Am Dienstag, 15. September um 19:00 Uhr spielt die Alemannia beim Aufsteiger Würzburger Kickers. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.
Am Dienstag, 15. September um 19:00 Uhr spielt die Alemannia beim Aufsteiger Würzburger Kickers. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.
Tickets:
Die Eintrittskarten sind am Tivoli (Fanshop, Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr) sowie zum Heimspiel gegen Jahn Regensburg im Fantreff erhältlich. Der Vorverkauf am Tivoli endet am 12.09.2026 mit dem Heimspiel gegen Regensburg.
Eintrittskarten für Auswärtsdauerkarteninhaber sind reserviert und können ebenfalls dort abgeholt werden. Die Reservierungsfrist endet am 12. September.
Hinweis:
Bitte schaut bei Abholung nach, ob auch alle Karten korrekt im Umschlag verpackt sind.
Die Preise sehen inkl. VVK-Gebühren (1 €) wie folgt aus:
Stehplatz:
Sitzplatz:
Begleitpersonen von Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis und Merkmal B haben freien Eintritt. Die Begleiterkarte wird an der Abendkasse gegen Vorlage eines Nachweises ausgegeben. Unter stephan.braun@alemannia-aachen.de könnt ihr diese zudem mit Zusendung des Nachweises vorab erhalten.
Kinder bis 7 Jahren haben freien Eintritt, benötigen aber eine Eintrittskarte. Diese ist am Spieltag an der Abendkasse erhältlich.
Ein Online-Kartenverkauf wird ebenfalls angeboten: https://gaeste-fwk.reservix.de/p/reservix/event/2592380?discounts=r1uvR2XK9YCLMBVQb4i7QGTdFI43ogNM
Anreise:
Es wird eine Busreise zum Fahrpreis von 50 € angeboten, Abfahrt ist um 12:00 Uhr am Tivoli. Anmeldungen und Rückfragen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.
Die Strecke vom Tivoli zur AKON Arena ist je nach Route ca. 370 km lang.
Adresse für das Navi (PKW / 9-Sitzer / Busse): König-Heinrich-Straße, 97082 Würzburg
Die Fahrt von Aachen nach Würzburg startet ihr auf der Autobahn A4 in Richtung Köln. Der A4 folgt man über Eschweiler, Düren und Köln. Am Kreuz Köln-Ost wechselt man auf die A3 in Richtung Frankfurt und Würzburg. Der A3 folgt man über Siegburg, Limburg, Frankfurt am Main, Aschaffenburg und Wertheim bis zur Ausfahrt Würzburg-Heidingsfeld. Dort verlässt man die A3 und fährt auf die B19 in Richtung Würzburg. Der B19 folgt man weiter in Richtung Stadtzentrum und fährt anschließend zur König-Heinrich-Straße, 97082 Würzburg. Die Zufahrt zum Parkplatz ist ausgeschildert.
Wichtig: Aufgrund der Straßensperrungen ist die Zufahrt zum Stadion lediglich über die Mergentheimer Straße möglich!
Bitte beachtet, dass Fortuna Düsseldorf am Dienstagabend beim SSV Jahn Regensburg spielt. Dadurch kann es zu Überschneidungen bei der Anreise kommen.
Parken mit dem PKW:
Gäste-PKWs können auf dem Dallenberg-Parkplatz unmittelbar am Gästeeingang parken. Die Parkgebühr beträgt 5 € (nur Barzahlung).
Parken Fanbusse, 9-Sitzer, Wohnmobile:
Reisebusse können ebenfalls auf dem Dallenberg-Parkplatz unmittelbar am Gästeeingang parken. Die Parkgebühr beträgt 5 € (nur Barzahlung).
Anreise für Menschen mit Behinderung:
Die Parkplätze befinden sich unmittelbar am Eingang.
Adresse für das Navi: Mittlerer Dallenbergweg 49, 97082 Würzburg
Wir bitten zwecks weiterer Planung um Anmeldung an stephan.braun@alemannia-aachen.de
Anreise mit der Bahn / ÖPNV:
Vom Würzburger Hauptbahnhof erreicht ihr die AKON Arena problemlos mit den Straßenbahnlinien 3 (Richtung Heuchelhof) und 5 (Richtung Rottenbauer). Von der Ausstiegshaltestelle „Dallenbergbad“ beträgt der Fußweg zum Stadion ca. 500 Meter.
Das Stadionticket ist 3 Stunden vor und nach dem Heimspiel für den Würzburger Nahverkehr als Beförderungsnachweis gültig.
Fanutensilien:
Die Würzburger Kickers sind folgenden Fanutensilien grundsätzlich aufgeschlossen:
Megaphone, Trommeln (einseitig bespannt u. einsehbar), & Trommelstöcke, Doppelhalter, Fahnen und große Schwenkfahnen bis 5x5 m inkl. Teleskopstangen und flexiblen Fahnenstangen aus PVC Rohr o.ä.,
Folgende Fanutensilien sind den Gästefans nicht erlaubt:
- Sämtliche Pyrotechnik
Zaunfahnen dürfen auf der gesamten Breite des Gästeblocks angebracht werden, unterhalb der gelb markierten Linie.
Die Kontrolle der Fanmaterialien findet in einem einsehbaren Bereich vor dem Gästeblock in Anwesenheit von Vertretern der Fanszene, den Fanbeauftragten und des Sicherheitsdienst statt.
Rucksäcke und Taschen, bis zu einer Größe von DIN A4 (210mm x 297mm), sowie Bauch- und Gürteltaschen können mit ins Stadion genommen werden. Größere Rucksäcke und Taschen bitten wir daher in Auto oder Bus zu belassen, damit die Einlass- & Auslasssituation erleichtert wird.
Für Taschen und Rucksäcke gibt es keine Möglichkeit der Verwahrung während des Aufenthaltes im Gästeblock.
Zudem sind Powerbanks in Hosentaschengröße (max. 15 x 8 x 2 cm) gestattet.
Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter stephan.braun@alemannia-aachen.de anzumelden.
Infos zur AKON Arena:
Für Gästefans steht der Block 5 (Stehplatz) und Block 6 (Sitzplatz) zur Verfügung. Beide Blöcke sind baulich voneinander getrennt.
Zum Einlass wird der Gästeeingang genutzt. Dieser befindet sich direkt am Dallenberg-Parkplatz.
Plätze für Rollstuhlfahrer befinden sich im Bereich der Haupttribüne und sind über den ausgewiesenen Parkplatz barrierefrei erreichbar.
Das Tragen von Farben der Gastmannschaft, verbaler und optischer Support der Gastmannschaft und Provokationen im Heimbereich sind untersagt. Dies ist durch die Hausordnung festgelegt. Der Ordnungsdienst ist berechtigt, bei möglichen Vorfällen einzuschreiten und Zuschauer des Stadions zu verweisen oder in der Einlasssituation Personen den Zugang zu untersagen.
Das Stadion öffnet am Spieltag um 17:30 Uhr. Die Abendkasse bereits ab 17:00 Uhr. An der Abendkasse ist Bar- und Kartenzahlung möglich.
Bitte beachtet, dass an den Versorgungsständen im Stadion das Bezahlen der Speisen und Getränke nur in bar erfolgen kann. Aufgrund der Risikoeinschätzung der örtlichen Behörden gibt es im Gästeblock nur alkoholfreies Bier.
Fans mit Stadionverbot dürfen sich auf dem Gästeparkplatz aufhalten.
Awareness:
Unser Awareness-Team ist am Spieltag anwesend. Damit alle Besucherinnen und Besucher das Team am Spieltag leicht erkennen können, trägt es einheitliche Kleidung mit einem eigenen Symbol.
Betroffene können sich über unterschiedliche Wege an das Team wenden, wenn sie im Stadion diskriminiert, belästigt oder beleidigt wurden. Man kann das Awareness-Team direkt ansprechen oder die Awareness-Hotline (0177-5026772) anrufen. Auch Fanbetreuung und Fanprojekt stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Von zuhause / unterwegs:
Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.
Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/
Der WDR bietet eine kostenlose Audio-Liveübertragung an.
Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.
Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.
Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.
Der Vorbericht zum Spiel bei den Würzburger Kickers
Es geht Schlag auf Schlag in der 3. Liga. Die Alemannia befindet sich Mitten in der ersten Englischen Woche der Saison und trifft am morgigen Dienstagabend auswärts auf die Würzburger Kickers. Anstoß der Partie ist um 19:00 Uhr.
Durch das Unentschieden gegen Jahn Regensburg steht die Alemannia nach den ersten fünf absolvierten Spieltagen mit acht Punkten auf der Habenseite. Bereits am morgigen Dienstagabend soll das Punktekonto mit einem Sieg bei den Würzburger Kickers weiter ausgebaut werden. Der Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern startete zwar stark in die neue Saison, verlor allerdings die letzten drei Spiele – zuletzt sogar deutlich mit 6:2 bei Rot-Weiss Essen. Damit stehen die Kickers aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz, welchen sie so schnell wir möglich verlassen werden wollen.
Ähnlich wie die Würzburger Kickers waren auch die Kaiserstädter nicht zufrieden mit dem letzten Spieltag. Die Spieler zeigten sich nach dem Unentschieden gegen Regensburg reflektiert und selbstkritisch – auch wenn das Ergebnis nicht mit dem der Kickers vergleichbar ist. Cheftrainer Mersad Selimbegovic blickt vor dem kommenden Spiel ebenfalls kurz zurück: „Wir waren in der Halbzeit richtig sauer auf uns. Es stand 2:1, aber wir hätten mit 3:0 oder 4:0 führen müssen. Dann haben wir in den Minuten vor der Pause aber zu viel zugelassen.“ Gleichzeitig hält Alemannias Cheftrainer fest, dass sich die Mannschaft auf einem guten Weg befinde. Mit Blick auf den Umbruch im Sommer sei man bereits ziemlich weit. „Wir werden immer Phasen haben, in denen wir nicht stabil sind. Das ist aber auch normal bei einer jungen Mannschaft, dass sie nicht durchgehend so spielen kann, wie die ersten 30 Minuten gegen Jahn Regensburg. Ich gehe davon aus, dass die jungen Spieler schnell Erfahrungen machen, wenn sie spielen. Das gibt mir die Zuversicht, dass wir solche Spiele auch zu Ende bringen.“
Gleichzeitig gibt Selimbegovic aber auch klar die Marschroute für die kommenden Spiele vor: „Wir müssen dahin kommen, dass wir mit noch mehr Konzentration und Leidenschaft unser Tor verteidigen. Dass wir nach vorne immer etwas hinbekommen, hat jeder gesehen. Es gibt selten Spiele, in denen wir wenig Chancen kreieren oder keine Tore schießen. Wir trauen uns alles zu, aber manchmal sollten wir uns eher die einfachen Dinge vornehmen und den Ball flachhalten.“
Selimbegovic warnt eindrücklich vor Tarsis Bonga
Würzburg musste bei Rot-Weiss Essen zwar eine hohe Niederlage hinnehmen, wusste phasenweise aber auch spielerisch zu überzeugen. Zwei Mal gelang es den Kickers, die Essener Abwehr auszuspielen und zum Torerfolg zu kommen. „Würzburg spielt einen sehr guten Fußball. Sie können dich überspielen, aber auch bespielen. Wir müssen deshalb schauen, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen. Sie sind sehr körperlich und haben einen Stürmer, der knapp zwei Meter groß und gleichzeitig sehr dynamisch ist“, warnt Selimbegovic vor den Kickers und ihrem Stürmer Tarsis Bonga.
Bonga misst 1.96 Meter und ist eine feste Größe in der unterfränkischen Offensive. Er macht immer wieder Bälle fest und weiß, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Bonga kommt bereits auf insgesamt vier Torbeteiligungen in der laufenden Drittligasaison.
Selimbegovic hat aber auch bereits einen Plan, wie er den Stürmer verteidigen lassen möchte: „Es ist wichtig, den ersten Ball zu attackieren, dass sie ihn nicht gezielt in Szene setzen zu können. Wir müssen versuchen, die Kopfballduelle zu gewinnen und dann den zweiten Ball zu kriegen.“ Gleichzeitig müsse man bei seiner Körpergröße auch bei Standards auf der Hut sein. Insgesamt erwartet der Aachener Cheftrainer eine Partie, die von einem einzigen Moment entschieden werden kann. Deswegen müsse die Alemannia hellwach sein und „versuchen, diesen Moment für uns zu nutzen.“
Personal und Rahmenbedingungen
Danilo Wiebe kann nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg nicht gegen die Kickers mitwirken. Es bleibt die Hoffnung, dass der Mittelfeldspieler gegen Fortuna Düsseldorf wieder spielen kann. Auch Ken Izekor wird aufgrund einer Erkältung ausfallen. Für Mika Hanraths, Fabio Torsiello und Marius Wegmann kommt ein Einsatz zu früh.
Wenn die Alemannia am Dienstagabend in Würzburg spielt, kann sie sich wieder auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen. 750 Schwarz-Gelbe treten die Reise nach Unterfranken mit an.
Wer nicht im Stadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream, bei MagentaSport oder im Audio-Stream des WDR.
Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Vereine in einem Pflichtspiel. Einzig im März 1924 kam es zu einem Testspiel zwischen der Alemannia und den Würzburger Kickers. Vor etwas mehr als 100 Jahren hatten damals die Kickers mit 4:2 die Nase vorne.
Schiedsrichter Martin Wilke leitet die morgige Partie. In den letzten beiden Spielzeiten pfiff er die Alemannia zwei Mal – 2024 im Heimspiel gegen 1860 München und 2026 wiederrum bei den Löwen. Unterstützt wird er an den Linien durch seine beiden Assistenten Matthias Heilig sowie Mika Forster. Vierter Offizieller ist Kadir Yagci.
Würzburger Kickers: Rajkovacic – de Medina (84. Kraus), Hägele (24. Eberle), Farahnak – Omore, Embaye (75. Ochs), Franjic (84. Kastanaras) – Kinsombi, Meisel (75. Breunig) – Bonga, Evina / Trainer: Michael Schiele
Alemannia Aachen: Bajic – Koscierski (71. von der Hitz), da Silva Kiala, Bagkalianis, Wagner – Leonard (87. Riemann; Tor), Loune – Ermolaev (71. Scepanik), Köster (81. Bitumazala), Oehmichen – Schroers (87. Starodid) / Trainer: Mersad Selimbegović
1:0 Bonga (41.)
Evina (33.), Embaye (43.), de Medina (77.), (79.), Bajic (84.), (86.), Oehmichen (90.), Omore (90.+4), Loune (90.+5)
2 / 6
Martin Wilke (Merzhausen) – Mathias Heilig, Mika Forster
4.007 (davon ca. 950 aus Aachen)
22 Grad, leicht bewölkt
Gelb für Mersad Selimbegovic (79.) und Aachener Bank (86.)
Knappe 0:1-Niederlage bei den Würzburger Kickers
Alemannia Aachen verliert trotz aussichtsreicher Chancen mit 0:1 bei den Würzburger Kickers. Tarsis Bonga nutzte einen Fehler im Aachener Aufbauspiel in der ersten Hälfte aus und erzielte per Kopf das einzige Tor des Abends (41.). Stefan Bajic sah aufgrund einer Notbremse kurz vor Schluss zudem die Rote Karte (84.).
Im zweiten Spiel der Englischen Woche wollte die Alemannia sich nach dem Unentschieden gegen Jahn Regensburg wieder mit drei Punkten belohnen. Dafür veränderte Cheftrainer Mersad Selimbegovic - teilweise gezwungenermaßen - seine Startaufstellung auf drei Positionen. Für den verletzten Danilo Wiebe sowie für Lukas Scepanik und Gideon Jung starteten Dylan Leonard, Kacper Koscierski und Georg Ermolaev.
Die Kaiserstädter starteten engagiert und mit viel Ballbesitz. Würzburg versuchte auf der Gegenseite die Umschaltmomente mit ihren schnellen Außenspielern auszunutzen. Die ersten Chancen gehörten aber der Alemannia. Nach einem Ballverlust von Ebrahim Farahnak schickte Louis Köster Mika Schroers auf die Reise. Gleichzeitig eilte der Würzburger Keeper Marko Rajkovacic aus dem Tor und sprang bei seinem rettungsversuch in Schroers hinein. Der folgerichtige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus (8.). Nur zwei Minuten später konnte sich Kickers-Kapitän Hägele beim Schiedsrichter bedanken, dass er einen Zweikampf zwischen ihm und Joans Oehmichen ahndete, da der Mittelfeldspieler ansonsten frei vor dem Tor der Hausherren gewesen wäre (10.).
Nach der guten Anfangsphasen schlichen sich allerdings immer mehr Unsauberkeiten ins Aufbauspiel der Kaiserstädter ein. So wurden die Würzburger mit ungenauen Zuspielen zu Umschaltsituationen eingeladen. Diese überstanden die Kaiserstädter allerdings schadlos und spielten in der Schlussviertelstunde wieder konzentrierter und zielstrebiger. Die größte Chance im ersten Durchgang entstand schließlich nach einem Freistoß für die Kaiserstädter. Matti Wagner schoss direkt aufs Tor, wo Rajkovacic zunächst nach Vorne prallen ließ, dann aber den Kopfball des heranrauschenden Petros Bagkalianis doch noch abwehren konnte (34.). In den letzten Minuten vor der Pause leistete sich die Alemannia dann aber erneut einen Fehler im Aufbauspiel. An dessen Ende konnte Liam Omore in den Sechzehner flanken. Seine Hereingabe fand den Kopf von Bonga, der wuchtig einköpfte (41.).
Die Alemannia drückt auf den Ausgleich
Die Kaiserstädter kamen motiviert aus der Pause und drückten die Hausherren in den ersten fünf Minuten tief in deren Hälfte. In der Folge konnten sie sich zwar zeitweise aus dem Aachener Druck befreien und eigene Offensivaktionen starten, diese überstanden die Schwarz-Gelben wiederum.
Spätestens nach einer Stunde erspielte sich die Alemannia reihenweise Chancen, die aber zumeist am Schlussmann der Hausherren scheiterten. Zunächst probierte es Oehmichen aus 16 Metern, doch ein Schlenzer landete auf der Latte (62.). Ermolaev probierte es wenig später aus ähnlicher Position, verzog allerdings (65.). In dieser Druckphase kamen auch die Hausherren noch zu einer großen Chance, die Bajic zu entschärfen wusste. Ivan Franjic steckte in Sechzehner durch zu David Kinsombi, der freistehend aus kurzer Distanz an der starken Fußabwehr des Aachener Torhüters scheiterte (69.).
In der Schlussviertelstunde wurde die Alemannia immer zielstrebiger und drückte immer mehr auf den Ausgleich. Nach einem Querpass von Schroers kam Oehmichen frei zum Abschluss. Rajkovacic parierte jedoch sowohl den ersten als auch den zweiten Versuch des Aacheners (74.). Auch bei der kurz darauf folgenden Direktabnahme von Justin von der Hitz, bekam Rajkovacic die Arme noch schnell genug nach oben und verhinderte den Einschlag (77.).
Stefan Bajic sieht die Rote Karte
Der Hintermannschaft der Kaiserstädter rutschte kurz vor Ende des Spiels ein hoher Ball durch, weswegen Bajic aus seinem Tor eilte. Der Keeper traf bei seinem Rettungsversuch allerdings den eingewechselten Thomas Kastanaras und musste in der Folge das Feld aufgrund der Notbremse verlassen (84.).
In Unterzahl spielte die Alemannia zwar weiter auf den Ausgleich, konnte aber keine Chance mehr für sich verbuchen. So stand am Ende die 0:1-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die Alemannia zeigte insgesamt eine dominanten Auftritt, muss sich aber über die mangelnde Chancenverwertung ärgern.
Mersad Selimbegovic: "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir sind sehr dominant aufgetreten und haben gleich die Kontrolle übernommen. Einige Situationen müssen wir besser ausspielen oder es wurde uns verweigert, dass wir sie ausspielen können. Dann gehen wir nach einer guten Flanke in Rückstand. Es kann schon mal passieren, dass ein Spieler aus dieser Position ein Kopfballtor erzielt.
In der zweiten Halbzeit haben wir wenig bis gar nichts zugelassen. Wir haben uns aber trotzdem genug Chancen erspielt, obwohl es nicht einfach ist, wenn der Gegner so kompakt, tief und diszipliniert verteidigt. Es war so ein Tag, an dem sehr viel gegen uns gelaufen ist. Jetzt heißt es, Mund abputzen und Samstag ein gutes Spiel machen."
Video: Pressekonferenz nach Würzburger Kickers - Alemannia Aachen
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