3. Liga - Saison 2025/2026 - 35. Spieltag - Freitag 24.04.2026  - 19:00 Uhr
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  • Hinweise zum Heimspiel gegen den MSV Duisburg

    Am Freitag, 24.04.2026, empfängt Alemannia Aachen um 19:00 Uhr den MSV Duisburg zum 35. Spieltag auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Tickets: Sowohl der Heim- als auch der Gastbereich des Tivoli sind ausverkauft. Von einer Anreise ohne gültige Eintrittskarte bitten wir abzusehen. Schiedsrichterkarten gibt es am Spieltag an der Kasse Nordwest.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten für die Heimbereiche können bis Freitag, 14 Uhr im Fanshop am Tivoli sowie ab ca. 16:00 am Info-Point (Holzbude Nähe Eingang Südwest) abgeholt werden, ab Spielbeginn bis zur Halbzeitpause an der Spätkasse am Eingang Südost. Karten für die Gästebereiche N1 bis N5 sind nicht am Info-Point, sondern an der Gästekasse hinterlegt.

    Die Tageskassen Nordost A, Südost B und Südost A sind ausschließlich für Rückfragen oder Aufwertungen geöffnet, das gesamte Stadion ist (bis auf Schiedsrichterkarten) ausverkauft.

    Verfügbare Blöcke: Sämtliche Blöcke sind geöffnet und mittlerweile ausverkauft.

    Um beim erwarteten Andrang den Einlass zu entzerren, wird neben den Eingängen Südwest, Südost und Nordwest auch der Eingang Nordost geöffnet. Innerhalb des Heimbereichs kann der Eingang frei gewählt werden; die Karten sind an den Drehkreuzen entsprechend freigeschaltet. Lediglich für die Blöcke W3 und W4 ist zwingend der Eingang Nordwest zu nutzen.

    In den Stehplatz-Blöcken muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    In den Familienblöcken N6 und W1 gilt grundsätzlich ein Rauchverbot. Zudem sollte ein kindergerechtes Verhalten vorgelebt werden. Die Sektionaltore NW und NO bleiben geschlossen. Ab Spielbeginn werden auch die Sektionaltore N sowie SO geschlossen.

    Fans des MSV Duisburg: Für Gästefans werden die Blöcke N1 bis N5 geöffnet. Der Eingang und Tageskasse befinden sich im Nordwesten des Stadions vom Gästeparkplatz aus durch den Tunnel. Die Kasse ist ausschließlich für Rückfragen oder Aufwertungen geöffnet, das gesamte Stadion ist ausverkauft. Rollstuhlfahrer aus Duisburg nehmen bitte den Eingang Nordwest für Rollstuhlfahrer.

    Print@home-Tickets bitte im DIN-A4-Format ausdrucken.

    Der Gästeparkplatz ist wie folgt zu erreichen: Autobahn A4 – Ausfahrt Aachen-Zentrum – rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum – am ADAC rechts in den Eulersweg – 2. links in den Soerser Weg – links abbiegen zur Straße „Am Sportpark Soers“. Navi-Adresse Soerser Weg 117.

    Zudem werden für anreisende Gäste per Bahn, insbesondere für die Entlaster, Shuttlebusse eingesetzt.

    Außerhalb der Gästeblöcke N1 bis N5 ist das Tragen von Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet.

    Im Block muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen freigehalten werden müssen! Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Fluchttore in ihrer Funktion durch das Aufhängen von Zaunfahnen nicht beeinträchtigt werden.

    Anreise / Parken:                  

    An Heimspieltagen sind der Soerser Weg und die Parkflächen hinter dem Parkhaus ausschließlich den Gästefans vorbehalten. Diese Bereiche werden durch Sperrstellen und Sicherheitsdienst kontrolliert. Wir bitten dies bei der Anreiseplanung zu berücksichtigen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

    Mit dem ÖPNV:

    Ab 16:30 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 3-5 Minuten), ab Würselen (alle 10 Minuten) und ab Baesweiler/Alsdorf (alle 15 Minuten) zusätzliche Busse ein. Auch für die Linien 1, 25 (beide ab Stolberg), 35 (ab Breinig), 52 (ab Eschweiler) und 54 (ab Merkstein) werden zusätzliche Busse eingesetzt. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

    Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise. Wir empfehlen, wenn möglich, eine Anreise mit dem ÖPNV.

    Bitte beachtet, dass ab 16:00 Uhr am Aachener Hauptbahnhof die Auftaktkundgebung einer Demonstration von Fridays for Future stattfindet. Der anschließende Demonstrationszug wird voraussichtlich entlang der Strecke verlaufen, die üblicherweise von den Shuttlebussen zwischen Hauptbahnhof und Tivoli genutzt wird. Aus diesem Grund fahren die Shuttlebusse einen Umweg.

    Mit dem Auto:

    Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: https://www.apag.de/de/event-parken/alemannia-heimspiele.

    Die Zufahrt zur Nordeinfahrt des Parkhauses erfolgt ausschließlich über die Krefelder Straße und anschließend über die Albert-Servais-Allee. Hier weisen die Verkehrskadetten den Weg. Selbstverständlich ist das Parkhaus auch vom Süden aus zu erreichen über die Zufahrt am Hit. Die Parkplätze Areal A (Zufahrt über Albert-Servais-Allee), die der Eissporthalle (Zufahrt über Hubert-Wienen-Straße) und Areal D (Gäste; Zufahrt über Soerser Weg) zur Verfügung.

    Wegen der erwarteten Besucherzahl gilt das Anwohnerschutzkonzept, d.h. insbesondere, dass einige Straßen in den umliegenden Wohngebieten nur für Anwohner befahrbar sein werden.

    Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt. Ordnet euch dementsprechend bitte rechtzeitig auf der rechten Fahrspur ein, da ihr sonst bis zur Ausfahrt Aachen Laurensberg fahren müsst.

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 17 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr und ist ab Stadionöffnung nur von innen erreichbar.

    Verpflegung: Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske in den geöffneten Blöcken sowie der Klömpchensklub geöffnet. An den Kiosken S2 und S3 wird es eine Bier-Fastlane geben, an denen lediglich Bier und Wasser ausgeschenkt wird. Außerdem wird im Raum neben dem Fantreff unter der Werner-Fuchs-Tribüne ein weiterer Stand für den Getränkeverkauf geöffnet. Zusätzlich werden wieder Bier Runner eingesetzt. Bis zur Stadionöffnung werden auf dem Vorplatz Kioske nach außen geöffnet. Am Kiosk S2 ist nur Kartenzahlung möglich! Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

    Sonstiges: Im Stadionumlauf ist das Tivoli Echo für 1 € zu erwerben. Im Fantreff sind Karten für das Auswärtsspiel in Köln erhältlich.

    Übertragung: Das Spiel kann – außer im Liveticker unter https://www.alemannia-aachen.de/ticker und im 100‘5 Alemannia Livestream unter https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/ – auch als Liveübertragung bei MagentaSport verfolgt werden.

„Ein voller Tivoli ist immer ein Spektakel“

Der Vorbericht zum Flutlichtspiel gegen den MSV Duisburg

Eines der Highlightspiele der aktuellen Drittligasaison steht an: Alemannia Aachen empfängt den MSV Duisburg auf dem heimischen Tivoli. Das Flutlichtspiel wird vor ausverkauftem Haus am morgigen Freitag um 19 Uhr angepfiffen und läutet damit auch den 35. Spieltag ein.

Die Kaiserstädter sammelten 33 Punkte aus den letzten 15 Spielen und sind damit das zweitbeste Team der Rückrunde. Am Freitag treffen die Schwarz-Gelben auf das viertbeste Rückrundenteam sowie insgesamt viertplatzierte Team der Liga – den MSV Duisburg. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei der Alemannia.

„Sie ist wie immer riesig. Es macht einfach Spaß, in diesem Stadion zu spielen. Wir haben aktuell eine gute Serie“, erklärte Cheftrainer Mersad Selimbegovic mit Blick auf fünf Heimsiege in Folge und führte weiter aus: „Vor dem Spiel kann jeder Spieler noch einmal in sich gehen und überlegen, wovon er als Kind geträumt hat. Genau das erleben sie morgen Abend. Sie müssen sich bewusst sein, wie privilegiert sie sind, denn sie leben den Traum von Millionen Kindern. Ein voller Tivoli ist immer ein Spektakel und wir werden alles dafür tun, dass unsere Fans glücklich nach Hause gehen.“

Die Hinspielniederlage spielt für den Aachener Trainer dabei keine Rolle mehr. „Das ist nicht mehr in unserem Kopf. Es hat sich seitdem einiges an unserer Spielweise verändert.“ Die Entwicklung der Mannschaft sei deutlich sichtbar, was auch mit dem gewachsenen Selbstvertrauen zusammenhänge. Neue Spieler, zurückgekehrte Verletzte und positive Ergebnisse hätten ihren Teil dazu beigetragen.

Gerade spielerisch präsentiert sich die Alemannia aktuell in starker Form. Für Selimbegovic steht jedoch fest, dass dies kein Selbstläufer ist: „Das Spielerische kommt nur, wenn wir bereit sind, viel zu investieren. Ohne Einsatz und Intensität funktioniert das nicht.“

Klare Marschroute gegen Duisburg

Diese Grundtugenden fordert der Alemannia-Trainer auch für das Duell mit dem MSV Duisburg ein. „Unsere Intensität muss unsere Identität sein. Dann kommt alles andere von selbst. Wir müssen bereit sein, die Ärmel hochzukrempeln, zu laufen und zu kämpfen“, fordert Selimbegovic.

Dabei warnt er davor, sich ausschließlich auf spielerische Lösungen zu verlassen: „Gerade gegen Duisburg darf man sich nicht zu schade sein, auch andere Mittel zu wählen.“ Gleichzeitig wünscht er sich vor dem Tor noch mehr Entschlossenheit. Die Mannschaft solle noch galliger werden und öfter selbst den Abschluss suchen, anstatt den nächsten Mitspieler zu suchen.

Mit dem MSV erwartet die Alemannia eine Mannschaft, die vor allem über Energie, Zweikampfstärke und Umschaltmomente kommt. „Sie sind sehr intensiv, sehr robust und im Umschaltspiel extrem gefährlich. Dazu haben sie im Winter noch einmal Qualität dazubekommen und sind dadurch variabler geworden“, analysiert Selimbegovic. Besonders über die Außen verfüge der Gegner über große individuelle Stärke, während sie insgesamt eine Mannschaft seien, die aktuell „auf einer Welle reitet“ und voll im Aufstiegsrennen steht.

Personal und Rahmenbedingungen

Die Alemannia muss im Spiel gegen den MSV Duisburg auf Matti Wagner und Maries Wegmann verzichten. Beide kassierten in der letzten Partie ihre fünfte Gelbe Karte und fehlen somit gesperrt. Manuel Riemann und Gideon Jung fehlen verletzt. Felix Meyer ist wieder Teil des Trainings – Florian Heister nimmt dagegen an diesem nur individuell Teil.

Zum ersten Mal in dieser Saison ist der Tivoli ausverkauft. Somit werden 30.600 Fans zum Flutlichtspiel erwartet. Auch die Fans des MSV freuen sich auf die Partie: Etwa 6.000 Duisburger treten die Reise in die Kaiserstadt mit an. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Schwarz-Gelb gegen Blau-Weiß ist ein echtes Traditionsduell. 57 Mal sind beide Vereine bereits aufeinandergetroffen. 18 Begegnungen gingen an die Alemannia – 14 davon wurden in Aachen errungen. 16 Spiele endeten in einer Punkteteilung und 23 Mal setzte sich der SV durch.

Schiedsrichter des Spiels ist Lukas Benen. Seine beiden Assistenten an der Linie sind Niklas Simpson und Fynn Kohn. Vierter Offizieller ist Philipp Hüwe.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Pseftis – da Silva Kiala, Yarbrough (58. Ademi), Bagkalianis – Nadjombe, Gaudino (66. Castelle), Wiebe, Oehmichen – Gindorf, Loune (84. Torsiello) – Schroers (84. Sillah) / Trainer: Mersad Selimbegović

MSV Duisburg: Braune – Bitter, Fleckstein, Schlicke (46. Sussek) – Jessen, Bulic (74. Casar), Viet, Coskun – Krüger (60. Töpken), Kother (60. Symalla) – Lobinger (60. Noß) / Trainer: Dietmar Hirsch

Tore

1:0 Schroers (32.), 2:0 Loune (36.), 2:1 Casar (79.), 3:1 Bitter (86.Eigentor)

Verwarnungen

  Schlicke (28.),   Lobinger (29.),   Oehmichen (72.),   (80.),   Torsiello (90.+4)

Ecken

3 / 3

Schiedsrichter:

Lukas Benen (Nordhorn) – Fynn Kohn, Niklas Simpson

Zuschauer:

30.894 (davon ca. 6.200 aus Duisburg)

Wetter:

13 Grad, klar

Kaiserstädter bringen den Tivoli zum Beben

Alemannia schlägt den MSV Duisburg mit 3:1

Es war eine dieser magischen Nächte vor einem ausverkauften Tivoli. Nach dem Spiel wollte sich die Werner-Fuchs-Tribüne auch gar nicht mehr leeren – die Fans wollten noch lange ihre Alemannia feiern. Mika Schroers (32.) und Mehdi Loune (36.) brachten die Schwarz-Gelben in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße. Aljaz Casar machte es zwar mit seinem Tor nochmal spannend (79.), ein Eigentor von Joshua Bitter sorgte dann aber kurz vor Schluss für die Erlösung (86.).

Im Vergleich zum Auswärtssieg gegen Jahn Regensburg nahm Trainer Mersad Selimbegović zwei Änderungen in seiner Startelf vor. In der Innenverteidigung ersetzte Lamar Yarbrough den gelbgesperrten Marius Wegmann, zudem rückte Gianluca Gaudino für Niklas Castelle in die Anfangsformation.

Vor ausverkauftem Tivoli erwischte die Alemannia den besseren Start in die Partie. Die Hausherren kontrollierten das Spielgeschehen mit viel Ballbesitz und kombinierten sich immer wieder in Richtung Strafraum der Meidericher. Gleichzeitig präsentierte sich die Defensive stabil und gut organisiert, sodass Duisburg zunächst kaum gefährlich vor das Tor von Fotios Pseftis kam. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Begegnung intensiver und emotionaler – sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen, wo die Fans beider Lager für eine hitzige Atmosphäre sorgten.

Doppelschlag bringt die Alemannia auf Kurs

Nach einer Phase, in der sich das Spielgeschehen überwiegend im Mittelfeld abspielte und beide Defensivreihen wenig zuließen, fiel die Führung der Alemannia – und der Tivoli bebte zum ersten Mal. Lars Gindorf eroberte im Zentrum den Ball und spielte anschließend einen präzisen Pass in den Lauf von Pierre Nadjombe. Nach einer missglückten Klärungsaktion von Tobias Fleckstein landete der Ball bei Schroers, der aus über 16 Metern sehenswert zum 1:0 traf (32.). Damit haben er und Gindorf den Rekord für die meisten Tore eines Duos in der 3. Liga eingestellt. 41 Treffer haben beide in dieser Spielzeit erzielt.

Nur wenige Minuten später legte die Alemannia nach: Schroers setzte sich im Strafraum stark durch, zog an die Sechzehnerkante und legte quer auf Mehdi Loune, der flach zum 2:0 einschob (36.).

Kurz vor der Pause musste die Alemannia aber noch einmal zittern: Nach einem Fehler im Aufbauspiel landete der Ball im Tor von Fotios Pseftis, doch Schiedsrichter Lukas Benen entschied zuvor auf Freistoß für die Hausherren. So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Duisburg kommt mit Druck aus der Pause

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Duisburg deutlich aktiver und kam mit mehr Druck aus der Pause. Bereits kurz nach Wiederanpfiff hatte Patrick Sussek die Chance auf den Anschlusstreffer, verzog jedoch deutlich (46.). In der Folge entwickelte sich eine Phase, in der die Gäste mehr Spielanteile hatten und die Alemannia defensiv gefordert war. Besonders Lamar Yarbrough rückte dabei in den Fokus. Nach einem unglücklichen Rückpass kam Florian Krüger gefährlich in den Strafraum, doch Yarbrough blockte das Zuspiel und klärte im Anschluss stark per Grätsche (53.).

Auch in den folgenden Minuten blieb Duisburg bemüht, zum Anschluss zu kommen. Can Coskun versuchte es aus der Distanz (58.), wenig später kam Sussek im Strafraum zum Abschluss, scheiterte jedoch an Pseftis (63.). Auch bei einem Kopfball von Thilo Töpken nach einer Flanke von Jan-Simon Symalla war der Aachener Schlussmann zur Stelle (65.).

Offensiv gelang es der Alemannia in dieser Phase nur selten, für Entlastung zu sorgen. Dennoch bot sich die große Chance zur Vorentscheidung, als Faton Ademi in den Strafraum eindrang, aus spitzem Winkel jedoch an Duisburgs Keeper Maximilian Braune scheiterte (78.).

Lars Gindorf sorgt für die Entscheidung

Die Schlussphase hatte es dann noch einmal in sich. Nach einer Ecke der Gäste entstand Gefahr im Aachener Strafraum und der eingewechselte Casar konnte per Kopf verkürzen (79.). Duisburg witterte nun seine Chance und erhöhte den Druck weiter. Beinahe wären die Gäste auch zum Ausgleich gekommen, doch sie scheiterten an Pseftis, der mit einer spektakulären Doppelparade die Duisburger Stürmer zur Verzweiflung brachte. Erst kratzte er Töpkens Kopfball von der Linie und nur Sekunden später parierte er auch noch Susseks Nachschuss (83.).

Doch die Alemannia zeigte nach dem Beinahe-Ausgleich die richtige Reaktion. Nach einem Fehler von Fleckstein am eigenen Strafraum schaltete Lars Gindorf schnell, drang in den Sechzehner ein und spielte den Ball flach in die Mitte. Duisburgs Bitter versuchte zu klären, beförderte den Ball jedoch unglücklich durch die Beine seines eigenen Torhüters ins Netz. (87.).

In der Nachspielzeit boten sich der Alemannia noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Nach einem Freistoß von Castelle verpasste Omar Sillah nur knapp (90.) und auch Gindorf kam noch einmal frei zum Abschluss, zielte jedoch direkt auf Braune.

Am Ende blieb es beim verdienten 3:1-Heimsieg für die Alemannia, die insbesondere in der ersten Halbzeit überzeugte und sich für eine engagierte Leistung mit drei wichtigen Punkten belohnte. 

Es war ein Abend der viele Geschichten schrieb: Ein Heimsieg, ein eingestellter Rekord und die Rückkehr von Mika Hanraths. Der Kapitän stand nämlich zum ersten Mal seit seiner Verletzung wieder im Spieltagskader. Zwar kam er noch nicht zum Einsatz, doch er machte auch so einen großen Schritt Richtung Comeback. 

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr dominant gespielt. Wie die Tore fallen, ist am Ende egal – wichtig ist, dass wir sie gemacht haben. Wir hätten auch das 3:0 machen können, waren aber insgesamt zu passiv gemessen an unseren Ansprüchen und unserer aktuellen Situation. Das ist aber normal und menschlich.

Dann bekommen wir wieder ein Gegentor nach einem Standard, aber nach dem Big Save unseres Torwarts war der Moment auf unserer Seite. Mit dem 3:1 war das Spiel dann entschieden. Aus meiner Sicht hätte auch noch ein viertes Tor fallen können, da wir noch zwei richtig gute Konter hatten. Wir haben sie aber nicht zielstrebig genug zu Ende gespielt.

Ich möchte meiner Mannschaft nochmal gratulieren, in den letzten Monaten ist hier viel passiert. Das ist unglaublich und wir müssen das genießen. Deswegen haben die Spieler nun etwas mehr frei bekommen als ursprünglich geplant und können sich etwas länger erholen – statt zwei Tage bekommen sie zweieinhalb. Dann geht es weiter. Wir haben noch drei Spiele, die wir mit der gleichen Leidenschaft, Energie und Fokus bestreiten wollen.“

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