Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 5. Spieltag - Freitag 23.08.2013  - 18:30 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Essen

    Am Freitag, 23. August 2013 spielt die Alemannia bei Rot-Weiss Essen. Information zu Tickets, Anreise und Fanutensilien gibt es hier.

    Das Spiel an der Hafenstraße findet am Freitag, 23. August 2013, 18:30 Uhr statt.

    Tickets:
    Der Vorverkauf ist in Aachen abgeschlossen, es wurden knapp 1.700 Tickets abgesetzt. An den Tageskassen werden noch rund 800 Steh- und 200 Sitzplatzkarten für die Alemannia-Blöcke erhältlich sein, die Karten kosten dort 10€ (Stehplatz Vollzahler), 7€ (ermäßigt) bzw. 18€ (Sitzplatz).

    Anreise:
    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zum Stadion Essen ist 137 km lang. Über Neuss und Kamp-Lintfort fährt man auf die A42, die man an der Ausfahrt 12 (Bottrop-Süd) in Richtung Essen-Borbeck verlässt. Von der Bottroper Straße biegt man am Autokino links in die Straße "Sulterkamp". Dort befinden sich Parkplätze für PKWs und Busse.

    Von einer Anreise über die A52 wird wegen einer Teilsperrung verbunden mit erwarteten Staus abgeraten.

    Die Fanbusse sind ausverkauft, Abfahrt ist am Freitag um 14 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle.

    Die Deutsche Bahn kann an diesem Termin keinen Entlastungszug einsetzen. Günstigste Reisemöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das "Schöner Tag Ticket NRW", mit dem bis zu fünf Personen für 39,50€ alle Nahverkehrsstrecken in Nordrhein-Westfalen nutzen können. Die Eintrittskarte zählt als Fahrausweis im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Zugreisende werden gebeten, am Essener Hauptbahnhof auszusteigen, von dort werden Shuttle-Busse eingesetzt.

    Adresse:
    Stadion Essen, Hafenstraße 97, 45356 Essen (Gästeblock: Sulterkamp, 45356 Essen)

    Infos zum Stadion Essen:
    Das traditionsreiche Georg-Melches-Stadion, seit 1926 Heimstätte der Rot-Weißen, wurde zwischen April und Juni 2013 abgerissen. Anstelle der alten Nebenplätze wurde hinter der "offenen" Hintertorseite das neue Stadion Essen erbaut und im August 2012 eingeweiht. Das Stadion fasst 20.650 Plätze, darunter 9.040 Stehplätze. Die Gästeblöcke G2 und G3 befinden sich auf der "Gottschalk-Tribüne" und sind über den Eingang an der Nordseite des Stadions (Straße "Sulterkamp") zu erreichen. Einlass ist ab 17 Uhr.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - Zaunfahnen am Rande und an der Rückwand des Blocks
    - kleine Schwenkfahnen
    - Digitalkameras zum privaten Gebrauch

    In begrenzter Anzahl erlaubt sind:
    - große Schwenkfahnen (mit Fahnenpass)
    - Trommeln (einseitig offen)
    - ein Megaphon
    Schwenkfahnen und Trommeln bitte unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anmelden.

    Nicht erlaubt sind:
    - Doppelhalter
    - Rucksäcke (Abgabemöglichkeit am Stadion vorhanden)

Traditionsreiches Duell an der Hafenstraße

Die Alemannia tritt am 5. Spieltag bei Rot-Weiss Essen an

Bereits am Freitagabend, 23. August 2013, steht für die Alemannia die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Um 18.30 Uhr trifft das Team von Peter Schubert auf Rot-Weiss Essen. Im neuen „Stadion Essen“ kommt es dann zum 73. Ligavergleich beider Klubs.

Während die Schwarz-Gelben mit neun Punkten gut aus den Startlöchern gekommen sind, läuft RWE den Erwartungen bisher hinterher. Ein Zähler aus drei Spielen lautet die bisherige Bilanz der Kicker von Coach Waldemar Wrobel. Dass Essen dennoch ein gefährlicher Gegner ist, weiß auch Peter Schubert. „Es wird mit Sicherheit ein interessanter Vergleich zweier Vereine, die eine lange Tradition vorzuweisen haben. Essen will mit aller Macht die Wende schaffen und endlich den ersten Saisonsieg einfahren“, so Schubert in der Pressekonferenz vor dem Flutlichtspiel.

Am letzten Wochenende setzte es für die Gastgeber eine schmerzhafte Niederlage. Gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf unterlag das Wrobel-Team, trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung, am Ende unglücklich mit 3:4. Im vorherigen Heimspiel gegen Viktoria Köln mussten sich die Rot-Weissen ebenfalls knapp geschlagen geben. Dank zweier Wunderlich-Treffer behielten die Domstädter am Ende mit 2:1 die Oberhand. Der bislang einzige Punktgewinn resultiert aus der Heimpartie gegen Bayer 04 Leverkusen II (2:2).

Die Vorbereitungen bei den Schwarz-Gelben verlaufen bislang reibungslos. Schubert, der aufgrund der Anstoßzeit am Mittwoch und Donnerstag jeweils in den Abendstunden trainieren lässt, rückt nicht von seiner Herangehensweise ab. „Wir schauen weiterhin nur von Spiel zu Spiel“, sagt der Chefcoach vor dem Aufeinandertreffen im „Stadion Essen“. Verzichten muss Schubert im Ruhrgebiet erneut auf die gesperrten Peter Hackenberg und Abedin Krasniqi.

Duelle zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen haben eine lange Tradition. Zuletzt trafen sich beide Vereine im April 2005. Damals entführten die Schwarz-Gelben dank eines 2:0-Erfolgs vor über 16.000 Zuschauern drei Zähler von Hafenstraße. Auf eine große Kulisse können sich beide Teams auch am Freitagabend freuen. Erwartet werden mehr als 10.000 Fans, darunter über 2.000 Anhänger aus Aachen. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Florian Steuer aus Menden, der an den Seitenlinien von Lennart Brüggemann und Alexander Ernst unterstützt wird. Die Alemannia berichtet ab 18.00 Uhr per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) aus Essen.

Spieldaten

Aufstellung

Rot-Weiss Essen: Schwabke – Laletin, Wagner, Grund, Wingerter – Lemke (75. Sauter), Pires, Sawin – Langlitz, Platzek (86. Heppke), Knappmann (78. Koep) / Trainer: Waldemar Wrobel

Alemannia Aachen: Löhe – Schumacher, Thackray (66. Ajani), Lünenbach, Lejan – Opper (61. Moslehe), Marquet – Abel (61. Garcia), Sangaré, Ahrens – Dowidat / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

1:0 Knappmann (3.), 2:0 Sawin (46.)

Verwarnungen

  Lejan (69.),   Platzek (84.)

Ecken

4 / 1

Schiedsrichter:

Florian Steuer – Lennart Brüggemann, Alexander Ernst

Zuschauer:

11.600 (davon ca. 2.700 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 22 Grad

2:0-Niederlage vor großer Kulisse in Essen

Früher Gegentreffer bringt die Schubert-Elf auf die Verliererstraße

Die Alemannia musste am Freitagabend die zweite Saisonniederlage einstecken. Bei Rot-Weiss Essen unterlagen die Schützlinge von Peter Schubert mit 0:2 (0:1). 11.600 Zuschauer bildeten einen würdigen Rahmen für das Aufeinandertreffen zweier Traditionsklubs, die sich 1953 sogar schon einmal im DFB-Pokalendspiel gegenüber standen.

Bei der Alemannia gab es im Vergleich zum 2:1-Erfolg über den 1. FC Köln gleich drei Änderungen in der Startformation. Anstelle des angeschlagenen Marco Neppe gab Niko Opper sein Saisondebüt für die Schwarz-Gelben. Außerdem begannen Florian Abel und Tobias Ahrens anstelle von Rafael Garcia und Masato Yoshihara. Nicht alle der rund 2.700 mitgereisten Alemannia-Fans hatten bereits den Weg ins neue Stadion Essen gefunden, da zappelte die Kugel schon im Aachener Netz. Pires-Rodrigues, in der Jugend einst am Tivoli aktiv, zirkelte einen Freistoß auf den Kopf von Knappmann und der kantige Essener Angreifer ließ Löhe aus acht Metern keine Abwehrchance – das 1:0 nach nur drei Minuten! Die Tivoli-Kicker bekommen das Abwehrverhalten bei ruhenden Bällen einfach nicht in den Griff. Es war bereits der vierte Gegentreffer, der aus einer Standardsituation resultierte.

Die Alemannia fand zunächst nicht ins Spiel, sodass auch die nächste Gelegenheit erneut auf das Konto der Hausherren ging. Lemke flankte vom rechten Flügel und wiederum Knappmann zielte aus zehn Metern rechts vorbei (10.). Das Spiel wurde hektischer und die Nickligkeiten häuften sich. Schiedsrichter Steuer beließ es bei großzügigen Ermahnungen. Nach einer halben Stunde kam Essen zur nächsten Möglichkeit. Platzek marschierte über den linken Flügel und passte nach innen zu Pires-Rodrigues. Der zog aus 14 Metern ab, das Leder konnte jedoch ebenso wie der Nachschuss von Sawin geblockt werden. Erst danach kamen auch die Schwarz-Gelben zu gefährlichen Aktionen. Ein Flankenversuch von Sangare wurde vor die Füße von Opper abgewehrt, der nicht lange fackelt und aus 30 Metern abzog. Der Schuss ging knapp rechts vorbei (34.). Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel versuchte es Abel ebenfalls aus der Distanz, doch RWE-Keeper Schwabke tauchte ins bedrohte Eck und hatte die Kugel sicher.

Die Hoffnungen, das Blatt wie zuletzt gegen Köln nach der Pause zu wenden, erhielten heute bereits früh einen Dämpfer. Der zweite Durchgang war gerade einmal 60 Sekunden alt, da musste die Alemannia den nächsten Gegentreffer hinnehmen.  Lemke scheiterte zunächst an Löhe, dann köpfte Pires-Rodrigues an die Latte und im dritten Versuch bugsierte Sawin das Leder aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie. Auch diesem Treffer ging ein ruhender Ball (Einwurf) voraus. Wer weiß, welchen Verlauf die Partie genommen hätte, wenn die Antwort der Tivoli-Kicker nach 51 Minuten gesessen hätte. Sangare bediente Abel vom rechten Flügel, der aus acht Metern sofort abzog. Schwabke lenkte den Ball mit einem Reflex jedoch noch über den Kasten (51.). Auf der Gegenseite verhinderte Löhe gleich zweimal das 3:0. Nach Flanke des agilen Pires-Rodrigues wurde ein Kopfball zunächst abgeblockt und den Nachschuss von Lemke parierte Löhe mit einer tollen Reaktion (55.). Dann rannte Platzek der Aachener Abwehr davon. Erneut bewahrte Löhe die Alemannia mit einer starken Parade vor einem höheren Rückstand (59.).

Peter Schubert reagierte und brachte mit Mazan Moslehe und Rafael Garcia zwei frische Offensivkräfte. Doch erneut konnten die Alemannen die dicke Chance zum Anschluss nicht nutzen. Garcia legte von der rechten Grundlinie mustergültig für Sangare ab, der aus zehn Metern freistehend drüber zielte (65.). Der Spielfluss ging dank zahlreicher Behandlungspausen zum Leidwesen der Aachener Elf etwas verloren. Dennoch steckte die Schubert-Elf nicht auf. Garcia legte für Arens auf, der freie Schussbahn hatte. Das Leder rutschte dem Linksfuß allerdings über den Spann und ging daher weit vorbei (77.). Die letzte Chance vergab Schumacher, nachdem Moslehe in besserer Position zu lange gezögert hatte. Das Geschoss aus 25 Metern flog einen Meter über den Essener Kasten (80.).

„Wir wussten um die Stärke von Essen und konnten nach dem frühen Gegentreffer alle Planungen über den Haufen werfen“, sagte ein enttäuschter Peter Schubert nach der Partie. „Das Team hat sich dennoch nicht aufgegeben und hatte die Chance, den Anschluss zu erzielen. Insgesamt hat die Leistung heute nicht ausgereicht, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Diese Niederlage ist für uns sehr lehrreich“, ging der  Aachener Coach ins Detail.