Am Donnerstag, den 09.04.2026 fand ein gut zweieinhalbstündiger, für alle Fans offener Klub-Fan-Dialog im Presseraum am Tivoli statt. Zu Gast waren unser Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi sowie Kaderplaner Sérgio Pinto. Christian Schmidt, Mitglied des Präsidiums, musste kurzfristig entschuldigt absagen. Im Mittelpunkt des Abends stand vor allem der sportliche Bereich und die Frage, wie sich der Verein in Zukunft aufstellen möchte.
Im Austausch mit den Fans wurden viele Themen rund um die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung der Alemannia besprochen. Ein wichtiger Punkt war die sportliche Ausrichtung. Dabei ging es unter anderem darum, wie sich der Verein stärker positionieren kann und nach Außen für eine klare sportliche Philosophie stehen möchte. Die Idee dahinter ist, junge Spieler zu fördern, ihnen Spielzeit zu geben und sie Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wurde aber auch klar gesagt, dass man dabei vorsichtig vorgehen muss, damit die Mannschaft sportlich stabil bleibt. Auch über die Strukturen dafür wurde gesprochen. Ein Nachwuchsleistungszentrum und perspektivisch eine zweite Mannschaft werden als zwingende Schritte für die Zukunft gesehen. Gleichzeitig wurde betont, dass solche Projekte nicht überstürzt umgesetzt werden dürfen und auf einer soliden Grundlage stehen müssen.
Die wirtschaftliche Situation wurde ebenfalls thematisiert. Der Verein ist aktuell stabil aufgestellt und ist nicht darauf angewiesen, Spieler unbedingt verkaufen zu müssen. Transfers sollen nur dann gemacht werden, wenn sie sportlich und wirtschaftlich sinnvoll sind. Transfereinnahmen sollen möglichst auch in die Weiterentwicklung der Alemannia fließen.
Ein großer Teil des Dialogs drehte sich um die Kaderplanung. Die Verantwortlichen verfolgen eine klare Idee, wie die Mannschaft spielen soll und welche Spielertypen dazu passen. Neue Spieler werden gezielt ausgewählt und intensiv geprüft. Dabei geht es nicht nur um die sportliche Qualität, sondern auch um den Charakter und darum, ob jemand ins Team passt. Das Scouting spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Kontakte laufen über Netzwerke, die man über die vielen Jahre aufgebaut hat. Spieler werden beobachtet, bewertet und dann gemeinsam im Team besprochen, bevor eine Entscheidung über einen Transfer getroffen wird.
Auch die Entwicklung junger Spieler wurde ausführlich angesprochen. Diese sollen nicht nur sportlich besser werden, sondern auch als Menschen wachsen. Die Alemannia sieht es als seine Aufgabe, sie zu begleiten, zu unterstützen und ihnen klar zu zeigen, was von ihnen erwartet wird, mögliche Rückschläge gehören dabei aber auch dazu.
Ein weiterer Punkt war die Integration neuer Spieler – vor allem aus dem Ausland. Hier wird darauf geachtet, dass sie sich schnell zurechtfinden, sowohl in der Mannschaft als auch im Umfeld. Sprache spielt dabei eine Rolle, aber auch das Ankommen in der Stadt und im Verein. Es wurde die Idee geäußert, neue Spieler noch stärker einzubinden, um ihnen den Einstieg zu erleichtern, beispielsweise auch, in dem Fans ihnen einmal die Stadt zeigen.
Auch das Trainer- und Funktionsteam wurde thematisiert. Die aktuelle Struktur wird als gut angesehen, trotzdem wird immer wieder geschaut, wo man sich noch verbessern kann.
Ein wichtiges Thema war außerdem der Umgang miteinander. Neben dem sportlichen Erfolg soll auch eine klare und respektvolle Kultur bei der Alemannia gelebt werden. Das betrifft sowohl den Umgang im Team als auch mit anderen Vereinen.
Die Rolle der Fans wurde besonders hervorgehoben. Die Unterstützung, gerade bei Auswärtsspielen, wurde hervorgehoben. Gleichzeitig wurde betont, dass der Austausch mit den Fans wichtig ist und man diesen weiter pflegen möchte.
Zum Abschluss wurde noch einmal deutlich gemacht, dass die Entwicklung des Vereins Zeit braucht. Ziel ist es, den Verein nachhaltig aufzustellen, sodass dieser auch in Zukunft stabil und erfolgreich bestehen kann.
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