• 1. Bundesliga - Frauen - Saison 2011/2012 - 4. Spieltag
  • Datum: Mittwoch 26.10.2011  - 20:00 Uhr
  • Vereinswappen Alemannia Aachen Alemannia Aachen3 (25) (25) (25) (0) (0)
  • Vereinswappen Alemannia Aachen Köpenicker SC0 (14) (20) (17) (0) (0)

Im zweiten Heimspiel nachlegen

Alemannia Aachen empfängt am Mittwoch den Köpenicker SC

Dass es sich in dieser Frühphase der Saison so richtig „knubbelt“, wie der Rheinländer zu sagen pflegt, ist keine neue Nachricht mehr. Doch auch an dieser Stelle lohnt der kurze Blick auf die nackten Fakten: Wenn die „Ladies in Black“ am Mittwoch (20 Uhr, Halle Neuköllner Straße) gegen den Köpenicker SC antreten, ist dies der vierte Einsatz für das Team von Stefan Falter innerhalb von 10 Tagen.

„Daran muss man sich gewöhnen, außerdem gilt: Gleicher Stress für alle“, wie Aachens Trainer Stefan Falter unermüdlich relativiert.

Die Alemannia geht mit der „goldenen Ananas“ aus dem Suhl-Spiel in ihre zweite Heimaufgabe. In Thüringen hatte man am vergangenen Samstag beim 1:3 zwar über weite Strecken gut agiert, aber in den entscheidenden Momenten immer wieder – stellvertretend im vierten Satz, wo der Tiebreak bereits dicht vor Augen schwebte – die letzte Konsequenz in den Aktionen vermissen lassen. Das soll gegen die bislang sieglose Truppe aus dem Südosten Berlins anders werden.

Der Sieg vor Wochenfrist zuhause gegen Pokalsieger Stuttgart ist noch gut im Gedächtnis, und die Alemanninnen um die zuletzt bestens aufgelegte Angelina Grün wollen Selbstvertrauen für das Spiel bei Vizemeister Dresden am Samstag tanken. „Wir wollen uns bis dahin so gut wie möglich in der Liga zurecht- und auf dem Feld zusammenfinden. Nach dem Dresden-Spiel wird man erstmals eine Ahnung davon bekommen, wo es mit uns hingeht“, richtet Stefan Falter den Blick nach vorn.

Am vergangenen Wochenende hatte das Team von Trainer Gil Ferrer Cutino gegen eben jenen Dresdner SC kaum den Hauch einer Chance - wobei die Köpenickerinnen allerdings noch im ersten Durchgang eine fokussierte Leistung ablieferten, die sie nahe an einen Satzgewinn brachten. Sicher ein Stück Warnung auch für die „Ladies in Black“, die im zweiten Heimspiel unbedingt den zweiten Erfolg wollen.

Generell empfehlen wir, frühzeitig in der Halle zu erscheinen. Karten aller Kategorien (Tages-, 10er und Dauerkarten) können an der Abendkasse erworben werden. Da Kartenbesitzer den rechten Eingang zur Halle nutzen können und so deutlich schneller in die Halle kommen, empfehlen wir, sich die Karten im Vorverkauf zu sichern. Alle Infos zu Vorverkaufsstellen finden sie auf der Website der Alemannia: www.alemannia-aachen.de/volleyball/bundesliga/tickets/

„Gelungene Vorstellung“ gegen Köpenick

Alemannia Aachen siegt vor 1104 Zuschauern mit 3:0

Aachens Coach Stefan Falter ließ nach dem glatten Erfolg (25:14, 25:20, 25:17) keinen Zweifel an den entscheidenden Faktoren für den zweiten Heimsieg seiner „Ladies in Black“ aufkommen: „Die Leistung in der Annahme war heute hervorragend. Wir haben stabil gestanden und konnten so immer wieder das erste Tempo für den Angriff mitnehmen“.

Mittelblockerin Anke Borowikow, zur wertvollsten Spielerin der Schwarz-Gelben gewählt, schlug in die gleiche Kerbe: „Das hat heute richtig gut geklappt“, freute sich Aachens Nummer Vier, „Lucy Wicks hat im Zuspiel von der Annahmeleistung profitiert und konnte uns dann im Angriff gut in Szene setzen“.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase nahm der Alemannia-Express Mitte des ersten Satzes erstmals Fahrt auf, mit einer Acht-Punkte-Führung zur zweiten technischen Auszeit war der Grundstein für den 25:14-Erfolg bereits gelegt. Die junge Truppe aus dem Berliner Südosten hatte wie im gesamten Spielverlauf ihre liebe Mühe mit den starken Aachener Aufschlägen, lediglich Sandra Sell hatte mit ihren Angaben für Gefahr sorgen können.

Im zweiten Abschnitt gelang der Mannschaft des sympathischen Gil Ferer Cutino allerdings ein ordentlicher Start, mit 8:7 ging es für den KSC in die erste Pause. Bis zum 16:16 blieb der Satz ausgeglichen, dann griffen jedoch wieder die starken Attribute der Alemannia an diesem Abend, Kapitänin Karolina Bednarova brachte ihr Team mit starken Aufschlägen wieder auf Kurs und mit 21:16 in Front. Mit dem dritten Satzball zementierten die „Ladies in Black“ schließlich die 2:0-Satzführung. In der anschließenden Zehn-Minuten-Pause durfte sich dann die Techniker-Krankenkasse, langjähriger Partner der Alemannia, als Sponsor des Tages vorstellen.

Unter den Augen von Kunst- und Turmspringerin Uschi Freitag und 1104 wie gewohnt bestens aufgelegten Aachener Fans hatten die Alemanninnen dann auch im dritten Satz von Beginn an die Nase vorn. Spätestens mit der 16:11-Führung waren die Kräfteverhältnisse an diesem Abend zugunsten der „Ladies in Black“ klar gestellt. Dabei profitierten sie am Ende auch von Unsicherheiten im Köpenicker Spiel, auch Umstellungen brachten keine Impulse mehr für die Truppe um Libera Stefanie Golla, die sich mit ihrer engagierten Abwehrleistung noch am meisten entgegenstemmen konnte. Angelina Grün war es, die zum ersten Matchball servierte, der den Schwarz-Gelben das 25:17 und damit den zweiten Heimerfolg der Saison bescherte.

„Eine rundum gelungene Vorstellung“ hatte Aachens Coach Stefan Falter an diesem Abend gesehen. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich auch Laura Feldmann, die an diesem Abend auf der Diagonal-Position wie ihre Kolleginnen ein gutes Spiel abgeliefert hatte.

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Ich bin rundum zufrieden. Die Leistung in der Annahme war heute hervorragend. Wir haben stabil gestanden und konnten so immer wieder das erste Tempo für den Angriff mitnehmen. Wenn dann noch der nötige Druck in den Aufschlägen dazu kommt, springt dann eben so eine rundum gelungene Veranstaltung für alle Anwesenden heraus.

Stefan Falter

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Heute hat es bei uns allen Bereichen richtig gut geklappt. Lucy Wicks hat im Zuspiel von der Annahmeleistung profitiert und konnte uns dann im Angriff hervorragend in Szene setzen.

Anke Borowikow

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Ich gratuliere meinem Freund Stefan Falter und seinem Team zu diesem Sieg. Klar, wir sind enttäuscht, aber gegen einen so gut aufgelegten Gegner hat man es einfach nicht leicht. Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm, jetzt müssen wir versuchen, unsere Punkte woanders zu holen.

Gil Cutino (Trainer Köpenicker SC)

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Ich bin mit meiner Leistung nicht zufrieden, trotzdem freue ich mich über die Auszeichnung als MVP. Wir hatten uns sicher mehr vorgenommen. Jetzt heißt es: Weiter arbeiten.

Stefanie Golla (Köpenicker SC)