Vom 6. bis 8. Februar 2026 wurde die World Champions League Tablesoccer (WCL) im italienischen Messina ausgetragen – und die Junioren von Alemannia Aachen krönten ein intensives Turnierwochenende mit dem Turniersieg.
Für Aachen standen Brenn Miranda (15), Jarne Noben (15), Lenne Miranda (18) und Rayan van Stokkum (17) am Tisch. Das Team präsentierte sich über alle Partien hinweg konzentriert, spielstark und mental stabil – und belohnte sich am Ende mit dem Titel.
Vorrunde: 3:1 Siege – enge Spitze bis zum Schluss
Schon in der Vorrunde wurde deutlich, wie eng das Juniorenfeld beieinanderliegt. Alemannia Aachen schloss die Gruppenphase mit 3 Siegen aus 4 Begegnungen ab. Am Ende gab es dann Punktgleichheit auf den Plätzen 1 bis 3 – ein klarer Hinweis auf die Dichte und Qualität des Turniers.
Hauptrunde: bekannte Gegner – und trotzdem kein Selbstläufer
In der Hauptrunde führte der Spielplan Aachen zunächst gegen Teams, die bereits in der Vorrunde geschlagen worden waren. Doch KO-Spiele haben eigene Regeln: Jede Unachtsamkeit wird bestraft – und genau in dieser Phase zeigte Aachen, wie reif die Mannschaft bereits spielt.
Viertelfinale: Gegen TuS Davenstedt setzte sich Alemannia Aachen mit 40:34 durch (Vorrunde: 40:28). War es in der Vorrunde noch eine klare Sache, so ging es in der Hauptrunde hin und her. In den vier Spielblöcken (Einzel-Doppel-Einzel-Doppel) wechselte die Führung insgesamt sieben Mal.
Halbfinale: Gegen den FC St. Pauli war es genau andersrum: 40:35 – exakt dasselbe Ergebnis wie in der Vorrunde. Gefühlt war der Sieg in der Vor- und Hauptrunde nie in Gefahr. Damit war der Finaleinzug perfekt.
Finale: Revanche gelingt – 40:31 gegen Avesnes
Im Endspiel wartete mit BFAV Avesnes Les Aubert der Gegner, gegen den die Alemannia in der Vorrunde noch deutlich verloren hatte (33:40). Bei diesem Spiel mussten die Junioren immer einem Rückstand hinterherlaufen und waren am Ende klar geschlagen. Dazu muss man wissen, dass dieser Gegner in der Weltrangliste der Junioren-Mannschaften bis vor dem Turnier klar auf Platz 1 lag. Doch im Finale drehte die Mannschaft den Spieß um: Mit einem überzeugenden 40:31 (jeder Block wurde gewonnen) holte Alemannia Aachen den Titel – Revanche gelungen, Champions-Mentalität gezeigt!
Hinter dem Erfolg steht ein ganzes Team: Eltern & Coaches
So ein internationales Wochenende gewinnt man nicht nur am Tisch. Dieser Erfolg wäre ohne die absolute Einsatzbereitschaft im Hintergrund nicht möglich gewesen – vor allem nicht ohne die Familien, die über Monate hinweg Zeit, Organisation und auch finanzielle Mittel investieren, damit Training, Reisen und Turniere auf diesem Niveau überhaupt machbar sind.
Ein besonderer Dank geht an die mitgereisten und unterstützenden Eltern: Edwin Miranda, Johnny Noben, Kristel Lodewyckx und Linda van Stokkum– für Anfeuern, Fahren, Planen, Mitfiebern und dafür, dass der Nachwuchs diesen Sport auf internationaler Bühne erleben kann.
Ebenso wichtig: das Coaching-Team. Sander Noben, der vorletztes Jahr selbst noch bei den Junioren am Tisch stand, bringt nicht nur Fachwissen, sondern auch Nähe zur Mannschaft und ein starkes Gefühl für Spielsituationen mit. Ergänzt wurde das Team durch Ryan Timmers, einen belgischen Spitzenspieler, der mit Erfahrung und klaren Impulsen entscheidende Momente prägen kann.
Ein starkes Signal für den Nachwuchs
Der Sieg in Messina zeigt, wie viel in dieser Mannschaft steckt: vier junge Spieler, die unter Druck liefern, sich im Turnier steigern und im Finale genau dann ihr bestes Spiel machen, wenn es zählt. Glückwunsch an Brenn, Jarne, Lenne und Rayan – und Danke an alle, die diesen Erfolg möglich gemacht haben!
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