Alemannia Aachen0 (19) (21) (16) (0) (0)
TSV Bayer 04 Leverkusen3 (25) (25) (25) (0) (0)Vor dem Fest geht es für die „Ladies in Black“ noch einmal um Punkte: Am Freitag (20 Uhr) gastiert der bislang sieglose Aufsteiger Bayer Leverkusen im weihnachtlichen Hexenkessel an der Neuköllner Straße.
Nach der Niederlage beim USC Münster, bei der die Alemanninnen lediglich im dritten Satz wirklich überzeugen konnten, stehen gegen den Werksklub zwei Punkte dick eingerahmt auf dem Wunschzettel von Trainer Stefan Falter und seinen Schützlingen.
So will man dann auch die starken Momente aus dem Münster-Spiel mit in die Freitagspartie nehmen, um weiter Kontakt zu Platz 8 zu halten. Fest steht: Bayer gehört zu den Teams, die die ambitionierte Alemannia auf dem Weg in die Play-Off-Runde schlagen muss.
Der Vizemeister von 1999 und 2004 konnte seit dem Wiederaufstieg bisher noch keinen Sieg einfahren. Nur dank der weniger absolvierten Spiele ist man in der Tabelle vor Schlusslicht VCO Berlin platziert. Im Kader steht auch die WM-Fünfte von 2010 im Speerwurf, Katharina Molitor.
Mit einem Derby-Sieg wollen die "Ladies in Black" sich und den Fans also ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bereiten. Die anschließende Festpause fällt allerdings für alle Beteiligten denkbar kurz aus: Bereits am 27. Dezember gastiert der VC Wiesbaden im letzten von fünf Heimspielen im Dezember.
Mit einer schwachen Vorstellung haben sich die „Ladies in Black“ in die kurze Weihnachtspause verabschiedet. Im NRW-Derby gegen Bayer Leverkusen hatte das Team von Stefan Falter beim 0:3 (19:25, 21:25, 16:25) zu keiner Zeit ins Spiel gefunden.
Aachens Coach hatte hinterher seine Analyse zügig parat: „Entscheidend für die Niederlage war sicherlich die überschaubare Leistung im Block sowie die Tatsache, dass wir wie schon in Münster erschreckend viele Fehler im Aufschlag produziert haben“. Zu oft landete der Ball im Netz oder hinter dem Feld. „So machst Du dann den Gegner stark“.
Und wenn die Kugel dann doch den Weg ins gegnerische Feld fand, hatten die Gäste meist das bessere Argument parat. Jennifer Pettke und ihre Kolleginnen präsentierten sich vor 922 Zuschauern wesentlich entschlossener und aggressiver auf dem Feld. Immer wieder suchte Leverkusen das Risiko im Aufschlag – und wurde belohnt.
Nur selten gelang es den Alemanninnen im Laufe des gesamten Spiels, Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen. Hatten Karolina Bednarova und Kolleginnen einmal einen der zahlreichen Rückstände aufgeholt, setzte es nach weiteren Fehlern doch immer den Satzverlust. Auch eine lautstarke Ansprache in der 10-minütigen Pause und diverse Umstellungen brachten nicht den erhoffte Wende.
Die rund 20 mitgereisten Gästefans erlebten ihr Team kampfstark und präsent, bei der Alemannia ging bereits vorzeitig der eine oder andere Kopf gen Boden. „Das war ein ganz schwacher Auftritt, da muss man ehrlich sein“, fand auch Jana-Franziska Poll, auf Seiten der Alemannia zur wertvollsten Spielerin gewählt.
Bereits am 27. Dezember haben die „Ladies in Black“ die Chance zur Wiedergutmachung nach der verpatzten Vorstellung gegen Leverkusen: Dann gastiert mit dem VC Wiesbaden allerdings ein anderes Liga-Kaliber. Dazu sollte und muss allerdings der Kampfgeist wieder ins Aachener Spiel Einzug halten.
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Wir hatten nach dem Münster-Spiel nur eine einzige Trainingseinheit. Leverkusen ist mit dieser kurzen Vorbereitung offensichtlich besser klargekommen. Entscheidend für die Niederlage war sicherlich die überschaubare Leistung im Block sowie die Tatsache, dass wir wie schon in Münster erschreckend viele Fehler im Aufschlag produziert haben. So machst Du dann den Gegner stark. Leverkusen konnte uns aus einer guten Annahme heraus unter Druck setzen.
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Das war ein ganz schwacher Auftritt, da muss man ehrlich sein. Wir haben heute zu keiner Zeit in Spiel gefunden. Durch unsere Schwächen, speziell die vielen Aufschlagfehler, hat der Gegner Kraft beziehen können, wir haben Leverkusen regelrecht aufgebaut.
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Meine Spielerinnen waren heute zu jeder Zeit ganz klar im Kopf und fokussiert, so konnten wir diesen ersten Sieg einfahren. Ich kann den Mädels nur Lob aussprechen.