So, 4. Januar 2026

Die Zeugwarte der Alemannia im Trainingslager

Für die beiden Zeugwarte Patrick Kowal und Wera Bosseler begann der Tag der Anreise ins Trainingslager deutlich früher als für den Rest der Mannschaft. Bereits um 2:00 Uhr nachts machten sie sich vom Tivoli aus mit einem LKW auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Mit an Bord waren circa 30 Kisten, vollgepackt mit allem, was die Mannschaft für intensive Trainingstage und Testspiele benötigt – insgesamt bis zu einer Tonne Material.

Gepackt worden waren die Kisten bereits an den Tagen vor Weihnachten. Am Tag vor der Abreise folgte eine erneute Kontrolle, um sicherzugehen, dass auch wirklich alles mit dabei ist. Denn im Trainingslager darf nichts fehlen: Spiel- und Trainingskleidung, Fußballschuhe, Trainingsutensilien wie Hütchen, Freistoßmauern, Bälle und Ballpumpen, aber auch Athletikmaterialien wie Blackrolls, Bänder und GPS-Tracker.

Am Flughafen wurde jedes Gepäckstück einzeln etikettiert und gewogen. Rund 30 Kilogramm bringt jede Kiste auf die Waage, keine durfte mehr als 32 Kilogramm wiegen. Entsprechend sorgfältig musste bereits im Vorfeld gepackt werden.

Organisation von früh bis spät

Im Trainingslager selbst beginnt der Arbeitstag der Zeugwarte quasi mit dem Frühstück der Mannschaft um 8:30 Uhr. Von da an arbeiten sie nahezu durchgehend bis zum Schlafengehen – Zeit für einige Verschnaufpausen zwischendurch ist aber immer gegeben. Zwei Mal täglich werden die Trainingssachen sortiert und für die Spieler bereitgelegt. Pullover, T-Shirts, kurze Hosen, Socken, Radlershorts und Unterziehhemden gehören zur Standardausstattung, Regenjacken und lange Sporthosen stehen bei Bedarf direkt am Trainingsplatz bereit. Nach jeder Einheit werden die getragenen Sachen wieder gewaschen, gefaltet und erneut vorbereitet.

Erfreulich ist dabei die Unterstützung aus dem Team. Spieler wie Bentley Baxter Bahn, Danilo Wiebe und Valmir Sulejmani packen regelmäßig mit an und bieten aktiv ihre Hilfe an. Generell ist die Mannschaft aber sehr hilfsbereit und unterstützt die beiden Zeugwarte regelmäßig – vor allem beim Auf- und Abbau am Trainingsplatz.

Besonders fordernde Tage im Trainingslager

Zu den anspruchsvollsten Tagen im Trainingslager zählen für die Zeugwarte vor allem die An- und Abreise sowie die Testspiele. Bei Spielen müssen beispielsweise die Kabinen zusätzlich vorbereitet und im Anschluss wieder aufgeräumt werden. Gleichzeitig ist jederzeit Flexibilität gefragt.

Bereits bei der Anreise zeigte sich, dass Flexibilität ein wichtiger Teil der Arbeit eines Zeugwartes ist: Ein Koffer ging auf dem Hinflug verloren, konnte jedoch nach einigem Aufwand am späten Abend des Anreisetages am Flughafen in Antalya wieder in Empfang genommen werden. Hinzu kam eine Flugverspätung, durch die sich die zeitliche Taktung für Patrick Kowal und Wera Bosseler deutlich verdichtete – am vorgesehenen Tagesablauf der Mannschaft sollte sich dennoch nichts ändern.

Ob Training oder Spiel: Die beiden sorgen im Hintergrund dafür, dass für die Mannschaft jederzeit alles bereitsteht und die Abläufe reibungslos funktionieren. Ihr Einsatz beginnt lange vor dem ersten Anpfiff und endet weit danach.

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