Fr, 3. Februar 2012

Augen auf und durch

Alemannia will auch beim Meister Schwerin angreifen

Kein Zaudern und kein Zögern bei den „Ladies in Black“: Auch beim achtfachen Meister und derzeitigen Tabellendritten hat sich die Falter-Truppe am Samstagabend (19 Uhr, ARENA Schwerin)  Mut zum Risiko vorgenommen. „Das ist unsere Linie, und die werden wir auch weiterverfolgen“, hatte Aachens Trainer zuletzt immer wieder betont. „Dazu gehört auch, dass wir im Aufschlag ein gewisses Risiko eingehen und unsere Chance suchen werden“.

So wie zuletzt im Heimspiel gegen den anderen Traditionsklub aus dem Osten, den Dresdner SC. Beim 1:3 vor Wochenfrist zeigte sich Falter mit der Gesamtleistung zufrieden, die Fehlerhäufigkeit in der Angabe hatte ihm jedoch weniger gefallen. Sicher hätte der  Coach auch nichts gegen einen weiteren starken Auftritt von Ci Michel einzuwenden, die den SSC im Hinspiel mit einer Reihe von gelungenen Aktionen im ersten Tempo in Verlegenheit bringen konnte.

Rund zwei Monate ist es her, dass die Alemanninnen knapp an einer zweiten Überraschung nach 2010 vorbeischrammten: Beinahe wäre das Hinrundenspiel gegen den vielfachen Meister mit einem dieser ganz besonderem „Hexenkessel“-Momente zu Ende gegangen. Doch am Ende verließ Schwerin mit dem 3:2 die Halle an der Neuköllner Straße als Sieger.

Der Pokalfinalist um Kapitänin Julia Retzlaff rangiert derzeit auf dem dritten Platz der Liga-Tabelle. Zuletzt feierten die Mecklenburgerinnen einen knappen 3:2-Sieg beim USC Münster. Mit Lisa Thomsen steht übrigens auch diesmal die einzige „echte“, weil gebürtige Aachenerin für Schwerin auf dem Feld.

Alle Alemannia-Fans, die nicht die Reise nach Schwerin antreten können, haben wie immer die Gelegenheit, den Live-Ticker der DVL zu verfolgen: www.dvl-ticker.de