3. Liga - Saison 2026/2027 - 3. Spieltag - Samstag 29.08.2026  - 14:00 Uhr
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  • Hinweise zum Heimspiel gegen den SV Meppen

    Am Samstag, 29.08.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr den SV Meppen im Rahmen des 3. Spieltages der 3. Liga auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Am Samstag, 29.08.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr den SV Meppen im Rahmen des 3. Spieltages der 3. Liga auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Tickets: Tageskarten sind an den gängigen Vorverkaufsstellen zu den gewohnten Öffnungszeiten, bis Samstag um 10:00 Uhr online (bis Samstag 10:00 Uhr als Print@Home-Tickets oder bis Freitag, 18 Uhr mit Option Abholung am Info-Point) oder ab 12 Uhr (ab 10 Uhr im Fanshop) an den Tageskassen Nordost, Südost und Südwest zu erwerben. Pro Kasse ist an einem Teil der Schalter EC-Zahlung zusätzlich zu Barzahlung möglich – bitte die Ausschilderungen beachten. Der Vorverkauf wird empfohlen. Bis zur Halbzeitpause sind am Eingang Südost Spätkassen geöffnet. Schiedsrichterkarten gibt es am Spieltag an der Kasse Nordwest.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten für die Heimbereiche können bis Freitag, 18 Uhr im Fanshop am Tivoli sowie von ca. 11:45 am Info-Point (Holzbude Nähe Eingang Südwest) abgeholt werden, ab Spielbeginn bis zur Halbzeitpause an der Spätkasse am Eingang Südost.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet werden Block O1-O6, Block S1-S6, Block W1-W4, Block N6, die Rollstuhlplätze sowie der Logen- und Businessbereich. Die Blöcke S3, S4 und S6, W1 und W2 sowie der Logen und Businessbereich sind bereits ausverkauft.

    Es werden die Eingänge Südwest, Südost, Nordost und Nordwest geöffnet. Innerhalb des Heimbereichs kann der Eingang frei gewählt werden; die Karten sind an den Drehkreuzen entsprechend freigeschaltet. Lediglich für die Blöcke W3 und W4 ist zwingend der Eingang Nordwest zu nutzen. Die Sektionaltore bleiben geöffnet – mit Ausnahme der Tore von Süd nach Ost, welche mit dem Anpfiff geschlossen werden.

    In den Stehplatz-Blöcken muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    In den Familienblöcken N6 und W1 gilt grundsätzlich ein Rauchverbot. Zudem sollte ein kindergerechtes Verhalten vorgelebt werden.

    Fans des SV Meppen Für Gästefans wird der Block N2 geöffnet. Der Stehplatzblock N1 bleibt geschlossen. Dafür gibt es die Karten für den unteren Bereich des Blockes N2 zu Stehplatzpreisen. Der Eingang und Tageskasse befinden sich im Nordwesten des Stadions aus durch den Tunnel – bitte beachtet die Hinweise des Ordnungsdienstes. An der Gästekasse ist nur Barzahlung möglich. Rollstuhlfahrer aus Meppen nehmen bitte den Eingang Nordwest für Rollstuhlfahrer.

    Außerhalb des Gästeblockes ist das Tragen von Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet.

    Gästefans nutzen für die Anreise bitte folgende Route: Autobahn A4 → Ausfahrt Aachen-Zentrum passieren → nächste Ausfahrt Aachen-Laurensberg nehmen → rechts abbiegen und wieder auf die A4 Richtung Köln / Kreuz Aachen auffahren → Ausfahrt Aachen-Zentrum nehmen → rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum abbiegen → am ADAC rechts in den Eulersweg → 2. links in den Soerser Weg → links abbiegen in die Straße „Am Sportpark Soers“

    Im Block muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen! Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Fluchttore in ihrer Funktion durch das Aufhängen von Zaunfahnen nicht beeinträchtigt werden.

    Anreise / Parken:    

    Mit dem ÖPNV:

    Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5 Minuten), ab Würselen (alle 10 Minuten) und ab Baesweiler/Alsdorf (alle 15 Minuten) zusätzliche Busse ein. Auch für die Linien 1, 25 (beide ab Stolberg), 35 (ab Breinig), 52 (ab Eschweiler) und 54 (ab Merkstein) werden zusätzliche Busse eingesetzt. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

    Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise. Wir empfehlen, wenn möglich, eine Anreise mit dem ÖPNV.

    Am Wochenende findet zudem der CSD in der Aachener Innenstadt statt. Es kann daher im Bus- und Straßenverkehr zu Behinderungen kommen.

    Mit dem PKW:

    Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: https://www.apag.de/de/event-parken/alemannia-heimspiele.

    Die Zufahrt zur Nordeinfahrt des Parkhauses erfolgt ausschließlich über die Krefelder Straße und anschließend über die Albert-Servais-Allee. Hier weisen die Verkehrskadetten den Weg. Selbstverständlich ist das Parkhaus auch vom Süden aus zu erreichen über die Zufahrt am Hit. Zusätzlich stehen die Parkplätze Areal A (Zufahrt über Albert-Servais-Allee), Finanzamt (Zufahrt über Am Gut Wolf) und Areal D (Gäste; Zufahrt über Soerser Weg) stehen zur Verfügung.

    Wegen der erwarteten Besucherzahl gilt das Anwohnerschutzkonzept, d.h. insbesondere, dass einige Straßen in den umliegenden Wohngebieten nur für Anwohner befahrbar sein werden.

    Achtung: Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt und die Ausfahrt Aachen Zentrum in Richtung Niederlande gesperrt ist. Orientiert euch an der offiziellen Umleitung über die Autobahn-Abfahrt Laurensberg oder ihr nehmt die A544 Richtung Europaplatz und nehmt die Ausfahrt Aachen Rothe Erde.

    Awareness: Zur Saison 2026/27 greift das neue Awareness-Konzept der Alemannia. Das Herzstück des neuen Konzepts ist das Awareness-Team. Alle Mitglieder wurden vor ihrem Einsatz besonders geschult. Sie lernen, wie sie Menschen in schwierigen Situationen unterstützen können, welche rechtlichen Regeln wichtig sind und wie eine gute und respektvolle Kommunikation funktioniert. Damit alle Besucherinnen und Besucher das Team am Spieltag leicht erkennen können, trägt es einheitliche Kleidung mit einem eigenen Symbol. Die Mitglieder sind an festen Stellen im Stadion zu finden und gehen außerdem durch das Stadion, damit sie schnell helfen können.

    Menschen, die Hilfe brauchen oder einen Vorfall melden möchten, sollen das schnell und einfach tun können. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Awareness-Team direkt ansprechen, eine digitale Meldeplattform nutzen, die Notfall-Hotline anrufen oder das Codewort „Wo ist Karla“ verwenden. Auch am Fan-Treff gibt es eine feste Anlaufstelle. Die verschiedenen Möglichkeiten werden im Stadion sichtbar sein. 

    Stadionöffnung Das Stadion öffnet um 12:00 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird empfohlen. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr und ist ab Stadionöffnung nur von innen erreichbar.

    Biergarten: Am Samstag startet die Alemannia ein Pilotprojekt. Auf dem Vorplatz des Tivoli entsteht ein kleiner Biergarten, der den Fans vor und nach dem Spiel als zusätzlicher Treffpunkt zur Verfügung steht. Mit einigen Biergarnituren, einem Getränkewagen und einem geöffneten Kiosk.

    Los geht es am Samstag um 11:00 Uhr. Der Bierwagen steht ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung. Zusätzlich wird ebenfalls ab 11:00 Uhr der Kiosk O3 nach außen hin geöffnet und bietet Getränke an. Für die Besucher stehen Toiletten im Umlauf des Tivoli auch bereits vor der Stadionöffnung zur Verfügung. Für Musik vor Ort ist ebenfalls gesorgt.

    Während des Spiels bleibt der Biergarten von 14 bis 16 Uhr geschlossen. Im Anschluss wird er noch einmal bis 17 Uhr geöffnet. Der Zugang zum Biergarten ist kostenlos. Bezahlung vor Ort für Speisen und Getränke ist nur bargeldlos möglich.

    Verpflegung: Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske in den geöffneten Blöcken sowie der Klömpchensklub geöffnet. Am Kiosk S2 wird es eine Bier-Fastlane geben, an denen lediglich Bier und Wasser ausgeschenkt wird. Außerdem wird im Raum neben dem Fantreff unter der Werner-Fuchs-Tribüne ein weiterer Stand für den Getränkeverkauf geöffnet. Zusätzlich werden wieder Bier Runner eingesetzt. Bis zur Stadionöffnung werden auf dem Vorplatz Kioske nach außen geöffnet. An den Kiosken O1 bis O4 sowie S2 bis S4 ist nur Kartenzahlung möglich! Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

    Sonstiges: Am Fantreff sind Karten für das Spiel beim FC Ingolstadt erhältlich.

    Übertragung Das Spiel kann – außer im Liveticker und im 100‘5 Alemannia Livestream – auch als Liveübertragung bei MagentaSport oder im Audio-Livestream beim WDR verfolgt werden.

„Wir müssen uns gut vorbereiten“

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen den SV Meppen

Für die Kaiserstädter steht das zweite Heimspiel der noch jungen Saison an. Gegen den SV Meppen soll am Samstag wieder vor heimischen Fans gejubelt werden. Cheftrainer Mersad Selimbegovic warnt indessen vor dem Aufsteiger aus der Regionalliga Nord. Anpfiff der Partie ist um 14:00 Uhr.

Vier Punkte aus zwei Ligaspielen sowie das souveräne Weiterkommen im Bitburger Pokal - der Start in die Spielzeit 2026/27 verlief für die Alemannia gut. Der Blick auf dem Tivoli ist mittlerweile aber fest auf das kommende Wochenende gerichtet. Die Vorbereitung gegen den SV Meppen ist in vollen Gängen. „Es war bislang eine kurze Woche, aber sie war intensiv“ , äußert sich Mersad Selimbegovic.

Und Alemannias Cheftrainer legt mit Blick auf die Woche gleich nach - dieses Mal im Bezug auf das Mannschaftstraining seiner Schützlinge: „Ich habe gestern auch der Mannschaft gesagt, dass mir die Intensität und die Energie im Training richtig gut gefallen. Es ist gut, dass alle auf dem Niveau sind und diesen Anspruch haben. Das hilft uns natürlich für das Spiel. Am Ende bringt uns das aber auch nichts, wenn wir in den nächsten Tagen und am Samstag nicht Vollgas geben.“  Somit habe sich die gesamte Mannschaft für einen Platz in der Startformation im kommenden Spiel empfohlen.

Bei Mika Hanraths, der im Pokal noch aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt werden musste, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er spielen kann. Gleiches gilt für Petros Bagkalianis, der aus dem Spiel bei Fortuna Köln zahlreiche Blessuren davontrug. Faton Ademi ist wieder fit und kann im Spiel gegen den SV Meppen mitwirken. Marius Wegmann und Fabio Torsiello werden dagegen nicht zum Einsatz kommen. Auch Mehdi Loune wird die Begegnung aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre verpassen. Ihn könnten Louis Köster, Meiko Wäschenbach oder auch Danilo Wiebe ersetzen.

„Meppen ist ein sehr guter Gegner"

Nach zwei NRW-Duellen in der 3. Liga empfängt die Alemannia mit dem SV Meppen nun zum ersten Mal in dieser Spielzeit einen Gegner außerhalb der Grenzen von Nordrhein-Westfalen. Die Emsländer schafften den Sprung aus der Regionalliga Nord zurück in den Profifußball - und das spektakulär. Die Mannschaft von Trainer Lucas Beniermann stellte mit 83 Punkten in der vergangenen Spielzeit einen neuen Punkterekord in der Regionalliga Nord auf und erzielte 103 Tore. „Meppen ist ein sehr guter Gegner und kein normaler Aufsteiger in der Art und Weise, wie sie spielen“ , warnt Selimbegovic daher zurecht. „Sie treten mit großer Selbstverständlichkeit und Mut auf. Dazu sind sie flexibel, was sie auch in den letzten Spielen gezeigt haben. Es wird sehr intensiv. Wir müssen uns gut vorbereiten und dürfen nicht denken, dass es einfach wird, weil ein Aufsteiger kommt.“ 

Eines dieser von Selimbegovic angesprochenen letzten Spiele des SVM war im Landespokal. Dort setzten sie sich in der heimischen Hänsch-Arena gegen den Regionalligisten HSC Hannover mit 1:0 durch. Das Pokalspiel wird bei der näheren Analyse des Gegners für die Alemannia aber keine größere Rolle einnehmen. „Wir kennen alle Mannschaften in der 3. Liga. Wir müssen uns nicht auf die Pokalspiele des Gegners verlassen“ , erklärt Selimbegovic. Für die Alemannia kommt es am Samstag also wieder auf die Tugenden an, die sie bislang in der Spielzeit ausgezeichnet hat: Leidenschaft und den Willen, immer den nächsten Zweikampf zu gewinnen.

Die Rahmenbedingungen

Alemannia Aachen rechnet am Wochenende mit 22.000 Zuschauerinnen und Zuschauern auf dem Tivoli. Darunter befinden sich 1.000 Fans des SV Meppen, die die Reise aus dem Emsland in die Kaiserstadt mit antreten.

Wer nicht im Stadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream, bei MagentaSport oder im Audio-Stream des WDR.

Bislang gab es erst sechs Aufeinandertreffen zwischen beiden Vereinen. In zwei Spielen setzte sich die Alemannia durch, ein Aufeinandertreffen endete in einer Punkteteilung und in drei weiteren Duellen ging des SVM als Sieger vom Platz. Mit drei Punkten am Wochenende kann die Alemannia die Bilanz also ausgleichen.

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Felix Grund. Der Referee leitete in der vergangenen Spielzeit den 1:0-Heimsieg der Alemannia gegen den 1. FC Schweinfurt. An den Linien wird er durch seine beiden Assistenten Jonas Krzyzanowski und Lennart Wolff unterstützt. Vierter Offizieller ist Niklas Simpson.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Bajic – da Silva Kiala, Bagkalianis, Wagner – Koscierski (70. von der Hitz), Wiebe, Wäschenbach (46. Köster), Scepanik – Bitumazala (80. Izekor) – Schroers, Starodid (70. Ermolaev) / Trainer: Mersad Selimbegović

SV Meppen: Pünt – Domroese, Sprekelmeyer, Rankic, Mißner (56. Bähr) – Zehir – Prasse (83. Wessels), Nadj (83. Ghawilu), Deters (72. Touglo), Schmitt – Akono (72. Meier) / Trainer: Lucas Beniermann

Tore

0:1 Deters (9.), 0:2 Akono (11.), 0:3 Nadj (43.)

Verwarnungen

  Nadj (20.),   Sprekelmeyer (40.),   Starodid (46.),   Wiebe (72.),   Meier (88.),   Ghawilu (89.),   Touglo (90.+3)

Ecken

4 / 5

Schiedsrichter:

Felix Grund (Haidlfing) – Jonas Krzyzanowski, Lennart Wolff

Zuschauer:

22.751 (davon ca. 1.070 aus Meppen)

Wetter:

20 Grad, stark bewölkt

Erste Pflichtspiel-Niederlage seit März

Alemannia unterliegt dem SV Meppen mit 0:3

Alemannia Aachen muss sich das erste Mal seit dem 1. März wieder in einem Pflichtspiel geschlagen geben. Gegen den SV Meppen setzte es eine 0:3-Niederlage - dabei fielen alle Gegentore in der 1. Halbzeit. Thorben Deters (9.), Cyrill Akono (11.) und Niclas Nadj (43.) sorgten für die Tore der Emsländer.

Cheftrainer Mersad Selimbegovic musste in seiner Starformation umplanen. Gegen den SV Meppen musste er sowohl auf den gesperrten Mehdi Loune als auch auf den angeschlagenen Mika Hanraths verzichten. Dennoch wirkte es zu Beginn so, als würde die Alemannia den besseren Start erwischen. Die Kaiserstädter versuchten, den SVM in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen, verpassten allerdings hohe Ballgewinne. Dennoch wäre beinahe das 1:0 gefallen, doch Petros Bagkalianis verpasste eine Freistoßflanke am zweiten Pfosten knapp per Kopf (10.).

Stattdessen ging der SV Meppen mit einem Doppelschlag 2:0 in Führung. Zunächst verlängerte Cyrill Akono ein langes Zuspiel in den Lauf von Thorben Deters, der frei vor Stefan Bajic auftauchte und unten links einschob (9.). Direkt im Anschluss folgte der zweite Schlag. Thorben Mißner hatte auf der linken Seite Platz zum Flanken und fand Akono im Zentrum, der volley abschloss und für den zweiten Meppener Treffer sorgte (11.). Beinahe wäre noch ein dritter Gegentreffer hinzu gekommen. Stefan Bajic verhinderte mit einer starken Parade allerdings den Einschlag nach einem Schuss von Oliver Issa Schmitt und hielt die Kaiserstädter damit im Spiel (13.).

Alemannia muss das dritte Gegentor vor der Pause hinnehmen

Die Alemannia hatte an den beiden Gegentreffern dennoch zu knabbern, was die Gäste aus dem Emsland weiter ausnutzen wollten. Immer wieder liefen Angriffe über die Seiten Richtung Aachener Strafraum. Die größte Chance in dieser Phase hatte Luca Prasse. Der Offensivspieler kam nach einer flachen Hereingabe in den Sechzehner zum Abschluss. Bajic konnte den Schuss aber entschärfen (31.). Die Schwarz-Gelben agierten während der ersten Halbzeit zu ungenau und verloren des Öfteren Zweikämpfe im Mittelfeld, weswegen eigene Angriffsaktionen kaum zu stande kamen.

Meppen spielte dagegen weiter nach vorne und kam noch zum dritten Treffer vor der Pause. Prasse bediente Niclas Nadj, der aus gut elf Metern den linken oberen Winkel anvisierte. Bajic streckte sich und war noch mit den Fingern dran, konnte den Treffer aber nicht mehr verhindern (43.).

Keine Aufholjagd nach der Pause

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zunehmend. Die Alemannia hatte zwar mehr Ballbesitz als im ersten Durchgang, konnte die Defensive der Emsländer aber nur selten überwinden. Chancen kamen erst in der Schlussphase der Partie auf, als der eingewechselte Louis Köster die Aachener Angriffsbemühungen belebte. Zunächst setzte er sich stark im Zweikampf durch und suchte direkt den Abschluss aus der Distanz. Torwart Julius Pünt machte sich allerdings lang und verhinderte den Einschlag (79.).

Nur wenige Minuten später war es wieder Köster, der Pünt testete. Nach einer Flanke von Ken Izekor kam der Offensivspieler im Sechzehner zum Kopfball, doch der Meppener Schlussmann blieb erneut Sieger (83.). Am Ende blieb es bei der 0:3-Niederlage für die Kaiserstädter.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Es war heute nicht so schwer gegen uns zu spielen. Es war lange nichts von uns zu sehen. Wir waren in allen Belangen nicht da – sowohl vom Kopf als auch in den Zweikämpfen. Die Sachen, die uns stark gemacht haben, haben wir nicht auf den Platz bekommen. Das sind bei uns Intensität und Emotionen und dann kommt erst das Fußballspielen. Nach dem ersten langen Ball stehen wir blank und dann steht es 0:1. Nach einem Einwurf verteidigen wir mit einem Spieler zu wenig, was wir eigentlich nie machen. Die Flanke von Außen kommt punktegenau und schon fällt wieder ein Treffer.

Es sind viele Kleinigkeiten zusammengekommen und wir haben darauf keine Antwort gefunden. In der 2. Halbzeit mussten wir lange arbeiten, bis wir eine Torchance hatten. Das ist untypisch für uns, da wir seit Mitte Januar in jedem Spiel mindestens ein Tor erzielt haben. Solche Tage gibt es – ich hoffe nicht zu oft. Wir sind in einem Prozess und in diesem sind Niederlagen einzukalkulieren, aber nicht so wie heute. Trotz aller Widerstände müssen wir uns in der 1. Hälfte besser wehren. In der 2. Halbzeit haben wir das dann getan, da war das Spiel aber schon gelaufen.“

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