Fr, 9. Februar 2018

Zeugwart "Mo" hat alle Hände voll zu tun

Alemannia Aachen bereitet sich intensiv auf die Restrunde der Saison vor. In acht Tagen am Samstag, 17. Februar, legen die Schwarz-Gelben wieder los. Mit dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück geht eine lange Winter-Vorbereitung zu Ende. Für Mohammed Hadidi, den Zeugwart der Alemannia, ist die Vorbereitung immer die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Ein Blick hinter die Kulissen.

Die Wachmaschinen und Trockner laufen im Hintergrund auf Hochtouren. Mohammed Hadidi hat in diesen Tagen kaum eine freie Minute. Kein Wunder, wenn täglich bis zu zweimal trainiert wird. Da kommen nicht nur die Spieler ins Schwitzen.

Jahrelange Erfahrung

Seit 2005 steht Hadidi in Diensten des Klubs von der Krefelder Straße. Von der ersten bis zur vierten Liga; Mohamed Hadidi hat viele schöne Momente, aber auch bittere Niederlage und Abstiege mit der Alemannia erlebt.

Als Zeugwart der 1. Mannschaft ist „Mo“ ganz nah dran an den Spielern. Er kümmert sich um die Wäsche und Pflege des Trainingsmaterials sowie der Spielkleidung. Drei Waschmaschinen und zwei Trockner stehen dafür zur Verfügung. „Bis zu sechs Maschinen voller Wäsche laufen jeden Tag“, berichtet er. „Jeder Spieler trägt mindestens sechs Einzelteile im Training, die Torhüter meinst sogar das Doppelte. Hinzu kommen die Klamotten vom Trainerteam.“ Der Verbrauch von Waschmittel ist immens. Bis zu einem Kilo wird täglich benötigt, um Trikots, Shirts, Hosen, Stutzen und Leibchen zu reinigen.

Lange vor dem vor dem ersten Training beginnt der Arbeitstag von Mohammed. „Ich bin oft als Erster auf dem Gelände und derjenige, der abends die Kabine abschließt.“ Das Aufgabengebiet ist weit gefächert, den Spielern und Trainern soll es an nichts fehlen. Auch für die Verpflegung mit Getränken und Obst ist der Zeugwart zuständig. Eine Ausnahme verrät Hadidi: „Um die Schuhe kümmere ich mich nicht, die muss jeder Spieler selbst putzen.“