3. Liga - Saison 2026/2027 - 1. Spieltag - Sonntag 09.08.2026  - 19:30 Uhr
4
(0)
1
(1)
  • Hinweise zum Heimspiel gegen den SC Verl

    Am Sonntag, 09.08.2026, empfängt Alemannia Aachen um 19:30 Uhr den SC Verl zum 1. Spieltag auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Am Sonntag, 09.08.2026, empfängt Alemannia Aachen um 19:30 Uhr den SC Verl zum 1. Spieltag auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Tickets: Tageskarten sind an den gängigen Vorverkaufsstellen zu den gewohnten Öffnungszeiten, bis Sonntag um 16:00 Uhr online (bis Sonntag 16:00 Uhr als Print@Home-Tickets) oder ab 17:30 Uhr (ab 17 Uhr im Fanshop) an den Tageskassen Nordost und Südost zu erwerben. An den Kassen Nordost A, Südost A und Südost B ist jeweils an einem Schalter EC-Zahlung möglich, an den restlichen Kassen nur Barzahlung. Der Vorverkauf wird empfohlen. Bis zur Halbzeitpause sind am Eingang Südost Spätkassen geöffnet. Schiedsrichterkarten gibt es am Spieltag an der Kasse Nordwest.

    Hinterlegte Tageskarten für die Heimbereiche können am Spieltag von ca. 17:15 am Info-Point (Holzbude Nähe Eingang Südwest) abgeholt werden, ab Spielbeginn bis zur Halbzeitpause an der Spätkasse am Eingang Südost.

    Dauerkarten können am Spieltag ab 16 Uhr im Fanshop gekauft werden. Bereits bezahlte hinterlegte Dauerkarten können ab ca. 17:15 Uhr am Info-Point abgeholt werden.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet werden Block O1-O6, Block S1-S6, Block W1-W4, Block N6, die Rollstuhlplätze sowie der Logen- und Businessbereich. Die Blöcke S2 bis S4 und S6, W1 und W2, O6 sowie der Logen- und Businessbereich sind bereits ausverkauft.

    Es werden die Eingänge Südwest, Südost, Nordost und Nordwest geöffnet. Innerhalb des Heimbereichs kann der Eingang frei gewählt werden; die Karten sind an den Drehkreuzen entsprechend freigeschaltet. Lediglich für die Blöcke W3 und W4 ist zwingend der Eingang Nordwest zu nutzen. Die Sektionaltore bleiben geöffnet.

    In den Stehplatz-Blöcken muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    In den Familienblöcken N6 und W1 gilt grundsätzlich ein Rauchverbot. Zudem sollte ein kindergerechtes Verhalten vorgelebt werden.

    Fans des SC Verl: Für Gästefans wird der Block N2 geöffnet. Der Stehplatzblock N1 bleibt geschlossen. Dafür gibt es die Karten für den unteren Bereich des Blockes N2 zu Stehplatzpreisen. Der Eingang und Tageskasse befinden sich im Nordwesten des Stadions aus durch den Tunnel – bitte beachtet die Hinweise des Ordnungsdienstes. An der Gästekasse ist nur Barzahlung möglich. Rollstuhlfahrer aus Verl nehmen bitte den Eingang Nordwest für Rollstuhlfahrer.

    Außerhalb des Gästeblockes ist das Tragen von Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet.

    Im Block muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen! Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Fluchttore in ihrer Funktion durch das Aufhängen von Zaunfahnen nicht beeinträchtigt werden.

    Anreise / Parken:    

    Mit dem ÖPNV:

    Ab 17:00 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5-7,5 Minuten), ab Würselen (alle 10-15 Minuten) und ab Baesweiler/Alsdorf (alle 15 Minuten) zusätzliche Busse ein. Auch für die Linien 1, 25 (beide ab Stolberg), 35 (ab Breinig), 52 (ab Eschweiler) und 54 (ab Merkstein) werden zusätzliche Busse eingesetzt. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

    Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise. Wir empfehlen, wenn möglich, eine Anreise mit dem ÖPNV.

    Mit dem PKW:

    Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: https://www.apag.de/de/event-parken/alemannia-heimspiele.

    Die Zufahrt zur Nordeinfahrt des Parkhauses erfolgt ausschließlich über die Krefelder Straße und anschließend über die Albert-Servais-Allee. Hier weisen die Verkehrskadetten den Weg. Selbstverständlich ist das Parkhaus auch vom Süden aus zu erreichen über die Zufahrt am Hit. Zusätzlich steht der Parkplatz an der Eissporthalle (Zufahrt über Albert-Servais-Allee) und am Finanzamt (Zufahrt über Am Gut Wolf) zur Verfügung. Wir empfehlen nachdrücklich die Anreise mit dem ÖPNV.

    Wegen der erwarteten Besucherzahl gilt das Anwohnerschutzkonzept, d.h. insbesondere, dass einige Straßen in den umliegenden Wohngebieten nur für Anwohner befahrbar sein werden.

    Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt. Ordnet euch dementsprechend bitte rechtzeitig auf der rechten Fahrspur ein, da ihr sonst bis zur Ausfahrt Aachen Laurensberg fahren müsst.

    Fanmarsch:

    Vor dem Heimspiel gegen den SC Verl findet wieder ein gemeinsamer Fanmarsch zum Tivoli statt. Treffpunkt ist ab 13 Uhr auf dem Aachener Markt, der Marsch setzt sich um 15:30 Uhr in Richtung Tivoli in Bewegung. Da auf dem Markt im Rahmen der Weltreiterspiele mehrere Bühnen aufgebaut sind, bittet Alemannia Aachen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sorgsam mit den Aufbauten umzugehen, die geltenden Regeln zu beachten und den Platz sauber zu hinterlassen. Ähnliches gilt für den Marsch an sich: Achtet bitte darauf, dass wir unsere eigene Stadt sauber halten und auf Pyrotechnik verzichten. Bei Fragen steht der Fanbeauftragte Stephan Braun vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Stadionöffnung Das Stadion öffnet um 17:30 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen. Die Sektionaltore im Heimbereich sind geöffnet. Der Fanshop öffnet um 16 Uhr und ist ab Stadionöffnung nur von innen erreichbar.

    Awareness:

    Zum Heimspiel gegen den SC Verl greift zudem das erste Mal das neue Awareness-Konzept der Alemannia. Das Herzstück des neuen Konzepts ist das Awareness-Team. Alle Mitglieder wurden vor ihrem Einsatz besonders geschult. Sie lernen, wie sie Menschen in schwierigen Situationen unterstützen können, welche rechtlichen Regeln wichtig sind und wie eine gute und respektvolle Kommunikation funktioniert. Damit alle Besucherinnen und Besucher das Team am Spieltag leicht erkennen können, trägt es einheitliche Kleidung mit einem eigenen Symbol. Die Mitglieder sind an festen Stellen im Stadion zu finden und gehen außerdem durch das Stadion, damit sie schnell helfen können.

    Menschen, die Hilfe brauchen oder einen Vorfall melden möchten, sollen das schnell und einfach tun können. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Awareness-Team direkt ansprechen, eine digitale Meldeplattform nutzen, die Notfall-Hotline anrufen oder das Codewort „Wo ist Karla“ verwenden. Auch am Fan-Treff gibt es eine feste Anlaufstelle. Die verschiedenen Möglichkeiten werden im Stadion sichtbar sein. 

    Das Team stellen wir in der kommenden Zeit auch vor.

    Verpflegung: Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske in den geöffneten Blöcken sowie der Klömpchensklub geöffnet. An den Kiosken S2 und S3 wird es eine Bier-Fastlane geben, an denen lediglich Bier und Wasser ausgeschenkt wird. Außerdem wird im Raum neben dem Fantreff unter der Werner-Fuchs-Tribüne ein weiterer Stand für den Getränkeverkauf geöffnet. Zusätzlich werden wieder Bier Runner eingesetzt. Bis zur Stadionöffnung werden auf dem Vorplatz Kioske nach außen geöffnet. An den Kiosken O1 bis O4 sowie S2 bis S4 ist nur Kartenzahlung möglich! Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

    Sonstiges: Im Stadionumlauf ist das Tivoli Echo für 1 € zu erwerben. Am Fantreff sind Karten für das Spiel bei Fortuna Köln erhältlich.

    Übertragung Das Spiel kann – außer im Liveticker und im 100‘5 Alemannia Livestream – auch als Liveübertragung bei MagentaSport oder im Audio-Livestream beim WDR verfolgt werden.

„Wir können es kaum erwarten“

Der Vorbericht zum Saisonauftakt gegen den SC Verl

Bald geht es endlich wieder los: Am Sonntagabend startet Alemannia Aachen in die Spielzeit 2026/27. Zum Abschluss des 1. Spieltags empfangen die Kaiserstädter um 19:30 Uhr den SC Verl auf dem Tivoli. Das Ziel ist klar: Mit einem Heimsieg soll der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden.

85 Tage liegen zwischen dem letzten Heimspiel der vergangenen und dem ersten Heimspiel der neuen Saison. Kein Wunder also, dass Cheftrainer Mersad Selimbegovic sowie die Mannschaft dem Auftakt entgegenfiebern. „Wir brauchen als Sportler diesen Druck und diesen Wettbewerb“, erklärt der Coach. Bis dahin sei der Ablauf klar: „Frühstück, Training, Frühstück, Training, Aktivierung und dann Vollgasfußball.“

Die Alemannia blickt auf eine lange Vorbereitung zurück. Auch in der neuen Saison wollen die Schwarz-Gelben wieder mutigen, intensiven und attraktiven Fußball spielen. Umso wichtiger war es, die Vorbereitung nahezu ohne größere Verletzungen absolvieren zu können. Lediglich Marius Wegmann und Ken Izekor stehen zum Saisonauftakt nicht zur Verfügung. Während Wegmann seine Handverletzung aus der vergangenen Saison auskuriert, arbeitet Izekor nach einer kleineren Verletzung bereits wieder mit Athletiktrainer Amine Abouer-Raja auf dem Platz. Besonders die Neuzugänge wurden in den vergangenen Wochen Schritt für Schritt an das hohe Intensitätsniveau der Mannschaft herangeführt.

Stefan Bajic wird im Tor stehen

Mit Stefan Bajic wird einer dieser Neuzugänge am Sonntag direkt in der Startelf stehen. „Wir haben uns dafür entschieden, dass Stefan starten wird“, erklärte Selimbegovic auf der Spieltagspressekonferenz.

„Stefan ist ein junger und sehr spannender Torwart, der bei uns den nächsten Schritt gehen soll.“ Dabei werde er von Manuel Riemann unterstützt. Beide Keeper zeichnen sich laut Selimbegovic durch ihre fußballerischen Fähigkeiten aus und könnten der Mannschaft helfen, auch unter Druck spielerische Lösungen zu finden. „Stefan bekommt von uns alles, um sich weiterzuentwickeln. Und ich weiß, dass er uns das zurückgeben wird.“

Auch ein Startelfeinsatz von Kapitän Mika Hanraths gilt als wahrscheinlich. Nach seiner schweren Muskelverletzung in der Vorbereitung der vergangenen Saison konnte der Innenverteidiger die diesjährige Vorbereitung ohne Beschwerden absolvieren und stand beim Testspiel gegen Roda Kerkrade bereits über die volle Distanz auf dem Platz. „Wir hoffen, dass er auch am Wochenende über die volle Länge gehen kann“, sagt Selimbegovic.

„Sie haben einen klaren Plan“

Mit dem SC Verl wartet zum Saisonauftakt ein Gegner, der sich seit Jahren als spielstarke Mannschaft in der 3. Liga etabliert hat. Allerdings musste der Sportclub im Sommer erneut zahlreiche personelle Veränderungen verkraften. Neben Cheftrainer Tobias Strobl verließen auch mehrere Leistungsträger den Verein – darunter Topscorer Berkan Taz, einer der herausragenden Spieler der vergangenen Drittligasaison.

An der Qualität des Gegners ändert das für Selimbegovic allerdings wenig. „Alles, was sie machen, ist genau auf das ausgelegt, was sie brauchen. Sie haben einen klaren Plan und das ist in jeder Phase zu erkennen. Natürlich sieht man von außen, welche Spieler Verl verloren hat. Aber wir haben ebenfalls wichtige Spieler abgegeben. Wir werden genauso wenig anfangen zu jammern wie Verl. Mit ihren Möglichkeiten schaffen sie es gefühlt jedes Jahr, neue Rekorde zu brechen. Sie arbeiten sehr präzise und scouten hervorragend. Deshalb bin ich überzeugt, dass auch ihr neuer Trainer gut zu ihnen passt. Ihre Abläufe sind geblieben und sie werden wieder eine wichtige Rolle in der Liga spielen. Es wird ein hart umkämpftes Spiel. Entscheidend wird sein, wer sich mehr aufdrängt und den ersten Schlag setzt. Ich hoffe, dass wir das mit unseren Fans im Rücken sein werden.“

Die Rahmenbedingungen

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison werden mehr als 22.000 Zuschauer auf dem Tivoli erwartet. Rund 150 Fans begleiten den SC Verl nach Aachen.

Wer nicht im Stadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream, bei MagentaSport oder im Audio-Stream des WDR.

Ein Blick auf die Bilanz spricht leicht für die Schwarz-Gelben: Von bislang 27 Pflichtspielen gewann die Alemannia zehn, neun Begegnungen endeten unentschieden und achtmal setzte sich der SC Verl durch. Das bislang letzte Duell auf dem Tivoli entschieden die Kaiserstädter ebenfalls für sich.

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Justin Hasmann. In der vergangenen Saison pfiff er bereits den 3:2-Auswärtssieg der Alemannia bei der TSG Hoffenheim II. Unterstützt wird er von seinen Assistenten Oliver Lossius und Max Kluge. Vierter Offizieller ist Jan Peter Weßels.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Bajic – da Silva Kiala, Hanraths, Bagkalianis – Wagner (18. Torsiello), Ademi (84. Jung), Wiebe (84. Wäschenbach), Scepanik – Loune (66. Köster), Schroers (84. Ermolaev) – Starodid / Trainer: Mersad Selimbegović

SC Verl: Schlieck – Berner, Vogler, Lehmann, Kijewski – Foti (56. Farouk), Waidner, Otto (46. Eze), Yalcinkaya (80. Leipold) – Mesanovic (70. Clausen), Heike (70. Japaur) / Trainer: Orest Shala

Tore

0:1 Vogler (22.), 1:1 Ademi (52.), 2:1 Schroers (60.), 3:1 Scepanik (82.), 4:1 Starodid (88.)

Verwarnungen

  Otto (15.),   Clausen (72.)

Ecken

1 / 1

Schiedsrichter:

Justin Hasmann (Wiebelskirchen) – Oliver Lossius, Max Kluge

Zuschauer:

23.532 (davon ca. 160 aus Verl)

Wetter:

24 Grad, teilweise bewölkt

Alemannia dreht nach der Pause auf

4:1-Sieg gegen Verl zum Saisonauftakt

Alemannia Aachen feiert einen Saisonauftakt nach Maß! Nachdem effiziente Verler in der 1. Halbzeit durch Felix Vogler (23.) in Führung gingen, drehte die Alemannia in der 2. Halbzeit mächtig auf. So sorgten Faton Ademi (53.), Mika Schroers (60.), Lukas Scepanik (83.) und Daniel Starodid (88.) für Glücksgefühle auf dem Tivoli.

Cheftrainer Mersad Selimbegovic schenkte mit Stefan Bajic und Daniel Starodid direkt zwei Neuzugängen das Vertrauen und beförderte sie im ersten Heimspiel der neuen Saison in die Startaufstellen, die sonst ausschließlich aus Spielern bestand, die bereits in der vergangenen Spielzeit das Trikot der Alemannia trugen. Es war den Kaiserstädtern anzumerken, dass sie direkt im ersten Heimspiel den Fans drei Punkte schenken wollten - und so sollte es auch kommen. Die Schwarz-Gelben waren gallig in den Zweikämpfen und eroberten immer wieder tief in der Hälfte der Gäste den Ball. Aussichtsreiche Chancen ergaben sich bis auf einen geblockten Schuss von Starodid (11.) allerdings noch nicht. Stattdessen folgten zwei schlechte Nachrichten. Zunächst musste Matti Wagner verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Anschließend ging der SC Verl in Führung. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel marschierte Vogler allein auf das Tor von Bajic zu und ließ ihm mit einem Schuss ins rechte Eck keine Abwehrchance (23.).

Es war eine kalte Dusche, die die Alemannia allerdings nicht schockte - eher das Gegenteil trat ein. Die Offensivbemühungen wurden deutlich zielstrebiger und so kam Schroers zu einem ersten gefährlichen Abschluss innerhalb des Sechzehners, sein Schuss verfehlte das Tor aber (24.). Kurz darauf machte sich Starodid nach einem Konter auf dem Weg zum möglichen Ausgleich, scheiterte mit seinem Lupfer aber an Timo Schlieck im Tor der Verler (26.). Schroers und Starodid waren es auch, die die nächsten beiden aussichtsreichen Möglichkeiten hatten. Den abgefälschten Schuss von Schroers konnte Schlieck entschärfen (36.), ehe kurz darauf der Gewaltschuss des Neuzugangs der Eintracht rechts am Tor vorbei sauste (38.). So ging es am Ende in die Halbzeitpause mit einem unglücklichen Pausenrückstand.

Faton Ademi und Mika Schroers sorgen für die hochverdiente Führung

Vom Sportclub war in weiten Teilen der 1. Halbzeit wenig offensiv zu sehen, aber die erste Chance des 2. Durchgangs ging auf das Konto der Gäste. Die Ostwestfalen spielten sich an der Sechzehnerkante entlang, bis Janne Berner in Schussposition war. Sein Flachschuss verfehlte das Tor zum Glück aus Aachener Sicht um ein bis zwei Meter (49.). Statt eines zweiten Tores für den SC Verl folgte die erste schwarz-gelbe Jubeltraube auf dem Feld. Ademi spielte sich mit einem Doppelpass sehenswert in den Strafraum und vollendet wuchtig zum Ausgleich (53.).

Beinahe wäre der Doppelschlag erfolgt, Schlieck verhinderte aber mit seiner Parade den Einschlag nach dem Schuss des umtriebigen Mehdi Loune (54.). Die Alemannia dominierte nun aber endgültig und drückte auf die Führung. Wenige Minuten später setzte sich Starodid stark auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und legte den Ball im Sechzehner zu Schroers, der sicher die Aachener Führung erzielte (60.).

Lukas Scepanik sorgt für die Entscheidung

Mit der Führung im Rücken kontrollierte die Alemannia in der kommenden Viertelstunde die Partie. Mit Beginn der Schlussphase wurden die Gäste jedoch zwingender. Der SCV setzte sich - wenn auch zum Teil glücklich - in mehreren Zweikämpfen durch und brachte so den eingewechselten Alem Japaur in Schussposition - sein Abschluss ging deutlich über das Tor (77.). Die Kaiserstädter standen in dieser Phase tief in der eigenen Hälfte, durften aber mit einem Entlastungsangriff die Entscheidung feiern. Der stark aufspielende Fabio Torsiello setzte sich im Mittelfeld gegen zwei Gegenspieler durch und flankte danach präzise vor das Tor, wo Scepanik heran eilte und auf 3:1 stellte (83.).

Damit waren die Uhren endgültig auf Heimsieg gestellt, aber ein Streich sollte noch folgen: Wieder kam es zu einem hohen Ballgewinn direkt am Sechzehner der Gäste, der zu einer 1-gegen-1-Situation zwischen des Verler Keepers und Starodid führte. Der Neuzugang verwandelte sicher links halbhoch und durfte sich über sein erstes Pflichtspieltor im Trikot der Alemannia freuen (88.).

Am Ende stand ein hochverdienter 4:1-Auftaktsieg auf der Anzeigetafel. Die Alemannia zeigte sich während des gesamten Spiels als aktivere sowie griffigere Mannschaft und feiert den perfekten Einstand in die Spielzeit 2026/27. Weiter geht es in der kommenden Woche am Samstag mit dem Auswärtsspiel bei Fortuna Köln.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: "Es war ein sehr intensives Spiel. Aus unserer Sicht war es unglücklich, dass wir nach der 1. Halbzeit zurückliegen. Wir haben nicht viel zugelassen. Der Gegner hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, aber wir hatten drei richtig gute Chancen, die wir nicht nutzen konnten. Das kann einen brechen, aber es ist zum Glück nicht passiert. 

Wir haben uns in der Kabine dann gesagt, dass wir gut im Spiel sind und wissen, was der Gegner gut macht. Wir haben unsere Aufgaben bis dahin gut gemacht, brauchten aber nach den Ballgewinnen noch etwas mehr Ruhe und auch ein Quäntchen Glück, um die Tore zu machen. Das ist uns dann auch gelungen - in diesem Stadion ist es etwas Besonderes, wenn ein Tor fällt. 

Wir waren anschließend im Flow, weswegen es für den Gegner immer schwieriger wurde. Trotzdem haben sie es geschafft, nach vorne zu spielen, dort konnten sie aber für keine Gefahr sorgen, weil wir die Situationen immer löschen konnten. Wir haben rechtzeitig nachgelegt und in der Summe verdient gewonnen."

Verwendung von Cookies

Diese Seite nutzt Cookies für Google-Analytics. Sie können Cookies akzeptieren oder ablehnen und Ihre Entscheidung jederzeit ändern.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ablehnen Akzeptieren

Einstellungen

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ablehnen Akzeptieren
Cookie Einstellungen Historie

Historie

alles löschen Schließen