Regionalliga West - Saison 2018/2019 - 7. Spieltag - Sonntag 09.09.2018  - 15:00 Uhr
0
(0)
0
(0)
  • Faninfos zum Spiel in Wuppertal

    Am Sonntag, 9.9. spielt die Alemannia beim Wuppertaler SV. Anstoß ist um 15 Uhr im Stadion am Zoo. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Am Sonntag, 9.9. spielt die Alemannia beim Wuppertaler SV. Anstoß ist um 15 Uhr im Stadion am Zoo. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Termin:
    Aufgrund der TV-Übertragung durch Sport1 ist das Spiel von Samstag auf Sonntag, 9.9. verlegt worden. Einige Quellen nennen noch fälschlicherweise den alten Termin.

    Tickets:
    Der Wuppertaler SV stellt zu diesem Spiel aus Sicherheits- und Kostengründen keine Sitzplätze für Gästefans zur Verfügung. Stehplatz- und Rollstuhlkarten sind im Vorverkauf noch bis Freitag 18 Uhr im Fanshop am Tivoli erhältlich. Karten kosten 9,50€ (Vollzahler) bzw. 6,50€ (ermäßigt). Rollstuhlfahrer zahlen 6,50€ inkl. Begleitperson. Auch an der Tageskasse werden ab 13 Uhr noch Stehplatzkarten in ausreichender Anzahl vorhanden sein. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird jedoch die Nutzung des Vorverkaufs empfohlen.

    Anreise:
    Die Fanbetreuung setzt einen Fanbus ein, der Fahrpreis beträgt 13€. Dieser ist bereits ausverkauft. Abfahrt ist am Spieltag um 11:45 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Rückfragen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de engegengenomen.

    Auch der Fanklub "Stolberger Tivoli Jonge" bietet eine Busreise an. Auch dieser Bus ist aktuell voll, nähere Informationen gibt es unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de.

    Die reguläre Strecke vom Tivoli zum Stadion am Zoo ist je nach Route (A4 oder A44) zwischen 110 und 115 km lang. Man fährt über die A46 und folgt am Sonnborner Kreuz der B228 in Richtung Wuppertal-Sonnborn. Parkplätze stehen in der Kornstraße zur Verfügung, weitere Parkmöglichkeiten gibt es ggf. im Rutenbecker Weg und der Straße "Unten Vorm Steeg" (Bayer).

    Es ist zu beachten, dass die A46 bei Düsseldorf wegen Bauarbeiten von Samstag bis Montag gesperrt ist, und Verzögerungen durch Umleitungen und Staus entstehen.

    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Stadion vom S-Bahnhof Wuppertal-Sonnborn aus nach wenigen Minuten Fußweg zu erreichen. Nicht empfohlen werden die S- bzw. Schwebebahnhaltestellen "Zoologischer Garten" und "Stadion/Zoo", da sie im Bereich des Heimeingangs liegen. Die Eintrittskarte berechtigt zur kostenfreien An- und Abreise im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

    Adresse:
    PKWs: Kornstraße, 42327 Wuppertal (Gästeeingang)
    Busse: Sonnborner Ufer, 42327 Wuppertal

    Infos zum Stadion am Zoo:
    Das direkt an der Wupper gelegene Radsport-, Leichtathletik- und Fußballstadion wurde 1924 eröffnet und wird vom Wuppertaler SV seit seiner Gründung 1954 genutzt. In der Oberliga West spielte die Alemannia hier vor 35.000 Zuschauern, die heutige Kapazität wird mit 25.300 angegeben. Die Radrennbahn wurde bereits in den 70er-Jahren teilweise abgetragen, später wurde die Haupttribüne unter Erhaltung der denkmalgeschützten Fassade neu gebaut. Zuletzt wurden zwischen 2005 und 2008 neue Stehtribünen direkt hinter den Toren errichtet, weitere Umbauten sind in Planung.

    Der Gästestehplatz befindet sich hinter dem südlichen Tor und ist unüberdacht. Der Eingang zum Gästeblock befindet sich in der Kornstraße.

    Hinweise für Rollstuhlfahrer:
    Die Karte für Rollstuhlfahrer kostet im Vorverkauf 6,50€, eine Begleitperson ist frei. Es wird der normale Gästeeingang (Kornstraße) benutzt. Dieser ist von der Kornstraße aus (nicht vom Sonnborner Ufer) barrierefrei zu erreichen. Am Eingang wendet man sich an den Ordnungsdienst.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind: Zaunfahnen, Schwenkfahnen, Trommeln (einseitig einsehbar), ein Megaphon.
    Nicht erlaubt sind: Doppelhalter, Blockfahnen.

Westschlager im Stadion am Zoo

Alemannia will ansteigende Formkurve in Wuppertal bestätigen

Der 7. Spieltag der Regionalliga West wird mit dem Westschlager zwischen dem Wuppertaler SV und Alemannia Aachen abgeschlossen. Anstoß im Stadion am Zoo ist am Sonntag, 9. September 2018, um 15.00 Uhr. Der TV-Sender Sport1 überträgt die Partie live.

„Wenn wir so agieren, wie wir es in den letzten drei Spielen gemacht haben, dann ist mir nicht bange“, sagt Fuat Kilic, der eine ansteigende Formkurve bei seiner Mannschaft sieht. „Wir sind auf einem guten Weg. Schade , dass wir die Punkte gegen Rödinghausen hinten raus nicht hier halten konnten.“ In Wuppertal erwartet seine Mannschaft das nächste intensive Spiel. „Für uns gilt es dranzubleiben und in sichere Gefilde zu kommen“, blickt der Trainer nach vorne. Verzichten müssen die Alemannen neben Alan Stulin (Adduktorenprobleme) auch auf die beiden Angreifer Vincent Boesen (Innenbanddehnung) und Marc Kleefisch (Rippenprellung).

Der mit großen Ambitionen in die Saison gestartete Vorjahresdritte aus Wuppertal rangiert mit sieben Zählern aktuell auf Rang 10. Da der Anspruch bei den Bergischen ein anderer ist, erfolgte unter der Woche ein Wechsel auf der Trainerposition. Für den am Dienstag beurlaubten Christian Britscho wurde einen Tag später Adrian Alipour als Nachfolger vorgestellt. „Ich denke nicht, dass es möglich ist in den paar Tagen alles über den Haufen zu werfen“, geht Fuat Kilic nicht von einer grundlegenden Systemumstellung des Gegners aus. „Wir sind dennoch vorbereitet und können aus unserer Grundordnung heraus reagieren“, sieht der Alemannia-Coach sein Team gewappnet.  

Für das Traditionsduell beim Wuppertaler SV rechnet die Alemannia mit der Unterstützung von bis zu 1.000 Fans. Im Vorverkauf wurden rund 300 Tickets in Aachen abgesetzt. Florian Visse aus Tecklenburg funigert als Unparteiischer. Waldemar Stor und Phlip Dräger komplettieren das Gespann den Seitenlinien. 48 Ligaduelle sind zwischen den beiden früheren Bundesligisten aus Aachen und Wuppertal in der Statistik gelistet. Aus exakt der Hälfte dieser Partien gingen die Tivoli-Kicker als Sieger hervor. 11 Spiele endeten unentschieden und 13-mal hatte der WSV das bessere Ende für sich.

Spieldaten

Aufstellung

Wuppertaler SV: Wickl – Pagano, Uphoff, Malura, Langer – Kühnel (81. Cirillo) – Erwig-Drüppel (69. Topal), Schünemann, Grebe – Manno (76. Saric), Kramer / Trainer: Adrian Alipour

Alemannia Aachen: Jakusch – Heinze, Hackenberg, Fiedler – Müller, Bösing (60. Redjeb), Pütz, Batarilo (83. Temür), Garnier – Glowacz (75. Idrizi), Imbongo / Trainer: Fuat Kilic

Verwarnungen

  Müller (58.),   Grebe (68.),   Kühnel (70.),   Kramer (77.),   Malura (87.),   Fiedler (90.)

Ecken

7 / 3

Schiedsrichter:

Florian Visse – Waldemar Stor, Phlip Dräger

Zuschauer:

4.070 (davon ca. 800 aus Aachen)

Wetter:

bewölkt, 20 Grad

Keine Tore im Westschlager

Die Alemannia bleibt zum vierten Mal in Folge unbesiegt

Der 49. Westschlager zwischen dem Wuppertaler SV und Alemannia Aachen endete mit einer Punkteteilung. 4.070 Zuschauer, darunter etwa 1.000 Fans aus Aachen, wurden Zeuge eines 0:0. Die Kilic-Elf bleibt damit zum vierten Mal in Serie ohne Niederlage.

Die Alemannia startete mit zwei Änderungen in das Spiel. Stipe Batarilo und Manuel Glowacz durften anstelle von Blendi Idrizi und Mahmut Temür von Beginn an ran. Auf dem Feld waren die Visiere zunächst aufgeklappt. Nach fünf Minuten wurde es knifflig, als die Tivoli-Kicker einen Strafstoß für sich reklamierten. Nach Zuspiel von Imbongo war Batarilo in den Strafraum eingedrungen und im Zweikampf mit Uphoff zu Boden gegangen. Nach Blickkontakt mit seinem Assistenten entschied Schiedsrichter Visse aber, die Partie weiterlaufen zu lassen. Wenig später kamen die Hausherren zu ihrer ersten dicken Chance. Kramer blockte das Leder für Grebe frei, der aus acht Metern freistehend an Jakusch scheiterte (9.). Die nächste Wuppertaler Chance resultierte aus einem ruhenden Ball. Ex-Aachener Kühnel  flankte auf den langen Pfosten, Kramer legte per Kopf für Malura ab, dessen Schuss Jakusch erneut  stark parieren konnte (17.). Danach hatten die Alemannen die WSV-Offensive besser im Griff und kamen vor dem Seitenwechsel noch zu einer eigenen Gelegenheit. Glowacz zirkelte einen Freistoß aus gut 30 Metern auf den Kasten und Wickl musste sich strecken, um das Leder noch um den Pfosten zu lenken (37.). Ohne Torerfolge wurden die Seiten getauscht.

Der zweite Durchgang begann mit einer Chance für die Bergischen, Die Alemannen bekamen den Ball an der Strafraumgrenze nicht richtig geklärt und Kramer schob die Kugel aus 14 Metern knapp rechts am Aachener Gehäuse vorbei (50.). Die Partie war in der Folgezeit umkämpft. Die Nickligkeiten häuften sich und es gab insgesamt sechs Verwarnungen. Die Schwarz-Gelben standen hinten stabil und  verzeichneten vorne zwei Abschlussaktionen, die allerdings nicht präzise genug waren. Eine Hereingabe von Batarilo wurde vor die Füße von Pütz geklärt, der das Leder volley nicht richtig traf. Der Ball ging ans Außennetz (69.). Nach einer Linksflanke von Glowacz kam Müller am langen Pfosten an die Kugel, trifft das Tornetz aber ebenfalls nur von der Außenseite. Auch die Hausherren hatte in der Schlussphase noch eine Möglichkeit. Saric war über rechts durch und versuchte es dann aus spitzem Winkel auf die kurze Ecke. Aachens Torwart roch den Braten aber und parierte sicher (82.). Auf der Zielgeraden hätten die Schwarz-Gelben fast noch die volle Punktausbeute mit nach Hause genommen. Nach einer Flanke von Idrizi stieg Redjeb zum Kopfball und Wickl rettete dem WSV mit einer Glanztat das torlose Remis (89.).