3. Liga - Saison 2025/2026 - 33. Spieltag - Samstag 11.04.2026  - 14:00 Uhr
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  • Hinweise zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II

    Am Samstag, den 11.04.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr den VfB Stuttgart II zum 33. Spieltag auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Am Samstag, den 11.04.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr den VfB Stuttgart II zum 33. Spieltag auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Tickets: Tageskarten sind an den gängigen Vorverkaufsstellen zu den gewohnten Öffnungszeiten, bis Samstag um 10:00 Uhr online (bis Samstag 10:00 Uhr als Print@Home-Tickets oder bis Freitag, 18 Uhr mit Option Abholung am Info-Point) oder ab 12 Uhr (ab 10 Uhr im Fanshop) an den Tageskassen Nordost und Südost zu erwerben. An den Kassen Nordost A, Südost A und Südost B ist jeweils an einem Schalter EC-Zahlung möglich, an den restlichen Kassen nur Barzahlung. Der Vorverkauf wird empfohlen. Bis zur Halbzeitpause sind am Eingang Südost Spätkassen geöffnet. Schiedsrichterkarten gibt es am Spieltag an der Kasse Nordwest.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten für die Heimbereiche können bis Freitag, 18 Uhr im Fanshop am Tivoli sowie von ca. 11:45 am Info-Point (Holzbude Nähe Eingang Südwest) abgeholt werden, ab Spielbeginn bis zur Halbzeitpause an der Spätkasse am Eingang Südost.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet werden Block O1-O6, Block S1-S6, Block W1-W4, Block N6, die Rollstuhlplätze sowie der Logen- und Businessbereich. Der Logen- und Businessbereich sowie der Block W1 sind bereits ausverkauft.

    Um beim erwarteten Andrang den Einlass zu entzerren, wird neben den Eingängen Südwest, Südost und Nordwest auch der Eingang Nordost geöffnet. Innerhalb des Heimbereichs kann der Eingang frei gewählt werden; die Karten sind an den Drehkreuzen entsprechend freigeschaltet. Lediglich für die Blöcke W3 und W4 ist zwingend der Eingang Nordwest zu nutzen.

    In den Stehplatz-Blöcken muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    In den Familienblöcken N6 und W1 gilt grundsätzlich ein Rauchverbot. Zudem sollte ein kindergerechtes Verhalten vorgelebt werden. Die Sektionaltore bleiben geöffnet.

    Fans des VfB Stuttgart: Für Gästefans wird der Block W4 geöffnet. Der Eingang und Tageskasse befinden sich im Nordwesten des Stadions. An der Gästekasse ist nur Barzahlung möglich. Rollstuhlfahrer aus Stuttgart nehmen bitte den Eingang Nordwest für Rollstuhlfahrer.

    Der Gästeparkplatz ist wie folgt zu erreichen: Autobahn A4 – Ausfahrt Aachen-Zentrum – rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum – am ADAC rechts in den Eulersweg – 2. links in den Soerser Weg – links abbiegen zur Straße „Am Sportpark Soers“. Navi-Adresse Soerser Weg 117.

    Außerhalb des Blockes W4 ist das Tragen von Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet.

    Im Block muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen! Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Fluchttore in ihrer Funktion durch das Aufhängen von Zaunfahnen nicht beeinträchtigt werden.

    Anreise / Parken:                  

    An Heimspieltagen sind der Soerser Weg und die Parkflächen hinter dem Parkhaus ausschließlich den Gästefans vorbehalten. Diese Bereiche werden durch Sperrstellen und Sicherheitsdienst kontrolliert. Wir bitten dies bei der Anreiseplanung zu berücksichtigen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

    Mit dem ÖPNV:

    Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5 Minuten), ab Würselen (alle 10 Minuten) und ab Baesweiler/Alsdorf (alle 15 Minuten) zusätzliche Busse ein. Auch für die Linien 1, 25 (beide ab Stolberg), 35 (ab Breinig), 52 (ab Eschweiler) und 54 (ab Merkstein) werden zusätzliche Busse eingesetzt. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

    Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise. Wir empfehlen, wenn möglich, eine Anreise mit dem ÖPNV.

    Mit dem Auto: 

    Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: https://www.apag.de/de/event-parken/alemannia-heimspiele.

    Die Zufahrt zur Nordeinfahrt des Parkhauses erfolgt ausschließlich über die Krefelder Straße und anschließend über die Albert-Servais-Allee. Hier weisen die Verkehrskadetten den Weg. Selbstverständlich ist das Parkhaus auch vom Süden aus zu erreichen über die Zufahrt am Hit. Areal A (Zufahrt über Albert-Servais-Allee), an der Eissporthalle (Zufahrt über Hubert-Wienen-Straße) und Areal D (Gäste; Zufahrt über Soerser Weg) zur Verfügung.

    Wegen der erwarteten Besucherzahl gilt das Anwohnerschutzkonzept, d.h. insbesondere, dass einige Straßen in den umliegenden Wohngebieten nur für Anwohner befahrbar sein werden.

    Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt. Ordnet euch dementsprechend bitte rechtzeitig auf der rechten Fahrspur ein, da ihr sonst bis zur Ausfahrt Aachen Laurensberg fahren müsst.

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 12:00 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen. Die Sektionaltore im Heimbereich bleiben geöffnet. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr und ist ab Stadionöffnung nur von innen erreichbar. 

    Verpflegung: Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske in den geöffneten Blöcken sowie der Klömpchensklub geöffnet. An den Kiosken S2 und S3 wird es eine Bier-Fastlane geben, an denen lediglich Bier und Wasser ausgeschenkt wird. Außerdem wird im Raum neben dem Fantreff unter der Werner-Fuchs-Tribüne ein weiterer Stand für den Getränkeverkauf geöffnet. Zusätzlich werden wieder Bier Runner eingesetzt. Bis zur Stadionöffnung werden auf dem Vorplatz Kioske nach außen geöffnet. Am Kiosk S2 ist nur Kartenzahlung möglich! Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

    Sonstiges: Im Stadionumlauf ist das Tivoli Echo für 1 € zu erwerben. Am Fantreff können die Fans ihre reservierten Tickets für das Spiel bei Jahn Regensburg abholen. Zudem können auch Tickets für die beiden Spiele dort gekauft werden.

    Übertragung Das Spiel kann – außer im Liveticker und im 100‘5 Alemannia Livestream – auch als Liveübertragung bei MagentaSport verfolgt werden.

Neues Ziel: Die 50 Punkte-Marke knacken

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II

Es geht weiter Schlag auf Schlag bei der Alemannia. Nach den Spielen gegen den SV Wehen Wiesbaden sowie den 1. FC Saarbrücken gastiert nun die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart auf dem Tivoli. Bereits in diesem Spiel können die Kaiserstädter ihr neu gesetztes Saisonziel erreichen.

Der Klassenerhalt war lange Zeit das große Bestreben in dieser Saison – welches am vergangenen Mittwoch erreicht wurde. Nun setzen sich die Kaiserstädter neue Ziele, und zwar das Erreichen der 50 Punkte-Marke. Dieses Ziel kann und soll bereits am morgigen Spieltag gegen den VfB Stuttgart II erreicht werden.

„Wir haben uns bereits vor der Englischen Woche zusammengesetzt und das Ziel formuliert, diese Marke knacken zu wollen“, verrät Alemannia-Trainer Mersad Selimbegovic vor der Partie. „Dass wir sie so früh und in einer vergleichsweise entspannten Situation erreichen können, ist ein großer Erfolg für die Mannschaft.“

Gleichzeitig erinnert der Cheftrainer daran, wo die Alemannia noch im Dezember und Januar stand – auf einem Abstiegsplatz. Umso bemerkenswerter sei die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Monaten.

Seit Beginn des Jahres habe das Team viele wichtige Schritte gemacht. Das zeige sich nicht nur in den Ergebnissen, sondern auch in der Art und Weise, wie diese zustande kommen. Dennoch mahnt Selimbegovic: „Wir haben viele junge Spieler, die zum ersten Mal diese Intensität und Verantwortung erleben. Da kann man nicht erwarten, dass wir jeden Gegner dominieren.“ Insgesamt zeigt sich der Coach aber zufrieden – auch wenn er betont, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

„Die Jungs sind gierig“

Mit der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart wartet nun ebenfalls eine junge Mannschaft auf die Alemannia – die zweitjüngste der Liga, um genau zu sein. „Mit Stuttgart kommt ein Team, das sehr spielstark und unbeschwert auftritt. Sie hatten eine Phase, in der es kritisch hätte werden können, haben diese aber gut überstanden. Das merkt man, weil sie zuletzt wieder befreiter spielen“, erklärt Selimbegovic.

Zudem verfüge der Gegner über Spieler mit Bundesligaerfahrung sowie zahlreiche Talente mit großem Entwicklungspotenzial. „Es wird ein schwieriges Spiel, in dem wir an unser Limit gehen müssen, wenn wir die Punkte hier behalten wollen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass uns das in unserem Stadion und vor unseren Fans gelingt.“

Viel Zeit zur Vorbereitung bleibt nicht: Lediglich eine Trainingseinheit stand vor dem Spiel zur Verfügung. „Wir sind eingespielt und brauchen nicht immer vier oder fünf Einheiten, um einen Matchplan zu entwickeln. Natürlich passen wir Details an, aber wir bleiben bei uns. Wir wollen uns nicht verbiegen, sondern unsere eigenen Stärken auf den Platz bringen“, so der Aachener Übungsleiter.

Auch an Motivation mangelt es nicht: „Es ist noch viel zu holen. Die Jungs sind gierig. Ob uns alles gelingt, weiß ich nicht – aber ich will sehen, dass jeder alles auf dem Platz lässt.“

Personal und Rahmenbedingungen

Die Englische Woche hat allerdings ihre Spuren in der Mannschaft hinterlassen. Gideon Jung hat sich einen Cut bis zum Knochen am Schienbein zugezogen und musste nach dem Spiel beim 1. FC Saarbrücken genäht werden. Sein Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Danilo Wiebe. Bei beiden Spielern probiere man alles, damit sie gegen den VfB mitwirken können. Matti Wagner steht wieder zur Verfügung. Pierre Nadjombe wird dagegen aufgrund einer Gelbsperre ausfallen. Felix Meyer ist angeschlagen und wird wohl ausfallen.

Zum Heimspiel wird mit knapp 21.000 Fans gerechnet – darunter 100 aus Stuttgart. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Die Alemannia hat bislang fünf Partien gegen die schwäbische Zweitvertretung ausgetragen – die Bilanz hierbei ist positiv: Drei Spiele gewannen die Kaiserstädter. So auch das Aufeinandertreffen in der Hinrunde, welches mit einem 3:1-Sieg endete. In zwei Spielen gingen die Stuttgarter als Sieger vom Platz.

Schiedsrichter des Spiels ist Timon Schulz. In dieser Saison leitete er bereits den 2:0-Heimsieg der Alemannia gegen den 1. FC Saarbrücken. Seine beiden Assistenten an der Linie sind Sven Waschitzki-Günther sowie Maximilian Nie-Hoegen. Vierter Offizieller ist Kristijan Rajkovski.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Pseftis – da Silva Kiala, Wegmann, Bagkalianis (22. Yarbrough) – Oehmichen, Wiebe (59. Gaudino), Castelle (73. Ademi), Wagner (73. Strujic) – Gindorf, Loune (73. Sillah) – Schroers / Trainer: Mersad Selimbegović

VfB Stuttgart II: Hellstern – Spalt, Köhler (84. Fritschi), Nothnagel, Meyer – Sessa (76. Freßle), Di Benedetto (46. Groiß) – Darvich, Lüers, Diehl (68. Nankishi) – Sankoh (76. Jatta) / Trainer: Nico Willig

Tore

1:0 Castelle (9.), 1:1 Meyer (48.), 2:1 Schroers (57.), 3:1 Wegmann (72.)

Verwarnungen

  Wagner (28.),   Oehmichen (41.),   Di Benedetto (45.+1),   (45.+1),   da Silva Kiala (78.),   Sillah (83.)

Ecken

2 / 2

Schiedsrichter:

Timon Schulz (Hannover) – Sven Waschitzki-Günther, Maximilian Nie-Hoegen

Zuschauer:

21.489 (davon ca. 75 aus Stuttgart)

Wetter:

18 Grad, bewölkt

Besondere Vorkommnisse:

Gelbe Karte für Bank der Alemannia (45+1.).

Alemannia knackt die 50 Punkte-Marke

Dank eines 3:1-Heimsieges gegen den VfB Stuttgart II

Alemannia Aachen erreicht nach dem Klassenerhalt das nächste Saisonziel: das Übertreffen der 50 Punkte-Marke. Möglich machte dies ein frühes Tor von Niklas Castelle (9.) sowie die Treffer von Mika Schroers (58.) und Marius Wegmann (72.) nach der Pause. Für die zweite Mannschaft des VfB glich zwischenzeitlich Leny Meyer aus (48.).

Zum Ende der Englischen Woche nahm Mersad Selimbegovic vier Veränderungen an der Startformation vor: Für den angeschlagenen Manuel Riemann stand Fotios Pseftis zwischen den Pfosten, Matti Wagner ersetzte den gelbgesperrten Pierre Nadjombe. Zudem kehrte Wiebe zurück in die erste Mannschaft. Im Sturmzentrum bekam Niklas Castelle das Vertrauen des Trainers geschenkt.

Die Alemannia erwischte im Vergleich zu den letzten Spielen einen guten Start und übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen. Bereits früh ergab sich die erste Gelegenheit: Nach einem Freistoß von Mehdi Loune kam Joel da Silva Kiala zum Kopfball, setzte diesen jedoch direkt in die Arme von Keeper Florian Hellstern (4.). Die Hausherren blieben auch in der Folge am Drücker – vor allem Castelle war anzumerken, dass er die Alemannia früh in Führung bringen wollte. So ging die nächste Chance folgerichtig auf sein Konto: Nachdem er sich im Zweikampf durchsetzte, marschierte er Richtung Strafraum und zog ab. Hellstern war aber erneut zur Stelle und parierte sicher (7.). Beim nächsten Versuch war der Stuttgarter Keeper aber machtlos. Wieder ging eine Balleroberung von Castelle voraus. Durch das Zusammenspiel mit Lars Gindorf und Jonas Oehmichen kam der Stürmer dann frei im Sechzehner zum Schuss und verwandelte sicher unten links (9.).

Kein zweiter Treffer vor der Pause

Die Kaiserfstädter wollten ihre starke Anfangsphase weiter ausnutzen und drückten auf das zweite Tor, welches aber vor der Pause trotz aussichtsreicher Chancen nicht fiel. Zunächst entschärfte Hellstern einen Fernschuss von Joel da Silva Kiala (15.), ehe er kurz darauf mit einer Doppelparade sowohl gegen Schroers als auch gegen Gindorf den Einschlag verhinderte (25.). Auch in den folgenden Minuten kam allein die Alemannia zu Torgelegenheiten. Nach einer Flanke von Wagner kam Gindorf zum Kopfball, setzte ihn aber über das Tor (36.).

Erst in den letzten Minuten vor der Pause kamen die Gäste gefährlich vor das Tor der Kaiserstädter: Noah Darvich, den die Aachener Abwehrspieler größtenteils aus dem Spiel nahmen, hatte einmal jedoch zu viel Platz. Diesen nutze er, um in den Sechzehner zu ziehen und vor das Tor zu flanken. Dort kam Mohamed Sankoh zum Kopfball, setzte ihn aber ähnlich wie zuvor Gindorf über das Gehäuse (37.). So ging es mit der Führung in die Pause, die aber nicht mehr lange halten sollte.

Alemannia lässt sich vom Ausgleich nicht schocken

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste nämlich formverbessert. Justin Diehl kam früh zu einem ersten Abschluss, verzog jedoch deutlich (46.). Kurz darauf fiel dann allerdings der Ausgleich. Sankoh setzte sich auf der linken Seite im Strafraum durch und spielte den Ball flach an den kurzen Pfosten, wo Leny Meyer freistand und aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob (48.).

Die Hausherren mussten sich kurz schütteln, fingen sich aber schnell wieder. Ein langes Zuspiel machte Wagner im Strafraum fest und bediente anschließend Gindorf. Der stand mit dem Rücken zum Stuttgarter Tor, behielt aber den Überblick und spielte ab auf den mitgeeilten Schroers, der nur noch einschieben musste – die erneute Führung (58.).

Die Alemannia blieb nach der erneuten Führung das spielbestimmende Team und suchte die Entscheidung. Diese kam dann durch einen Freistoß von Gianluca Gaudino zustande. Die Hereingabe der Nummer 10 landete bei Wegmann, der wuchtig das 3:1 per Kopf erzielte (72.).  Die Führung hätte auch noch höher ausfallen können, doch ein Kopfball des eingewechselten Sasa Strujic wurde noch vor der Linie geklärt (88.). Die letzte Chance des Spiels hatte erneut Gindorf, der sich nach einem Einwurf stark durchsetzte. Sein Abschluss ging aber knapp links am Tor vorbei (90.).

Am Ende stand ein verdienter 3:1-Heimsieg für die Alemannia auf der Anzeigetafel. Es war der fünfte Heimsieg in Serie, durch den die Kaiserstädter nun 51 Punkte auf dem Konto haben – einen mehr als in der gesamten letzten Spielzeit.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Ich war in der Halbzeit ein wenig sauer, weil uns die letzte Konsequenz gefehlt hat. Wir hätten dieses Spiel schon in den ersten 30 Minuten entscheiden können. Genau wie letzte Woche, hat uns die Konsequenz gefehlt, den Gegner komplett zu dominieren und ihm die Hoffnung zu nehmen, dass man zurückkommen kann. Bei einem 1:0-Rückstand ist das immer möglich. Vor allem bei einer Mannschaft, die spielerisch klare Ideen hat und so jederzeit zurückkommen kann.

Nach der Pause kommen wir nicht gut ins Spiel. Beim Ausgleich verteidigen wir nicht sauber genug, stehen falsch und der Gegner kann sich durch unseren Sechzehner kombinieren.

Zum Glück haben wir dann das zweite Tor gemacht und waren wieder besser im Spiel. Ich weiß nicht, ob es Gier oder Naivität ist, aber wir müssen nicht jeden Einwurf schnell machen und jeden Ball sofort hinter die Kette chippen. Wir müssen nicht jedes Mal das Tor hoch anlaufen. Ja, das ist unser Spiel, aber in Phasen einer Englischen Woche – insbesondere in einem dritten Spiel – haben wir dadurch zu viele Körner gelassen und müssen das Spiel auch mal ruhiger zu Ende bringen. Trotzdem haben wir insgesamt nur wenig zugelassen.“

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