Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus
Anlässlich der diesjährigen "Internationalen Wochen gegen Rassismus" bietet das Fanprojekt Aachen in Kooperation mit Alemannia Aachen Interessierten einen spannenden Rundgang durch den Bunker in der Scheibenstraße an. Dieser gehört zu einer Reihe von Luftschutzanlagen, die ab 1941 in Aachen entstanden. In seiner baulichen Gegebenheit noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist er Denkmal und Mahnmal zugleich. Gebaut von Zwangsarbeitern war der Bunker Schutzraum für die Zivilbevölkerung während des 2. Weltkrieges und Wohnraum nach dem Krieg.
Alemannia Aachen und das Fanprojekt Aachen setzen sich für demokratische Werte, Respekt, Vielfalt, Gleichberechtigung, Toleranz und Zusammenhalt ein. Wozu Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit führen, zeigt der sehr anschaulichen Rundgang durch den Bunker in der Scheibenstraße. Dort erhalten Besucher nicht nur geschichtliche Fakten, sondern können sich auch eine ungefähre Vorstellung machen, wie die Lebensbedingungen damals waren oder wie sich Menschen, die von Krieg bedroht sind, heutzutage fühlen. Erinnern und Aufklären, das ist in dieser Zeit aufgrund aktueller Konflikte, Kriege und politischer Entwicklungen wichtiger denn je.
Wichtige Hinweise:
Das Fanprojekt bittet um vorherige und verbindliche Anmeldung per Mail an info@fanprojekt-aachen.de bis zum 13.03.2026. Die Anzahl der Plätze bei dieser Veranstaltung ist begrenzt. Außerdem empfiehlt das Fanprojekt den Teilnehmenden, warme Kleidung anzuziehen, da es im Bunker sehr kühl ist.
Luftschutzbunker Scheibenstraße
Informationen zu Aachens größtem Hochbunker des 2. Weltkriegs sowie zur Bunkerführung gibt es nach Anklicken der nachfolgenden Links.
Internationale Wochen gegen Rassismus (16.-29.03.2026)
Rund um den 21. März, dem "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung", finden bundesweite Aktionswochen der Solidarität mit Betroffenen von Rassismus statt. Der Gedenktag geht auf das Massaker im südafrikanischen Township Sharpeville im Jahre 1960 zurück, bei dem 69 Menschen, die friedlich gegen die Apartheid demonstriert hatten, von Polizisten erschossen wurden. Die "Internationalen Wochen gegen Rassismus", die in diesem Jahr vom 16. bis zum 29. März dauern und unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ stehen, bieten Raum für zahlreiche Veranstaltungen wie Workshops, Lesungen und Konzerte, um Vielfalt zu fördern und Zeichen gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu setzen.
Weitere Infos zur Veranstaltung:
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