Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 11. Spieltag - Dienstag 01.10.2013  - 19:30 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Wiedenbrück

    Am Dienstag, 1.10.2013 spielt die Alemannia beim SC Wiedenbrück. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Dienstag, 1. Oktober 2013 um 19:30 Uhr im Jahnstadion statt.

    Tickets:
    Karten sind bei den Heimspielen am Fantreff sowie ab Donnerstag, 12. September im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Stehplätze kosten 5,50€, Sitzplätze sind für 12,50€ zu haben. Zusätzliche Ermäßigungen gibt es angesichts der ohnehin günstigen Preise nicht. Wir bitten um Verständnis dass beim Kauf von Auswärtskarten nur Barzahlung möglich ist.

    Anreise:
    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zum Jahnstadion ist 225 km lang. Über die A4 und A1 fährt man bis zum Kamener Kreuz, an dem man auf die A2 in Richtung Hannover/Bielefeld wechselt. Diese verlässt man an der Ausfahrt 23 (Rheda-Wiedenbrück) und fährt auf die B64 in Richtung Rietberg/Lippstadt/Gütersloh-Süd. Nach 2,5km folgt man der B64 auf der rechten Spur in Richtung Rietberg/Rheda-Wiedenbrück und fährt am Kreisverkehr rechts auf die Rietberger Straße. Das Stadion liegt nach 1 Kilometer auf der rechten Seite. Parkplätze sind am Haupteingang oder am Hallenbad zu finden.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 20€ (bei Zahlung im Bus 2€ Aufschlag) angeboten. Abfahrt ist um 14 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de oder beim Heimspiel am Fantreff entgegengenommen.

    Mit dem Zug ist eine Rückreise nach Aachen am selben Tag nicht mehr möglich.

    Adresse:
    Jahnstadion, Rietberger Straße 29, 33378 Rheda-Wiedenbrück

    Infos zum Jahnstadion:
    Das 1950 eröffnete Jahnstadion wurde im vergangenen Jahrzehnt für die NRW-Liga und Regionalliga ausgebaut. Es fasst aktuell 2.550 Zuschauer, darunter 750 überdachte Sitzplätze. Zuletzt wurde hinter dem Tor ein neuer Gästebereich angelegt, der über den "Ostring" zu erreichen ist.

    Fanutensilien:
    Im Stehplatzbereich sind Zaun- und Schwenkfahnen, Doppelhalter und Trommeln (einseitig einsehbar) erlaubt. Auf der Sitztribüne sind diese Utensilien aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Beim Aufhängen von Zaunfahnen ist den Anweisungen des Ordnunsgdienstes Folge zu leisten. Nicht erlaubt sind Kleidung und Banner mit beleidigenden oder extremistischen Schriftzügen. Für große Taschen und Rucksäcke ist eine Asservatenkammer vorhanden.

Die Alemannia will endlich wieder punkten

Wiedenbrück und Aachen benötigen ein Erfolgserlebnis

Bereits am Dienstagabend, 1. Oktober 2013, steht in der Regionalliga West der 11. Spieltag auf dem Programm. Zu Gast ist die Alemannia in der zweiten aufeinanderfolgenden englischen Woche um 19.30 Uhr beim Tabellenletzten SC Wiedenbrück.

Für die Gastgeber verlief die Saison im Ligabetrieb bislang enttäuschend. Das torlose Remis am vierten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach II ist bislang der einzige Punkt, den die Ostwestfalen auf der Habenseite aufweisen können. Im DFB-Pokal sorgten die Kicker von der Rietberger Straße allerdings für Furore und konnten in der 1. Runde Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf eliminieren. Auch in der Runde zwei lagen die Blau-Schwarzen nach einer Stunde noch mit 1:0 gegen den Zweitligisten SV Sandhausen in Front, ehe man am Ende erhobenen Hauptes mit 1:3 die Segel streichen musste. Nach dem Pokalabenteuer gilt nun die volle Konzentration dem Klassenerhalt in der Regionalliga. Trainer Theo Schneider hat den Oktober daher zum „Monat der Wahrheit“ ausgerufen. „Wir wollen dafür sorgen, dass diese Rechnung erst ab dem 2. Oktober beginnt“, entgegnet sein Aachener Kollege Peter Schubert.

„Wir wollen endlich mal wieder punkten“, sagt der Fußball-Lehrer vor der 225 Kilometer weiten Anreise nach Rheda-Wiedenbrück. „Die Mannschaft hat am Samstag demonstriert und gezeigt, dass sie willens ist. Nun ist es an der Zeit, dass sich die Jungs dafür belohnen.“ Obwohl die Tivoli-Kicker gegen Viktoria Köln bereits die sechste Niederlage in Folge kassierten, machte die Art und Weise des Auftritts Mut. „Wir müssen es verstehen, die Leistung von Samstag wieder abzurufen. Wenn wir die gleiche Leidenschaft und Willensstärke an den Tag legen, sind wir guter Hoffnung, etwas mitzunehmen“, glaubt Schubert. Seine Elf wartet nun seit 442 Minuten auf einen Torerfolg. „Wenn der Ball endlich wieder über die Linie geht, ist das für alle ein Aha-Erlebnis und alles fällt leichter“, hofft der Trainer. „Ein Erfolgserlebnis würde der mentalen Verfassung eines jeden Einzelnen gut tun“, ist Schubert überzeugt.

Verzichten müssen die Alemannen weiterhin auf den rot-gesperrten Jochen Schumacher. Kris Thackray (verletzt) und Masato Yoshihara (krank) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler absolvierten am Montagnachmittag die letzte Trainingseinheit vor dem Spiel. Ob Schubert es bei der Startaufstellung vom Köln-Spiel belässt, ließ der Trainer offen. „Dem ein oder anderen steckt sicherlich die Müdigkeit etwas in den Knochen.“ Rund 200 Anhänger werden die Schwarz-Gelben am Dienstagabend nach Wiedenbrück begleiten. Für alle Daheimgebliebenen berichtet die Alemannia wie immer per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) rund um die Partie. Schiedsrichter des ersten Aufeinandertreffens beider Klubs ist Marc Frömel, der von den Kollegen Waldemar Stor und Philip Dräger an den Seitenlinien unterstützt wird.

Spieldaten

Aufstellung

SC Wiedenbrück : Hölscher – Volkmer, Njambe (30. Brisevac), Czyszczon, Kücükyagci – Sumelka, Strickmann, Langemann (68. Knetsch), Wassey – Studtrucker, Dayangan (59. Jansen) / Trainer: Theo Schneider

Alemannia Aachen: Löhe – Ajani, Hackenberg, Opper, Stevens – Marquet, Drevina, Lejan, Strujic – Duspara (76. Neppe), Moslehe (73. Garcia) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

0:1 Moslehe (11.), 0:2 Marquet (52.), 1:2 Jansen (90.+1)

Verwarnungen

  Drevina (43.),   Drevina (75.),   Marquet (77.)

Ecken

5 / 3

Schiedsrichter:

Marc Frömel – Waldemar Stor, Philip Dräger

Zuschauer:

811 (davon ca. 200 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 12 Grad

Besondere Vorkommnisse:

Hölscher hält Handelfmeter von Marquet (52.)

Das Ende der Aachener Durststrecke

Schubert-Elf siegt nach sechs sieglosen Spielen 2:1 in Wiedenbrück

Die Alemannia hat den tabellarischen Abwärtstrend der letzten Wochen gestoppt und den vierten Saisonsieg eingefahren. Beim Tabellenletzten SC Wiedenbrück setzen sich die Schützlinge von Peter Schubert durch Treffer von Mazan Moslehe und Sascha Marquet mit 2:1 durch. Der Gegentreffer durch Dominik Jansen in der Nachspielzeit hatte keine Auswirkungen mehr auf die Punktevergabe.

Peter Schubert wartete vor 811 Zuschauern im Jahnstadion mit einer Änderung in der Startformation auf. Domagoj Duspara war anstelle von Abedin Krasniqi erste Wahl. Rund 200 Aachener Anhänger hatten die Reise am Dienstagabend auf sich genommen und die sollten bereits in der elften Minute für ihr Kommen entschädigt werden. Nach einer Rechtsecke von Lejan war Moslehe am langen Pfosten zur Stelle und traf per Kopf zum vielumjubelten 0:1. Die Statisten konnten ihre Rechenschieber nach 453 erfolglosen Minuten wieder auf null setzen. Der frühe Treffer beflügelte die Schwarz-Gelben, die durch Duspara nach ein halben Stunde die nächste Gelegenheit hatten. Auf Zuspiel von Strujic ging sein Schuss aus 18 Metern allerdings knapp rechts vorbei. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel versprühten die Gastgeber einmal ansatzweise den Hauch von Torgefahr. Ein Freistoß von Wassey ging allerdings einen guten Meter rechts neben das Tor. Knapper ging es Sekunden vor dem Pausenpfiff auf der Gegenseite zu. Moslehe schlenzte die Kugel von der Strafraumgrenze nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Erstmals seit vier Partien ging es für Peter Hackenberg & Co. noch einmal mit einer Führung in die Halbzeitpause.

Sieben Minuten waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, als sich Linksverteidiger Stevens mit nach vorne einschaltete und von Strujic in Szene gesetzt wurde. Strickmann wehrte die Hereingabe des Ex-Bochumers im Fallen mit der Hand ab und es gab Strafstoß für die Alemannia. Marquet lief an und scheiterte vom Punkt zunächst an Hölscher, aber im Nachsetzen hat der SCW-Keeper dann keine Abwehrchance mehr - 0:2 (52.). Die Gastgeber fanden gegen die sehr sattelfeste Aachener Defensive keine Mittel und benötigten daher erneut einen ruhigen Ball, um das Alemannen-Gehäuse in Gefahr zu bringen. Erneut war es Wassey, der einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer zirkelte. Löhe, der seinen bislang geruhsamsten Arbeitstag im Alemannia-Dress verlebte, war zur Stelle und faustete die Kugel aus dem bedrohten Eck (72). Eine Viertelstunde vor dem Ende sah der bereits verwarnte Drevina nach einem erneuten Foulspiel die Ampelkarte und dezimierte sein Team damit für die Schlussphase. Die Bemühungen der Hausherren wurden allerdings erst in der Nachspielzeit mit dem Anschlusstreffer belohnt. Jansen stocherte eine Hereingabe von der linken Seite aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Linie. Kurz drauf beendete Schiedsrichter Frömel die Partie und sorgte für grenzenlose Freude und Erleichterung im Lager der Schwarz-Gelben. Mit nunmehr 12 Punkten auf der Habenseite konnten die Tivoli-Kicker sich von der Abstiegszone der Regionalliga West endlich wieder absetzen.