TSV Bayer 04 Leverkusen2 (25) (25) (14) (12) (1)
Alemannia Aachen3 (21) (16) (25) (25) (15)Die nötigen Maßnahmen zur Rückkehr in eine Erfolgsspur haben die Alemanninnen in dieser Woche klar umrissen: Der zuletzt nur phasenweise aufblitzende Kampfgeist soll am Samstagabend (19.30Uhr, Smidt-Arena) ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg im Spiel beim Tabellenvorletzten Bayer 04 Leverkusen sein.
Und dann ist da ja noch die Erinnerung an die schmerzhafte „Sensation“, das 0:3 im Hinspiel, dass den „Ladies in Black“ die nötige positive Unruhe einhaucht. Im Aachener Lager hatte man damals erst gar nicht versucht, etwas schön zu reden: „Das war ein ganz schwacher Auftritt, da muss man ehrlich sein“, hatte Jana-Franziska Poll, Alemannias Beste an einem ansonsten verkorksten Abend, zu Protokoll gegeben. Das 0:3 am 23. Dezember war sicherlich die bitterste Pleite für das Team von Trainer Stefan Falter in dieser Saison.
Eine Fehlerhäufigkeit wie im Hinspiel wollen die „Ladies in Black“ dann auch unter allen Umständen vermeiden. Vielmehr gilt es, mit einem beherzten Auftritt sich selbst und den treuen Aachener Fans, die sich nach Leverkusen aufmachen werden, einen erfolgreichen Abend zu bescheren.
Seit diesem 23. Dezember hatte das Team von Zhong Yu Zhou nicht mehr allzu viel Grund zum Jubeln. Im letzten Heimspiel waren Jennifer Pettke und Kolleginnen immerhin nah dran, mussten sich dann allerdings doch dem Köpenicker SC geschlagen geben. Doch auch die Alemanninnen warten nun schon seit beinahe sechs Wochen auf einen Erfolg. Nun ist er also gefragt, der alte Kampfgeist.
Wer die Anreise ins rund 75 Kilometer entfernte Leverkusen scheut, kann natürlich auch unter www.dvl-ticker.de das Spiel verfolgen.
Ein 0:2-Satzrückstand als Hallowach-Erlebnis hat am Samstagabend den siebten Saisonsieg der Alemannia eingeleitet: Beim 2:3 (25:21, 25:16, 14:25, 12:25, 1:15) aus Gästesicht haben die „Ladies in Black“ die Punkte aus Leverkusen entführt.
Als Initialzündung bedurfte es aber offenbar erst einen kräftigen Schuss vor den Bug, um die Aachener Spiel- und Lebensgeister an diesem Abend zu wecken. In den ersten beiden Sätzen lagen die Geschicke deutlich in Leverkusener Händen. Eine zarte 7:8-Führung hatten die
Alemanninen zur allerersten technischen Auszeit hingelegt, es sollte für lange Zeit die einzige bleiben.
Die insgesamt ordentlich Aufschlag- und Annahmeleistung der „Ladies in Black“ machte sich dann auch erst ab dem dritten Satz endlich zählbar bemerkbar. Obendrein stieg auch die Erfolgsquote der Blockabteilung, hier vor allem durch Anke Borowikow deutlich an. Verdienter Lohn für Alemannias Nummer Vier war dann auch der Titel als wertvollste Aachener Spielerin.
900 Zuschauer in der Smidt-Arena, davon über 100 aus der Kaiserstadt, erlebten ab Durchgang drei einen kompletten Szenenwechsel. Nun rockten die Alemanninnen die ehemalige Dopatka-Halle, flüssige Spielzüge und ein deutlicher Einbruch der Gastgeberinnen ermöglichten den „Ladies“ nun späte, aber echte Dominanz im rheinischen Duell.
Gerade einmal neun Minuten benötigte die Falter-Truppe im Tiebreak, um die Saisonpunkte 13 und 14 endgültig für den Transport auf die richtige Rheinseite eintüten zu können. 12:0 hieß es bereits für die Alemannia, ehe dem Team um Jennifer Pettke noch ein „Ehrenpunkt“ gelang.
Bereits am Mittwoch, 15.2.2012 geht es für die Ladies mit dem schweren Heimspiel gegen den aktuellen Dresden-Bezwinger VT Aurubis Hamburg weiter.
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