Regionalliga West - Saison 2015/2016 - 4. Spieltag - Samstag 22.08.2015  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Oberhausen

    Karten sind im Vorverkauf im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Sitzplätze (Blöcke E1/F1) kosten 20,50 €, Stehplätze 9,- € (Vollzahler) bzw. 7,50€ (ermäßigt). Rollstuhlfahrer zahlen 6,50€ inkl. Begleitperson.

    Das Spiel findet am Samstag, 22. August, um 14 Uhr im Stadion Niederrhein statt.

    Tickets:
    Karten sind noch bis Freitag 18 Uhr im Vorverkauf im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Sitzplätze (Blöcke E1/F1) kosten 20,50 €, Stehplätze 9,- € (Vollzahler) bzw. 7,50€ (ermäßigt). Rollstuhlfahrer zahlen 6,50€ inkl. Begleitperson. Auch an der Tageskasse werden Karten in ausreichender Anzahl erhältlich sein. 

    Anreise:
    Die Strecke vom Tivoli zum Stadion Niederrhein ist 131 km lang. Man folgt der A44/A61/A46 in Richtung Düsseldorf und fährt am Kreuz Neuss-West auf die A57 in Richtung Krefeld. Am Kreuz Kamp-Lintfort wechselt man auf die A42 in Richtung Oberhausen. Bei der Anreise per PKW wird empfohlen, die A42 an der Ausfahrt Buschhausen zu verlassen und der Beschilderung zum Parkplatz P3 zu folgen.

    Die Fanbetreuung bietet eine Busfahrt zum Fahrpreis von 12€ an, Abfahrt ist am Spieltag um 10:45 Uhr. Der Bus ist ausverkauft. Rückfragen können an fanbetreuung@alemannia-aachen.de gerichtet werden.

    Auch der Fanklub "Stolberger Tivoli Jonge" bietet eine Busfahrt an. Der Fahrpreis beträgt 13€. Abfahrt ist um 9:30 Uhr in Breinig mit Zustiegsmöglichkeiten in Büsbach (9:40 Uhr), Stolberg Eschweiler Straße (9:50 Uhr), Autobahnauffahrt Eschweiler-West (10 Uhr) und alter Tivoli (10:30 Uhr). Anmeldungen werden unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de entgegengenommen.

    Fanbusse benutzen die Ausfahrt Oberhausen-Zentrum und halten am Beginn des Fußweges zum Gästeblock an der Konrad-Adenauer-Allee.

    Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Eintrittskarte gilt ausschließlich im Stadtgebiet Oberhausen als Fahrkarte. Die günstigste Reisemöglichkeit mit der Bahn ist das "Schöner Tag Ticket NRW", mit dem bis zu fünf Personen für 42€ alle Nahverkehrszüge nutzen können. Die Eintrittskarte gilt nur innerhalb des Stadtgebiets Oberhausen als Fahrausweis. Es wird kein Entlastungszug eingesetzt. Am Hauptbahnhof Oberhausen stehen Shuttle-Busse zum Stadion bereit.

    Adresse:
    Stadion Niederrhein, Lindnerstraße 2-6, 46149 Oberhausen
    Fanbusse: Konrad-Adenauer-Allee, 46149 Oberhausen

    Infos zum Stadion Niederrhein:
    Das Fußball- und Leichtathletikstadion wurde 1926 eingeweiht und 1998 modernisiert. Das Stadion bietet aktuell Platz für 21.318 Zuschauer. Der Gästeblock befindet sich traditionell in der "Kanalkurve" in Richtung Rhein-Herne-Kanal, die "Emscherkurve" an der Emscher ist den Heimfans vorbehalten. Alle Sitzplätze sowie ein kleiner Teil des Gästestehplatzbereiches sind überdacht. Der Gästeblock ist über einen Fußweg von der Konrad-Adenauer-Allee aus erreichbar. Der Gästestehplatzbereich inkl. Kassen öffnet am Samstag bereits um 11:30 Uhr, die restlichen Bereiche des Stadions um 12:30 Uhr.

    Hinweise für Rollstuhlfahrer:
    Für Rollstuhlfahrer sind im Vorverkauf Karten zu 6 € inkl. Begleitperson erhältlich. Der Zugang zu den Plätzen im Stadioninnenraum erfolgt über den Eingang zur Haupttribüne.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind Zaunfahnen, Trommeln, ein Megaphon und Schwenkfahnen bis 2m Stocklänge. Zaunfahnen dürfen ausschließlich vom Innenraum aus an den Zaun gehängt werden. Für Schwenkfahnen ist ein Fahnenpass vom Tivoli mitzuführen. Nicht erlaubt sind Blockfahnen und Doppelhalter.

Optimistisch ins nächste Spitzenspiel

Die Alemannia zu Gast beim Vorjahresvierten RW Oberhausen

Zu Beginn der ersten englischen Woche in der Spielzeit 2015/2016 kommt es am kommenden Samstag, 22. August 2015, zu einem weiteren Spitzenspiel in der Regionalliga West. Um 14.00 Uhr empfängt der Vierte der Vorsaison, Rot-Weiß Oberhausen, im Niederrheinstadion den Vizemeister Alemannia Aachen. Beide Teams sammelten bislang vier Zähler aus zwei Partien.

Die Ansprüche sind in beiden Lagern sicherlich nicht geringer geworden. „Oberhausen ist im Kern zusammengeblieben und hat sich sogar noch einmal verstärken können“, sagt Christian Benbennek, der den Gegner am vergangenen Dienstag beim 2:0-Erfolg in Ahlen unter die Lupe nahm. „Das wird eine schwere Aufgabe. Der Gegner ist sehr ballsicher und sehr robust“, so das Urteil des Trainers, der das Hauptaugenmerk dennoch seinem eigenen Team widmet. „Wichtig ist, dass wir unsere Stärken ausspielen. Wir wollen zeigen, dass wir besser sind.“ Damit dies gelingt, sollen die Alemannen in erster Linie da weitermachen, wo sie gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach aufgehört haben. „An die Leistung aus der 2. Halbzeit gilt es anzuknüpfen.“

Während Oberhausen am 2. Spieltag aufgrund der DFB-Pokalteilnahme von Gegner Sportfreunde Lotte nicht im Ligaeinsatz war, mussten die Schwarz-Gelben am letzten Wochenende zusehen. „Über Dinge, die wir nicht ändern können, brauchen wir auch nicht zu jammern“, kommentiert Benbennek das unfreiwillige spielfreie Wochenende. Neben dem 3:2-Testspielerfolg beim belgischen Zweitligisten Union St. Gilloise lag der Schwerpunkt in den letzten 14 Tagen auf der Trainingsarbeit. „Was unsere Fitness betrifft, haben wir noch was obendrauf gepackt. Wir sind sicherer und stabiler in unseren Abläufen geworden. Die Mannschaft hat gut trainiert. Wir fahren optimistisch nach Oberhausen.“ Die Startformation wird in jedem Fall auf einer Position verändert, weil Dominik Ernst rotgesperrt ersetzt werden muss. Zudem fallen Taku Ito und Tim Lünenbach mit Bänderverletzungen aus.

Die Traditionsvereine Rot-Weiß Oberhausen und Alemannia Aachen treffen am Samstag bereits zum 79. Ligavergleich aufeinander. Die Bilanz spricht bei 31 Siegen für die Schwarz-Gelben. 22-mal hatte RWO das bessere Ende für sich und 24 Spiele endeten mit einer Punkteteilung. 500 Karten für die Partie im Niederrheinstadion konnten in Aachen im Vorverkauf abgesetzt werden. Insgesamt werden bis zu 1.500 Alemannia-Anhänger am Rhein-Herne-Kanal erwartet. Schiedsrichter ist Sven Waschitzki aus Essen, der von Florian Exner und Dalibor Guzijan an den Seitenlinien unterstützt wird. Infos für alle Fans, die im Ruhrgebiet nicht mit von der Partie sein können, gibt es ab 13.30 Uhr im Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker).

Spieldaten

Aufstellung

Rot-Weiß Oberhausen: Udegbe – Caspari, Haas, Weigelt, Herzenbruch – Scheelen, Bauder, Reinert (46. Steinmetz), Hermes (46. Kurt) – Engelmann (66. Güngör), Jansen / Trainer: Andreas Zimmermann

Alemannia Aachen: Löhe – Winter, Hackenberg, Löhden, Vrzogic – Staffeldt, Propheter – Müller (85. Demai), Rüter (78. Gödde), Graudenz – Maier (69. Dowidat) / Trainer: Christian Benbennek

Tore

0:1 Löhden (17.), 0:2 Löhden (30.), 0:3 Müller (54.), 1:3 Steinmetz (65.), 1:4 Demai (89.)

Verwarnungen

  Maier (68.),   Propheter (80.)

Ecken

5 / 9

Schiedsrichter:

Sven Waschitzki – Florian Exner, Dalibor Guzijan

Zuschauer:

3.792 (davon ca. 1.500 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 26 Grad

Gala-Auftritt im Niederrheinstadion

Die Alemannia siegt beim Vorjahresvierten RW Oberhausen deutlich mit 4:1

Die Alemannia hat das Spitzenduell am vierten Spieltag der Regionalliga West deutlich zu ihren Gunsten entschieden. Beim Vorjahresvierten Rot-Weiß Oberhausen siegten die Schwarz-Gelben verdient mit 4:1 (2:0). Vor 3.792 Zuschauern im Niederrheinstadion ebneten zwei Kopfballtreffer von Jannik Löhden vor der Pause den Aachener Erfolg.

Bei der Alemannia gab es drei Änderungen im Vergleich zum Mönchengladbach-Spiel. Nils Winter ersetzte den rotgesperrten Dominik Ernst. Außerdem standen erstmals in dieser Spielzeit Timo Staffeldt und Viktor Maier in der Startformation. Aimen Demai und Dennis Dowidat blieben dafür zunächst draußen. Die erste Ecke des Spiels ging auf das Konto der Alemannen. Vrzogic suchte und fand Müller am langen Strafraumeck, der sofort volley abzog. Udegbe musste sich gleich mächtig strecken, um das Leder noch über die Latte zu lenken (6.). RWO antwortete mit Sturmtank Jansen, der die Kugel im Strafraum per Kopf für Engelmann ablegte. Der Neuzugang aus Verl hämmerte das Leder aus acht Metern freistehend drüber (9.). Vier Spiele in Folge hatten die Alemannia gegen Oberhausen keinen Treffer mehr erzielen können. Die Serie war in Minute 17 Makulatur. Nach der dritten Aachener Ecke war Kopfballungeheuer Löhden zur Stelle und wuchtete die Hereingabe von Müller zum 0:1 in die Maschen (17.). Die Tivoli-Kicker blieben am Drücker. Vrzogic versuchte es aus bester Flankenposition mit einem Freistoß aus halbrechter Position direkt auf die kurze Ecke. Der Ball streifte die Latte (26.). Drei Minuten später wurde Rüter von Graudenz freigespielt, scheiterte aber am aufmerksamen RWO-Keeper Udegbe. Nach der anschließenden Ecke bauten die Aachener ihren Vorsprung aus. Diesmal flankte Vrzogic von rechts und erneut Löhden ließ Udegbe per Kopf keine Abwehrchance – 0:2 (30.). Beinahe hätte der Aachener Innenverteidiger noch vor dem Seitenwechsel einen lupenreinen Hattrick geschnürt. Nach einer weiteren Rechtsecke von Vrzogic traf Löhden diesmal aber mit dem Kopf nur die Latte (37.). Die Pausenführung für Aachen war hochverdient.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wechselte RWO doppelt. Die erste Möglichkeit hatten aber erneut die Schwarz-Gelben. Müller steckte das Leder für Graudenz durch, der am entgegenstürzenden Udegbe scheiterte (50.). Dann hatte Oberhausens Kurt hat aus 20 Metern freie Schussbahn. Löhe lenkte das Leder aber stark um den linken Pfosten (52.). Präziser machte es erneut der Vizemeister. Nach einem Oberhausener Ballverlust ging es blitzschnell. Müller lief auf und davon und zog aus 25 Metern ab. Die Kugel schlug links unten ein - 0:3 (54). Die Hausherren wehrten sich. Caspari flankte von der rechten Seite und am kurzen Pfosten bugsierte Steinmetz das Leder volley mit der Fußspitze in die linke Ecke – 1:3 (65.). Weigelt flankte von der linken Seite, Jansen rutschte am langen Pfosten heran, zielte aber knapp vorbei (67.). Die Kleeblätter witterten noch einmal Morgenluft. Steinmetz tauchte plötzlich frei vor Löhe auf, doch der Aachener Keeper erwies sich als Spielverderber und rettete bravourös (74.). Eine Minute vor dem Ende macht die Alemannia den Deckel endgültig drauf. Graudenz bediente bei einem Konter den eingewechselten Demai von der rechten Seite, der aus zehn Metern zum 1:4 verwandelte (89.). Gut 1.500 mitgereiste Aachener Fans waren völlig aus dem Häuschen. Auch Christian Benbennek war begeistert. „Die Mannschaft hat sich heute für ihren intensiven und akribischen Trainingsaufwand in den letzten 14 Tagen belohnt.“