Di, 21. Februar 2012
An diesem Karnevalssamstag erwartete die Zweitvertretung der Alemannia Aachen kein leichtes Spiel. Sie empfingen den Drittplatzierten SSF Fortuna Bonn, dem man sich im Hinspiel noch 3:0 geschlagen geben musste.
Die Aachenerinnen ließen sich jedoch nicht abschrecken und gingen hochmotiviert und siegeswillig in die Partie. Zwar kündigte sich im vergangenen Spiel gegen Olpe schon an, dass die Mannschaft nach einigen Schwierigkeiten, wieder auf dem richtigen Weg sei, doch musste man sich dort leider noch 15:13 im Tie Break geschlagen geben. Aber Aachen ließ sich von der Niederlage nicht unterkriegen. Im Gegenteil: Nach diesem „Fast-Sieg“ gegen den Tabellenzweiten, wollte man zu Hause gegen Bonn noch einen drauf setzen!
Im ersten Satz hatte die Mannschaft noch mit der Nervosität zu kämpfen, schließlich befand sich Aachen nur Dank des besseren Satzverhältnisses noch einen Platz vor dem Drittletzten Herne, und somit einen Platz über dem Relegationsplatz. Bonn erspielte sich schnell einen kleinen Vorsprung, den Aachen bis zum Ende des Satzes nicht mehr ausgleichen konnte. So unterlagen die Aachenerinnen Bonn letztlich mit 19:25.
Aber auch vom Ausgang des ersten Satzes ließen die Aachenerinnen sich nicht beeindrucken. Sie wussten, dass gegen Bonn noch was gut zu machen ist und so starteten sie nun selbstbewusster in den zweiten Satz. Und dann, dann kam wortwörtlich die Wende! Aachen drehte einen 17:20-Rückstand und wandte ihn zu einem 25:20-Sieg des zweiten Satzes.
In den folgenden beiden Sätzen spielte Aachen sich immer mehr in den Rausch und es schien, als hätten sie Bonn im Griff. Mit einer Reihe guter Aufschläge setzten sie den Gegner immer mehr unter Druck. Auch nicht unerwähnt bleiben sollte die Leistung von Christin Oomen, die erst seit einigen Wochen die Diagonalposition aufgegeben und das Amt des Stellers übernommen hat, sowie die taktischen Wechsel des neuen Trainers Christoph Klaproth, der immer wieder, auch in vergangenen Spielen, ein gutes Händchen bewiesen hat. So gewann das Aachener Team den dritten Satz mit 25:17 und den vierten noch deutlicher mit 25:15.
In zwei Wochen will Aachen dann auch auswärts gegen VfL Telstar Bochum an diese Leistung anknüpfen.
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