2. Bundesliga - Saison 2011/2012 - 25. Spieltag - Freitag 09.03.2012  - 18:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Fürth

    Am Freitag, 9. März (18 Uhr) ist die Alemannia bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Hier gibt es alle vorliegenden Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.

    Am Freitag, 9. März (18 Uhr) ist die Alemannia bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast.

    Tickets:
    Stehplätze kosten 11,50 Euro (8,50 Euro ermäßigt), Sitzplätze sind für 15,50 Euro erhältlich. Karten können vom 22. Februar bis zum 7. März (12 Uhr) ausschließlich im Alemannia-Shop im Tivoli sowie beim Heimspiel gegen Paderborn am Fantreff erworben werden.

    Anreise:
    Die Fan-IG bietet eine Fahrt (Bus oder Neunsitzer) zum Preis von 35,- Euro an. Die Anmeldung ist beim Heimspielen am Fan-Treff möglich bzw. telefonisch oder per E-Mail bei Stephan Braun (0176-38941302 / stephan.braun@ig-alemanniafans.de) oder Frank Beissel (0176-38957448 / frank.beissel@ig-alemanniafans.de).

    Anreise per PKW / Bus
    Man fahre die A3 bis zum Autobahnkreuz Fürth-Erlangen, weiter auf die A73 Richtung Fürth bis Ausfahrt Poppenreuth. Der Beschilderung zum Gästeparkplatz folgen.
    Für Gästefans steht der Parkplatz der Firma IKEA, der über die Ausfahrt Fürth-Poppenreuth der A73 erreichbar ist, zur Verfügung. Über die Hans-Vogel-Straße, Dieselstraße, Alte Reutstraße und den Laubenweg erreicht man schnell den Gästebereich der Trolli ARENA.
    Reisebusse können direkt am Gästeeingang parken.

    Anreise mit der Bahn
    Ab Fürth Hauptbahnhof gelangt man mit den Buslinien 173, 174, oder 177 bis zur Haltestelle „Friedhof“. Von dort ist es noch ein kurzer Fußweg in den Laubenweg. Bei Heimspielen mit großem Zuschaueraufkommen werden außerdem Sonderbusse eingesetzt, die direkt vom Hauptbahnhof zur Trolli ARENA fahren.

    Adresse:
    Trolli ARENA, Laubenweg 60, 90765 Fürth

    Infos zur Trolli ARENA:
    Im September 2010 konnte am Fürther Ronhof Jubiläum gefeiert werden: 100 Jahre zuvor war der Sportplatz am Ronhofer Weg eingeweiht worden. Das seitdem vielfach ausgebaute Stadion trägt seit der Saison 2010/2011 den Namen Trolli ARENA. Nach mehreren Umbaumaßnahmen in den Jahren 2007 und 2008 verfügt das Stadion über eine Rasenheizung sowie ein Dach für die Nordkurve. Insgesamt stehen den Fußballfans 15.200 Plätze zur Verfügung. 5.400 davon sind Sitz- (4.000 unüberdachte) und 4.500 Stehplätze (1.300 ohne Dach). Der Gästebereich umfasst die Sitzplätze in den Blöcken 6 und 7 der Südkurve. Stehplätze für Gäste stehen im Block 5 zur Verfügung.

    Erlaubte Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - Schwenkfahnen bis 1,50m Stocklänge
    - Zaunfahnen
    - einseitig einsehbare Trommeln in begrenzter Anzahl (Anmeldung über die Fanbeauftragten der Alemannia)
    - 1 Megaphon
    - kleine Digitalkameras
    - Gürteltaschen
    - Spruchbänder auf Anfrage (Anmeldung bis Donnerstag über die Fanbeauftragten der Alemannia)

    Nicht erlaubt sind:
    - Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge
    - Doppelhalter
    - Spiegelreflexkameras
    - Rucksäcke (Abgabemöglichkeit am Eingang gegen 0,50 € Gebühr)

Alemannia reist zum Tabellenführer

Bei der SpVgg Greuther Fürth wartet eine schwere Aufgabe auf die Schwarz-Gelben

Am Freitag (18 Uhr) steht für die Alemannia das dritte aufeinanderfolgende Duell gegen einen Aufstiegsaspiranten auf dem Spielplan. Und größer könnte die Herausforderung derzeit kaum sein: Die SpVgg Greuther Fürth grüßt von Tabellenplatz 1, ist das beste Heimteam und verfügt mit 55 Treffern über den besten Angriff der Liga. „Die Fürther spielen mit ihrer Philosophie seit einem Jahrzehnt im oberen Drittel der Zweiten Liga. In diesem Jahr haben sie die große Chance, direkt aufzusteigen“, sagt Alemannia-Coach Friedhelm Funkel.

Auch die Aussicht, dass Gerald Asamoah verletzt ausfallen könnte, macht die Aufgabe nicht leichter. „Wenn ich auf den Kader schaue, steht mit Christopher Nöthe ein Mann als Ersatz bereit, der schon zehn Saisontore auf dem Konto hat“, erklärt Funkel, der in seinem eigenen Team die eine oder andere Personalfrage zu beantworten hat. Albert Streit und Seyi Olajengbesi sind gesperrt, Kim Falkenberg fällt weiterhin verletzt aus und Anouar Hadouir bleibt auch am Wochenende bei der U23. „Mit ihm und seinem Berater wird es Anfang der Woche ein Gespräch geben“, sagt der Coach.

Ausrichtung und Aufstellung sind kaum zu prognostizieren, ob überhaupt ein 18er-Kader die Reise nach Franken antritt, entscheidet sich kurzfristig. „Solche Phasen gibt es immer mal im Laufe einer Saison“, merkt der 58-Jährige lapidar an, aus der Ruhe bringt ihn die Situation freilich nicht. Ob der Offensivkraft der Büskens-Elf müsse seine Mannschaft sich anders präsentieren als am Samstag im Heimspiel gegen Paderborn: „Wir müssen in der Defensive sehr gut stehen, aber die Möglichkeit immer wieder nutzen, in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Dafür brauchen wir viel Laufstärke, Einsatzbereitschaft und Herz. Aber das traue ich der Mannschaft zu, sie hat sich auswärts auch gegen Spitzenteams immer wieder gut aus der Affäre gezogen.“

Der Kartenvorverkauf für die Partie ist in Aachen bereits abgeschlossen. Es wurden knapp 50 Tickets verkauft. Die Alemannia rechnet mit rund 200 Fans, die die Mannschaft zum Auswärtsspiel begleiten werden. Tickets sind am Spieltag noch an den Tageskassen vor Ort erhältlich.

Spieldaten

Aufstellung

SpVgg Greuther Fürth: Grün – Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal – Klaus (74. Nöthe), Fürstner, Prib (83. Zillner), Schröck (29. Pektürk) – Occean, Sararer / Trainer: Mike Büskens

Alemannia Aachen: Waterman – Radjabali-Fardi, Casper, Feisthammel, Achenbach – Sibum, Kratz, Demai (66. Auer), Junglas, Uludag (79. Odonkor) – Radu / Trainer: Friedhelm Funkel

Tore

1:0 Occean (29.)

Verwarnungen

  Demai (45.),   Casper (48.),   Pektürk (53.),   Fürstner (75.),   Kratz (77.),   Zillner (88.),   R. Fardi (90.+1)

Ecken

9 / 1

Schiedsrichter:

Markus Schmidt (Stuttgart) – Wolfgang Walz, Dominik Schaal, Dr. Manuel Kunzmann

Zuschauer:

11.310 (davon ca. 200 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 8 Grad

Keine Durchschlagskraft beim Tabellenführer

Bei der 0:1-Niederlage in Fürth finden die Schwarz-Gelben erst nach der Pause ins Spiel

Keine Punkte am Rohnhof. Weil man im ersten Durchgang zu mutlos und über die ganze Partie hinweg die nötige Durchschlagskraft in der Offensive vermissen ließ, musste man sich am Freitagabend beim Tabellenführer Greuther Fürth knapp mit 0:1 geschlagen geben. Die Hausherren dominierten die Partie über weite Strecken, nutzten im ersten Durchgang durch Occean die erste richtige Chance zum Siegtreffer (29.). Nach der Pause zeigten sich die Schwarz-Gelben verbessert, traten mutiger auf, aber taten sich beim Herausspielen von klaren Torchancen weiterhin schwer, so dass man am Ende leer ausging.

Friedhelm Funkel reagierte nicht nur aufgrund der beiden Sperren von Seyi Olajengbesi und Albert Streit, Alemannias Coach entschied sich darüber hinaus auch für eine Formationsänderung beim Tabellenführer. Im 4-1-4-1-System rückte Mirko Casper vor Keeper Boy Waterman an die Seite von Tobias Feisthammel, Shervin Radjabali-Fardi und Timo Achenbach komplettierten die Viererkette. Als einziger Sechser begann Bas Sibum, Manuel Junglas und Aimen Demai starteten vor ihm im Zentrum. Alper Uludag kam mit Kevin Kratz über die Außen, als alleinige Spitze stürmte Sergiu Radu. Benny Auer saß zunächst nur auf der Bank.

Auch wenn die Schwarz-Gelben durch Uludag in der fünften Minute den ersten Warnschuss abgaben, so bestimmte – wie erwartet – die Spielvereinigung die Partie von Beginn an. Früh setzten die Hausherren die tiefstehende Alemannia unter Druck, Sararers Schuss aus der Distanz flog nur Zentimeter über die Latte ins Toraus (13.).

Die Fürther konnten ihre Überlegenheit nicht ausnutzen, zu großen Torchancen kamen sie gegen die kompakte Funkel-Elf kaum. Nach einer knappen halben Stunde zappelte das Leder dann aber trotzdem im Netz der Alemannia: Nach einem langen Ball auf Olivier Occean gelang es Casper nicht, den torgefährlichen Mann zu stoppen. Occean setzte seinen Körper geschickt ein, zog nach innen und überwand Waterman zum 1:0 (29.).

Der Rückstand machte es den Alemannen natürlich alles andere als leichter. Nur selten gelangen den Tivoli-Jungs Vorstöße über die Mittellinie, Stürmer Radu erhielt kaum Zuspiele in der Spitze. Anders die Fürther: Immer wieder sorgte Occean für Gefahr im Aachener Strafraum: Nach einer Hereingabe des für den verletzten Schröck eingewechselten Pektürk setzte Fürths Torjäger die Kugel per Kopf nur knapp über den Kasten (34.).

Bis zur Pause gelang der Alemannia kein nennenswerter Vorstoß mehr. Waterman war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel. Nach einem Ballverlust von Demai prüften sowohl Pektürk als auch Klaus Aachens Schlussmann (39.), ehe zum Abschluss des ersten Durchgangs nochmals Occean im Anschluss an eine Ecke zum Abschluss kam (44.).

Friedhelm Funkel ließ im zweiten Durchgang zunächst die gleiche Elf auflaufen, am Gesamtbild änderte das jedoch vorerst nichts. Die Hausherren waren weiterhin das dominierende Team, ließen die Alemannia jetzt aber hin und wieder mehr anrennen. Torchancen gab es trotzdem nur auf der einen Seite. Casper stoppte Schmidtgals Sololauf im letzten Moment (56.), Waterman musste gegen Sararer und Klaus gleich zweimal stark parieren (67.).

Funkel nahm das sehr schleppende Offensivspiel seiner Mannschaft zur Kenntnis und reagierte, allerdings auch notgedrungen. Demai hatte sich verletzt und verließ humpelnd das Feld, für ihn kam Benny Auer in die Partie, so dass die Schwarz-Gelben nun mit zwei Spitzen agierten (65.).

Große Aufregung gab es kurz darauf im Strafraum der Alemannia: Radu hatte Fürstner zu Fall gebracht, trotz heftiger Proteste der Fürther blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus. Glück für die Alemannia, es hätte Strafstoß geben müssen (69.). So blieb es bei dem knappen Rückstand der Tivoli-Jungs, die sich jetzt zwar im Gegensatz zum ersten Durchgang stark verbessert zeigten, sich beim Herausspielen von Torchancen aber immer noch schwer taten. Radu versuchte es aus der Distanz, verzog jedoch deutlich (71.). Knapper war es im Gegenzug, als Waterman erneut stark beim Schuss von Occean auf der Hut war (73.).

Es blieb dabei: Der Alemannia fehlte die Durchschlagskraft. Bei einer Hereingabe von Odonkor verpasste Auer im Zentrum das Leder mit der Fußspitze (89), im Gegenzug scheiterte Nöthe ganz alleine vor Waterman. Kurz darauf war Schluss, mit leeren Händen musste die Alemannia die Heimreise nach Aachen antreten.

Zum Spiel

Mirko Casper: In der ersten Halbzeit waren wir einfach zu passiv und sind gar nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Da hat Fürth uns den Schneid abgekauft. Deswegen sind die auch verdient in Führung gegangen. Aus der Pause kamen wir dann auch noch etwas verhalten, aber in der letzten halben Stunde waren wir drin im Spiel. Aber da war es zu spät, eine Mannschaft wie Fürth ist dann immer gefährlich, wir hätten uns gut noch einen Konter fangen können. Vorne hat es für die eine Hundertprozentige wieder nicht gereicht. Beim Gegentor bin ich eigentlich zwischen Ball und Gegenspieler. Als ich hochspringe, stellt Occean den Körper rein und ich verliere die Balance, das war entscheidend. Im Endeffekt sehe ich blöd aus, es ist ärgerlich, durch so ein Tor zu verlieren.

Timo Achenbach: Wir sind sicher nicht nach Fürth gefahren, um hier mit 0:1 zu verlieren. Wir wollten hier gewinnen, dafür ist es viel zu eng in dieser Liga. Uns hat heute einfach die Zielstrebigkeit in Richtung Tor gefehlt, und dann kann man auch keinen Punkt mitnehmen. Zumindest das Auftreten in der zweiten Halbzeit war in Ordnung, da hatten wir Mumm und haben uns in die Zweikämpfe geworfen. Das hat in der ersten Hälfte gefehlt, wir hatten zu viele Ballverluste, wenn wir den Ball mal erobert haben. In der derzeitigen Lage war das ungenügend.

Friedhelm Funkel: Aufgrund der ersten Halbzeit war die Niederlage natürlich verdient. Wir haben zu wenig Mumm gezeigt, wir haben zu wenig ins Spiel nach vorne investiert, sind kaum vor das gegnerische Tor gekommen, haben nur abwartend gespielt. Das war ganz anders abgesprochen, deshalb haben wir es in der Halbzeit auch korrigiert. In der zweiten Halbzeit haben wir zumindest bis zum gegnerischen Sechzehner besser gespielt, sind besser in die Zweikämpfe gekommen, haben aggressiver gespielt.

Bas Sibum: Eine Niederlage ist für mich nie in Ordnung, und heute auch nicht. Wenn man sieht, wie wir ein Gegentor bekommen… In der zweiten Halbzeit sind wir wesentlicher besser aufgetreten, haben das Spiel kompakter gemacht. Mit jeder Minute haben wir mehr Risiko gespielt. Wäre früh das 2:0 gefallen, wäre Schluss gewesen. So hat Boy es zwei, drei Mal überragend gemacht, und wir sind im Spiel geblieben.