Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 34. Spieltag - Samstag 26.04.2014  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Oberhausen

    Am Samstag, 26.4.2014, spielt die Alemannia bei Rot-Weiß Oberhausen. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Samstag, 26. April, um 14 Uhr im Stadion Niederrhein statt.

    Tickets:
    Karten sind noch bis Freitag 18 Uhr im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich, bis Freitagnachmittag wurden knapp 500 Karten verkauft. Sitzplätze kosten 19,50€ (ausschließlich Vollzahler), Stehplätze 9€ (Vollzahler), 7,50€ (ermäßigt) bzw. 4,50€ (Kinder von 6-12 Jahren). Rollstuhlfahrer zahlen 5,50€ inkl. Begleitperson. Auch an der Tageskasse werden Karten in ausreichender Anzahl erhältlich sein.

    Anreise:
    Die Strecke vom Tivoli zum Stadion Niederrhein ist 131 km lang. Man folgt der A44/A61/A46 in Richtung Düsseldorf und fährt am Kreuz Neuss-West auf die A57 in Richtung Krefeld. Am Kreuz Kamp-Lintfort wechselt man auf die A42 in Richtung Oberhausen. Diese verlässt man an der Ausfahrt Oberhausen-Zentrum und folgt der B223 (Konrad-Adenauer-Allee) in Richtung Zentrum. Kurz vor der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal beginnt der Fußweg zum Gästeblock, hier befindet sich der Haltepunkt für Fanbusse. Für PKW-Fahrer steht u.a. der Parkplatz P3 (Zufahrt über Buschhausener Straße und Lindnerstraße) zur Verfügung.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 12 € (bei Zahlung im Bus 2 € Aufschlag) angeboten. Abfahrt ist um 10:45 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Zwischen Oberhausen Hauptbahnhof und Stadion liegen rund 3km. Vom Hauptbahnhof werden Shuttle-Busse eingesetzt. Die Eintrittskarte gilt ausschließlich im Stadtgebiet Oberhausen als Fahrkarte.

    Adresse:
    Stadion Niederrhein, Lindnerstraße 2-6, 46149 Oberhausen
    Fanbusse: Konrad-Adenauer-Allee, 46149 Oberhausen

    Infos zum Stadion Niederrhein:
    Das Fußball- und Leichtathletikstadion wurde 1926 eingeweiht und 1998 modernisiert. In der laufenden Saison mussten zwei Heimspiele von RWO aufgrund eines einsturzgefährdeten Flutlichtmastes verlegt werden. Nach der Demontage des Mastes wurden verbliebene Strahler neu ausgerichtet, um die Austragung von Flutlichtspielen weiterhin zu ermöglichen. Das Stadion bietet aktuell Platz für 21.318 Zuschauer.

    Der Gästeblock befindet sich traditionell in der "Kanalkurve" in Richtung Rhein-Herne-Kanal, die "Emscherkurve" an der Emscher ist den Heimfans vorbehalten. Alle Sitzplätze sowie ein kleiner Teil des Gästestehplatzbereiches sind überdacht. Der Gästeblock ist über einen Fußweg von der Konrad-Adenauer-Allee aus erreichbar. Gästeblock und -kasse öffnen um 12 Uhr.

    Hinweise für Rollstuhlfahrer:
    Für Rollstuhlfahrer sind im Vorverkauf Karten zu 5,50€ inkl. Begleitperson erhältlich. Der Zugang zu den Plätzen im Stadioninnenraum erfolgt über den Eingang zur Haupttribüne. Hilfestellung für Rollstuhlfahrer bietet wie gewohnt unsere Behindertenbeauftragte Petra Aretz, auf deren geänderte Rufnummer 0172-7105798 hingewiesen wird.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - kleine Schwenkfahnen bis 1,50, Stocklänge
    - Zaunfahnen (Anbringung unterhalb der Sichthöhe nach Absprache mit dem Ordnungsdienst)
    - große Schwenkfahnen (ausschließlich im Innenbereich vor dem Gästeblock auf der Laufbahn)
    - Fotoapparate/Digitalkameras zum privaten Gebrauch

    In begrenzter Anzahl erlaubt sind:
    - 1 Megaphon
    - Trommeln (die erlaubte Anzahl wurde bereits erreicht, keine Anmeldung mehr möglich)

    Nicht erlaubt sind:
    - Doppelhalter
    - große Schwenkfahnen im Block
    - Blockfahnen
    - Pyrotechnik
    - Rucksäcke (kein bewachter Aufbewahrungsraum am Stadion vorhanden)

Alemannia reist zum besten Rückrundenteam

Schubert-Elf hat trotz des gesicherten Klassenerhalts noch Ziele

Die Saison 2013/2014 befindet sich auf der Zielgeraden. Am 34. Spieltag der Regionalliga West ist die Alemannia am Samstag, 26. April 2014, um 14.00 Uhr bei Rot-Weiß Oberhausen zu Gast. Die Kleeblätter rangieren aktuell auf Tabellenrang drei und stellen das beste Rückrundenteam.

Der Spielplan meinte es gut mit den Schwarz-Gelben und bescherte der Mannschaft ein spielfreies Osterwochenende. Seit Dienstag laufen die Vorbereitungen für das Duell im Niederrheinstadion auf Hochtouren. Obwohl der Klassenverbleib nach dem endgültigen Rückzug von Bayer 04 Leverkusen II zum Saisonende nunmehr gesichert ist, verfolgt Peter Schubert mit seinem Team noch Ziele. „Wir spielen weiter um Punkte und eine bestmögliche Tabellenplatzierung. Wir möchten den Fans etwas bieten und die letzten Spiele nutzen, um Werbung in eigener Sache zu machen“, gibt Schubert aus. Bis zum Saisonende stehen noch drei Spiele gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion an, deshalb denkt der Trainer auch an den Wettbewerb. „Der ein oder andere Klub wird sich noch was erhoffen. Da sind wir in der Verantwortung, bis zum Schluss mit vollem Einsatz zu Werke zu gehen.“

Gegner Oberhausen spielt eine starke Rückrunde, in der es bislang erst eine Niederlage (0:2 gegen Lotte) gab. Zuhause tut sich die Elf von Peter Kunkel allerdings schwer. Sechs Siege, sechs Unentschieden und vier Niederlagen bedeuten nur Platz zehn im Heimranking. Dennoch erwartet die Tivoli-Kicker eine schwere Aufgabe. „Oberhausen hat eine sehr kompakte Mannschaft, die aus wenigen Chancen ihre Tore macht. Diese Erfahrung durften wir im Hinspiel machen“, so Schubert. Über derlei Qualitäten verfügt die gefestigte Aachener Truppe allerdings auch. Die Ausrichtung könnte im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel einen Tick defensiver sein. „Uns erwartet ein anderer Gegner und wir agieren auswärts“, sagt der Alemannia-Coach, der bis auf den angeschlagenen Abedin Krasniqi während der Trainingswoche alle Mann an Bord hatte. „Bei Abedin werden wir kein Risiko eingehen, weil es die Situation nicht erfordert.“

Zum Duell der beiden Traditionsklubs konnte die Alemannia im Vorverkauf 450 Tickets absetzen. Insgesamt rechnen die Schwarz-Gelben mit der Unterstützung von bis zu 1000 Schlachtenbummlern. Bereits in 75 Ligavergleichen standen sich beide Vereine gegenüber. Die Bilanz sieht die Kaiserstädter mit 31 Siegen und jeweils 22 Remis bzw. Oberhausener Erfolgen dabei im Vorteil. Die Rolle des Unparteiischen wird Bastian Börner aus Iserlohn übernehmen. Thomas Altgeld uns Florian Visse heißen seine Assistenten an den Seitenlinien.

Spieldaten

Aufstellung

Rot-Weiß Oberhausen: Kühn – Tyler, Haas, Weigelt, Herzenbruch – Jung, Fleßers – Schneider, Bauder, Schikowski (68. Talarski) – Jansen / Trainer: Peter Kunkel

Alemannia Aachen: Löhe – Opper, Hackenberg, Hoffmann, Lejan – Demai, Drevina (88. Lünenbach) – Neppe, Dowidat (85. Abel), Garcia – Duspara (71. Moslehe) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Verwarnungen

  Neppe (11.),   Duspara (33.),   Demai (42.),   Haas (53.),   Demai (58.),   Bauder (58.),   Herzenbruch (74.),   Garcia (90.+3),   Jansen (90.+6)

Ecken

5 / 2

Schiedsrichter:

Bastian Börner – Thomas Altgeld, Florian Visse

Zuschauer:

3.384 (davon ca. 900 aus Aachen)

Wetter:

bewölkt, 18 Grad

Besondere Vorkommnisse:

Alemannia nach verletzungsbedingtem Ausscheiden von Opper nur noch zu neunt (90+1.)

Alemannia erzwingt Teilerfolg in Unterzahl

Torloses Remis beim Tabellendritten RW Oberhausen redlich verdient

Die Alemannia hat sich am 34. Spieltag der Regionalliga West einen verdienten Punkt erkämpft. Vor 3.384 Zuschauern agierten die Schwarz-Gelben beim 0:0 in Oberhausen nach der gelb-roten Karte gegen Aimen Demai über 30 Minuten lang in Unterzahl. Auch die fast achtminütige Nachspielzeit, in der die Schubert-Elf auch noch den verletzungsbedingten Ausfall von Niko Opper kompensieren mussten, verlief ohne Tore.

Nach dem spielfreien Osterwochenende wartete Peter Schubert im Vergleich zur Partie gegen Fortuna Düsseldorf II mit drei personellen Veränderungen auf. Schumacher und Marquet fehlten angeschlagen und Stevens saß nur auf der Bank. Garcia, Duspara und Opper waren dafür erste Wahl. Fast eine halbe Stunde sahen die Zuschauer eine kampfbetonte Partie ohne größere Höhepunkte. Dann fasste sich Oberhausens Rechtsverteidiger Tyler ein Herz und zog aus der zweiten Reihe ab. Löhe machte sich lang und konnte die Kugel noch über die Querlatte lenken (28.). Zehn Minuten später kamen die Hausherren zur besten Gelegenheit des Spiels. Bauder steckte den Ball für Schneider durch, der frei vor Löhe auftauchte. Der Aachener Keeper konnte das Duell aber reaktionsstark für sich entscheiden (38.). Es ging ohne Tore in die Pause.

Der zweite Durchgang begann mit einer weiteren guten Möglichkeit für das beste Rückrundeteam der Liga. Jung bediente Jansen im Strafraum, der aus spitzem Winkel an Löhe scheiterte (52.). Die phasenweise hektische Partie gipfelte nach 58 Minuten in einer Rudelbildung, als Bauder die Ausführung eines Aachener Freistoßes durch Demai verhinderte. Schiedsrichter Börner verlor den Überblick und entschied nach Rücksprache mit den zur Hilfe geeilten Assistenten, beide Protagonisten des Auslösers zu verwarnen. Im Falle von Demai bedeute dies die Ampelkarte. Demai wurde kurz vor der Pause bereits verwarnt. In Unterzahl kamen die Alemannen zu einem Eckball, an dem Hoffmann knapp mit dem Kopf vorbeisegelte (73.). Auf der Gengenseite zog der eingewechselte Flügelspieler Talarski von der linken Seite nach innen und setzte den Abschluss von der Strafraumgrenze einen knappen Meter links vorbei (79.).

Zu Beginn der Nachspielzeit musste Opper verletzt vom Feld getragen werden. Da das Wechselkontingent zu diesem Zeitpunkt erschöpft war, musste die Alemannia die verbliebende Zeit in doppelter Unterzahl überstehen. Um ein Haar hätte ein Entlastungsangriff den wackeren Aachenern zum Ende der fast achtminütigen Zugabe sogar noch die maximale Punktausbeute beschert. Garcia zielte aus 20 Metern aber etwa einen Meter drüber. „Wir haben gefightet bis zum Schluss. Wir wollten den einen Punkt auch mit neun Mann unbedingt sichern. Das hat viel Kraft gekostet. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen“, zeigte sich Trainer Peter Schubert mit dem Teilerfolg seiner Truppe beim Tabellendritten zufrieden.

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