Di, 27. Januar 2026

80 Jahre Robert Moonen

Alemannias Stadionsprecher feiert Geburtstag

Er ist aus der Alemannia-Familie nicht wegzudenkend und für Generationen von Fans ist er die Stimme des Tivoli – Robert Moonen. Nun feiert ein ganz besonderer Alemanne seinen 80. Geburtstag. Seit über 50 Jahren übt er das Amt des Stadionsprechers aus und ist damit der älteste aktive Stadionsprecher im deutschen Profifußball.

Der Weg von Robert Moonen zur Alemannia begann bereits in den 1970er-Jahren. Er legte zu dieser zeit als DJ im Aachener Club Charlot auf, wo regelmäßig auch Spieler der Alemannia zu Gast waren. Gerd Richter, von 1952 bis 1960 selbst Spieler und später in verschiedenen Funktionen für den Verein tätig, holte ihn schließlich an Bord. Zunächst sprang Moonen nur gelegentlich für den damaligen Stadionsprecher Jö Schäfer ein.

Was zunächst als Vertretung begann, wurde aber schnell zu einer festen Aufgabe und zu einer außergewöhnlichen Konstante. Robert Moonen verpasste in seiner Rolle als Stadionsprecher seitdem kein einziges Pflichtspiel der Alemannia auf dem Tivoli und begleitete die Auftritte der Schwarz-Gelben über Jahrzehnte hinweg mit seiner unverwechselbaren Stimme.

In dieser Zeit sammelten sich unzählige besondere Momente an. Dazu zählen das Pokalfinale in Berlin, drei Siege in Serie gegen den FC Bayern München oder zuletzt der Aufstieg nach elf Jahren Regionalliga zurück in die 3. Liga. Gerade die Aufstiege haben es Moonen dabei besonders angetan: „Da hat man jedes Mal gemerkt, wie die gesamte Stadt mit dem Verein mitlebt. Dass ich in einer aktiven Rolle mit dabei sein durfte, ist etwas, was mich sehr glücklich macht und mein Herz höher springen lässt.“ Ein einzelnes Highlightspiel könne er kaum benennen – dafür seien es schlicht zu viele besondere Begegnungen gewesen.

Doch Robert Moonen ist nicht nur für die Fans ein fester Bestandteil der Alemannia, sondern auch für Spieler, Angestellte und Verantwortliche. Viele verbinden ihre eigenen Geschichten mit ihm. Sérgio Pinto erlebte in seiner Zeit als Profi und nun als Kaderplaner der Kaiserstädter den Stadionsprecher. Sasa Strujic stand mit 14 Jahren als Balljunge neben Moonen im Stadion – inzwischen wird er selbst von ihm bei den Heimspielen ausgerufen. Auch Präsident Björn Jansen würdigt Moonens Bedeutung für den Verein: „Unabhängig von meiner jeweiligen Funktion hatte Robert Moonen für mich immer ein offenes Ohr – für Menschen und für neue Ideen. Diese Offenheit, gepaart mit großer Loyalität und tiefem Respekt vor unserem Verein, zeichnet ihn ganz besonders aus. Robert steht wie kaum ein anderer für Kontinuität und gelebte Alemannia-DNA.“

Bei aller Anerkennung für seine jahrzehntelange Arbeit steht für Robert Moonen selbst stets die Dankbarkeit im Vordergrund. „Es ist für mich eine Ehre, das Amt des Stadionsprechers für die Alemannia auszuführen. Ich kann mich beim Verein und bei den Fans der Alemannia nur für ihre große Wertschätzung bedanken“, sagt Robert Moonen, der auf ein ebenso vielseitiges wie schillerndes Leben abseits der Alemannia zurückblickt. Neben seiner Zeit als DJ war er Mitgründer und Geschäftsführer des legendären Club Zero. 1987 übernahm er zudem ein Damen- und Herrengeschäft mit ausgefallener, hochwertiger Mode, welches er über 30 Jahre hinweg führte.

Zum 80. Geburtstag richtet Präsident Jansen schließlich noch persönliche Worte an das Alemannia-Urgestein: „Im Namen von Alemannia Aachen, aller Gremien, Spieler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer großen schwarz-gelben Familie gratuliere ich Robert Moonen von Herzen zu seinem 80. Geburtstag. Lieber Robert, danke für deine außergewöhnliche Treue, deine Leidenschaft und deinen unermüdlichen Einsatz für unseren Verein. Du bist ein Stück Alemannia-Geschichte.“

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