3. Liga - Saison 2025/2026 - 25. Spieltag - Samstag 21.02.2026  - 14:00 Uhr
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  • Hinweise zum Heimspiel gegen den SC Verl

    Am Samstag, den 21.02.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr den SC Verl zum 25. Spieltag auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Tickets: Tageskarten sind an den gängigen Vorverkaufsstellen zu den gewohnten Öffnungszeiten, bis Samstag um 10:00 Uhr online (bis Samstag 10:00 Uhr als Print@Home-Tickets oder bis Freitag, 18 Uhr mit Option Abholung am Info-Point) oder ab 12 Uhr (ab 10 Uhr im Fanshop) an den Tageskassen Nordost und Südost zu erwerben. An den Kassen Nordost A, Südost A und Südost B ist jeweils an einem Schalter EC-Zahlung möglich, an den restlichen Kassen nur Barzahlung. Der Vorverkauf wird empfohlen. Bis zur Halbzeitpause sind am Eingang Südost Spätkassen geöffnet. Schiedsrichterkarten gibt es am Spieltag an der Kasse Nordwest.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten für die Heimbereiche können bis Freitag, 18 Uhr im Fanshop am Tivoli sowie von ca. 11:45 am Info-Point (Holzbude Nähe Eingang Südwest) abgeholt werden, ab Spielbeginn bis zur Halbzeitpause an der Spätkasse am Eingang Südost.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet werden Block O1-O6, Block S1-S6, Block W1-W4, Block N6, die Rollstuhlplätze sowie der Logen- und Businessbereich. Der Logen- und Businessbereich sowie der Block S3 sind bereits ausverkauft.

    Um beim erwarteten Andrang den Einlass zu entzerren, wird neben den Eingängen Südwest, Südost und Nordwest auch der Eingang Nordost geöffnet. Innerhalb des Heimbereichs kann der Eingang frei gewählt werden; die Karten sind an den Drehkreuzen entsprechend freigeschaltet. Lediglich für die Blöcke W3 und W4 ist zwingend der Eingang Nordwest zu nutzen.

    In den Stehplatz-Blöcken muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    In den Familienblöcken N6 und W1 gilt grundsätzlich ein Rauchverbot. Zudem sollte ein kindergerechtes Verhalten vorgelebt werden. Die Sektionaltore bleiben geöffnet.

    Fans des SC Verl: Für Gästefans wird der Block N2 geöffnet. Der Stehplatzblock N1 bleibt geschlossen. Dafür gibt es die Karten für den unteren Bereich des Blockes N2 zu Stehplatzpreisen. Der Eingang und Tageskasse befinden sich im Nordwesten des Stadions vom Gästeparkplatz aus durch den Tunnel. An der Gästekasse ist nur Barzahlung möglich. Rollstuhlfahrer aus Verl nehmen bitte den Eingang Nordwest für Rollstuhlfahrer.

    Der Gästeparkplatz ist wie folgt zu erreichen: Autobahn A4 – Ausfahrt Aachen-Zentrum – rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum – am ADAC rechts in den Eulersweg – 2. links in den Soerser Weg – links abbiegen zur Straße „Am Sportpark Soers“. Navi-Adresse Soerser Weg 117.

    Außerhalb des Gästeblockes ist das Tragen von Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet.

    Im Block muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen! Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Fluchttore in ihrer Funktion durch das Aufhängen von Zaunfahnen nicht beeinträchtigt werden.

    Anreise / Parken:                  

    An Heimspieltagen sind der Soerser Weg und die Parkflächen hinter dem Parkhaus ausschließlich den Gästefans vorbehalten. Diese Bereiche werden durch Sperrstellen und Sicherheitsdienst kontrolliert. Wir bitten dies bei der Anreiseplanung zu berücksichtigen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

    Mit dem ÖPNV:

    Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5 Minuten), ab Würselen (alle 10 Minuten) und ab Baesweiler/Alsdorf (alle 15 Minuten) zusätzliche Busse ein. Auch für die Linien 1, 25 (beide ab Stolberg), 35 (ab Breinig), 52 (ab Eschweiler) und 54 (ab Merkstein) werden zusätzliche Busse eingesetzt. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

    Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise. Wir empfehlen, wenn möglich, eine Anreise mit dem ÖPNV.

    Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt. Ordnet euch dementsprechend bitte rechtzeitig auf der rechten Fahrspur ein, da ihr sonst bis zur Ausfahrt Aachen Laurensberg fahren müsst.

    Mit dem PKW:

    Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: https://www.apag.de/de/event-parken/alemannia-heimspiele.

    Die Zufahrt zur Nordeinfahrt des Parkhauses erfolgt ausschließlich über die Krefelder Straße und anschließend über die Albert-Servais-Allee. Hier weisen die Verkehrskadetten den Weg. Selbstverständlich ist das Parkhaus auch vom Süden aus zu erreichen über die Zufahrt am Hit. Der Parkplatz Areal A steht aufgrund des Aufbaus der Euregio Wirtschaftsschau nicht zur Verfügung. Zusätzlich steht der Kunstrasen-Platz (Zufahrt am Hit-Supermarkt entlang), der Parkplatz beim Finanzamt (Zufahrt über Am Gut Wolf), der Parkplatz an der Eissporthalle (Zufahrt über Hubert-Wienen-Straße) und Areal D (Gäste; Zufahrt über Soerser Weg) zur Verfügung. Wir empfehlen nachdrücklich die Anreise mit dem ÖPNV.

    Wegen der erwarteten Besucherzahl gilt das Anwohnerschutzkonzept, d.h. insbesondere, dass einige Straßen in den umliegenden Wohngebieten nur für Anwohner befahrbar sein werden.

    Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt. Ordnet euch dementsprechend bitte rechtzeitig auf der rechten Fahrspur ein, da ihr sonst bis zur Ausfahrt Aachen Laurensberg fahren müsst.

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 12:00 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen. Die Sektionaltore im Heimbereich bleiben geöffnet. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr und ist ab Stadionöffnung nur von innen erreichbar. 

    Verpflegung: Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske in den geöffneten Blöcken sowie der Klömpchensklub geöffnet. An den Kiosken S2 und S3 wird es eine Bier-Fastlane geben, an denen lediglich Bier und Wasser ausgeschenkt wird. Außerdem wird im Raum neben dem Fantreff unter der Werner-Fuchs-Tribüne ein weiterer Stand für den Getränkeverkauf geöffnet. Zusätzlich werden wieder Bier Runner eingesetzt. Bis zur Stadionöffnung werden auf dem Vorplatz Kioske nach außen geöffnet. Am Kiosk S2 ist nur Kartenzahlung möglich! Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

    Sonstiges: Im Stadionumlauf ist das Tivoli Echo für 1 € zu erwerben. Am Fantreff können die Fans ihre reservierten Tickets für die Spiele bei Fortuna Köln sowie dem SV Waldhof Mannheim abholen. Zudem können auch Tickets für die beiden Spiele dort gekauft werden. Zudem können am Fantreff Mitgliedershirts gegen Vorlage des Mitgliedsausweises abgeholt werden.

    Übertragung Das Spiel kann – außer im Liveticker und im 100‘5 Alemannia Livestream – auch als Liveübertragung bei MagentaSport verfolgt werden.

„Der Fokus liegt auf dem Hier und Jetzt“

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen den SC Verl

Englische Wochen, Topgegner, Heimspiel: Am Samstag um 14:00 Uhr empfängt die Alemannia den Tabellenzweiten – den SC Verl – auf dem Tivoli. Für die Schwarz-Gelben ist es der Auftakt in intensive Wochen mit gleich sechs Spielen binnen 14 Tagen.

Nach dem Auswärtsspiel in Ulm kehrte die Mannschaft mit einem guten Gefühl, aber klarem Fokus zurück. Die Serie von vier Spielen ohne Niederlage unterstreicht die positive Entwicklung der vergangenen Wochen. „Wir haben noch nichts erreicht“, ordnet Alemannia-Trainer Mersad Selimbegovic dennoch ein – nicht als Mahnung, sondern als Ansporn. Gerade mit Blick auf das anstehende Programm gehe es nun darum, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und die sichtbaren Fortschritte weiter zu festigen.

Aus der Partie in Ulm zog das Trainerteam wichtige Erkenntnisse. Mit der Anfangsphase war man nicht einverstanden, erst nach rund 20 Minuten kam die Alemannia in die Begegnung hinein. „Dann war es unser Spiel“, resultierte Selimbegovic. Genau hier setzt er an: Von Beginn an mutig auftreten, an die eigenen Stärken glauben und Kleinigkeiten verbessern.

Auch in der Defensive sieht der Aachener Übungsleiter Fortschritte: Das Anlaufverhalten sei abgestimmter, die Abstände stimmen besser. Selbst wenn der Gegner Linien überspielt, gelingt es häufiger, Situationen noch zu klären. „Diese Kleinigkeiten sieht man nicht immer, aber sie sind extrem wichtig.“ Gleichzeitig müsse man die Gegentore nach Standards konsequent abstellen – „dann wird es richtig Spaß machen“.

Der SC Verl – ein harter Gegner

Mit dem SC Verl wartet jetzt eine Mannschaft, die seit Jahren einer klaren Idee folgt. Von außen wirke ihr Spiel oft simpel, doch genau darin liege die Qualität. Scouting, Kaderstruktur und Spielweise greifen ineinander. „Was sich Verl erarbeitet hat, ist grandios“, lobt Selimbegovic. Das ruhige Umfeld helfe dem Verein, seinen Weg konsequent zu gehen. In ihrer Entwicklung vergleicht der Alemannia-Coach die Ostwestfalen mit dem Bundesligisten 1. FC Heidenheim. Harte Arbeit, Kontinuität und viel Herzblut prägen den Sportclub.

Für die Alemannia wird es daher entscheidend sein, kompakt zu verteidigen und geduldig zu bleiben. Verl lässt den Ball laufen und bestraft Nachlässigkeiten eiskalt. „Wir dürfen nicht die Geduld verlieren“, mahnt der Trainer.

Denn trotz der positiven Tendenz sieht Selimbegovic seine Mannschaft noch nicht am Ziel. „Zum Klassenerhalt fehlt aus meiner Sicht noch einiges.“ Entscheidend sei, die Entwicklung über Monate zu bestätigen und die „billigen Gegentore“ abzustellen. Ziel bleibe es, den Abstand auf die Abstiegsplätze so schnell wie möglich weiter zu vergrößern.

Auch die Neuzugänge rücken zunehmend in den Fokus. „Sie sind sehr nah dran“, betont Selimbegovic. Gerade in Englischen Wochen seien Impulse von außen enorm wichtig – nicht zuletzt, weil einige Spieler bei vier Gelben Karten stehen. Auch Selimbegovic steht mit bereits drei Gelben karten kurz vor einer Sperre.

 Personalsituation und Rahmenbedingungen

Danilo Wiebe ist nach seiner Verletzung am Schienbein aller Voraussicht nach wieder eine Option für das kommende Spiel. Nils Winter und Felix Meyer mussten aufgrund von Rückenproblemen ein wenig kürzertreten, werden aber auch gegen Verl eine Option sein. Lamar Yarbrough war zwar erkältet, hat diese aber mittlerweile überwunden – im Gegensatz zu Mersad Selimbegovic. Lukas Scepanik wird dagegen nicht zum Einsatz kommen können. Die Alemannia muss noch die medizinischen Untersuchungen abwarten, in denen herausgefunden werden soll, ob es sich um eine Zerrung oder einen Faserriss handele. So oder so muss der Schienenspieler zunächst pausieren.  

Am Spieltag selbst wird mit knapp 20.00 Fans auf dem Tivoli gerechnet – darunter 150 aus Verl. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Die Alemannia ist in 26 Partien auf den SC Verl getroffen. Die Bilanz ist dabei fast ausgeglichen: Die Schwarz-Gelben waren neun Mal erfolgreich. Weitere neun Spiele endeten in einer Punkteteilung. Der Sportclub setzte sich in acht Begegnungen durch.

Mit Deniz Aytekin schickt der DFB einen seiner erfahrensten Schiedsrichter, um das Spiel zu leiten. Unterstützt wird der 47-Jährige an den Seiten von den beiden Linienrichtern Christian Leicher und Markus Schüller. Vierter Offizieller ist Kristijan Rajkovski.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Pseftis (84. Riemann) – da Silva Kiala, Wegmann, Bagkalianis – Nadjombe, Gaudino, Ademi (71. Wiebe), Wagner (71. Oehmichen) – Loune, Gindorf (90+4. Sulejmani) – Schroers (90+4. Sillah) / Trainer: Mersad Selimbegović

SC Verl: Schulze – Mhamdi, Lehmann, F. Otto, Kijewski – Stark (58. Fóti), Waidner, Gayret (84. Stöcker) – Wörner (58. Arweiler), Taz (76. Y. Otto), Besio / Trainer: Tobias Strobl

Tore

1:0 Gindorf (13.), 2:0 Loune (19.), 2:1 Besio (38.), 3:1 Loune (65.)

Verwarnungen

  Ademi (6.),   Wegmann (29.),   Stark (43.),   Wagner (46.),   Otto (73.),   Bagkalianis (90.+3)

Ecken

2 / 7

Schiedsrichter:

Deniz Aytekin (Oberasbach) – Christian Leicher, Markus Schüller

Zuschauer:

19.562 (davon ca. 240 aus Verl)

Wetter:

9 Grad, stark bewölkt

Alemannia ringt den SC Verl nieder

Packender 3:1-Heimsieg auf dem Tivoli

Da ist der dritte Heimsieg der Saison! Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung schlägt Alemannia Aachen den Tabellenzweiten SC Verl mit 3:1. In der Anfangsphase überrumpeln die Schwarz-Gelben die Gäste und gehen durch die Treffer von Lars Gindorf (13.) und Mehdi Loune (18.) in Führung. Der SC Verl kam kurz vor dem Pausenpfiff durch Alessio Besio allerdings noch zum Anschlusstreffer (40.). In einem wilden zweiten Durchgang sorgte Loune mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung (65.). Fynn Otto sah auf Seiten des Sportclubs noch die Rote Karte nach einer Notbremse (73.).

Alemannia-Trainer Mersad Selimbegovic veränderte seine Elf im Vergleich zum erfolgreichen Spiel in Ulm nur auf einer Position. Für den verletzten Lukas Scepanik rückte Matti Wagner in die Startformation. Und diese Elf begann stürmisch: Lars Gindorf hätte die Alemannia bereits früh in Führung bringen können, verpasste ein scharfes Zuspiel von Mika Schroers jedoch um Zentimeter (2.).

Die Gäste aus Verl fanden in den folgenden Minuten zwar zunehmend in ihr gewohntes Ballbesitzspiel, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Gindorf ließ vor dem Strafraum seine Bewacher stehen, umkurvte im Sechzehner einen weiteren Gegenspieler und verwandelte sicher ins linke untere Eck (13.). Die Aachener setzten weiter auf hohes Pressing und zwangen die Gäste immer wieder zu Ballverlusten – mit Erfolg: Fynn Otto vertändelte als letzter Mann den Ball gegen Mehdi Loune und Gindorf. Der Torschütze des ersten Treffers behielt die Übersicht und legte frei vor Verls Keeper Philipp Schulze quer auf Loune, der zum 2:0 einschob (18.).

Der SC Verl kommt vor der Pause noch zum Anschluss

Im direkten Gegenzug hätte Verl beinahe ausgeglichen. Nach einem hohen Zuspiel lief Julian Stark allein auf Fotios Pseftis zu, nahm jedoch Tempo aus der Aktion, sodass Marius Wegmann entscheidend stören konnte. Pseftis war zur Stelle und sicherte den Ball (20.).

Nach der Halbstundenmarke drückten die Gäste dann vehement auf den Anschlusstreffer. Alessio Besios Distanzhammer klatschte zunächst ans Lattenkreuz (38.), doch wenig später war es dann soweit: Nach einer Ecke bekam die Alemannia den Ball nicht entscheidend geklärt, Besio drückte ihn im Gewühl über die Linie (40.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wieder war es Stark, der im Eins-gegen-Eins an Pseftis scheiterte. Der Ball gelangte erneut zu ihm in den Strafraum, doch sein wuchtiger Kopfball prallte gegen die Latte und sprang auf die Linie (54.).

Auf der Gegenseite erspielte sich die Alemannia ebenfalls eine Doppelchance: Schroers scheiterte aus spitzem Winkel an Schulze (58.), im Anschluss verzog Gindorf mit einem Volleyschuss nur knapp. Kurz darauf musste erneut Pseftis einen Schlenzer um den Pfosten lenken (60.).

Überragender Mehdi Loune lässt Alemannia jubeln

Nach diesem Chancenfestival auf beiden Seiten war es nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor fallen sollte. Es war die Alemannia, die es erzielte und den Tivoli damit zum Beben brachte. Pierre Nadjombe hatte auf der rechten Seite Platz, marschierte tief in die Hälfte des Sportclubs und bediente vor dem Strafraum Loune. Der tanzte sich auf engstem Raum durch die Verler Abwehrreihe durch und vollendete kompromisslos (65.). Die Kaiserstädter hatten nun Oberwasser. Nach einer Balleroberung wurde Gindorf im Strafraum zu Fall gebracht. Einzig die vorherige Abseitsposition des Goalgetters rettete die Gäste vor dem Pfiff (69.).

Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Deniz Aytekin aber eine andere Situation ab. Der Verler Innenverteidiger Fynn Otto hatte sich gegen Schroers verschätzt und wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Als letzter Mann sah er die Rote Karte (73.). Die Kaiserstädter wollten die Überzahl nutzen und drückten auf den vierten Treffer. Ein Treffer von Nadjombe wurde aufgrund einer Abseitsentscheidung jedoch zurückgenommen (79.). Direkt im Anschluss scheiterte Gindorf aus spitzem Winkel an der Parade von Schulze (80.).

Als hätte es nicht schon genug Handlungen in diesem Spiel gegeben, kam noch Manuel Riemann zu seinem ersten Einsatz auf dem Tivoli. Nach einem Foulspiel von Jonas Arweiler an Pseftis spielte der Torhüter noch für wenige Minuten weiter, musste dann aber ausgewechselt werden. Riemann selbst bekam in den letzten Minuten nicht mehr viel zu tun. Die Alemannia hielt den Sportclub in Überzahl nämlich vom eigenen Tor fern und feierte so einen insgesamt verdienten Heimsieg. Es ist das insgesamt fünfte Spiel in Serie für die Alemannia ohne Niederlage sowie der zweite Sieg in Folge.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Es war brutal anstrengend für uns. Verl hatte die große Chance zum 2:2, da hatten wir heute auch mal das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite, um diese Situation zu überstehen. Gleichzeitig waren wir im weiteren Spielverlauf immer wieder gefährlich. Das 3:1 war dann ein ganz wichtiger Moment.

Aus der jüngeren Vergangenheit wissen wir aber, dass wir bis zum Schluss wachsam bleiben müssen, um einen sicher geglaubten Sieg nicht noch aus der Hand zu geben. Gott sei Dank ist es diesmal nicht mehr brenzlig geworden.

Ich freue mich riesig für die Jungs und für alle, die mit der Alemannia mitfiebern. Wir haben lange auf ein Erfolgserlebnis zuhause gewartet – das tut heute richtig gut.

Nach dem Schlusspfiff war die Freude natürlich riesig. Wenn man die Jungs und das Stadion so sieht, erfüllt einen das einfach mit großer Freude. Wir haben viel zu lange auf diesen Sieg gewartet und uns in der Vergangenheit zu oft selbst bestraft. Viel zu häufig waren die entscheidenden Momente gegen uns. Umso schöner ist es, das Stadion heute so zu erleben.“

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