Testspiele - Saison 2005/2006 - 16. Spieltag - Donnerstag 10.11.2005  - 15:00 Uhr
3
(2)
4
(2)

Spieldaten

Aufstellung

Bayer Leverkusen: Butt, Fritz, Dum (63. Hergesell), Madouni, Hübener, Rolfes (65. Falkenberg), Castro, Lartey (46. Cozza), de Wit (63. Lasarevic), Reichwein (46. Köse), Voronin (46. Röttger) / Trainer: Peter Herrmann

Alemannia Aachen: Fiel, Heidrich, Klitzpera, Koen, Meijer, Noll, Pinto, Rauw, Rösler, Sichone / Trainer: Dieter Hecking

Tore

1:0 Reichwein (10.), 2:0 Lartey (12.), 2:1 Erwin Koen (38.), 2:2 Erwin Koen (40.), 2:3 Sergio Pinto (48.), 3:3 Köse (83.), 3:4 Sergio Pinto (86.)

Ecken

4 / 6

Zuschauer:

200 (davon ca. 50 aus Aachen)

Wetter:

wolkig, 10 Grad

Doppelpacks von Erwin Koen und Sergio Pinto

Testspielerfolg für die Alemannia: Gegen ein Team von Bayer 04 Leverkusen, das aus Profis und Regionalligaspielern bestand, siegten die Aachener am Donnerstag mit 4:3. Erwin Koen vor und Sergio Pinto nach der Pause erzielten die Tore.

Es ging nicht gut los für die Gäste. Keeper Stephan Straub, der seit über einem halben Jahr seine ersten Spielminuten absolvierte, ließ gleich den ersten Schuss von Reichwein durch die Beine rutschen (9.). Nur zwei Minuten später hatte er keine Chance, als Lartey einen trockenen Rechtsschuss an die Unterkante der Latte platzierte und erhöhte. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte nur Bayer, Simon Rolfes und Gonzalo Castro waren im Mittelfeld klar die Chefs im Ring.

Erst nach 20 Minuten meldete sich Aachen. Abwehrchef Alex Klitzpera drückte einen Eckball knapp am Winkel vorbei. Ein Diagonalschuss von Sergio Pinto verfehlte knapp das von Jörg Butt gehütete Tor. Nach einem Pinto-Freistoß tauchten gleich drei Aachener vor dem Keeper auf, Sascha Rösler kam an den Ball, köpfte aber in Rückenlage drüber. In der 36. Minute spielte Rolfes einen tollen Steilpass auf Voronin, der Ukrainer schob die Kugel aber in die Arme von Straub.

Unter den Augen von Rudi Völler drehte die Alemannia das Spiel innerhalb von zwei Minuten. Matze Heidrich schickte einen wuchtigen Freistoß Richtung Tor, den Butt ziemlich ungelenk abprallen ließ. Erwin Koen hatte keine Mühe und drückte den Ball über die Linie (38.). Von Kapitän Erik Meijer, an alter Wirkungsstätte als Fußballgott gefeiert, ging der Ausgleich aus. Toller Steilpass auf Rösler, Querpass zu Koen, und schon hieß es 2:2.

Nach dem Wechsel ging es munter weiter. Pinto hielt den Fuß in eine präzise Flanke von Koen, Butt hatte zum dritten Mal das Nachsehen. Nach schleppendem Beginn hatte die Alemannia das Spielgeschehen jetzt im Griff. Pinto, Fiel und Rösler leiteten immer wieder gute Angriffe ein. Nach scharfer Hereingabe von Pinto traf Meijer im Rutschen nur den Pfosten.

Obwohl die Aachener das Spiel im Griff hatten, fiel noch der Ausgleich. Nach einer feinen Brustablage tauchte Köse vor Hesse auf und vollstreckte ins lange Eck (83.). Drei Minuten später schickte Rösler den eingewechselten Florian Bruns auf die Reise. Butt konnte zunächst retten, Pinto setzte aber nach und sorgte für den 4:3-Endstand.

„War doch ein nettes Spiel, es hat Spaß gemacht“, fand Simon Rolfes. Er vermisste nur seinen letztjährigen Partner Reiner Plaßhenrich, der sich schonen durfte. Auch für Erik Meijer gab’s reihenweise Gelegenheit über alte Zeiten zu plaudern. Seine ehemaligen Kollegen Ulf Kirsten und Rüdiger Vollborn begrüßten den Alemannia-Kapitän jedenfalls herzlich.