• 1. Bundesliga - Frauen - Saison 2011/2012 - 17. Spieltag
  • Datum: Mittwoch 25.01.2012  - 19:00 Uhr
  • Vereinswappen Köpenicker SC Köpenicker SC3 (25) (19) (25) (25) (0)
  • Vereinswappen Köpenicker SC Alemannia Aachen1 (22) (25) (21) (18) (0)

Beim aufstrebenden KSC ist Stabilität gefragt

Die „Ladies in Black“ treten in Köpenick zum Verfolgerduell an

Die Ausgangssituation vor der Auswärtspartie beim Köpenicker SC lässt sich klar definieren: Um den Kontakt zu den Play-Off-Plätzen zu halten, muss für die „Ladies in Black“ am Mittwochabend (19 Uhr, Sporthalle Friedensstr./Hämmerlingstr.) nach zuletzt drei Niederlagen endlich einmal wieder ein Sieg her.



Im Verfolgerduell um die Plätze für die Liga-Endrunde steht am Mittwoch ein Duell auf Augenhöhe an. Die Truppe aus dem Berliner Südosten rangiert nach einen durchwachsenen Saisonstart mittlerweile mit 14:18 Punkten auf Rang neun, und damit einen Platz vor dem Team von Stefan Falter.

Nur 69 Minuten dauerte Köpenicks Auftritt am letzten Sonntag beim 0:3 in Dresden, während sich die Alemanninnen im Heimspiel gegen Suhl zumindest im ersten Satz vielversprechend präsentieren konnten. Um in Berlin etwas reissen zu können, ist laut Aachens Coach allerdings eine Steigerung und Stabilisierung in einigen Bereichen zwingend nötig.

Alle Alemannia-Fans, die nicht die Reise nach Köpenick antreten können, haben wie immer die Gelegenheit, den Live-Ticker der DVL zu verfolgen: www.dvl-ticker.de

Kein Mittel gegen Köpenicks Aufschläge

Alemannia Aachen unterliegt im Berliner Südosten mit 1:3

Der Liga-Ausflug der "Ladies in Black" zum Köpenicker SC war nicht von Erfolg gekrönt: Mit dem 3:1 (25:22, 19:25, 25:21, 25:18) behielt das Team von Trainer Gil Ferrer Cutino die Punkte in der Hauptstadt.



"Wir haben heute kein Mittel gegen die starken Aufschläge des KSC gefunden", resümierte Aachens Coach Stefan Falter, "daraufhin hatten wir kaum Möglichkeiten, unser erstes Tempo aufzuziehen". Mit Alicja Leszczynska, Ilona Dröger und Kourtney Edwards benannte Falter die stärksten Köpenicker Akteurinnen, die vor allem in den Sätzen eins, drei und vier die Alemanninen immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellten.

Seinen Spielerinnen mochte Falter denn auch keine allzu großen Vorwürfe machen, "wenn wir auch sicherlich nicht unser Optimum abgerufen haben". Vielmehr war es die Qualität der Gastgeberinnen von der Linie, den "Ladies" an diesem Abend den Zahn zogen. "Ob aus der Distanz oder im Sprungaufschlag: Da war einfach Pfeffer drin", so das anerkennende Fazit des Alemannia-Trainers.

Lediglich im zweiten Durchgang hatten die Aachenerinnen selbst Akzente setzen können. Über weite Strecken lagen Karolina Bednarova und Co. vorne, ehe es beim 18:18 noch einmal eng wurde. Dann allerdings ließen die Gäste nur noch einen Köpenicker Punkt zu und durften den zwischenzeitlichen Satzausgleich vor 520 Zuschauern feiern.

Nach dieser erneuten Niederlage und dem gleichzeitigen Heimsieg von Smart Allianz Stuttgart rangieren die "Ladies in Black" jetzt sechs Punkte hinter Play-Off-Rang 8. "Uns bleibt weiterhin nur die Flucht nach vorn, wir wollen auch am Samstag zuhause gegen Dresden unsere Chance offensiv suchen", mochte Stefan Falter alle Gedanken von Niedergeschlagenheit schnell vom Tisch wischen. Alles andere als eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten würde die "Ladies in Black" noch weiter vom Saisonziel entfernen.