Regenschauer, neuer Innenverteidiger und Abend mit der sportlichen Führung
Der siebte Tag im Trainingslager begann mit erfreulichen Nachrichten für die Alemannia. Nils Winter, Mika Schroers und Otschi Wriedt konnten wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Auch Florian Heister stand wieder auf dem Platz, wenn auch zunächst nur teilintegriert. Sasa Strujic verließ hingegen das Trainingslager planmäßig, um sich einer Zahn-OP zu unterziehen. Er wird rechtzeitig zum Rückrundenauftakt wieder zur Verfügung stehen. Nach einer intensiven, rund zweistündigen Einheit kehrte das Team zunächst ins Hotel zurück.
Am Nachmittag warteten dann besondere Trainingsbedingungen: Ein heftiger Wolkenbruch zog über die türkische Mittelmeerküste hinweg, Regen prasselte teils wie aus Eimern auf den Trainingsplatz. Davon ließen sich weder Mannschaft noch Fans beeindrucken. Dennoch kamen zahlreiche Fans zum Training, die am Ende komplett durchnässt waren.
Am Abend folgte eine weitere positive Nachricht: Der griechische Innenverteidiger Petros Bagalianis traf im Trainingslager ein. Sportdirektor Rachid Azzouzi stellte den Neuzugang beim gemeinsamen Abendessen vor, wo Bagalianis direkt herzlich von seinen neuen Teamkollegen aufgenommen wurde. Am folgenden Tag stehen für ihn noch die medizinischen Untersuchungen an.
Offener Austausch beim Fanabend
Im Anschluss machten sich Rachid Azzouzi, Mersad Selimbegović und Sérgio Pinto auf den Weg ins Megasaray Belek, das Fanhotel der Alemannia. Dort wartete ein gut besuchter Fanabend – und viele Fragen.
Rachid Azzouzi stellte dabei nochmals den neuen Innenverteidiger vor und gab Einblicke in seine Transferarbeit. Gleichzeitig betonte er offen, dass die Hinrunde sportlich nicht zufriedenstellend verlaufen sei. Auch die besondere Schwierigkeit des zweiten Jahres in der 3. Liga wurde thematisiert – eine Phase, in der viele Vereine mit Umbrüchen und Abgängen zu kämpfen haben.
Cheftrainer Mersad Selimbegović sprach ausführlich über seine Spielphilosophie: Intensives, aggressives Pressing mit bewusst hohem Risiko, aber auch dem klaren Anspruch, Fußball zu spielen und nicht nur lange Bälle zu schlagen. Bislang habe er häufig improvisieren müssen, er sei jedoch überzeugt, dass man seine Idee bald klarer auf dem Platz erkennen werde.
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