    Wegen des erwarteten Andrangs wird eine frühzeitige Anreise bzw. Nutzung des Vorverkaufs empfohlen.

    Tickets für Alemannia-Fans sind am Spieltag von 10 Uhr bis 12:30 Uhr zum Vorverkaufspreis im Fanshop und ab ca. 12:30 Uhr an den Kassen im Nordosten und Südosten des Stadions erhältlich. Dauerkarten gibt es ausschließlich im Fanshop. Für Gästefans aus Wattenscheid sind Eingang und Kasse im Nordwesten des Stadions (Richtung Reitstadion) geöffnet. Stadionöffnung ist um 12:30 Uhr. Der Fanshop ist nach 12:30 Uhr nur noch von innen mit gültiger Karte erreichbar.

    Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten gekauft werden. Ebenfalls im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Während der 2. Halbzeit sind beim Ordnungsdienst am Einlass verbilligte Karten erhältlich. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 13 Uhr bis 13:45 Uhr geöffnet.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten können am Spieltag ab ca. 12 Uhr bis kurz vor Anpfiff am Info-Point an der Südwestecke des Stadions (zwischen Stehplatz und Parkhaus) abgeholt werden. Nach Anpfiff bis zur Halbzeit können hinterlegte Karten an der Spätkasse im Südosten abgeholt werden.

    Am Fantreff sind Eintritts- und Buskarten für das Auswärtsspiel in Hennef (13.12.) erhältlich.

    Nach dem Heimspiel möchten sich Mannschaft und Fanbetreuung für die hervorragende Unterstützung in der Hinrunde bedanken und laden dazu alle Alemanniafans im Anschluss an das Spiel in den Klömpchensklub ein.  Die gesamte Mannschaft wird sich (nach dem Duschen) unter die Fans mischen, um das Tivoli-Jahr in ungezwungener Atmosphäre gemeinsam ausklingen zu lassen. Es gelten ie bekannten Getränkepreise.

Gegen Wattenscheid ist erneut Geduld gefragt

Peter Schubert lobt das Wechselspiel zwischen Mannschaft und Fans

Zum ersten Spiel der Rückrunde begrüßt die Alemannia am Samstag, 6. Dezember 2014, einen weiteren Traditionsverein an der Krefelder Straße. Der frühere Bundesligist SG Wattenscheid 09, aktueller Tabellenvierzehnter, gastiert um 14.00 Uhr auf dem Tivoli.

Im Hinspiel sicherten sich die Tivoli-Kicker in einer engen Partie durch einen Last-Minute-Treffer von Dominik Ernst die volle Punktausbeute. Die Schwarz-Gelben dürften also gewarnt sein. „Wir treffen auf einen spielerstarken Gegner, der aus einer guten Grundordnung agiert. Die Mannschaft wird sicher mehr mitspielen als die letzten Gegner, aber auch nicht ins offene Messer rennen“, weiß Peter Schubert, was seine Alemannen erwartet. Einmal mehr ist daher Geduld gefragt. Gegen Siegen gelang seinem Team bereits der 12. Treffer in der Schlussviertelstunde. „Wir glauben daran, dass wir unsere Chance noch bekommen. Niemand verfällt in Aktionismus. Die Jungs haben Vertrauen in ihre Leistungsstärke und werden nicht hektisch“, beschreibt der Trainer die Qualitäten seiner Truppe.

Einen wesentlichen Faktor spielen auch die schwarz-gelben Anhänger. Zum letzten Auftritt des Kalenderjahres vor heimischer Kulisse werden erneut über 8.000 Zuschauer auf dem Tivoli erwartet. „Wir spielen sehr gerne zuhause mit den Fans im Rücken. Das ist ein schönes Wechselspiel zwischen Zuschauern und Mannschaft. Wenn es mal nicht so gut läuft, tragen uns die Anhänger über schwierige Situationen hinweg und wenn die Jungs den Hebel finden, zahlen sie es mit Leistung zurück“, sagt Schubert. Vize-Kapitän Peter Hackenberg (Entzündung im Knie) steht seinem Team am Samstag nicht zur Verfügung. Ansonsten sind weites gehend alle Spieler abgesehen von kleineren Blessuren sowie Erkältungen einsatzfähig.

Die Bilanz vor dem 46. Kräftemessen zwischen beiden Klubs spricht für die Gäste aus Wattenscheid, die 21 Duelle für sich entscheiden konnten. 17-mal war die Alemannia bislang siegreich und sieben Begegnungen endeten mit einer Punkteteilung. Bis Freitagvormittag wurden bereits 4.500 Tickets abgesetzt. Wie gewohnt gibt es die Möglichkeit, Tickets im Alemannia-Shop im Tivoli, über die Hotline 01805 / 018011 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 ct/min), oder im Internet bis vier Stunden vor Spielbeginn unter www.alemannia-tickets.de zu erwerben. Sven Heinrichs aus Mönchengladbach leitet die Partie des 18. Spieltags. Er wird bei seiner Arbeit durch die Assistenten Jörg Jörissen und Jannis Hedwig unterstützt.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Löhe – Ernst, Thackray, Hoffmann, Lejan – Demai (65. Müller), Jerat – Graudenz (86. Ito), Dowidat, Mohr (80. Garcia) – Behrens / Trainer: Hans-Peter Schubert

SG Wattenscheid 09: Boss – Tobir, Schneider (77. Tumbul), Stahmer (46. Avci), Schmitt – Grummel, Khalil Mohammmad (77. Saka), Kaplan, Taskin, Schwadorf – Oppermann / Trainer: Christoph Klöpper

Tore

1:0 Graudenz (29.), 2:0 Graudenz (64.), 3:0 Jerat (72.)

Verwarnungen

  Demai (8.),   Schwadorf (45.),   Kaplan (57.),   Grummel (68.)

Schiedsrichter:

Sven Heinrichs – Jörg Jörissen, Jannis Hedwig

Zuschauer:

7.000 (davon ca. 75 aus Wattenscheid)

Wetter:

bedeckt, 4 Grad

Alemannia stürmt zurück an die Tabellenspitze

Graudenz trifft beim 3:0-Erfolg über Wattenscheid 09 doppelt

Die Alemannia hat die Tabellenführung am 18. Spieltag der Regionalliga West zurückerobert. Vor 7.000 Zuschauern auf dem Tivoli besiegten die Schwarz-Gelben Wattenscheid 09 am Samstagnachmittag verdient mit 3:0 (1:0). Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Borussia Mönchengladbach II beträgt einen Zähler.                                                                                                         

Peter Schubert bot zum Auftakt der zweiten Halbserie eine unveränderte Startelf auf. Beide Teams begegneten sich mit offenem Visier. Es entwickelte sich eine muntere Partie, zu der auch der Gast aus Wattenscheid beitrug. Khalil Mohammad zielte im Anschluss an die erste Ecke des Spiels aus zehn Metern freistehend drüber (3.), dann setzte Schwadorf eine Tobor-Flanke links neben das Tor (5.). Aachen antwortete mit Behrens, der das Leder jedoch ebenfalls links vorbei zielte (7.). Nach einer Viertelstunde setzte Taskin einen Fernschuss knapp am Aachener Tor vorbei, ehe Mohr zu ungenau zielte (23.). In der 29. Minute zappelte die Kugel dann erstmals im (richtigen) Netz. Dowidat flankte von der linken Seite, die Gäste bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Graudenz setzte nach und traf mit seinem 6. Saisontor zum 1:0. Die 09er antworteten vier Minuten später, als Oppermann aus 15 Metern zunächst nur den linken Pfosten traf und Kaplan den Nachschuss von der Strafraumgrenze haarscharf links vorbei setzte (33.).Auf der Gegenseite war es erneut Graudenz, der einem Torerfolg sehr nahe kam. SGW-Keeper Boss konnte den Schuss aus zwölf Metern mit den Fingerspitzen aber noch um den rechten Pfosten lenken (43.). So ging es mit einer knappen Führung für die Alemannen in die Halbzeitpause.

Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel verliefen ereignisarm, dann näherten sich Wattenscheid durch Schwadorf (56.) und Aachen mit Dowidat (57.) wieder zaghaft dem gegnerischen Tor. 64 Minuten waren gespielt, als die Gäste nach einer eigenen Ecke eiskalt ausgekontert wurden. Mohr zog auf der linken Seite davon und seine Hereingabe vollendete erneut Graudenz zum 2:0 (64.). Sieben Minuten später war die Messe am zweiten Adventssamstag gelesen. Khalil Mohammad brachte Behrens im Strafraum zu Fall und Jerat verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 3:0 (71.). Die Alemannia blieb weiter am Drücker und hätte das Torverhältnis in der Schlussviertelstunde durchaus noch aufpolieren können. Mohr und Müller scheiterten nacheinander an Boss (76.), der auch einen Lejan-Freistoß  aus dem kurzen Eck bugsieren konnte (82.). Müller traf mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern nur die Latte (84.) und Schneider verhinderte gegen Behrens den vierten Aachener Treffer auf der Torlinie (85.). Der Feierstimmung auf den Rängen tat dies keinen Abbruch. Die Alemannia beginnt die Rückserie, wie sie die Hinrunde beendete: mit einem weiteren Erfolgserlebnis!