Regionalliga West - Saison 2017/2018 - 2. Spieltag - Samstag 05.08.2017  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel in Verl

    Am Samstag, 5.8.2017, spielt die Alemannia beim SC Verl. Anstoß in der Sportclub Arena ist um 14 Uhr. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Am Samstag, 5.8.2017, spielt die Alemannia beim SC Verl. Anstoß in der Sportclub Arena ist um 14 Uhr. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Tickets:
    Karten sind ab sofort und bis Freitag 18 Uhr im Fanshop im Tivoli erhältlich, außerdem an der Tageskasse. Stehplätze kosten 8,50€ (Vollzahler) bzw. 6,50€ (ermäßigt). Sitzplätze sind für 15,50€ (Vollzahler) bzw. 12,50€ (ermäßigt) zu haben. Wir bitten um Verständnis, dass die Karten für das Spiel in Verl ausschließlich bar bezahlt werden können.

    Anreise:
    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zur Poststraße ist 236 Kilometer lang. Von der A1 wechselt man am Kamener Kreuz auf die A2 in Richtung Hannover/Bielefeld. Diese verlässt man an der Ausfahrt 24 (Gütersloh) und folgt der Verler Straße (später Gütersloher Straße) in Richtung Verl. Nach Ortseingang biegt man links in die Straße "Zum Meierhof", dann rechts in die Sürenheider Straße und wieder rechts auf die Bielefelder Straße. Parkplätze stehen am "Schmiedestrang" oder am Busbahnhof zur Verfügung.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 20€ angeboten. Der Bus ist ausverkauft. Abfahrt ist um 9:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Rückfragen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Auch der Fanklub Stolberger Tivoli Jonge organisiert eine Busreise. Auch dieser Bus ist ausverkauft. Der Fahrpreis beträgt 19€, Abfahrt ist um 9 Uhr in Breinig mit Zustiegsmöglichkeiten in Büsbach, Stolberg, Eschweiler und Aachen. Nähere Infos gibt es unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de.

    Das AWO-Fanprojekt bietet eine kostenlose U18-Bulli-Tour an, es sind noch Plätze frei. Nähere Informationen gibt es unter www.fanprojekt-aachen.de.

    Mit der Bahn fährt man bis Gütersloh Hbf und erreicht Verl in ca. 25 Minuten mit der Buslinie 73. Es gibt keine gesonderten Shuttle-Busse. Mögliche Verbindungen können unter www.bahn.de abgerufen werden.

    Adresse:
    Poststraße, 33415 Verl (Parkplätze: Schmiedestrang)

    Infos zur Sportclub Arena:
    Anlässlich der Einführung der Regionalliga 1994 wurde der Sportplatz an der Poststraße zum Stadion ausgebaut. Nach einem weiteren Ausbau 2008 betrug die Kapazität 5.001 Plätze, darunter 1.000 Sitzplätze. Seit 2015 wurde das Stadion weiter modernisiert und an allen Seiten überdacht. Der Gästestehplatzbereich befindet sich hinter dem südlichen Tor, Sitzplätze stehen in den Blöcken A und B am Ende der Geraden zur Verfügung.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    Schwenkfahnen (nur im Stehplatzbereich)
    Doppelhalter
    Zaunfahnen


    Der SC Verl bittet um Verständnis, dass Lärminstrumente wie Trommeln und Megaphone aufgrund der Nähe zum Wohngebiet weder im Gäste- noch im Heimblock erlaubt werden können. Für Taschen/Rucksäcke ist leider keine Abgabemöglichkeit vorhanden.

Mehr investieren als der Gegner

Alemannia zu Gast in Ostwestfalen

Das erste Auswärtsspiel der Saison 2017/2018 führt die Alemannia am Samstag, 5. August, nach Ostwestfalen. Zu Gast sind die Schwarz-Gelben um 14.00 Uhr in der Sportclub-Arena beim SC Verl.

„Es ist immer wichtig, positiv in die Saison zu starten“, warf Fuat Kilic zu Beginn des Pressegesprächs am Donnerstag einen Blick zurück auf den Saisonauftakt gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Entsprechend gut war die Stimmung unter der Woche im Training. Doch allen Schulterklopfern zum Trotz liegt der Fokus nun voll und ganz auf der nächsten Herausforderung. „Ich habe den Spielern klar gemacht, dass Verl die nächste Aufgabe ist und wir uns konzentriert vorbereiten müssen. Ich gehe davon aus, dass die Jungs das gut verinnerlicht haben und hoffe, dass wir auch am Samstag ein gutes Spiel machen.“

Den kommenden Gegner hat der Aachener Trainer am 1. Spieltag bei der knappen 0:1-Niederlage beim Vorjahresmeister FC Viktoria Köln unter die Lupe genommen. „Viele Trainerkollegen erwarten Verl im unteren Tabellendrittel. Das sehe ich definitiv nicht so und das hat meine Beobachtung auch bestätigt. Wir treffen auf eine sehr gut organisierte Mannschaft mit einer sehr guten Mentalität, die sich in jeden Ball reinwirft, gut verteidigt und gewillt ist, aktiv gegen den Ball anzulaufen“, umschreibt Fuat Kilic seine Eindrücke und ergänzt: „Diesen Riegel gilt es zu knacken. Wir dürfen uns nicht nur drauf besinnen zu kicken und selbst im Ballbesitz zu sein. Darauf haben wir im Training hingearbeitet.“

Zuletzt gegen Mönchengladbach wurde der Matchplan von der neuformierten Truppe gut umgesetzt. „Diese Grundaggressivität, Zweikampfführung und Laufbereitschaft sollte die Basis für unser Spiel sein. Wir müssen uns nicht verstecken. Wir wollen aktiv sein und in jeder Spielphase Dominanz ausstrahlen. Wir verfügen über ein sehr gutes Spieltempo und Akteure mit guter Grundschnelligkeit. Das wollen wir für uns nutzen. Wenn du in der Lage bist, konditionell mehr zu investieren als der Gegner, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du am Ende auch mehr Punkte hast“, so Kilic. Verzichten müssen die Tivoli-Kicker neben Alexander Foerster (Knieprobleme) voraussichtlich auch auf Maurice Pluntke, der bis Freitag krankheitsbedingt nicht trainieren konnte.

Der Sportclub Verl und Alemannia Aachen standen sich bislang 18-mal in einem Meisterschaftsspiel gegenüber. Die Bilanz weist einen leichten Vorteil für die Alemannen aus, die sieben Spiele gewannen. Sechsmal war Verl erfolgreich und fünf Begegnungen endeten mit einer Punkteteilung. Am Tivoli wurden rund 100 Karten im Vorverkauf abgesetzt. An der Poststraße in Verl werden am Samstag rund 500 Aachener Anhänger erwartet. Die Partie des 2. Spieltags steht unter der Leitung von Jonathan Lautz aus Burbach. Jörn Schäfer und Björn Sauer assistieren an den Seitenlinien.

Im Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) gibt es ab 13.30 Uhr alle Informationen rund um das Duell.

Spieldaten

Aufstellung

SC Verl: Brüseke – Kurzen, Schmidt (65. Klauke), Schröder, Sansar – Müller, Kolodzig (46. Mehmet) – Choroba, Maier, Liehr (82. Marzullo) – Özkara / Trainer: Guerino Capretti

Alemannia Aachen: Depta – Winter, Heinze, Fiedler, Mohr – Pütz (71. Nebi), Lippold, Kühnel – Hammel (84. Suzuki), Torunarigha, Fejzullahu (86. Konaté Lueken) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

0:1 Fejzullahu (44.), 0:2 Hammel (53.), 1:2 Liehr (58.), 2:2 Özkara (60.)

Verwarnungen

  Kolodzig (41.),   Müller (77.),   Nebi (81.),   Lippold (88.)

Ecken

7 / 4

Schiedsrichter:

Jonathan Lautz – Jörn Schäfer, Björn Sauer

Zuschauer:

1.411 (davon ca. 700 aus Aachen)

Wetter:

stark bewölkt, 18 Grad

Alemannia gibt Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand

Umkämpfte Partie in Verl endet 2:2

Die Alemannia musste sich beim Sportclub Verl mit einer Punkteteilung begnügen. Megim Fejzullahu und Daniel Hammel hatten vor 1.411 Zuschauern in der SPORTCLUB-ARENA zunächst eine 2:0-Führung herausgeschossen. Mit einem Doppelschlag konnten die Gastgeber die Partie aber binnen weniger Minuten zum 2:2-Endstand egalisieren.

Die Tivoli-Kicker mussten an der Verler Poststraße auf den erkrankten Maurice Pluntke verzichten. Für ihn rückte Tobas Lippold in die Startelf, die sich heute in einer 4-1-4-1-Formation präsentierte. In der ersten halben Stunde ging viel über ruhende Bälle. Pütz nach einer Freistoßhereingabe von Mohr (16.) und Heinze nach einer Kühnel-Ecke (29.) köpften aber über das Verler Gehäuse. Knapper ging es nach im Anschluss an die zweite Aachener Ecke zu. Fejzullahu passte in den Rückraum zu Mohr, der die Flanke in den Strafraum schlug. Fiedler kam zum Kopfball, Verl-Keeper Brüseke parierte stark, war aber gegen den Nachschuss von Heinze machtlos. Der Assistent monierte allerdings eine Abseitsstellung und Schiedsrichter Lautz gab den Treffer nicht (33.). Aachen entwickelte nun auch aus dem Spiel heraus mehr Zug zum Tor. Winter überspielte die Abwehr mit einem langen Ball auf Fejzullahu, der nicht lange fackelte. Brüseke lenkte das Leder aber noch ans Außennetz (41.). Kurz vor der Pause gingen die Alemannen dann doch in Führung. Kühnel luchste seinem Ex-Kollegen Maier an der Mittelline die Kugel ab und spielte in den Lauf von Fejzullahu. Der ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und versenkte die Kugel flach ins lange Eck zur Pausenführung - 0:1 (44.).

Der zweite Durchgang begann mit der ersten nennenswerten Gelegenheit für die Gastgeber. Mit einer Freistoßvariante wurde Özkara von Müller freigespielt, zielte aus 14 Metern aber drüber (48.). Auf der Gegenseite tankte sich Hammel von links in den Strafraum und hatte nur noch den Torhüter vor sich. Brüske verhinderte per Fußabwehr aber einen weiteren Aachener Treffer (50.). Dann bediente Winter von rechts Torunarigha, der aus zehn Metern ebenfalls am Verler Schlussmann scheiterte (51.). Aachen blieb am Drücker und baute den Vorsprung wenig später aus. Nach einer Ecke von Mohr bekam der Sportclub das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Erst versuchte es Lippold aus dem Hinterhalt, der Ball wurde abgeblockt. Fejzullahu reagierte am schnellsten und Hammel fälschte den Schuss aus sechs Metern zum 0:2 hinter die Line ab (53.). Die Freunde über den Zwei-Tore-Vorsprung währte allerdings nicht all zu lange. Kurzen flankte von rechts und Liehr ließ Depta aus zehn Metern keine Abwehrchance (58.). Verl war wieder dran und kam nur zwei Minuten später zum Ausgleich. Eine Kopfballverlängerung fiel genau vor die Füße von Özkara, der das Leder trocken ins lange Eck hämmerte - 2:2 (60.). Die Alemannia schüttelte sich kurz und antwortete mit einem Mohr-Vorstoß über den linken Flügel. Torunarigha konnte die Hereingabe aus drei Metern jedoch nicht zwischen beide Pfosten platzieren (63.). Auch die Hausherren witterten in der umkämpften Schlussphase noch einmal Morgenluft. Die Chancen zum Sieg hatten allerdings die Schwarz-Gelben. Nach einer Hereingabe von Lippold bekam Torunarigha zu wenig Druck hinter den Ball (77.). In der Schlussminute flankte Mohr von links, Suzuki hechtete in den Ball, doch Brüseke rettete seiner Elf per Reflex erneut das Remis.

„Das Ergebnis fühlt sich für uns wie eine Niederlage an. Wir waren sehr gut organisiert und hatten einen guten Zugriff. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir die Partie noch einmal aus der Hand geben. Trotzdem bin ich mit dem Auftreten zufrieden. Die Mannschaft hat unermüdlichen Einsatz gezeigt. Es gehört allerdings zur Entwicklung dazu, abgeklärter zu werden und so solche Spiele über die Zeit zu bringen“, resümierte Fuat Kilic nach der Partie.

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