Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 7. Spieltag - Sonntag 15.09.2013  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Mönchengladbach

    Am Sonntag, 15.9.2013, 14 Uhr spielt die Alemannia bei Borussia Mönchengladbach II. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Sonntag, 15. September 2013, 14 Uhr im Stadion im Borussia-Park statt.

    Tickets:
    Der Vorverkauf ist in Aachen abgeschlossen, es wurden rund 900 Karten verkauft. An der Tageskasse werden Steh-, Sitz- und Rollstuhlkarten in ausreichender Anzahl erhältlich sein.

    Anreise:
    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zum Borussia-Park ist 61 km lang. Man folgt der A44 bis zum Dreieck Jackerath und von dort der A61 in Richtung Mönchengladbach. Diese verlässt man an der Ausfahrt 11 Mönchengladbach-Holt und biegt links auf die B57 (Aachener Straße). Nach rund einem Kilometer geht es rechts in die Straße "Am Borussia-Park". Hier wird der Parkplatz P1 (5€) empfohlen, etwas weiter weg ist der Parkplatz P4 geöffnet. Busse werden gebeten, den "Busshuttle Süd" anzufahren.

    Es werden zwei Fanbusse zum Fahrpreis von 10€ (Vorkasse) bzw. 12€ (Zahlung im Bus) angeboten. Treffpunkt ist am Spieltag um 11 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Die Busse sind ausverkauft.

    Günstigste Reisemöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das "Schöner Tag Ticket NRW", mit dem bis zu fünf Personen für 39,50€ alle Nahverkehrsstrecken in Nordrhein-Westfalen nutzen können. Die Eintrittskarte zählt nicht als Fahrausweis. Zugreisende werden gebeten, am Rheydter Hauptbahnhof auszusteigen, von dort werden Shuttle-Busse eingesetzt.

    Die Deutsche Bahn wird nur für die Rückfahrt einen zusätzlichen Entlastungszug um 16:45 Uhr ab Rheydt Hbf einsetzen, der in Lindern, Geilenkirchen, Übach-Palenberg, Herzogenrath, Kohlscheid, Aachen West, Aachen Schanz und Aachen Hbf hält und in dem dieselben Fahrausweise wie in den regulären Zügen gelten.

    Adresse:
    Stadion im Borussia-Park, Hennes-Weisweiler-Allee 1, 41179 Mönchengladbach

    Infos zum Stadion im Borussia-Park:
    Die U23 von Borussia Mönchengladbach trägt den größten Teil ihrer Heimspiele im Rheydter Grenzlandstadion aus. Aufgrund der erwarteten vierstelligen Anzahl von Alemannia-Fans wird dieses Spiel jedoch im großen Stadion im Borussia-Park ausgetragen. Das Stadion löste 2004 den Bökelberg als Spielstätte der Borussia ab, es fasst 54.010 Zuschauer. Für Alemannia-Fans sind die Blöcke 6 (Stehplatz) und 7 (Sitzplatz) vorgesehen. Diese dienen auch bei Bundesligaspielen als Gästeblock, sie befinden sich in der südöstlichen Ecke des Stadions.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - kleine Schwenkfahnen bis 1,50m Stocklänge
    - Trommeln (einseitig einsehbar, unter Vorlage des Personalausweises)
    - 3 Megaphone (unter Vorlage des Personalausweises)
    - Zaunfahnen (je nach Platz auf den unteren Sitzreihen im Block 7)
    - normale Digitalkameras zum privaten Gebrauch

    Nicht erlaubt sind:
    - große Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge
    - Doppelhalter
    - Rucksäcke (Asservatenkammer vorhanden)
    - professionelle Fotoausrüstung

Die Alemannia zu Gast im Borussia-Park

Aachener Fans sollen am Niederrhein für Heimspielatmosphäre sorgen

Nach 14-tägiger Spielpause rollt die Kugel am Wochenende wieder in der Regionalliga West. Für die Alemannia steht dabei am Sonntag, 15.09.2013, das mit 61 Kilometern nächste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm, in dem es ab 14.00 Uhr im Mönchengladbacher Borussia-Park gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten geht.

„Für uns ist es ein normales Meisterschaftsspiel, in dem drei Punkte verteilt werden“, sagt Alemannia-Trainer Peter Schubert vor der Partie. „Der ein oder andere Spieler, der Vergangenheit schon einmal für Borussia Mönchengladbach gespielt hat, ist sicherlich heiß auf das Spiel.“ Ähnlich sehen das natürlich die Aachener Fans, für die Duell zweifelsohne „Derby-Charakter“ besitzt. 900 Tickets wurden bereits im Vorverkauf abgesetzt. Insgesamt rechnen die Schwarz-Gelben am Niederrhein mit der Unterstützung von rund 2.000 Anhängern. „Die Zuschauer werden in der Mehrheit für uns sein und alles daran setzen, um auf den Rängen erneut Heimspielatmosphäre zu erzeugen“, glaubt Schubert.

„Wir fahren mit einem Punkt hin und den wollen wir zumindest auch wieder mit nach Aachen bringen“, lautet die Marschroute des Trainers. Die zweiwöchige Länderspielpause haben er und sein Team wie eine Mini-Vorbereitung genutzt. „Wir konnten an Dingen arbeiten, die uns zuletzt darin gehindert haben, erfolgreich zu sein“, fasst der Fußball-Lehrer die Arbeit zusammen. Mit Domagoj Duspara wurde zudem ein neuer Spieler integriert, der am Sonntag erstmals zum Aufgebot gehört. „Wenn man zwei Wochen trainiert hat, ist man froh, wenn wieder ein Spiel stattfindet“, ist eine Vorfreude seiner Truppe auf das Duell in der Bundesliga-Arena spürbar.

Die Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach hat in den letzten Jahren immer bewiesen, dass sie in der Regionalliga eine gute Rolle spielen kann. „Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft, die auch über erfahrene Akteure verfügt. Wenn man sie spielen lässt, kann sie jedem Gegner in der Liga Probleme  bereiten“, weiß Schubert. „Für uns bedeutet dass, dagegen zu halten und unser Spiel aufzuziehen“. Wie fast überall, wo junge Spieler in den Seniorenbereich aufrücken, ist die Struktur auch bei den jungen Fohlen noch nicht hundertprozentig stabil. Der Saisonverlauf nach sechs Spielen ist mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 8:8 bisher völlig ausgeglichen.

Verzichten müssen die Tivoli-Kicker in Mönchengladbach definitiv auf Kris Thackray, der nach einem Eingriff an der Ferse noch gut vier Wochen ausfallen wird. Auch der Einsatz von Sasa Strujic und Rafael Garcia ist ungewiss. Strujic war im Training und Garcia beim Spiel der zweiten Mannschaft umgeknickt. Beide arbeiten daran, so schnell wie möglich ins Team zurückzukehren. Marco Neppe ist unter der Woche wieder ins Training eingestiegen, ist aber noch nicht völlig beschwerdefrei. Schiedsrichter des ersten Ligavergleichs beider Teams ist Benjamin Schäfer aus Herten. Er wird an den Seitenlinien von den Kollegen Philip Dräger und Waldemar Stor unterstützt.

Spieldaten

Aufstellung

Bor. Mönchengladbach II: Blaswich – Odenthal, Stang, Zimmermann, Tobor – Brandenburger (73. Rodriguez), Khalil Mohammad (80. Bieler), Barg, Ritter (80. Sezer) – Michel, Pisano / Trainer: Sven Demandt

Alemannia Aachen: Löhe – Schumacher, Hackenberg, Lünenbach, Lejan – Marquet (46. Neppe) – Abel (46. Sangaré), Dowidat, Drevina – Duspara, Krasniqi (46. Yoshihara) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

1:0 Pisano (24.), 2:0 Zimmermann (45.+1), 3:0 Pisano (56.), 4:0 Pisano (64.), 5:0 Bieler (83.)

Verwarnungen

  Tobor (19.),   Hackenberg (45.),   Neppe (61.),   Lejan (65.),   Drevina (87.)

Ecken

6 / 3

Schiedsrichter:

Benjamin Schäfer – Philip Dräger, Waldemar Stor

Zuschauer:

2.840 (davon ca. 2.500 aus Aachen)

Wetter:

stark bewölkt, 16 Grad

Alemannia unterliegt Gladbach II deutlich

Junge Fohlen besiegen enttäuschende Aachener mit 5:0

Die Alemannia hat in Mönchengladbach einen rabenschwarzen Sonntag erwischt und bei der zweiten Mannschaft der Borussia mit 0:5 (0:2) verloren. Vor 2.840 Zuschauern, darunter fast 2.500 Aachener, waren die Tivoli-Kicker den Gastgebern in allen Belangen unterlegen. Auch die Deutlichkeit der Niederlage ist daher durchaus verdient.

Peter Schubert hatte seine Anfangsformation im Vergleich zur knappen Heimniederlage gegen Klassenprimus Sportfreunde Lotte personell nur minimal verändert. Neuzugang Domagoj Duspara feierte sein Debüt in der Startelf und ersetzte Sasa Strujic, der aufgrund einer Knöchelverletzung ebenso wie Rafael Garcia heute zum Zusehen verdonnert war. Den Hinweis des Trainers, den „spielstarken Gegner“ nicht agieren zu lassen, ignorierten die Schwarz-Gelben nach zehn Minuten erstmals. Linksverteidiger Odenthal hatte sich bis zur Grundline durchgetankt und Pisano bedient, dessen Volleyschuss aus elf Metern von Löhe noch über die Latte gelenkt werden konnte. Präziser machten es die Hausherren Mitte der ersten Hälfte. Diesmal war Khalil Mohammad am rechten Flügel enteilt und passte aus dem Rücken der Abwehr nach innen zu Pisano, der aus fünf Metern leichtes Spiel hatte – 1:0 für die Borussia (24.).

Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe die Alemannia den ersten Schuss auf das Mönchengladbacher Tor abfeuerte. Den Versuch von Duspara aus 25 Metern hatte Borussia-Keeper Blaswich aber im Nachfassen sicher. Auf der Gegenseite tauchte Michel nach einem langen Ball von Ritter frei vor Löhe auf, doch der Aachener Schlussmann konnte mit einem Reflex das 2:0 verhindern (39.). Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Tivoli-Kicker plötzlich die Chance zum Ausgleich. Schumacher flankte von der rechten Seite und am langen Pfosten lauerte Krasniqi, dessen Schuss aus spitzem Winkel Blaswich jedoch parierte. Statt des Ausgleichs mussten die Schubert-Schützlinge in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs noch einen weiteren Gegentreffer nach einer Standardsituation schlucken. Odenthal zirkelte eine Rechtsecke auf den Kopf von Zimmermann, der das Leder zum 2:0-Pausenstand per Kopf unter die Latte wuchtete (45+1.).

Peter Schubert reagierte und schöpfte zum Wiederbeginn sein komplettes Wechselkontingent aus. Marquet, Abel und Krasniqi blieben in der Kabine und wurden durch Neppe, Sangare und Yoshihara ersetzt. Der Auftakt des zweiten Spielabschnitts verlief zunächst schwungvoller. Eine Linksflanke wurde vor die Füße von Neppe abgewehrt, der aus 18 Metern knapp rechts vorbeizielte (52.). Die Hoffnungen auf eine Wende konnten kurze Zeit später begraben werden. Michel flankte von der linken Seite auf den im Zentrum sträflich freien Pisano, der aus zehn Metern volley abzog. Löhe hatte keine Abwehrchance und es hieß 3:0 (56.).

Die Alemannen ergaben sich nun ihrem Schicksal. Pisano hebelte im Zusammenspiel mit Khalil Mohammad die Aachener Hintermannschaft aus und behielt frei vor Löhe die Nerven. Mit seinem dritten Tor erhöhte der Angreifer auf 4:0 (64). Das Debakel nahm seinen Lauf. Die Abwehr der Alemannia bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der gerade ins Spiel gekommene Bieler schlenzte die Kugel aus 12 Metern zum 5:0-Endstand ins lange Eck (83.). Peter Schubert versuchte nach dem Spiel die Diskrepanz zum letzten Spiel gegen Lotte aufzuarbeiten und haderte mit seiner Elf. „Wir hatten dem Gegner heute keine Mittel entgegen zu setzen und haben alle Gegentreffer akzeptiert“, monierte der Cheftrainer nach der dritten Niederlage in Folge.