Am Sonntag, 10. Mai um 16:30 Uhr spielt die Alemannia bei Viktoria Köln. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.
Am Sonntag, 10. Mai um 16:30 Uhr spielt die Alemannia bei Viktoria Köln. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.
Das Bündnis Werner-Fuchs-Tribüne hat zu einer Mottofahrt aufgerufen: Alle im Trikot nach Köln!
Wir würden uns freuen, wenn zahlreiche Alemannen diesem Aufruf nachkommen würden.
Tickets:
Die Eintrittskarten sind weiterhin am Tivoli (Kasse Nordost B, Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr) erhältlich. Der Vorverkauf endet am kommenden Freitag um 18 Uhr.
Die Öffnung einer Tageskasse entscheidet sich je nach Verlauf des Vorverkaufs.
Eintrittskarten für Auswärtsdauerkarteninhaber sind reserviert und können ebenfalls dort abgeholt werden. Die Reservierungsfrist endet am 06.05. (Mittwoch) um 15:00 Uhr. Hinweis: Bitte schaut bei Abholung nach, ob auch alle Karten korrekt im Umschlag verpackt sind.
Ein Online-Kartenverkauf wird unter folgendem Link angeboten:
https://fcviktoriakoeln.vbotickets.com/event/Gste_Viktoria_Kln_Alemannia_Aachen/192374
Die Tickets für Block 9 (Stehplatz) und Block 7 (Sitzplatz) werden ausschließlich am Tivoli verkauft. Zusätzlich steht uns der Block 8 (Stehplatz, Gegengerade) und der Block 6 (Sitzplatz, Haupttribüne) zur Verfügung. Für letztere Blöcke erfolgt der Vorverkauf online.
Die Preise sehen inkl. VVK-Gebühren (1 €) wie folgt aus:
Stehplatz:
Sitzplatz:
Rollstuhlfahrerplätze inkl. Begleitung kosten 13,00 Euro.
Diese bitte bei stephan.braun@alemannia-aachen.de bestellen.
Begleitpersonen von Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis und Merkmal B haben freien Eintritt. Zwecks Zusendung der digitalen Begleiterkarte bitten wir um Anmeldung an stephan.braun@alemannia-aachen.de
Kinder von 0-6 Jahren haben freien Zugang. Ihnen steht KEIN eigener Sitzplatz zu und sie müssen auf den „Schoß“ genommen werden. Eine Eintrittskarte wird nicht benötigt.
Anreise:
Die Strecke vom Tivoli zum Sportpark Höhenberg ist ca. 78 km lang.
Navi-Adresse für den Parkplatz P21 (Busse und PKW): Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln
Wegen des erwarteten Andrangs wird eine frühzeitige Anreise empfohlen, ebenso die Nutzung des ÖPNVs.
Man fährt die A4 bis zum Kreuz Gremberghoven und wechselt auf die A559 in Richtung Köln-Deutz. Diese verlässt man an der ersten Ausfahrt auf den Vingster Ring (K16) in Richtung Vingst/Ostheim. Nach 1,6 Kilometern geht es links auf die Frankfurter Straße (B8). Der Sportpark Höhenberg liegt auf der rechten Seite.
In unmittelbarer Umgebung des Stadions gibt es nur wenige Parkplätze. Anreisenden Fans mit eigenem KFZ und Fanbussen steht ab 13:00 Uhr der Parkplatz P21 Kölnmesse (Adresse: Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) als Parkplatz zur Verfügung, von wo aus ein kostenloser Bus-Shuttle (ab 14:15 Uhr) die Fans zum Stadion und nach dem Spiel wieder zurück zum Parkplatz bringt. Die Parkgebühr beträgt 6 €. Der Shuttle-Bus fährt alle 10 Minuten. Die Fahrtzeit beträgt ca. 10 Minuten.
Die Nutzung dieses Parkplatzes wird ausdrücklich empfohlen.
Es wird eine Busreise zum Fahrpreis von 15 € angeboten, Abfahrt ist um 13:00 Uhr am Tivoli. Restplätze sind frei. Rückfragen und Anmeldungen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.
Anreise für Menschen mit Behinderung
Für Fans mit Behinderung stehen am Günter-Kuxdorf-Weg 10 Parkplätze (mit Berechtigung G oder aG) zur Verfügung. Sollte dieser Parkplatz voll sein, wird empfohlen, ebenfalls den o. g. Parkplatz P21 Kölnmesse anzufahren.
Anreise mit der Bahn / ÖPNV
Die Eintrittskarten beinhalten die Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV 2. Klasse innerhalb des VRS (ab Düren, Verkehrsverbund Rhein-Sieg) ab 4 Stunden vor Beginn der Veranstaltung bis 03:00 Uhr des Folgetages.
Zu diesem Spiel wird es einen Entlastungszug geben. Der Zug startet um 13:08 Uhr am Aachener Hauptbahnhof und fährt ohne Zwischenhalte bis zum Bahnhof Köln-Deutz. Abfahrt ist an Gleis 6. Voraussichtliche Ankunft in Köln ist um 13:50 Uhr. Die Rückfahrt ist für 20:01 Uhr an Gleis 7 vorgesehen, die Rückankunft in Aachen für ca. 20:45 Uhr.
Bitte beachtet an den Bahnhöfen die Anzeigetafel und Lautsprecherdurchsagen für etwaige Änderungen.
Im Entlastungszug gilt ein Glasflaschenverbot.
Grundvoraussetzung für die reguläre Mitfahrt im Entlastungszug ist eine gültige Fahrkarte der Deutschen Bahn (Gruppenticket SchönerTagNRW, Deutschlandticket etc.), die man sich online oder am Ticketautomaten selber kaufen muss.
Für die Hinfahrt empfehlen wir folgende, weitere Verbindung:
Rückfahrt:
Weitere Verbindungen können unter www.bahn.de eingesehen werden.
Vom Bahnhof Köln-Deutz zum Stadion werden Shuttle-Bahnen eingesetzt. Ob diese auch für die Anreise mit dem Regelzug zur Verfügung stehen, wird noch geprüft.
Die Haltestelle “Sportpark Höhenberg“ wird regulär von der KVB-Linie 1 angefahren. Vom Bahnhof-Köln Messe/Deutz beträgt die Fahrtzeit ca. 8 Minuten. Außerdem ist die Anreise vom Bahnhof Köln Mülheim über die Buslinien 151 und 152 bis zur Haltestelle “Sportpark Höhenberg“ möglich. Von dort sind es dann noch ca. 400 Meter Fußweg bis zum Stadion.
Fanutensilien:
Folgende Fanutensilien sind den Gästefans erlaubt:
Nicht erlaubt sind:
Taschen und Rucksäcke sind bis 25x25x25 cm für den Eintritt ins Stadion zugelassen. Es gibt keine Möglichkeit größere Taschen in Stadionnähe zu hinterlegen.
Gürteltaschen sind nach erfolgter Kontrolle erlaubt.
Die Mitnahme von Digitalkameras und Fotoapparaten zum privaten Gebrauch ist gestattet.
Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter stephan.braun@alemannia-aachen.de anzumelden.
Um ein einheitliches Bild der Zaunfahnen zu haben und keine wertvollen Plätze am Zaun zu verlieren, bitten wir euch, eure Zaunfahnen einfach über den Zaun zu geben. Diese werden anschließend von der aktiven Fanszene aufgehängt.
Infos zum Sportpark Höhenberg
Der Sportpark Höhenberg entstand in den 30er-Jahren auf der rechtsrheinischen Merheimer Heide und wurde bereits von den verschiedenen Vorgängervereinen des FC Viktoria genutzt. Zum Regionalligaaufstieg der Viktoria im Sommer 2012 wurde die Gegengerade modernisiert und eine Flutlichtanlage installiert. Derzeit hat das Stadion eine Kapazität von 8.343 Plätzen.
Die Blöcke 1,2 und 11 sind Heimbereiche und stehen ausschließlich Anhängern von Viktoria Köln zur Verfügung. Das Ordnungspersonal ist dazu angehalten, Zuschauende, die als Fans der Alemannia erkennbar sind, des Sportparks zu verweisen.
Die Eingänge zu den Gästeblöcken öffnen am Spieltag um 14:30 Uhr.
Bitte beachtet: Für den Stehplatzblock 8 und 9 gibt es separate Eingänge, die Blöcke sind baulich voneinander getrennt.
Die Bezahlung im Gästebereich erfolgt ausschließlich über Bargeld.
Im gesamten Stadionumfeld gilt am Spieltag ein Verbot von Glasflaschen. Entsprechende Glasverbotszonen sind eingerichtet.
Touristikinfos
Ihr plant einen längeren Aufenthalt in Köln? Hier gibt es nützliche Informationen: https://www.koelntourismus.de/
Von zuhause / unterwegs:
Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.
Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/
Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.
Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (Telefon: 0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.
Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.
Der Vorbericht zum Auswärtsspiel bei Viktoria Köln
Für die Alemannia und ihre Fans geht es ein letztes Mal in dieser Saison auf die Reise – zugegebenermaßen eine kurze Tour. Das letzte Auswärtsspiel der Spielzeit 2025/26 führt die Kaiserstädter nämlich auf die rechte Rheinseite zu Viktoria Köln. Der Anpfiff erfolgt am Sonntag um 16:30. Dann können die auswärtsstarken Alemannen ihre beeindruckende Bilanz in der Fremde noch einmal veredeln.
Nur noch zwei Spiele stehen aus, dann endet eine denkwürdige Saison 2025/26. Mit 58 Punkten rangiert die Alemannia aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und kann die verbleibenden Partien vergleichsweise entspannt angehen. Dennoch schwingt auch etwas Wehmut mit. „Es ist schade, dass es bald zu Ende ist. So wie wir spielen, macht es einfach Spaß. Wenn man ein paar Monate zurückblickt, müssen wir aber auch froh sein, dass der Saisonendspurt so entspannt ist“, sagt Cheftrainer Mersad Selimbegovic.
Nach dem ersten Spieltag der Rückrunde – einer 0:3-Heimniederlage gegen den VfL Osnabrück – fand die Mannschaft eindrucksvoll in die Spur und spielte sich in einen bemerkenswerten Lauf. Nur eine einzige Niederlage in der Liga kam seitdem dazu, insgesamt ist die Alemannia damit das zweitbeste Team der 3. Liga im Jahr 2026.
In den verbleibenden zwei Partien will sich die Mannschaft nun bestmöglich von ihren Fans verabschieden. Diese unterstützten die Schwarz-Gelben auch in dieser Saison mit großer Leidenschaft und begleiteten das Team quer durch die Republik. Auch in Köln werden am Sonntag knapp 3.500 Aachener erwartet. Damit ist nicht nur der Gästeblock restlos ausverkauft, die Kaiserstädter könnten sogar in der Überzahl im fremden Stadion sein. „Es macht etwas mit einem, wenn man sieht, wie viele Fans uns auswärts unterstützen. Das ist nicht nur eine gute Leistung auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen. Ich hoffe, dass wir ihnen in den letzten beiden Spielen noch ein paar besondere Momente schenken können“, betont daher auch Selimbegovic.
Viktoria Köln blickt ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurück
Auch Gastgeber Viktoria Köln möchte sich im letzten Heimspiel gebührend von seinem Anhang verabschieden. Die Höhenberger haben nach einem erneuten personellen Umbruch frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Eine Entwicklung, die Selimbegovic ausdrücklich würdigt: „Ich habe großen Respekt vor dem, was sie leisten. Sie schaffen es immer wieder, gute Spieler zu holen und diese weiterzuentwickeln. Der Umbruch ist dadurch kaum spürbar. Sie arbeiten sehr konstant, haben einen klaren Plan und sind damit auch ein Vorbild für viele Vereine.“
Die Kölner agieren laut Selimbegovic seit Jahren sehr stabil in ihren Abläufen und verfügen über spielstarke Akteure, die auch gegen aggressives Aachener Pressing Lösungen finden können. „Vorne haben sie immer wieder Spieler wie David Otto, die Tore erzielen können. Deshalb stehen sie auch zurecht so gut in der Tabelle. Ich erwarte eine packende Partie“, erklärt der Aachener Cheftrainer.
Personal und Rahmenbedingungen
Weiterhin muss die Alemannia einige Ausfälle in der Defensive verkraften. Marius Wegmann (Handverletzung) und Lamar Yarbrough (Knieprobleme) werden voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen. Florian Heister und Gideon Jung haben zwar wieder mit dem Training begonnen, sind aber noch keine Option für den Kader. Emmanuel Elekwa gilt als fraglich, Mika Schroers konnte zuletzt nur reduziert trainieren, dürfte aber rechtzeitig fit werden. Gianluca Gaudino wird nach seinem Muskelfaserriss weiterhin geschont.
Wer nicht im Sportpark Höhenberg dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream oder bei MagentaSport.
Im direkten Duell mit der Viktoria (Vorgängervereine nicht mitgezählt) setzte sich die Alemannia in vier Spielen durch. Eine weitere Begegnung endete in einer Punkteteilung. Die Kölner gingen in zehn Aufeinandertreffen als Sieger vom Platz.
Nico Fuchs ist der Schiedsrichter der Partie. Unterstützt wird er an den Linien durch seine beiden Assistenten Tobias Esch sowie Lukas Koch. Keine Überraschung auf der Position des Vierten Offiziellen: Jonah Besong.
FC Viktoria Köln: Richter – Boboy (87. Ronstadt), Dietz, Agyekum (46. Engelhardt) – Velasco (75. Tonye), Kloss (46. Sachse), Eisenhuth, Handle (88. Kozuki) – Münst, Duman – Otto / Trainer: Marian Wilhelm
Alemannia Aachen: Pseftis – Nadjombe, da Silva Kiala, Bagkalianis (73. Hanraths), Wagner (87. Strujic) – Wiebe – Oehmichen (82. Scepanik), Loune, Ademi (82. Bahn), Gindorf – Schroers (82. Torsiello) / Trainer: Mersad Selimbegović
0:1 Ademi (8.), 0:2 Gindorf (21.), 0:3 Gindorf (38.)
Duman (50.), Boboy (64.), da Silva Kiala (90.+4)
2 / 4
Nico Fuchs (Bergisch Gladbach) – Tobias Esch, Jonah Besong
7.153 (davon ca. 3.600 aus Aachen)
21 Grad, sonnig
3:0-Sieg gegen Viktoria Köln beim Comeback von Mika Hanraths
Der Sportpark Höhenberg färbte sich weit vor Anpfiff bereits in schwarz und gelb. Die Fans der Alemannia reisten zu Tausenden nach Köln und durften ihre Mannschaft für einen fulminanten Auftritt feiern. Faton Ademi brachte die Kaiserstädter früh in Front (8.). Lars Gindorf legte vor der Pause noch zwei weitere Treffer nach (21. & 38.). Am Ende blieb es bei den Treffern aus dem ersten Durchgang – dem besten der sich zu Ende neigenden Saison.
Wie im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock musste Cheftrainer Mersad Selimbegovic auf Lamar Yarbrough und Marius Wegmann verletzungsbedingt verzichten. Selimbegovic entschied sich dementsprechend für die gleiche Anfangsformation wie im vergangenen Spiel.
Und diese erste Elf drückte dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf. Zwar trug die Viktoria in den ersten Minuten ein paar gefährliche Angriffe vor, danach dominierten aber die Kaiserstädter – und die gingen auch zeitnah in Führung. Jonas Oehmichen wurde steil geschickt, drang in den Sechzehner ein und legte quer zu Ademi. Der blieb vor David Richter im Kölner Tor eiskalt und schob zur Führung ein (8.). Vom Torerfolg angetrieben, übernahm Schwarz-Gelb nun endgültig die Spielkontrolle und schnürte die Viktoria am eigenen Sechzehner ein. Zum Teil berauschten sich die Kaiserstädter selbst an ihrem Offensivspiel und ihrer Spielfreude.
Lars Gindorf trifft doppelt
Genau diese Spielfreude zeigte sich auch beim zweiten Treffer des Tages. Mehdi Loune eröffnete das Spiel aus der eigenen Hälfte heraus, machte aufgrund eines gut gespielten Doppelpasses Meter in die gegnerische Hälfte und bediente den durchstartenden Pierre Nadjombe. Der Schienenspieler behielt im Strafraum die Übersicht und bediente Gindorf im Zentrum. Dessen erster Schuss wurde noch geblockt, doch mit dem zweiten Versuch erzielte er sein 24. Saisontor (21.). Nadjombe (26.) und wieder Gindorf (29.) testeten in den Folgeminuten mit ihren Abschlüssen erneut Richter, der dieses Mal aber die Oberhand behalten sollte.
Wenige Minuten später durfte aber erneut Gindorf jubeln. Nach einem Fehler im Aufbauspiel kam der Ball im Sechzehner erneut nach Vorarbeit von Loune zu Gindorf, der sich nicht zweimal bitten ließ und sicher verwertete (38.). Die Alemannia ließ es in der Folge aber ruhiger angehen, ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen und brachte das Ergebnis sicher in die Pause.
Alemannia lässt keine Gefahr nach der Pause aufkommen
Die Viktoria wollte nach dem Seitenwechsel mit Druck ins Spiel zurückfinden, aber die Kaiserstädter agierten abgeklärt und unterbanden Angriffsversuche schnell im Keim. Stattdessen gingen auch die ersten Chancen des zweiten Durchgangs auf das Gästekonto. Nach einem Foul an Lars Gindorf kurz vor dem Sechzehner trat der Gefoulte selbst an und brachte den Ball wuchtig in die Torwartecke. Richter wehrte den Schuss aber noch zur Seite ab (51.).
Die Kölner lösten sich in der Folge aber aus der Aachener Umklammerung und starteten eigene Angriffsbemühungen. Die Alemannia stand allerdings sicher und ließ kaum etwas zu. Einzig eine Flanke von Simon Handle, der nach der Saison seine Karriere beenden wird, sorgte für Gefahr. Die Hereingabe fand nämlich den Kopf von Stürmer Benjamin Sachs, der aus wenigen Metern zum Abschluss kam. Fotios Pseftis reagierte aber hervorragend und verhinderte mit einer starken Parade den Kölner Anschlusstreffer (61.).
Mika Hanraths kehrt auf den Platz zurück
Das Highlight der zweiten Halbzeit war schnell gefunden: Die Einwechslung von Mika Hanraths. Der Capitano hatte sich in der Sommervorbereitung schwer verletzt und konnte nun endlich sein Comeback gegen Ende der Saison feiern. Danilo Wiebe übergab ihm sogleich unter tosendem Applaus des Aachener Anhangs die Kapitänsbinde (71.). Im restlichen Verlauf des Spiels wurde jede Aktion des Capitanos lautstark gefeiert.
In der Schlussviertelstunde kam es kaum noch zu Chancen – außer zu einer für die Alemannia. Nach einem Freistoß von Oehmichen hatten viele Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Abschluss von Ademi landete nur am Außennetzt.
Am Ende blieb es bei einem verdienten 3:0-Erfolg für die Alemannia. Die Kaiserstädter waren fast das gesamte Spiel über die klar spielbestimmende Mannschaft und festigten mit den drei Punkten im Gepäck den siebten Tabellenplatz.
Mersad Selimbegovic: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. In der 1. Halbzeit haben wir tollen Fußball gespielt und den Gegner früh unter Druck gesetzt. Fußballerisch waren wir insgesamt auf einem guten Level. Es war wichtig, dass wir die Tore gemacht haben. Normalerweise hat man ein bis zwei Chancen und wenn man die liegen lässt, kann der Gegner wiederkommen.
Was mir heute aber gefallen hat, war neben der Energie und der Lust aufs Spielen, wie clever wir in der 2. Halbzeit agiert haben. Die Spieler wollten nicht ihre Energie verbrauchen, indem sie durchgehend nach vorne spielen. Das haben wir vor ein paar Wochen noch anders gemacht, sind dadurch in Bredouille gekommen und haben den Gegner eingeladen. Bis auf eine Großchance hat der Gegner nicht viel gehabt. Meiner Meinung nach haben wir das Spiel auch verdient gewonnen. Wir haben jetzt nur ein Spiel und das wollen wir auch bestmöglich abschließen.“