3. Liga - Saison 2025/2026 - 24. Spieltag - Sonntag 15.02.2026  - 16:30 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel beim SSV Ulm 1846

    Am Karnevalssonntag, 15. Februar um 16:30 Uhr spielt die Alemannia beim SSV Ulm 1846. Ausgetragen wird die Partie im Donaustadion. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise. Ausgetragen wird die Partie im Donaustadion.

    Tickets: 

    Die Eintrittskarten sind weiterhin am Tivoli (Kasse Nordost B, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 10–18 Uhr) erhältlich. Der Vorverkauf am Tivoli endet am kommenden Mittwoch (11.02.) um 18:00 Uhr.

    Uns steht der Stehplatz Block G mit einer Gesamtkapazität von 2.000 Plätzen zur Verfügung, zudem haben wir ein paar wenige Sitzplatzkarten erhalten.

    Eintrittskarten für Auswärtsdauerkarteninhaber sind reserviert und können ebenfalls dort abgeholt werden. Die Reservierungsfrist endet am 11.02. (Mittwoch, 15:00 Uhr), danach werden wir die Karten dem freien Verkauf zuführen. Hinweis: Bitte schaut bei Abholung nach, ob auch alle Karten korrekt im Umschlag verpackt sind.

    Die Preise sehen inkl. VVK-Gebühren (1 €) wie folgt aus:

    Stehplatz (Block G):

    • Vollzahler: 16 Euro
    • ermäßigt: 13 Euro
    • Kinder 4 - 14 Jahre: 8 Euro

    Sitzplatz:

    • Vollzahler: 31 Euro
    • ermäßigt: 26 Euro

    Rollstuhlfahrerplätze inkl. Begleitung kosten 13 Euro.

    Diese bitte bei stephan.braun@alemannia-aachen.de bestellen.

    Begleitpersonen von Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis und Merkmal B erhalten freien Zutritt. Die entsprechende Karte bitten wir bei unserem Fanbeauftragten unter stephan.braun@alemannia-aachen.de zu bestellen. 

    Kinder unter 4 Jahren sind kostenfrei, benötigen aber das sogenannte „Kleinkinder-Ticket“. Dieses Ticket erhaltet ihr am Tivoli oder am Spieltag an der Tageskasse (befindet sich auf dem Parkplatz P1).

    Ein Online-Kartenverkauf (nur Stehplätze) wird unter folgendem Link angeboten:

    https://www.ssv-ticketshop.de/?eid=183745

    Kartenreservierungen werden nicht entgegengenommen!

    Eine Tageskasse ist ab 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet.

    Anreise: 

    Die Strecke vom Aachener Tivoli zum Donaustadion ist ca. 505 km lang. 

    Adresse Gästeparkplatz P 1: Friedrichsaustr. 33, Ulm/Parkplatz Friedrichsau Ulm

    Ihr fahrt von Aachen aus auf die A4 Richtung Köln und bleibt auf der A4 bis zum Kreuz Kerpen. Dort wechselt ihr auf die A61 Richtung Koblenz.

    Der A61 folgt ihr weiter in südlicher Richtung, vorbei an Koblenz, Bingen und Worms, bis zum Kreuz Hockenheim. Dort wechselt ihr auf die A6 und kurze Zeit später am Kreuz Walldorf auf die A5 Richtung Stuttgart.

    Am Dreieck Karlsruhe wechselt ihr auf die A8 Richtung München / Stuttgart und bleibt auf dieser bis zur Ausfahrt Ulm-Ost.

    Nach der Ausfahrt Ulm-Ost fahrt ihr auf die B19 in Richtung Ulm-Zentrum. Bleibt auf der B19, bis ihr die Abfahrt Richtung Friedrichsau / Donauufer seht und folgt der Beschilderung Richtung "Donaustadion/Messe“

    Der angebotene Fanbus ist ausgebucht.

    Hinweis: Aufgrund von Baustellen solltet ihr nicht die oftmals in Navis angezeigte Route über die Abfahrt Ulm- Nord nehmen, sondern ausschließlich über die Abfahrt Ulm-Ost anreisen.

    Parken mit dem PKW / 9-Sitzer / Fanbus / Wohnmobil

    Der P1 (Navi: Friedrichsaustr. 33, Ulm/Parkplatz Friedrichsau Ulm) steht Gästefans kostenfrei zur Verfügung. Der Parkplatz ist ab 09:30 Uhr geöffnet. Bitte nicht am Vorabend dort parken, man wird sonst abgeschleppt.

    Sobald die Kapazitätsgrenze erreicht ist, werdet ihr auf den P2 (Navi: Wielandstr. 89, Ulm/Parkplatz P+R Wohnpark Friedrichsau Ulm) weitergeleitet. Der P2 wird durch die Ulm Messe bewirtschaftet. Dort wird eine Parkgebühr erhoben: PKW: 5 €, 9er: 10 €, Bus: 15€

    Anreise für Menschen mit Behinderung

    Bitte nehmt ebenfalls den kostenfreien Parkplatz P 1.

    Navi: Friedrichsaustr. 33, Ulm/Parkplatz Friedrichsau Ulm

    Alle Parkplätze sind stadionnah und barrierefrei. Der Zugang zum Stadion ist ebenfalls barrierefrei.

    Anreise mit der Bahn / ÖPNV

    Die Eintrittskarte zählt als Kombi-Ticket für den ÖPNV.

    Am Ulmer Hauptbahnhof steigt ihr in die Straßenbahnlinie 1 in Richtung Böfingen. Der Ausstieg zum Stadion erfolgt an der Haltestelle „Wohnpark Friedrichsau“. Von dort sind es noch etwa 250 Meter zu Fuß bis zum Gästeeingang.

    Die Straßenbahnlinie 1 verkehrt ca. alle 15 Minuten und fährt ca. 10 Minuten bis zum Zielort. Der Fußweg zum Stadion beträgt ca. 45 Minuten.

    Fanutensilien: 

    Folgende Fanutensilien sind erlaubt:

    • Kleine Schwenkfahnen bis 2,0 Meter Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
    • Schwenkfahnen ab 2,0 Meter Stocklänge mit Plastik-Leerrohr/Teleskopstange
    • Doppelhalter bis 2,0 Meter Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
    • 3x Megafon inkl. ein Satz Ersatzakkus
    • 3x Trommeln, unten offen oder einsehbar inkl. einem Satz Trommelstöcke je Trommel
    • Zaunfahnen und Banner so lange Platz vorhanden

    Nicht erlaubt sind:

    • Blockfahnen
    • Rucksäcke größer DIN A4
    • Pyrotechnik

    Weitere Informationen zu verbotenen Gegenständen findet Ihr unter:

    https://www.ssvulm1846-fussball.de/verbotene-gegenstaende

    Am Gästeeingang befindet sich keine Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Lasst diese am besten gleich in den Bussen bzw. PKW`s. Taschen oder Rucksäcke größer als A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

    Gürteltaschen sind nach erfolgter Kontrolle erlaubt.

    Regenschirrme mit Ausnahme von Knirpsen (ohne Spitze) dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

    Die Mitnahme von semi-professionellen Ausrüstungen (Videokameras oder Spiegelreflexkameras, Kameras mit Wechselobjektiven) ist strikt untersagt.

    Die Materialkontrollen finden nicht in einem abgetrennten Bereich statt. Es ist zu jederzeit Einblick auf die Kontrollen gegeben und die Gruppen werden nicht getrennt. Gern können Fahnen etc. von euch selbst ausgerollt werden, bevor der Ordnungsdienst die Kontrolle beginnt.

    Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter stephan.braun@alemannia-aachen.de anzumelden.

    Infos zum Donaustadion

    Ausführliche Einblicke in die Geschichte des Stadions und die Entwicklung gibt es hier: 

    https://www.ssvulm1846-fussball.de/fans/donaustadion

    Stehplätze für Gästefans befinden sich in Block G.

    Der Zugang zum Gästeblock erfolgt ausschließlich über den Parkplatz P1 und den „Eingang Gäste“. Es gibt keine andere Möglichkeit.

    Sitzplätze befinden sich in Block F 1 auf der Gegentribüne.

    Der Zugang erfolgt über den „Eingang Nord“. Dieser ist ebenfalls vom Gästeparkplatz P 1 erreichbar.

    Rollstuhlfahrerplätze für Gästefans befinden sich auf der Gegentribüne im Innenraum vor dem Block F 1. Der Zugang erfolgt über den „Eingang Nord“. Dieser ist ebenfalls vom Gästeparkplatz P 1 erreichbar. Die barrierefreien Toiletten sind direkt in der Nähe.

    Im Donaustadion ist ausschließlich Barzahlung möglich.

    Dies gilt auch für die Tageskassen.

    Es wird Vollbier ausgeschenkt.

    Das Stadion öffnet am Spieltag um 15:00 Uhr.

    Die aktive Fanszene hat zu einer Anreise im Kostüm aufgerufen. Bitte achtet jedoch darauf, dass das Vermummungsverbot eingehalten wird.

    Touristikinfos

    Ihr plant einen längeren Aufenthalt in Ulm? Hier gibt es nützliche Informationen: https://www.ulm.de/tourismus

    Von zuhause / unterwegs:

    Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.

    Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/

    Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.

    Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.

    Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.

„Brauchen die gleiche Intensität und Leidenschaft“

Der Vorbericht vor dem Auswärtsspiel beim SSV Ulm 1846

Die Alemannia gastiert am Sonntag um 16:30 Uhr beim SSV Ulm 1846. Beim Konkurrenten um den Klassenerhalt geht es für die Alemannia darum, die erfolgreiche Auswärtsbilanz im Jahr 2026 fortzusetzen und wichtige Punkte einzusammeln.

Die Schwarz-Gelben zeigten eine leidenschaftliche und kämpferische Leistung am letzten Wochenende gegen Rot-Weiss Essen, die leider nicht mit drei Punkten belohnt wurde. „Vieles war sehr gut und so, wie ich es mir vorstelle. Wir müssen aber noch an Kleinigkeiten arbeiten und den Killerinstinkt entwickeln, dass wir so ein Spiel nach Hause fahren“, erklärt Alemannia-Cheftrainer Mersad Selimbegovic mit Rückblick auf die letzte Begegnung. Am Sonntag haben die Kaiserstädter nun die Möglichkeit eben dies besser zu machen. Die Einstellung der Mannschaft ist ein gutes Zeichen hierfür, dass dies am kommenden Wochenende auch gelingen kann. Die Spieler müssen hart arbeiten und viel investieren, aber genau das tun sie gerade, berichtet Selimbegovic.

Einen Spieler, den Selimbegovic hier besonders hervorhebt, ist Mehdi Loune. Er sei zwar kein Spieler, der sich in den letzten Spielen in die Scorerliste eintragen durfte, arbeite aber unfassbar viel für die Mannschaft und kreiert so Situationen, die die Offensivspieler ausnutzen können. Ein Offensivspieler wie Mika Schroers. Die Leihgabe aus Bielefeld ist in hervorragender Verfassung: Zwei Tore erzielte Schroers am letzten Spieltag gegen Essen. Dazu kommen zwei weitere Treffer aus den Spielen in Hoffenheim und München.

Weniger zugelassene Großchancen als in der Hinrunde

Die Alemannia musste bisher zehn Gegentreffer im neuen Kalenderjahr hinnehmen. Dennoch sieht Selimbegovic hier Verbesserungen bei der Alemannia. Die Zahl der Großchancen, die die Mannschaft gegen sich hinnehmen müsse, habe deutlich abgenommen. Allerdings befinde sich das Team gerade in einer Phase, in der die gegnerischen Mannschaften aus Halbchancen Kapital schlagen. Selimbegovic macht deutlich: „Nüchtern betrachtet haben wir in den letzten vier Spielen wenig zugelassen. Die Mannschaft arbeitet sehr gut gegen den Ball und die Spieler helfen sich gegenseitig. Mit dieser Leidenschaft und diesem Einsatz können wir es dann auch abstellen, dass wir abgefälschte Tore kassieren.“

So fielen einige der letzten Gegentore nach ruhenden Bällen. Hier betont Alemannias Trainer, dass es nie der erste Ball gewesen sei, der seinen Weg nach einem Standard ins Tor gefunden habe. Stattdessen verwerteten die Gegner der Alemannia zweite Bälle oder profitierten von abgefälschten Schüssen. „Den ersten Ball verteidigen wir in der Regel sehr gut. Wir brauchen auch ein Quäntchen Glück, dass der Ball nicht nach der Klärungsaktion beim Gegner landet. Fakt ist aber auch, dass wir immer entschlossen sein müssen und vielleicht fehlt uns da noch ein wenig“, erklärt Selimbegovic.

 

Der SSV Ulm wartet mit Rekordtrainer Pavel Dotchev auf die Alemannia

Auch beim kommenden Gegner der Alemannia steht die Defensive im Fokus: Mit 47 Gegentreffern stellt der SSV Ulm nämlich die zweitschlechteste Abwehr der 3. Liga – einer der Gründe für die aktuelle Platzierung auf einem Abstiegsplatz. Laut Selimbegovic sei es typisch für Absteiger, dass sie in der neuen Liga erstmal ihre Probleme haben. Mit Pavel Dotchev als Trainer haben sie aber einen Übungsleiter, der die Liga kennt, wie kaum ein anderer. Der Rekordtrainer der 3. Liga strahle eine große Ruhe auf, die sich auch auf die Mannschaft übertrage.

Vor dem Auswärtsspiel in Ulm wählt Selimbegovic deswegen klare Worte: „Es ist untypisch, dass sie dort stehen. Spielerisch haben sie gute Abläufe. Wir brauchen die gleiche Intensität und Leidenschaft wie letzte Woche. Sonst können wir es vergessen, dass wir da etwas holen.“

Personal und Rahmenbedingungen

Danilo Wiebe hat sich einen Cut am Schienbein zugezogen, welcher sich entzündet hat. Er wird aller Voraussicht nach nicht die Reise nach Ulm antreten. Lars Gindorf verpasste aufgrund einer Erkältung den Großteil der Trainingswoche. Die Zeichen stehen aber gut, dass er am Wochenende zum Einsatz kommen kann. Ansonsten kann Cheftrainer Selimbegovic aus den Vollen schöpfen, worüber er auch sehr glücklich ist. „Ich freue mich, dass wir jetzt einen Kader haben, der in der Lage ist, jeden Ausfall zu kompensieren.

Begleitet nach Ulm wird die Alemannia von 1.200 Fans. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Die Bilanz beider Vereine ist ausgeglichen. In elf Partien setzten sich beide Mannschaften jeweils fünf Mal durch – eine Begegnung endete in einer Punkteteilung. Schiedsrichter der Partie ist Felix Wagner. An den Linien wird er von Thomas Stein und Johannes Drößler unterstützt. Vierter Offizieller ist Philipp Hofheinz.

Spieldaten

Aufstellung

SSV Ulm 1846: Schmitt – Meier (89. Aksakal), Seegert (69. Mazagg), Bazzoli, Kölle – Dressel (46. Röser) – Chessa (69. Löder), Pepic, Brandt, Dajaku – El-Zein (69. Mamba) / Trainer: Pavel Dotchev

Alemannia Aachen: Pseftis – da Silva Kiala, Wegmann, Bagkalianis – Nadjombe, Ademi, Gaudino (86. Jung), Scepanik (63. M. Wagner) – Loune (90+2. Oehmichen), Gindorf (86. Sillah) – Schroers (90+2. Sulejmani) / Trainer: Mersad Selimbegović

Tore

0:1 Gindorf (22.), 0:2 Loune (58.), 0:3 Ademi (75.), 1:3 Löder (83.)

Verwarnungen

  Brandt (31.),   (45.+2),   Dajaku (45.+3),   Scepanik (47.),   Meier (72.),   Gaudino (78.),   Röser (79.)

Ecken

7 / 5

Schiedsrichter:

Felix Wagner (Glött) – Thomas Stein, Johannes Drößler

Zuschauer:

9.225 (davon ca. 1.100 aus Aachen)

Wetter:

0 Grad, leicht bewölkt

Besondere Vorkommnisse:

Gelb für Mersad Selimbegović (45+2.)

Oche Alaaf in der Fremde

Alemannia gewinnt mit 3:1 beim SSV Ulm 1846

Die Schwarz-Gelben feiern einen eminent wichtigen Auswärtssieg am Karnevalssonntag beim SSV Ulm 1846. Mit 3:1 setzen sich die Kaiserstädter verdient durch Dank der Tore von Lars Gindorf (23.), Mehdi Loune (58.) und Faton Ademi (76.). Für den SSV Ulm verkürzte kurz vor Ende Elias Löder (84.).

Alemannia-Trainer Mersad Selimbegovic vertraute zu großen Teilen der gleichen Mannschaft, die bereits in der Vorwoche gegen Rot-Weiss Essen startete. Einzig Faton Ademi rückte für Danilo Wiebe in die Startelf, der aufgrund einer Entzündung am Schienbein keine Option für das Spiel war.

Zu Beginn der Begegnung waren die Hausherren zunächst die aktivere Mannschaft und versuchten mit einer Viererkette im Mittelfeld für Unruhe bei der Alemannia zu sorgen. Beinahe hätten sie hiermit auch Erfolg gehabt, doch Torhüter Fotios Pseftis war nach einem misslungenen Zuspiel von Joel da Silva Kiala auf Marius Wegmann zur Stelle und entschärfte die Situation (5.). In den folgenden Minuten kämpfte sich die Alemannia immer mehr in das Spiel hinein und ging schließlich in Führung. Gianluca Gaudino wurde im Mittelfeld von gleich mehreren Ulmern nur halbherzig angegriffen, sodass er auf Gindorf durchstecken konnte. Der Tor-Scorer der Alemannia sowie der gesamten 3. Liga machte einige Meter mit dem Ball und drosch die Kugel kurz vor dem Strafraum in den linken Winkel (23.).

Alemannia verpasst es, den zweiten Treffer vor der Pause nachzulegen

Den Kaiserstädtern gelang es nach dem ersten Torerfolg des Tages, die Kontrolle im Mittelfeld immer weiter an sich zu reißen. Nach einem Standard musste die Mannschaft dennoch wenige Minuten später kollektiv durchatmen. Innenverteidiger Luca Bazzoli verpasste nach einem Eckball von Leon Dajaku nur knapp per Kopf den Ball und damit aller Voraussicht nach auch den Ausgleich (29.). Ansonsten bestimmten die Kaiserstädter das Geschehen im ersten Durchgang und hätten ihre Führung weiter ausbauen können. Doch sowohl Lars Gindorf (38.) nach einem Eckball als auch Mika Schroers mit einem Schuss aus spitzem Winkel (39.) verpassten das 2:0. Kurz vor der Pause setzte Pierre Nadjombe zudem mit einem Schlenzer den Ball knapp neben das Tor (45.).

Die Alemannia hätte kurz vor dem Pausentee auch noch einen Elfmeter bekommen können, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm, nachdem Mehdi Loune im Strafraum gefällt wurde (45.). So ging es mit einer knappen 1:0-Fürhung in die Kabinen.

Mehdi Loune belohnt spielfreudige Aachener

Die zweiten 45 Minuten boten zunächst den gleichen Start wie die 1. Halbzeit – der SSV Ulm war die aktivere Mannschaft, fand aber abgesehen von einem Distanzschuss von Dajaku (53.) keine Lücke. Danach waren es wiederum die Aachener die das Kommando übernahmen. Immer wieder erkämpften sich die Kaiserstädter den Ball in der Hälfte der Hausherren oder provozierten Fehlpässe. Nach einer dieser Balleroberungen kam Gindorf im Strafraum an den Ball und wollte im Anschluss Lukas Scepanik in Szene setzen. Das Zuspiel war zwar zu steil, doch Scepanik erreichte die Kugel noch, flankte ins Zentrum, wo Gindorf das Spielgerät anvisierte, jedoch nur ein Luftloch schlug (55.).

Der zweite Treffer sollte dennoch fallen und ebenfalls war Gindorf an diesem beteiligt. Er legte im Strafraum ab zu Mika Schroers, der den Ball auf den besser positionierten Loune spielte. Der Aachener Mittelfeldspieler blieb eiskalt und vollendete ins rechte obere Eck (58.). Beinahe hätte die Alemannia einen Doppelschlag feiern können, doch nach Schroers Zuspiel auf Scepanik wurde dessen Schuss gerade noch geblockt (61.).

Faton Ademi erzielt per Kopf das 3:0

Die Alemannia wusste nach dem zweiten Treffer das Spiel zu kontrollieren und ließ den Ball zumeist in den eigenen Reihen laufen. Chancen waren auf beiden Seiten nur Mangelware, bis Faton Ademi sein drittes Ligator erzielte. Nach einem Freistoß von Gaudino stieg das Aachener Eigengewächs am höchsten und köpfte zum vielumjubelten 3:0 ein – kurz danach sprang er in die Arme seines heraneilenden Trainers Selimbegovic (76.).

Der SSV Ulm verkürzte in den letzten Minuten der regulären Spielzeit nach einem Eckball durch Elias Löder zwar noch einmal (84.), doch die letzte Druckphase des Spiels kam aus Sicht der Hausherren zu spät. So konnte die Alemannia einen nicht nur verdienten, sondern auch unfassbar wichtigen Auswärtssieg feiern.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: "In diesem Spiel konnten beide Mannschaften viel gewinnen, aber auch verlieren. Mir hat unser Beginn überhaupt nicht gefallen. In den ersten sieben bis acht Minuten waren wir gar nicht im Spiel drinnen. Wir haben dann von Außen etwas verändern müssen. In der Folge haben wir immer mehr Kontrolle über das Spiel bekommen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ulm zwei Mal richtig gefährlich vor unser Tor gekommen ist. Wenn wir mit 0:1 in Rückstand gegangen wären, hätte das Spiel einen anderen Verlauf nehmen können."

"In der Pause haben wir dann ganz klar angesprochen, dass wir weiter offensiv spielen werden und nicht nur unsere Ein-Tore-Führung verteidigen werden. Gott sei Dank haben wir dann auch nachgelegt. Wir hatten insgesamt viele gute Situationen in der 2. Halbzeit, verschätzen uns dann aber wieder bei einem Standard und machen es damit nochmal ein wenig spannend. Bis zum Ende haben wir allerdings nicht mehr viel zugelassen, deswegen ist es für mich in Summe ein verdienter Auswärtssieg. Wir haben in den letzten Wochen eine Entwicklung durchgemacht und es freut mich einfach für die Jungs, dass wir uns jetzt belohnen können, nachdem wir in den Monaten zuvor gelitten haben."

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