• 1. Bundesliga - Frauen - Saison 2011/2012 - 8. Spieltag
  • Datum: Montag 02.01.2012  - 20:00 Uhr
  • Vereinswappen VT Aurubis Hamburg VT Aurubis Hamburg0 (18) (24) (22) (0) (0)
  • Vereinswappen VT Aurubis Hamburg Alemannia Aachen3 (25) (26) (25) (0) (0)

Zum Jahresauftakt die Sicherheit behalten

Alemannia Aachen tritt beim Tabellen-Fünften VT Aurubis Hamburg an

Nach einer erneut nur kurzen Pause wird es früh im neuen Jahr wieder ernst für die „Ladies in Black“: Am Montagabend (20 Uhr, Arena Süderelbe) muss Alemannia Aachen beim VT Aurubis Hamburg im ersten Punktspiel 2012 ran.



Am 1. Januar um 10 Uhr bat Trainer Stefan Falter seine elf „Ladies“ zum Training. Wie schon in den anstrengenden Dezember-Wochen fällt auch vor der Partie beim aktuellen Tabellen-Fünften die gegnerspezifische Vorbereitung recht übersichtlich aus. Doch bange machen gilt nicht, schließlich haben die Alemanninen beim Fünfsatz-Krimi gegen Wiesbaden am 27. Dezember bewiesen, dass wieder mit ihnen zu rechnen ist. Und dass „die Sicherheit ins Spiel zurückgekehrt ist“, wie Stefan Falter anmerkte.

Für zwei Spielerinnen wird es am Montag ein Abend des Wiedersehens: Mareike Hindriksen, von 2007 bis 2010 für die Alemannia am Netz, wird auf einige ehemalige Kolleginnen sowie ihren Ex-Coach Stefan Falter treffen. Für Aachens Libera Simone Legerstee sind die Erinnerungen an den einstigen Klub sogar noch frischer. Die Niederländerin wechselte erst vor dieser Spielzeit von der Elbe an die Wurm.

Die vergangene Saison schlossen die „Fischbekerinnen“ auf Rang sechs ab. Als Ziel für diese Spielzeit wurde nicht weniger als der Meistertitel ausgegeben. Bislang navigiert der 12er Kader von Trainer Jean-Pierre Staelens immerhin ganz klar auf Play-Off-Kurs, ein Ziel, das auch die „Ladies in Black“ im Auge behalten wollen. Karolina Bednarova und ihre Kolleginnen haben es nebenbei in der Hand, die bislang maue Alemannia-Bilanz gegen die Hansestädterinnen etwas aufzupolieren.

Großer Auftritt der "Ladies in Black"

Alemannia Aachen siegt bei Aurubis Hamburg glatt mit 3:0

Gerade einmal 74 Minuten dauerte der Auftritt der Schwarz-Gelben am Montagabend in Hamburg: 1186 Zuschauer in der Arena Süderelbe erlebten eine Alemannia, die sich nach zuletzt drei Niederlagen in Folge als unerbittlicher Gast zeigte und den Hamburgerinnen beim 3:0 (25:18, 26:24, 25:22) kaum eine Chance ließ.



Kapitänin Karolina Bednarova, zur wertvollsten Spielerin auf Alemannia-Seite gewählt, eine starke Libera Simone Legerstee und die wie zuletzt schon stark aufspielende Jana-Franziska Poll auf der Außenposition, nur drei Erfolgsfaktoren beim sechsten Saisonerfolg, durch den die "Ladies in Black" wieder ein Stück näher an die Play-Off-Plätze gerückt sind.

Vom Start weg hatten die Schützlinge von Stefan Falter die Partie im Griff. 8:5 hieß es zur ersten technischen Auszeit - erste Etappe auf dem Weg zum Sieg, den auch Ex-Alemannin Mareike Hindriksen im Hamburger Trikot nicht verhindern konnte. Sie kam gegen die ehemaligen Kolleginnen im ersten und dritten Satz zum Einsatz.

Kleiner Wermutstropfen an diesem ansonsten glückseligen Abend: Neuzugang Amanda Dowdy verletzte sich beim Aufwärmen, eine Diagnose steht derzeit noch aus. Am Samstag um 19 Uhr empfangen die Aachenerinnen im heimischen Hexenkessel an der Neuköllner Straße den Tabellenführer aus Vilsbiburg.

Am 11. Januar steht dann die Ehrung als "Mannschaft des Jahres" auf dem Programm: Bei der Aachener Sportlerwahl kürten die Leser der Aachener Nachrichten und der Aachener Zeitung das Team der Alemannia als bestes Team der Region.