Der FC Rheinsüd Köln im Gegnercheck
Alemannia Aachen trifft in der 1. Runde des Bitburger-Pokals auf den Bezirksligisten FC Rheinsüd Köln 2010. Für die Kaiserstädter geht es damit erneut in den Kölner Süden, denn die Pokalbegegnung wird im Kölner Südstadion ausgetragen. Die Alemannia-Redaktion hat den kommenden Gegner der Schwarz-Gelben vorab genauer unter die Lupe genommen.
Die abgelaufene Bezirksliga-Saison beendete der Verein aus dem Kölner Süden mit 46 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Auf den Start des Meisterschaftsbetriebs müssen die Kölner allerdings noch etwas warten. Sein erstes Ligaspiel bestreitet Rheinsüd erst am Sonntag, den 30. August, beim SV Bergheim – und damit eine Woche nach dem Pokalspiel gegen die Alemannia.
Die aktuelle Phase zwischen der alten und der neuen Saison dürfte wohl die spannendste der noch jungen Vereinsgeschichte sein. Zum einen ist hier natürlich das Pokalspiel gegen Alemannia Aachen, welches Rheinsüd-Trainer Stefan Krämer als „absolutes Traumlos“ bezeichnete. Und zum anderen ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Köln. Der „Effzeh“ setzte sich zwar mit 5:0 durch, doch der Bezirksligist verkaufte sich teuer und verhinderte eine deutlich höhere Niederlage.
Der FC Rheinsüd Köln – eine Auszeichnung für den Nachwuchs
Doch, wer ist überhaupt der kommende Pokalgegner der Alemannia? Der FC Rheinsüd Köln ist ein noch junger Verein aus dem Kölner Stadtteil Rodenkirchen. Gegründet wurde er 2010 durch die Fusion des VfL Sürth 1925 e.V. und des TV 06 Rodenkirchen e.V.
Besonders bekannt ist Rheinsüd für seine Nachwuchsarbeit. Die Jugendabteilung ist breit aufgestellt und in zahlreichen Jahrgängen stark vertreten. Diese Arbeit blieb auch beim 1. FC Köln nicht unbemerkt: Rheinsüd ist inzwischen einer von vier Partnervereinen der FC-Akademie. Die talentiertesten Nachwuchsspieler der Partnervereine sollen dabei ab der U11 den nächsten Schritt in Richtung Geißbockheim machen.
Über die Fair-Play-Wertung in den Bitburger-Pokal
Mit Blick auf das kommende Pokalspiel fällt ein besonderes Detail auf: Der FC Rheinsüd Köln 2010 hat sich nicht auf sportlichem Wege für den Bitburger-Pokal qualifiziert. Im Kreispokal war für die Kölner bereits im Achtelfinale Schluss. Dort unterlagen sie dem TSV Weiß.
Dennoch dürfen sie sich nun auf die Partie gegen die Alemannia freuen. Möglich macht dies die sogenannte Fair Play-Wertung. Über diese Wertung können Mannschaften in den Bitburger-Pokal nachrücken, die in der vergangenen Saison besonders fair aufgetreten sind. Berücksichtigt werden dabei unter anderem die Anzahl der Gelben, Gelb-Roten und Roten Karten.
Spieler im Fokus: Christopher Ebeling
Wie so oft bei einem Duell zwischen zwei Mannschaften, zwischen denen mehrere Spielklassen liegen, dürfte es auch auf den Torhüter der Kölner ankommen. Christopher Ebeling konnte bereits im Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Köln auf sich aufmerksam machen und erhielt dafür ein Sonderlob seines Trainers.
Ebeling stand in der ersten Halbzeit gegen den Bundesligisten zwischen den Pfosten und bewahrte seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden vor weiteren Gegentoren. Unter anderem konnte er sich gegen Luca Waldschmidt und Jan Thielmann auszeichnen. Dass der FC Rheinsüd am Ende lediglich fünf Gegentreffer kassierte, lag damit auch an seinem Schlussmann.
Blick in die Historie
Alemannia Aachen und der FC Rheinsüd Köln sind sich im Bitburger-Pokal bislang noch nie begegnet. Nun kommt es im Kölner Südstadion zum ersten Pflichtspielduell der beiden Vereine.
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