Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 18. Spieltag - Samstag 30.11.2013  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Wattenscheid

    Am Samstag, 30.11.2013 spielt die Alemannia bei der SG Wattenscheid 09. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Samstag, 30. November 2013, um 14 Uhr im Lohrheidestadion statt.

    Tickets:
    Karten sind noch bis Freitagmittag im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Sitzplätze kosten 16,50 € (Vollzahler) bzw. 12,50 € (ermäßigt), Stehplätze sind für 8,50 € (Vollzahler) bzw. 6,50 € (ermäßigt) zu haben. Auch an der Tageskasse wird es Karten in ausreichender Anzahl geben.

    Anreise:
    Vom Tivoli bis zum Lohrheidestadion sind es je nach Route zwischen 124 und 141 Kilometer. Über A52 oder A61 fährt man auf die A40 in Richtung Bochum. Diese verlässt man an der Ausfahrt 28 (Leithe). Nach 900 Metern biegt man rechts in die Kemnastraße und nach weiteren 800 Metern halbrechts in die Lohrheidestraße. Das Stadion liegt nach 500 Metern auf der linken Seite.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 13 € (bei Zahlung im Bus 2 € Aufschlag) angeboten. Abfahrt ist um 10:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de oder beim Heimspiel am Fantreff entgegengenommen. Es wurde nun ein Doppeldecker mit 82 Plätzen bestellt, so dass wieder einige Restplätze frei sind.

    Für Zugfahrer ist das Stadion vom Bahnhof Bochum-Wattenscheid-West aus nach ca. 1,6 km Fußweg zu erreichen. Eintrittskarten gelten nicht als Fahrausweis.

    Adresse:
    Lohrheidestadion, Lohrheidestraße 82, 44866 Bochum

    Infos zum Lohrheidestadion:
    Im 1954 errichteten Leichtathletik- und Fußballstadion werden sowohl die Regionalligaspiele der SG Wattenscheid 09 als auch die des VfL Bochum II ausgetragen. Das Stadion hat aktuell eine Kapazität von 16.233 Plätzen. Für Gästefans sind der überdachte Sitzplatzblock K auf der Osttribüne sowie der unüberdachte Stehplatzblock H auf der nördlichen Hintertortribüne (erreichbar über den Eingang Hollandstraße) vorgesehen.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind Schwenkfahnen, Zaunfahnen (im Pufferblock), Doppelhalter, Trommeln (einseitig einsehbar) und handelsübliche Kameras (zum privaten Gebrauch).

    Nicht erlaubt sind Rucksäcke/Taschen (keine Abgabemöglichkeit).

Ein „enorm wichtiges“ Spiel in der Lohrheide

Die Schubert-Elf will Gastgeber Wattenscheid auf Distanz halten

Mit der SG Wattenscheid 09 wartet am Samstag, 30. November 2013 (14.00 Uhr, Lohrheidestadion) ein weiterer Ex-Bundesligist auf die Alemannia. In der Gegenwart geht es im Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine allerdings um Punkte in der Regionalliga West, die beide Teams aktuell gut gebrauchen können.

„Auf uns wartet ein enorm wichtiges Spiel. Dessen muss sich jeder bewusst sein“, unterstreicht Peter Schubert die Bedeutung der Partie. Das Punktepolster seiner Elf beträgt vor der Partie vier Zähler. „Wir wollen den Abstand gleich halten oder ausbauen“, formuliert der Aachener Trainer die Zielsetzung. Die Gastgeber, die in dieser Spielzeit bereits neunmal unentschieden spielten und als einziges Team in der unteren Tabellenhälfte kein negatives Torverhältnis aufweisen, sieht Schubert dabei leicht im Vorteil. „Uns erwartet ein anderes Spiel als zuletzt gegen Velbert. Wattenscheid ist seit drei Spielen ungeschlagen und möchte mit einem Sieg vor heimischem Publikum mit aller Macht versuchen, näher an uns herankommen. Wir gehen daher nicht als Favorit in die Begegnung.“

Die Marschroute für die Schwarz-Gelben lautet daher, „in der Defensive konzentriert und stabil zu agieren und die sich in der Umschaltbewegung ergebenden Möglichkeiten zu nutzen“. In den verbleibenden drei Spielen in diesem Jahr wird Dennis Dowidat aufgrund einer Teilruptur des Syndesmosebands die Vorgaben des Trainerteams nicht mehr umsetzen können. Auch wenn der Coach sich in Punkto Personalien gewohnt bedeckt hält, scheint ein personeller 1:1-Tausch ohne weitere Startelf-Veränderungen als die naheliegendste Option. Kris Thackray und Florian Abel, die in der spielfreien Zeit wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnten, sind am Samstag noch keine Kandidaten für das 18er-Aufgebot. Auch der etatmäßige Kapitän Peter Hackenberg fällt weiterhin aus.

Die SG Wattenscheid 09 und Alemannia Aachen standen sich bereits in 42 Meisterschaftsspielen gegenüber. Die Bilanz spricht für die Kicker von der Lohrheide, die 21 Duelle für sich entscheiden konnten. 14-mal hatte die Alemannia das bessere Ende für sich und sieben Begegnungen endeten unentschieden. Zuletzt trafen sich beide Klubs in der Spielzeit 1996/97. Im letzten Auswärtsspiel der Hinrunde rechnet die Alemannia mit der Unterstützung von rund 600 Anhängern. Per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) gibt es für die Daheimgebliebenen wie gewohnt alle Infos rund um die Partie, die von Schiedsrichter Philipp Hüwe aus Coesfeld sowie seinen Assistenten Oliver Topp und Holger Derbort geleitet wird.

Spieldaten

Aufstellung

SG Wattenscheid 09: Fronczyk – Brümmer, Thamm, Andersen, Lehmann – Zajas, Zaskoku (46. Ersoy), Buckmaier (75. Enzmann), Sarisoy (65. Lenz), Canbulut – Trisic / Trainer: André Pawlak

Alemannia Aachen: Löhe – Schumacher, Ajani, Opper, Stevens – Marquet, Neppe, Lejan, Strujic (86. Lünenbach) – Krasniqi, Garcia (89. Duspara) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

0:1 Marquet (12.), 0:2 Garcia (56.), 0:3 Garcia (84.)

Verwarnungen

  Lejan (9.),   Canbulut (57.),   Strujic (67.),   Buckmaier (74.)

Ecken

10 / 4

Schiedsrichter:

Philipp Hüwe – Oliver Topp, Holger Derbort

Zuschauer:

1.427 (davon ca. 650 aus Aachen)

Wetter:

stark bewölkt, 6 Grad

Befreiungsschlag in Wattenscheid

Alemannia siegt mit 3:0 in der Lohrheide – Garcia trifft doppelt

Die Alemannia hat sich im unteren Tabellendrittel weiter Luft verschafft. Am 18. Spieltag der Regionalliga West konnten die Tivoli-Kicker das Duell bei der SG Wattenscheid 09 vor 1.427 Zuschauern im Lohrheidestadion mit 3:0 (1:0) für sich entscheiden. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nun sieben Zähler.

Nach vier Punkten aus den beiden letzten Partien setzte Peter Schubert personell auch diesmal auf Kontinuität und es gab erwartungsgemäß nur eine Änderung in der Startformation. Der verletzte Dennis Dowidat wurde durch Sasa Strujic ersetzt, der bereits nach 35 Sekunden auch die erste Chance des Spiels hatte. Neppe spielte die Kugel in den Lauf des Bosniers, der im Strafraum abziehen konnte. SGW-Verteidiger Andersen bekam im letzten Augenblick die Fußspitze dazwischen und fälschte die Kugel zur Ecke ab. Die Schwarz-Gelben kontrollierten die Anfangsphase deutlich und gingen nach zwölf gespielten Minuten in Führung. Krasniqi flankte von der linken Grundlinie auf den langen Pfosten, wo Marquet volley gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 0:1 vollendete. Nur wenig später kam Krasniqi über die rechte Seite. Seine Hereingabe wurde zu einem tückischen Torschuss, der sich nur knapp neben dem linken Pfosten niedersenkte (14.). Wie aus dem Nichts hatten die Gastgeber plötzlich den Ausgleich auf dem Fuß. Linksverteidiger Lehmann spielte Trisic frei, der alleine vor Löhe von der Strafraumgrenze abzog. Das Leder ging knapp über das Aachener Tor (25.). Auf der Gegenseite verpassten die Tivoli-Kicker nur knapp das 0:2. Nach Ablage des sehr agilen Krasniqi konnte ein Schuss von Neppe zunächst abgeblockt werden und den Nachschuss setzte Strujic freistehend aus sechs Metern über das Gehäuse (30.). Die Alemannia wirkte in den letzten Minuten des ersten Durchgangs etwas zu passiv, wodurch die Gastgeber zu einigen Offensivaktionen kamen. Die beste davon hatte Canbulut, dem ein abgewehrter Schuss von Trisic vor die Füße fiel. Der Nachschuss des Wattenscheider Offensivakteurs landete sicher in den Armen von Löhe (37.). Mit einer verdienten Aachener Führung ging es in die Halbzeitpause.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Doppelchance für die Schubert-Elf. Strujic spielte Krasniqi frei, der aus zehn Metern an Fronczyk scheiterte. Marquet kam von der Strafraumgrenze zum Nachschuss, der an die Querlatte prallte (50.). Fünf Minuten später bauten die Schwarz-Gelben ihren Vorsprung dann aus. Garcia fand 20 Meter vor dem Tor keine Anspielstation und zog mit seinem schwächeren linken Fuß perfekt ab. Der Ball senkte sich hinter dem Wattenscheider Schlussmann von der Unterkante der Latte hinter der Linie nieder - 0:2 (55). Auf der Gegenseite verpassten die 09er nur knapp den Anschlusstreffer. Trisic flankte vom linken Flügel und am langen Pfosten stand Brümmer völlig blank, der volley nur das Außennetz traf (63.). Die Aachener verlagerten ihr Spiel auf Konter. Nach 67 Minuten leitete Stevens im Anschluss an eine Ecke der Hausherren den Gegenstoß ein. Strujic legte den Ball vorbei an SGW-Keeper Fronczyk und ging zu Boden. Schiedsrichter Hüwe wertete die Aktion als Schwalbe und verwarnte den Angreifer (67.). Die gut 600 mitgereisten Fans mussten heute nicht bis zum Schlusspfiff zittern. Sieben Minuten vor dem Ende machte die Alemannia den Sack endgültig zu. Strujic spielte in den Lauf von Garcia, der Fronczyk aussteigen ließ und mit seinem vierten Saisontor zum 0:3-Enstand traf. Die Tivoli-Kicker können nun mit einem komfortablen Punktepolster befreit in die beiden letzten Heimspiele des Jahres gehen.

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