Der Vorbericht zum Spiel beim 1. FC Saarbrücken
Das zweite Spiel der Englischen Woche steht für die Alemannia auf dem Programm. Am morgigen Mittwochabend gastieren die Kaiserstädter um 19:00 Uhr im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Unterstützt werden sie dabei durch 1.600 Öcher, die den Weg ins Saarland mit antreten.
Der Start in die Englische Woche ist der Mannschaft von Mersad Selimbegovic eindrucksvoll gelungen. Der 3:0-Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden markierte den fünften Sieg in Serie. Dazu kommt die feste Verpflichtung von Mika Schroers, die dafür sorgt, dass die Mundwinkel rund um den Tivoli nach oben zeigen. Auch beim Aachener Trainer ist die Stimmung bestens: „Unsere Laune ist sehr gut. Es war natürlich auch eine sehr schöne Geschichte am Sonntag. Ich freue mich sehr für Mika, dass er sich für uns entschieden hat. Jetzt hat er noch ein wenig mehr Zeit, um Tore für Aachen zu schießen.“
Selimbegovic wäre aber nicht Selimbegovic, wenn er nicht auch Verbesserungspotenziale für das bereits morgen anstehende Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken ausgemacht hätte. „Wir müssen lernen, Führungen noch ruhiger runterzuspielen und dem Gegner keine Räume für Umschaltsituationen zu geben. Gerade in einer Englischen Woche möchte ich verhindern, dass die Spieler unnötige Meter zurücklegen müssen.“ Deswegen erklärte der Trainer seinen Spielern direkt nach Abpfiff bei aller Feierlaune, dass sie die schöne Momentaufnahme genießen dürfen – allerdings höchstens für eine halbe Stunde. „Der Fokus geht direkt weiter auf das nächste Spiel. Wir müssen uns bestmöglich auf den kommenden Gegner vorbereiten und besser als fünf Siege in Folge sind sechs. Daher müssen wir alles daran setzen, dass es so weitergeht.“
„Wir müssen uns zu 100 Prozent an unseren Plan halten“
Mit Blick auf den kommenden Gegner der Kaiserstädter lässt sich festhalten, dass Saarbrücken bislang eine verrückte Saison hinter sich hat. Nach 16 sieglosen Spielen und zwei Trainerwechseln hat Argirios Giannikis die Mannschaft mittlerweile stabilisiert und dafür gesorgt, dass sie acht Punkte über dem Strich stehen. Vor allem in den Heimspielen läuft es zurzeit besser für sie. So musste Giannikis im heimischen Ludwigsparkstadion bislang noch nie als Verlierer den Platz verlassen.
Selimbegovic erwartet daher einen heißen Tanz: „Es wird ein spannendes Spiel. Unter ihrem neuen Trainer spielen sie anders als zuvor. Sie kommen immer besser zusammen und wenn man auf ihren Kader guckt, sieht man, dass sie sehr viel individuelle Qualität haben. Wir freuen uns auf das Abendspiel. Wir wissen, was wir können. Wir wissen aber auch, dass der Gegner sehr gefährlich ist. Wir müssen uns zu 100 Prozent an unseren Plan halten, wenn wir dort gewinnen möchten.
Personal und Rahmenbedingungen
Für die Mannschaft steht am heutigen Dienstag noch eine Trainingseinheit auf dem Tivoli an, anschließend geht es bereits mit dem Bus Richtung Saarland. Die Plätze in eben jenem Bus bleiben heiß begehrt und umkämpft. Cheftrainer Selimbegovic steht nämlich weiterhin ein voller Kader zur Verfügung. Zwar wurde Matti Wagner sicherheitshalber im letzten Spiel aufgrund von muskulären Problemen geschont. Er sollte aber morgen Abend fit sein. Das gleiche gilt für Danilo Wiebe, der gegen Wiesbaden ausgewechselt werden musste.
Aber nicht nur der Mannschaftsbus ist voll besetzt, sondern auch die Fanbusse, die sich auf den Weg ins Saarland machen. Ganze 1.600 Fans werden die Alemannia vor Ort unterstützen. Wer nicht im Ludwigsparkstadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport. Zudem wird die Begegnung sowohl im WDR als auch im BR übertragen.
Es gab schon einige Aufeinandertreffen zwischen der Alemannia und dem 1. FC Saarbrücken – 33, um genau zu sein. Die Bilanz spricht dabei für die Kaiserstädter. 15 Spiele endeten mit einem Sieg für die Alemannia. Zehn Mal teilten sich beide Mannschaften die Punkte und acht Mal setzten sich die Saarländer durch – zuletzt 2002.
Davina Lutz leitet als Schiedsrichterin die Partie am morgigen Mittwoch. Es ist ihr erster Pflichtspieleinsatz mit Alemannia-Beteiligung. Ihre beiden Assistenten David Kern und Luca Schultze unterstützen sie an den Linien. Vierter Offizieller ist Luca Schlosser.
Diese Seite nutzt Cookies für Google-Analytics. Sie können Cookies akzeptieren oder ablehnen und Ihre Entscheidung jederzeit ändern.