Regionalliga West - Saison 2014/2015 - 1. Spieltag - Sonntag 03.08.2014  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Wattenscheid

    Am Sonntag, 3.8.2014 spielt die Alemannia bei der SG Wattenscheid 09. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Sonntag, 3. August 2014, um 14 Uhr im Lohrheidestadion statt.

    Tickets:
    Karten sind noch bis einschließlich Freitag, 1. August im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Sitzplätze kosten 16,50 € (Vollzahler) bzw. 12,50 € (ermäßigt), Stehplätze sind für 8,50 € (Vollzahler) bzw. 6,50 € (ermäßigt) zu haben. Auch an der Tageskasse wird es Karten in ausreichender Anzahl geben.

    Anreise:
    Vom Tivoli bis zum Lohrheidestadion sind es je nach Route zwischen 124 und 141 Kilometer. Über A52 oder A61 fährt man auf die A40 in Richtung Bochum. Diese verlässt man an der Ausfahrt 28 (Leithe). Nach 900 Metern biegt man rechts in die Kemnastraße und nach weiteren 800 Metern halbrechts in die Lohrheidestraße. Das Stadion liegt nach 500 Metern auf der linken Seite.

    Der Fanbus ist ausverkauft. Abfahrt ist um 10:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle.

    Für Zugfahrer ist das Stadion vom Bahnhof Bochum-Wattenscheid aus nach ca. 1,6 km Fußweg zu erreichen. Eintrittskarten gelten nicht als Fahrausweis.

    Adresse:
    Lohrheidestadion, Lohrheidestraße 82, 44866 Bochum (Gästeeingang/Fanbusse: Hollandstraße 95)

    Infos zum Lohrheidestadion:
    Im 1954 errichteten Leichtathletik- und Fußballstadion werden sowohl die Regionalligaspiele der SG Wattenscheid 09 als auch die des VfL Bochum II ausgetragen. Das Stadion hat aktuell eine Kapazität von 16.233 Plätzen. Für Gästefans sind der überdachte Sitzplatzblock K auf der Osttribüne sowie der unüberdachte Stehplatzblock H auf der nördlichen Hintertortribüne (erreichbar über den Eingang Hollandstraße) vorgesehen.

    Infos für Rollstuhlfahrer:
    Rollstuhlfahrer haben freien Eintritt. Für eine Begleitperson ist eine ermäßigte Stehplatzkarte zu erwerben.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - Zaunfahnen (Aufhängung nur nach Absprache mit dem Ordnungsdienst, der Zaun darf nur bis zu einer bestimmten Höhe behangen werden)
    - kleine Schwenkfahnen bis 1m Stocklänge und 1cm Stockdurchmesser
    - größere Schwenkfahnen gegen Vorlage eines Fahnenpasses (die von der Alemannia für den Tivoli ausgestellten, Anfragen dazu bitte an fanbetreuung@alemannia-aachen.de)
    - Trommeln (einseitig einsehbar)
    - 1 Megaphon
    - Choreographien/Spruchbänder nur nach vorheriger Anfrage über fanbetreuung@alemannia-aachen.de

    Nicht erlaubt sind:
    - Doppelhalter
    - Rucksäcke/Taschen (Achtung, am Eingang besteht keine Abgabe-/Aufbewahrungsmöglichkeit)

„Alle sind heiß drauf, dass es wieder losgeht“

Alemannia reist am Sonntag zum Saisonauftakt nach Wattenscheid

Das Warten hat ein Ende. Am Sonntag, 3. August, sind alle Ergebnisse und Eindrücke der Vorbereitung wieder Makulatur. Mit dem Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09 (Anstoß 14.00 Uhr, Lohrheidestadion) startet die Alemannia in ihre zweite Regionalliga-Saison.

Die Eindrücke, die die Anhänger in den Vorbereitungsspielen von den Schwarz-Gelben gewinnen konnten, waren positiv. Gegen renommierte Gegner wie Bundesligist Bayer 04 Leverkusen, Drittligaaufsteiger Fortuna Köln oder den niederländischen Erstligaabsteiger Roda JC Kerkrade kamen die Alemannen am Ende jeweils zu einem 1:1-Unentschieden. „Wir haben gut zusammengearbeitet. Die Mannschaft passt charakterlich einwandfrei zusammen und harmoniert auf und neben dem Platz“, zeigt sich Peter Schubert mit der Zusammenstellung seines neuen Kaders zufrieden. Der Trainer spürt das Kribbeln bei seinen Jungs, die Vorfreude auf die Saison steigt. „Alle sind heiß darauf, dass die Saison endlich losgeht. Fünf Wochen Vorbereitung, in denen ausschließlich Freundschaftsspiele stattfinden, sind doch etwas anderes. Wenn der Schiri am Sonntag anpfeift, muss jeder bereit sein, alles abzurufen und drei Punkte mitzubringen.“

Gegner Wattenscheid wurde am Donnerstag noch einmal auf dem Transfermarkt tätig und nahm mit Eren Taskin und Jules Schwadorf zwei talentierte Spieler unter Vertag. Nach zwei Aufstiegen in Folge und dem Klassenerhalt in der Vorsaison wurde in der Lohrheide ein radikaler Umbruch vorgenommen. Mit Torhüter Benjamin Carpentier, Maurice Haar und Fatlum Zaskoku stehen nur noch drei Akteure im Aufgebot, die Mitte Mai auf dem Tivoli zu Gast waren. Auch Erfolgscoach André Pawlak hat den Verein verlassen. Auf seinen Nachfolger Christoph Klöpper wartet sicherlich keine leichte Aufgabe, da die neuformierte Mannschaft sich erst einmal finden muss. Dennoch verfügt das Team mit erfahrenen Akteuren wie Burak Kaplan über ausgezeichnete Fußballer in ihren Reihen. „Da ist sicherlich auch eine gewisse Euphorie vorhanden, weil sich jeder zeigen will“, erwartet Schubert.

„Wenn wir in der Lage sind, an unsere Grenze zu gehen, sind wir für jeden Gegner schwer zu bespielen. Unsere Mannschaft ist nach hinten sehr stabil und nach vorne können wir auch immer was machen“, gibt der Aachener Trainer die Prämisse für den ersten Punktekampf der neuen Spielzeit aus. Verzichten muss Schubert dabei definitiv auf die Verletzten Abedin Krasniqi, Taku Ito, Sebastian Wirtz und Marvin Brauweiler. Hinter den Einsätzen von Dennis Dowidat (Leistenbeschwerden) und Neuzugang Kevin Behrens (Oberschenkelprobleme) standen beim Mediengespräch am Donnerstag noch Fragzeichen. Am Freitagnachmittag und Samstagmorgen stehen aber noch zwei weitere Trainingseinheiten auf der Agenda. „Alle arbeiten darauf hin, am Sonntag starten zu dürfen. Aber wir werden kein Risiko eingehen“, sagt Schubert.

Rund 1.000 Anhänger werden die Tivoli-Kicker beim Ligaauftakt ins Ruhrgebiet begleiten. Die beiden Ex-Bundesligisten aus Wattenscheid und Aachen treffen am Sonntag bereits zum 45. Ligavergleich aufeinander. Die Bilanz spricht für die Kicker von der Lohrheide, die 21 Duelle für sich entscheiden konnten. 16-mal hatte die Alemannia das bessere Ende für sich und sieben Begegnungen endeten unentschieden. Auch in dieser Saison berichtet die Alemannia per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) wieder wie gewohnt von allen Pflichtspielen der Schwarz-Gelben. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Sören Storks aus Velen. Bastian Börner und Jörn Schäfer unterstützen ihn dabei an den Seitenlinien.

Spieldaten

Aufstellung

SG Wattenscheid 09: Boss – Tobor, Schneider, Clever, Stahmer – Taskin (62. Zaskoku), Kaplan, Khalil Mohammad, Ferati (69. Kaya) – Avci (46. Saka), Schwadorf / Trainer: Christoph Klöpper

Alemannia Aachen: Löhe – Ernst, Hackenberg, Hoffmann, Stevens – Jerat, Demai – Garcia (69. Dagistan), Graudenz, Lejan – Duspara (61. Müller) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

0:1 Ernst (90.)

Verwarnungen

  Kaplan (11.),   Ernst (58.),   Khalil Mohammad (71.),   Khalil Mohammad (74.),   Zaskoku (90.+1)

Ecken

1 / 4

Schiedsrichter:

Sören Storks – Bastian Börner, Jörn Schäfer

Zuschauer:

2.203 (davon ca. 1.200 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 22 Grad

Schwarz-Gelber Wahnsinn im Lohrheidestadion

Neuzugang Dominik Ernst trifft in der 90. Minute zum 1:0-Auftakterfolg

Die Alemannia hatte das Glück beim Ligaauftakt in Wattenscheid zweifelsohne auf ihrer Seite. Vor 2.203 Zuschauern, darunter rund 1.200 Fans aus Aachen, erzielte Neuzugang Dominik Ernst in der Schlussminute noch den vielumjubelten 1:0-Siegtreffer. Zuvor hatten die Gastgeber mit drei Aluminiumtreffern jeweils nur knapp einen Torerfolg verfehlt.

Dennis Dowidat und Kevin Behrens hatten die Reise ins Ruhrgebiet zwar mit angetreten, tauchten aber aufgrund von Blessuren nicht auf dem Spielberichtsbogen auf. Vor Frederic Löhe bildeten Dominik Ernst, Peter Hackenberg, Marcus Hoffmann und Jannik Stevens den Abwehrriegel. Tim Jerat und Aimen Demai agierten im defensiven Part des Mittelfelds und Fabian Graudenz, Rafael Garcia sowie Michael Lejan lauerten hinter Angreifer Domagoj Duspara.

Die Tivoli-Kicker fanden zunächst gut in die Partie und ließen durch Demai, Lejan und Duspara in den ersten zehn Minuten schon früh die ersten Schussversuche aus der Distanz ab, die SGW-Keeper Boss aber sicher unter Kontrolle hatte. Die erste dicke Torgelegenheit ging indes auf das Konto der Hausherren. Kaplan zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern halbrechter Position über die Mauer und Löhe konnte das Leder reaktionsstark so gerade noch an den rechten Pfosten lenken. Beim Nachschuss stand Ferati dann im Abseits (15.). Nach 24 Minuten verpassten die 09er mit einer Doppelchance erneut nur knapp einen Torerfolg. Erst rettete Löhe mit einem Reflex in höchster Not gegen Taskin, nachdem dieser von der rechten Seite freigespielt wurde. Dann zog Khalil Mohammad aus dem Hinterhalt ab und traf zum Glück nur die Latte des Aachener Gehäuses. Erst kurz vor dem Seitenwechsel meldeten sich die Schwarz-Gelben in der Offensive zurück. Garcia hatte von der Strafraumgrenze freie Schussbahn, doch Boss konnte die Aachener Führung verhindern (41.). Sekunden vor dem Pausenpfiff zog Ernst aus gut 20 Metern ab, doch Boss war erneut mit den Fingerspitzen zur Stelle. Torlos bat Schiri Storks die 22 Akteure zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel ließen Torgelegenheiten hüben wie drüben zunächst auf sich warten. Peter Schubert versuchte dem Angriffsspiel seiner Elf durch die Hereinnahme von Bastian Müller (für Domagoj Duspara) und Sahin Dagistan (für Rafael Garcia) neues Leben einzuhauchen. Die nächste Möglichkeit hatten jedoch erneut die Wattenscheider. Der eingewechselte Zaskoku tauchte frei vor Löhe auf, doch der Aachener Keeper parierte wieder bärenstark (73.). Der kurz zuvor verwarnte Khalil Mohammad unterband Sekunden später einen Aachener Angriff mit einem taktischen Foul an Dagistan und sah dafür zurecht Gelb-Rot (74.). Die Alemannia ging in Überzahl auf die volle Punktausbeute. Ernst spielte Graudenz von der rechten Seite im Strafraum frei, doch der zögerte einen Tick zu lange. Sein Schuss wurde in letzter Sekunde abgeblockt (76.). Acht Minuten vor dem Ende kam die Heimelf zu ihrem dritten Aluminiumtreffer. Diesmal  zog der eingewechselte Kaya aus 20 Metern ab und und Löhe lenkte das Geschoss noch an den Querbalken (82.). Auf der Gegenseite bekam Dagistan eine Ernst-Flanke zunächst nicht mehr richtig per Kopf platziert (83.). Dann legte Jerat das Leder von der rechten Seite für den Angreifer ab, doch der vertändelte und bekam dann nicht mehr genügend Druck hinter die Kugel (85.). Das Happy-End hatten sich die Alemannen für die Schlussminute aufbewahrt. Jerat passte den Ball in den Rücken der Wattenscheider Abwehr. Rechtsverteidiger Ernst startete durch und fand die Lücke zwischen den Beinen von Boss - 0:1 (90). Der mitgereiste Anhang war völlig aus dem Häuschen und die ersten drei Punkte der Saison 2014/2015 waren im Gepäck!

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