Mi, 27. Mai 2026

Trauer um Gerd vom Bruch

Die Alemannia trauert um ihren ehemaligen Trainer Gerd vom Bruch, der am Freitag im Alter von 84 Jahren verstorben ist.

Gerd vom Bruch spielte in seiner aktiven Laufbahn unter anderem für die Sportfreunde Siegen sowie den damaligen Regionalligisten VfL Klafeld-Geisweid. Nach ersten Trainerstationen in Olpe, Dillenburg, Lüdenscheid, Haiger und Siegen führte ihn sein Weg 1987 als Co-Trainer von Wolf Werner zu Borussia Mönchengladbach in die Bundesliga. Dort übernahm er später selbst das Amt des Cheftrainers und betreute die Borussia von 1989 bis 1991. Anschließend war er Trainer des Wuppertaler SV.

Zur Alemannia kam Gerd vom Bruch in der Saison 1994/95. Nach einem schwierigen Start in die erste Spielzeit der neu gegründeten Regionalliga West/Südwest übernahm er die Mannschaft von Winni Hannes. Sein Debüt an der Seitenlinie gelang mit einem 3:2-Erfolg gegen seinen ehemaligen Verein aus Wuppertal. Unter seiner Leitung stabilisierte sich die Alemannia zunehmend. Insbesondere durch den Abbau starrer Hierarchien innerhalb der Mannschaft entwickelte sich das Team im Verlauf der Rückrunde positiv und belegte am Saisonende den sechsten Tabellenplatz.

Auch in der darauffolgenden Saison führte Gerd vom Bruch die Alemannia trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen erneut auf Rang sechs. Nach einem durchwachsenen Start in die Spielzeit 1996/97 endete seine Zeit am Tivoli nach fünf Spieltagen. Sein Nachfolger wurde Werner Fuchs.

Nach einer letzten Trainerstation in Oberhausen war Gerd vom Bruch als Spielerberater tätig.

Die Alemannia wird Gerd vom Bruch stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

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