Regionalliga West - Saison 2017/2018 - 7. Spieltag - Samstag 09.09.2017  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel beim TuS Erndtebrück

    Am Samstag, 9.9., 14 Uhr spielt die Alemannia beim TuS Erndtebrück. Das Spiel findet im Siegener Leimbachstadion statt. Infos zu Anreise und Stadion gibt es hier.

    Am Samstag, 9.9., 14 Uhr spielt die Alemannia beim TuS Erndtebrück. Das Spiel findet im Siegener Leimbachstadion statt. Infos zu Anreise und Stadion gibt es hier.

    Tickets:
    Der TuS Erndtebrück stellt der Alemannia keine Karten für den Vorverkauf zur Verfügung. Tickets sind in ausreichender Anzahl an der Tageskasse zum Preis von 9€ (Vollzahler) bzw. 5€ (ermäßigt) erhältlich. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Sitzplätze (12€ Vollzahler / 9€ ermäßigt) werden auf Anweisung der Polizei Siegen nur an "gemäßigte" Fans verkauft.

    Anreise: Die empfohlene Strecke vom Tivoli zum Leimbachstadion ist 168 km lang. Man folgt der A4 bis zum Kreuz Olpe-Süd, an dem man auf die A45 in Richtung Frankfurt wechselt. Diese verlässt man an der Ausfahrt 22 Siegen-Süd (nicht vorher), das Stadion ist von dort ausgeschildert. Parkplätze stehen in den Industriegebieten "Martinshardt" und "Oberes Leimbachtal" oberhalb des Stadions zur Verfügung.

    Die Fanbetreuung bietet eine Busfahrt zum Fahrpreis von 15€ an. Abfahrt ist um 10 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Auch der Fanklub Stolberger Tivoli Jonge bietet eine Busfahrt an. Der Fahrpreis beträgt 17€, Abfahrt ist am Spieltag um 9:30 Uhr in Breinig mit diversen Zustiegsmöglichkeiten in Stolberg, Eschweiler und Aachen. Anmeldungen werden unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de entgegengenommen.

    Günstigste Reisemöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das "Schöner Tag Ticket NRW", mit dem bis zu fünf Personen für 44€ alle Nahverkehrsstrecken in Nordrhein-Westfalen nutzen können. Verbindungen können unter www.bahn.de erfragt werden.

    Adresse: Leimbachstadion, Leimbachstraße 269, 57074 Siegen

    Infos zum Leimbachstadion: Wegen der begrenzten Möglichkeiten im Erndtebrücker Pulverwaldstadion wird die Partie im Siegener Leimbachstadion ausgetragen. Das 1957 eröffnete Leimbachstadion, in dem sonst die Sportfreunde Siegen ihre Heimspiele austragen, fasst 19.400 Plätze, darunter 2.108 überdachte Sitzplätze auf der Haupttribüne. Der Stehplatzbereich für Gästefans befindet sich hinter dem talseitig gelegenen Tor, der Eingang befindet sich im Bereich des Parkplatzes. Sitzplätze stehen auf der Haupttribüne zur Verfügung, der Eingang liegt an der Leimbachstraße direkt hinter der Tribüne.

    Fanutensilien: Erlaubt sind alle gängigen Fanutensilien wie Schwenk- und Zaunfahnen sowie Trommeln. Für Taschen/Rucksäcke ist leider keine Abgabemöglichkeit vorhanden, sie dürfen auch nicht mit ins Stadion genommen werden. Besonderheiten (Spruchbänder, Choreos etc.) bitte unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anmelden.

„Auswärts das Heft in die Hand nehmen“

Alemannia zu Gast bei Aufsteiger TuS Erndtebrück

Am 7. Spieltag der Regionalliga West trifft die Alemannia erstmals in dieser Saison auf einen Aufsteiger. Der gastgebende TuS Erndtebrück trägt sein Heimspiel am kommenden Samstag aufgrund von Sicherheitsauflagen in Siegen aus. Anstoß im Leimbachstadion ist um 14.00 Uhr.

Die Tivoli-Kicker blieben in der Vorwoche erstmals ohne Gegentor. Verständlich, dass Fuat Kilic insbesondere mit der Defensivleistung gegen Oberhausen sehr zufrieden war. „Wir haben kaum Torchancen zugelassen und gute Umschaltmomente gehabt. Nur im Angriffsdrittel haben wir es versäumt, einen besseren Abschluss hinzubekommen oder den letzten Pass effektiver zu spielen. Für uns war es wichtig, wieder mal zu Null zu spielen.“ Dabei hätte die Punkteausbeute aus den ersten sechs Partien durchaus etwas üppiger ausfallen können. „Die Jungs hätten schon zwei bis drei Punkte mehr verdient“, urteilt der Trainer. „Wir müssen weiter dran arbeiten und vor dem gegnerischen Tor noch zielstrebiger sein. Die Automatismen finden sowohl in der Offensive als auch in der Defensive immer mehr zueinander, jetzt müssen wir das Ganze noch mehr in Punkte ummünzen.“

Aufsteiger TuS Erndtebrück sammelte genau wie die Alemannen in dieser Spielzeit bereits vier Unentschieden. Ein Selbstläufer wird die Partie daher keineswegs. „Die haben bei Viktoria Köln ein sehr gutes Spiel hingelegt“, schildert Fuat Kilic seine Eindrücke nach dem 2:2 beim Vorjahresmeister. „Erndtebrück verfügt über eine spielerisch starke Mannschaft mit schnellen Flügelspielern, denen wir wenige Räume geben dürfen. Darum gilt es besonders in eigenem Ballbesitz Ballverluste zu vermeiden, die der Gegner für sein Umschaltspiel nutzen kann“, so Kilic, der im Siegerland auf Karim Kucharzik (Bänderverletzung) und Tobias Lippold (Bauchmuskelzerrung) verzichten muss. Die erkrankten Mergim Fejzullahu und Daniel Hammel konnten am Donnerstag wieder trainieren. „Wir wollen dem Gegner den Schneid abkaufen und auswärts das Heft in die Hand nehmen“, lautet die Vorgabe.

In der Saison 2015/16 trafen Alemannia Aachen und der TuS Erndtebrück erstmals aufeinander. Die Bilanz weist einen Aachener Erfolg und eine Punkteteilung aus. Am Tivoli fand kein Vorverkauf statt. Tickets für Alemannia-Fans sind ausschließlich an den Tageskassen erhältlich. Die Mannschaft von Fuat Kilic wird von rund 400 Anhängern unterstützt. Geleitet wird das Aufeinandertreffen im Leimbachstadion von Schiedsrichter Mario Heller aus Köln. Oliver Aust und Luca Marx assistieren ihm an den Seitenlinien.

Die Alemannia berichtet per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) ab 13.30 Uhr rund um die Partie.

Spieldaten

Aufstellung

TuS Erndtebrück: Bäcker – Covic, Rente, Ludmann, Jordan – Heller (77. Mirroche), Konaté, Treuder (70. Reichert), Zeller (37. Valentini), Saka – Tabaku / Trainer: Florian Schnorrenberg

Alemannia Aachen: Depta – Winter, Heinze, Damaschek, Mohr – Pütz, Pluntke (65. J.S. Mickels), Kühnel – Yesilova, Torunarigha (72. Bösing), Nebi (59. Fejzullahu) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

1:0 Heller (45.), 2:0 Valentini (90.+2)

Verwarnungen

  Jordan (44.),   Pütz (64.),   Tabaku (86.)

Ecken

2 / 7

Schiedsrichter:

Tim Pelzer – Oliver Aust, Luca Marx

Zuschauer:

586 (davon ca. 350 aus Aachen)

Wetter:

bewölkt, 16 Grad

Niederlage beim Aufsteiger

Alemannia zieht gegen Erndtebrück mit 0:2 den Kürzeren

Der 7. Spieltag der Regionalliga West endete für die Alemannia mit einer Enttäuschung. Bei Aufsteiger TuS Ernderbrück unterlagen die Schwarz-Gelben trotz eines über weite Strecken überlegen geführten Auftritts mit 0:2 (0:1). Vor 586 Zuschauern, die mehrheitlich aus Aachen angereist waren, fielen beide Treffer im Siegener Leimbachstadion jeweils zum Halbzeitende.

Nach dem 0:0 gegen Oberhausen gab es bei der Alemannia nur eine Änderung in der Startformation. Emre Yesilova durfte erstmals von Beginn an ran, für ihn blieb Slayd Mickels zunächst draußen. Das Spielgeschehen verlagerte sich früh in eine Richtung. Die Schwarz-Gelben verzeichneten einige Ballgewinne und kamen zu ersten Abschlussaktionen. Nach zwei Kühnel-Ecken von der rechten Seite köpfte Torunarigha erst zu ungenau (15.), wenig später zielte Damaschek genau in die Arme von TuS-Keeper Bäcker (17.). Nach einer guten halben Stunde entwickelten die Tivoli-Kicker auch aus dem Spiel heraus mehr Zug zum Tor. Kühnel versuchte es aus 22 Metern, Bäcker musste nachfassen (30.). Dann bereite Nebi über rechts vor. Torunarugha kam frei zum Kopfball, doch der ging einen guten Meter rechts vorbei (41.). Zwei Minuten danach kamen die Alemannen zu ihrer besten Gelegenheit, als Winter von rechts flankte und Kühnel den Erndtebrücker Keeper zu einer starken Parade zwang (43.). Noch bevor die Seiten getauscht wurden, gingen die Gastgeber wie aus heiterem Himmel in Führung. Die Aachener verteidigten bei einem Einwurf des Gegners zu passiv, Depta konnte den Schuss von Tabaku zunächst noch parieren, doch Heller reagierte am schnellsten und traf flach zum 1:0-Pausenstand (45.).

Am Spielgeschehen änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Aachen gab den Ton an, alleine im Angriffsdrittel haperte es an der Genauigkeit. Yesilova prüfte Bäckermit einem Aufsetzer aus 25 Metern. Der Torhüter wirkte zwar nicht sicher, konnte das Leder aber abwehren (55.). Fuat Kilic reagierte, brachte mit Fejzullahu und Mickels zwei frische Offensivkräfte und ließ fortan im 4-4-2 agieren. Zwingender wurden die Möglichkeiten aber nicht, wodurch die Gastgeber gelang, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Nachdem Erndtebrück in der 88. Minute zur ersten Ecke gekommen war, fiel die Entscheidung in der Nachspielzeit im Anschluss an Eckball Nr. 2. Mirroche schlug die Flanke und Valantini machte per Kopf den Deckel drauf – 2:0 (90+2.). „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit bestimmt und hatten genug Chancen, in Führung zu gehen. Umso ärgerlicher ist es, mit dem Pausenpfiff in Rückstand zu geraten. Nach der Pause hat die Mannschaft weiterhin alles versucht, wirkte mit zunehmender Dauer aber immer nervöser und hatte zu viele Ballverluste im Spielaufbau“, sagte Fuat Kilic nach der Partie.

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