3. Liga - Saison 2026/2027 - 7. Spieltag - Samstag 19.09.2026  - 14:00 Uhr
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  • Hinweise zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf

    Am Samstag, 19.09.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr Fortuna Düsseldorf auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Am Samstag, 19.09.2026, empfängt Alemannia Aachen um 14:00 Uhr Fortuna Düsseldorf auf dem Tivoli. Folgend gibt es organisatorische Hinweise zum Spiel.

    Tickets: Das Spiel gegen die Fortuna ist ausverkauft! Die Clearing-Stellen Nordost, Südost und Südwest sind zur Klärung von Problemen und Aufwertungen ermäßigter Karten geöffnet.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten für die Heimbereiche können bis Freitag, 18 Uhr im Fanshop am Tivoli sowie von ca. 11:45 am Info-Point (Holzbude Nähe Eingang Südwest) abgeholt werden, ab Spielbeginn bis zur Halbzeitpause an der Spätkasse am Eingang Südost.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet werden alle Blöcke außer N5, welcher als Pufferblock fungiert.

    Es werden die Eingänge Südwest, Südost, Nordost und Nordwest geöffnet. Innerhalb des Heimbereichs kann der Eingang frei gewählt werden; die Karten sind an den Drehkreuzen entsprechend freigeschaltet. Lediglich für die Blöcke W3 und W4 ist zwingend der Eingang Nordwest zu nutzen.

    In den Stehplatz-Blöcken muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    In den Familienblöcken N6 und W1 gilt grundsätzlich ein Rauchverbot. Zudem sollte ein kindergerechtes Verhalten vorgelebt werden.

    Fans von Fortuna Düsseldorf: Für Gästefans werden die Blocke N1 bis N4 geöffnet. Der Eingang und die Tageskasse, welche als Clearingschalter für Fragen geöffnet ist, befinden sich im Nordwesten des Stadions aus durch den Tunnel – bitte beachtet die Hinweise des Ordnungsdienstes. Rollstuhlfahrer aus Düsseldorf nehmen bitte den Eingang Nordwest für Rollstuhlfahrer.

    Außerhalb der Gästeblöcke N1 bis N4 ist das Tragen von Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet.

    Gästefans nutzen für die Anreise bitte folgende Route: Autobahn A4 → Ausfahrt Aachen-Zentrum passieren → nächste Ausfahrt Aachen-Laurensberg nehmen → rechts abbiegen und wieder auf die A4 Richtung Köln / Kreuz Aachen auffahren → Ausfahrt Aachen-Zentrum nehmen → rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum abbiegen → am ADAC rechts in den Eulersweg → 2. links in den Soerser Weg → links abbiegen in die Straße „Am Sportpark Soers“

    Im Block muss dringend darauf geachtet werden, dass die Treppenaufgänge aus Sicherheitsgründen unbedingt freigehalten werden müssen!

    Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Fluchttore in ihrer Funktion durch das Aufhängen von Zaunfahnen nicht beeinträchtigt werden.

    Mundlöcher in den Blöcken N1 bis N4 dürfen nicht überhangen werden. Die Fluchtwegs-Beschilderung insbesondere in den Mundlöchern muss zwingend erkenntlich bleiben.

    Anreise / Parken:

    Mit dem ÖPNV:

    Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5 Minuten), ab Würselen (alle 10 Minuten) und ab Baesweiler/Alsdorf (alle 15 Minuten) zusätzliche Busse ein. Auch für die Linien 1, 25 (beide ab Stolberg), 35 (ab Breinig), 52 (ab Eschweiler) und 54 (ab Merkstein) werden zusätzliche Busse eingesetzt. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

    Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise. Wir empfehlen, wenn möglich, eine Anreise mit dem ÖPNV.

    Mit dem PKW:

    Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: https://www.apag.de/de/event-parken/alemannia-heimspiele.

    Die Zufahrt zur Nordeinfahrt des Parkhauses erfolgt ausschließlich über die Krefelder Straße und anschließend über die Albert-Servais-Allee. Hier weisen die Verkehrskadetten den Weg. Selbstverständlich ist das Parkhaus auch vom Süden aus zu erreichen über die Zufahrt am Hit. Zusätzlich stehen die Parkplätze Areal A (Zufahrt über Albert-Servais-Allee), Finanzamt (Zufahrt über Am Gut Wolf) und Areal D (Gäste; Zufahrt über Soerser Weg) stehen zur Verfügung.

    Wegen der erwarteten Besucherzahl gilt das Anwohnerschutzkonzept, d.h. insbesondere, dass einige Straßen in den umliegenden Wohngebieten nur für Anwohner befahrbar sein werden.

    Achtung: Bitte beachtet, dass es aktuell bei der A4 kurz vor der Ausfahrt Aachen Zentrum zu Bauarbeiten kommt und die Ausfahrt Aachen Zentrum in Richtung Niederlande gesperrt ist. Orientiert euch an der offiziellen Umleitung über die Autobahn-Abfahrt Laurensberg oder ihr nehmt die A544 Richtung Europaplatz und nehmt die Ausfahrt Aachen Rothe Erde.

    Awareness: Zur Saison 2026/27 greift das neue Awareness-Konzept der Alemannia. Das Herzstück des neuen Konzepts ist das Awareness-Team. Alle Mitglieder wurden vor ihrem Einsatz besonders geschult. Sie lernen, wie sie Menschen in schwierigen Situationen unterstützen können, welche rechtlichen Regeln wichtig sind und wie eine gute und respektvolle Kommunikation funktioniert. Damit alle Besucherinnen und Besucher das Team am Spieltag leicht erkennen können, trägt es einheitliche Kleidung mit einem eigenen Symbol. Die Mitglieder sind an festen Stellen im Stadion zu finden und gehen außerdem durch das Stadion, damit sie schnell helfen können.

    Menschen, die Hilfe brauchen oder einen Vorfall melden möchten, sollen das schnell und einfach tun können. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Awareness-Team direkt ansprechen, eine digitale Meldeplattform nutzen, die Notfall-Hotline anrufen oder das Codewort „Wo ist Karla“ verwenden. Auch am Fan-Treff gibt es eine feste Anlaufstelle. Die verschiedenen Möglichkeiten werden im Stadion sichtbar sein.

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 12:00 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird empfohlen. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr und ist ab Stadionöffnung nur von innen erreichbar. Auch nach dem Spiel bleibt der Shop geöffnet.

    Biergarten: Auch im Heimspiel gegen die Fortuna steht auf dem Vorplatz des Tivoli wieder ein kleiner Biergarten zur Verfügung - mit einigen Biergarnituren, einem Getränkewagen und einem geöffneten Kiosk.

    Los geht es am Samstag um 11:00 Uhr. Der Bierwagen steht ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung. Zusätzlich wird ebenfalls ab 11:00 Uhr der Kiosk O3 nach außen hin geöffnet und bietet Getränke an. Für die Besucher stehen Toiletten im Umlauf des Tivoli auch bereits vor der Stadionöffnung zur Verfügung. Für Musik vor Ort ist ebenfalls gesorgt.

    Während des Spiels bleibt der Biergarten von 14 bis 16 Uhr geschlossen. Im Anschluss wird er noch einmal bis 17 Uhr geöffnet. Der Zugang zum Biergarten ist kostenlos. Bezahlung vor Ort für Speisen und Getränke ist nur bargeldlos möglich.

    Verpflegung: Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske in den geöffneten Blöcken sowie der Klömpchensklub geöffnet. Am Kiosk S2 wird es eine Bier-Fastlane geben, an denen lediglich Bier und Wasser ausgeschenkt wird. Außerdem wird im Raum neben dem Fantreff unter der Werner-Fuchs-Tribüne ein weiterer Stand für den Getränkeverkauf geöffnet. Zusätzlich werden wieder Bier Runner eingesetzt. Bis zur Stadionöffnung werden auf dem Vorplatz Kioske nach außen geöffnet. An den Kiosken O1 bis O4 sowie S2 bis S4 ist nur Kartenzahlung möglich! Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

    Übertragung: Das Spiel kann – außer im Liveticker und im 100‘5 Alemannia Livestream – auch als Liveübertragung bei MagentaSport oder beim WDR verfolgt werden.

„Wir wissen, was unsere Stärken sind“

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf

Das letzte Spiel vor der Länderspielpause steht an und die Fans der Alemannia dürfen sich auf einen Knaller freuen. Fortuna Düsseldorf gastiert auf dem ausverkauften Tivoli. Anstoß der Partie ist am Samstagmittag um 14:00 Uhr.

Am Samstag wird die größte Kulisse der bisherigen Alemannia-Saison erwartet. Rund 30.000 Fans werden dem Duell beiwohnen und für eine besondere Atmosphäre sorgen. „So eine Kulisse wünscht man sich. Deswegen fängt man als kleiner Bursche an, dem Ball hinterherzulaufen. Das musst du über 90 Minuten lang genießen“, fasst Alemannias Cheftrainer Mersad Selimbegovic die Vorfreude auf das Heimspiel zusammen.

Gleichzeitig steht für die Kaiserstädter das dritte Spiel innerhalb einer Englischen Woche an. Die beiden bisherigen Partien verliefen aus Ergebnissicht nicht nach Wunsch. Dabei sah Selimbegovic seine Mannschaft in beiden Begegnungen als dominierendes Team, das sich durchaus mehr hätte verdienen können. Vor dem Tor fehlte allerdings die nötige Kaltschnäuzigkeit. Die Spieler seien entsprechend selbstkritisch mit ihren Leistungen umgegangen, berichtete der Cheftrainer.

Generell gebe es im Fußball Phasen, in denen es auch einmal gegen einen laufe. Entscheidend sei dann, sich dagegenzustemmen und nicht zu viel über die Situation nachzudenken. Für das Duell mit der Fortuna gibt Selimbegovic eine klare Marschroute vor: „Ich bin mir sicher, dass wir am Samstag genug Körner haben, um uns mit einem guten Gegner zu messen. Wie immer werden wir in unserem Stadion und vor unseren Fans auf Sieg spielen.“

„Sie werden uns alles abverlangen“

Fortuna Düsseldorf ist mit zwei Niederlagen, einem Unentschieden und einem Sieg zunächst hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Zuletzt gelang der Mannschaft aus der Landeshauptstadt jedoch die Wende. Mit Siegen gegen den MSV Duisburg und den SSV Jahn Regensburg, bei denen die Fortuna jeweils einen Rückstand drehte, sammelte sie aus den vergangenen vier Spielen insgesamt zehn Punkte.

Mersad Selimbegovic ist sich der Qualität des kommenden Gegners bewusst: „Eine Mannschaft, die Spieler wie Consbruch, Zimmermann oder Schleusener einwechseln kann, ist vom Kader her reif für die 2. Bundesliga. Sie wissen als Mannschaft ganz genau, wie sie zu Erfolgen kommt. Sie werden uns alles abverlangen. Sie sind jetzt im Flow, das verändert aber nicht die Art und Weise, wie wir an die Sache herangehen werden. Wir wissen, was unsere Stärken sind und versuchen, die auf den Platz zu bringen.“

Der Alemannia-Cheftrainer rechnet damit, dass seine Mannschaft gegen die Fortuna möglicherweise weniger Ballbesitz haben wird als in anderen Spielen. Ein Nachteil müsse das jedoch nicht sein. Bereits beim 4:1-Erfolg gegen den SC Verl hatten die Gäste auf dem Tivoli mehr Ballbesitz. In solchen Situationen komme es vor allem darauf an, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und die sich bietenden Räume konsequent zu nutzen.

Die Rahmenbedingungen und das Personal

Danilo Wiebe ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Nach den kommenden Trainingseinheiten wird entschieden, ob der Mittelfeldspiele eine Option für das kommende Spiel ist. Stefan Bajic fehlt gesperrt, somit steht Manuel Riemann gegen die Fortuna im Tor. Nach seinem Zusammenprall im letzten Spiel geht es Bajic aber den Umständen entsprechend gut. Mika Hanraths, Fabio Torsiello und Marius Wegmann können ebenfalls nicht mitspielen.

Wer nicht im Stadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream, bei MagentaSport oder im WDR.

Insgesamt gab es schon 50 Duelle zwischen den beiden Mannschaften. Für die Alemannia ist die kommende Partie eine Chance, um die Bilanz ein wenig mehr auszugleichen. In 15 Spielen gingen die Kaiserstädter als Sieger vom Platz, die Fortuna in 24. Elf weitere Begegnungen endeten in einer Punkteteilung.

Die Partie wird von Schiedsrichter Konrad Oldhafer geleitet. Markus Schüller und Tarik Damar assistieren an den Linien. Vierter Offizieller ist Leonidas Exuzidis.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Riemann – da Silva Kiala, Jung, Bagkalianis (58. Leonard) – Scepanik, Wiebe (83. Wäschenbach), Loune, Wagner – Ermolaev (72. Starodid), Köster – Schroers (83. Bitumazala) / Trainer: Mersad Selimbegović

Fortuna Düsseldorf: Lord – Zimmermann (46. van der Sloot), Oberdorf, Egouli, Wekesser (66. Bornschein) – Müller – Bouchama (46. Slimani), Förster (46. Consbruch), Hendrix – Eixler (61. Hottmann), Schleusener / Trainer: Alexander Ende

Tore

1:0 Scepanik (10.)

Verwarnungen

  Egouli (17.),   Wekesser (35.),   Bagkalianis (38.),   Egouli (62.),   Scepanik (81.),   Bitumazala (90.+3)

Ecken

6 / 5

Schiedsrichter:

Konrad Oldhafer (Poppenbüttel) – Markus Schüller, Tarik Damar

Zuschauer:

30.083 (davon ca. 5.500 aus Düsseldorf)

Wetter:

20 Grad, leicht bewölkt

Sieg des Willens gegen Fortuna Düsseldorf

Alemannia Aachen feiert knappen 1:0-Heimerfolg

In einer packenden Partie setzte sich eine leidenschaftlich kämpfende Alemannia mit 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf durch. Für das Tor des Tages sorgte Lucas Scepanik nach schöner Vorarbeit von Matti Wagner (10.). Elias Egouli sah im Laufe der zweiten Halbzeit die Gelb-Rote Karte (61.). Am Ende durfte der ausverkaufte Aachener Tivoli einen verdienten Heimsieg feiern.

Es gab einige Wechsel in der Aachener Startaufstellung: Für den gesperrten Stefan Bajic rückte Manuel Riemann zurück ins Tor und gab sein Saisondebüt in der 3. Liga. Auch Danilo Wiebe stand nach seiner verletzungsbedingten Pause gegen die Würzburger Kickers wieder in der ersten Elf - ebenso wie Lukas Scepanik und Gideon Jung. Jonas Oehmichen musste dagegen kurzfristig aufgrund einer Knieverletzung passen.

Die Alemannia begann mutig: Immer wieder wurden die Aufbauspieler der Fortuna intensiv angelaufen und somit Fehlpässe provoziert. Einen dieser Ballverluste versuchte Louis Köster mit einem frechen Weitschuss von der Mittelfeldlinie auszunutzen, doch sein Schuss verfehlte das Tor (5.). Dieses sollte aber nur wenig später fallen: Andreas Müller ließ sich vor dem eigenen Sechzehner zu viel Zeit, sodass Schroers den Ball eroberte. Die Alemannia spielte es in der Folge geduldig aus: Matti Wagner brachte schließlich eine Hereingabe scharf und flach vor das Tor, wo Scepanik zur Aachener Führung verwertete (10.).

Manuel Riemann verhindert den direkten Ausgleich

Düsseldorf sorgte aber beinahe für die direkte Antwort. Lukas Eixler setzte sich auf der linken Düsseldorfer Seite durch und bediente im Rückraum Philipp Förster. Der Schuss von Förster wurde zwar geblockt, dennoch konnte sich der Düsseldorfer erneut den Ball sicher und Erik Wekesser bedienen, der mit seinem Schuss aber am stark parierenden Riemann scheiterte (12.). In der Folge war die Allemannia dem zweiten Tor aber näher als die Düsseldorfer dem Ausgleich. Zunächst sauste ein Distanzschuss von Scepanik knapp am rechten Pfosten vorbei (20.), ehe Köster mit einem Drehschuss an Louis Lord im Tor der Fortuna scheiterte (22.). Zehn Minuten später hatte Mehdi Loune das mögliche 2:0 auf dem Fuß liegen. Eine Flanke von der rechten Seite rutschte zu ihm durch. Er nahm en Ball mit vollem Risiko, schoss aber über das Tor (31.).

Auf der anderen Seite verhinderte Joel da Silva Kiala den möglichen Ausgleich. Nach einem Schuss von Jorrit Hendrix aus guter Position innerhalb des Sechzehners blockte der Verteidiger den Abschluss noch entscheidend ab und lenkte ihn um den Pfosten (39.). Die Alemannia erspielte sich ebenfalls noch eine Chance vor dem Pausenpfiff: Nach einem Freistoß kam der Ball zu Mika Schroers, doch auch sein Schuss wurde noch entscheidend geblockt (44.) - so ging es mit der knappen Führung in die Kabine.

Elias Egouli verhindert den Konter von Mika Schroers

Fortuna-Trainer Alexander Ende nutzte den Seitenwechsel und wechselte drei Mal. Steven Ako van der Sloot, Jomaine Consbruch sowie Anas Slimani. Die Fortuna drückte nun auf den Ausgleich und verzeichnete in den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff mehr Ballbesitzanteile für sich. So war es auch einer der eingewechselten Spieler, der die größte Chance auf den Ausgleich einleitete. Van der Sloot brach auf der rechten Seite durch und bediente den ins Zentrum eilenden Fabian Schleusener. Aber auch Manuel Riemann stürmte aus seinem Tor und konnte den Schussversuch noch verlangsamen. Joel da Silva Kiala klärte schließlich noch vor der Linie per Grätsche (54.). Die Alemannia stand insgesamt aber sicher und versuchte Umschaltsituationen für sich zu nutzen - was auch gelang. Nachdem Schroers seinem Bewacher zu enteilen drohte, zerrte der bereits verwarnte Elias Egouli am Trikot des Aachener. Es folgte die verdiente Gelb-Rote Karte (61.).

Das Spiel veränderte nun sein Gesicht. Die Kaiserstädter hatten den Ball eher in den eigenen Reihen und suchte die Lücke, um mit einem zweiten Tor das Spiel zu entscheiden. Beinahe hätte Scepanik den Doppelpack geschnürt, als er nach einem Konter frei auf Lord zumarschierte. Der Düsseldorfer Keeper blieb lange stehen, Scepanik versuchte ihn zu umrunden, doch der Keeper parierte den Schuss schließlich per Kopf (69.). Allerdings verpasste es die Alemannia auch in der Folge, die sich nun bietenden Räume final zu nutzen. Köster scheiterte nach einem Konter zunächst an der Parade von Lord (79), ehe er wenige Minuten später seinen Gegenspieler im Strafraum aussteigen lassen wollte, jedoch nicht an van der Sloot vorbei kam (84.).

Die Fortuna war somit noch im Spiel und warf in Unterzahl alles nach Vorne. Die Aachener Defensive stand aber solide und kam kaum im Bedrängnis. Dennoch war aufgrund des knappen Spielstandes bis zum Schluss Zittern angesagt. Und tatsächlich bekam die Fortuna noch einen Eckball kurz vor Ende der Nachspielzeit zugesprochen. Fabian Schleusener wäre am langen Pfosten beinahe noch zum Abschluss gekommen, wurde aber noch entscheidend abgedrängt (90.+6). Im Anschluss erlöste Schiedsrichter Konrad Oldhafer die Aachener Nerven und pfiff die Partie ab. Damit beendete Alemannia Aachen die erste Englische Woche der Saison mit einem knappen, aber verdienten Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: "Ich finde es überragend, was die 3. Liga hergibt. Was diese beiden Vereine an Strahlkraft haben, haben wir sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen genossen. Wir ein wenig mehr, aber das haben wir uns auch erarbeitet - wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben nur wenige Fehler gemacht. Wenn du gegen so einen Gegner nämlich Stellungsfehler machst, dann sind sie direkt da. Das waren sie auch nach unserem 1:0, als Joel sich im Zweikampf nicht ganz clever verhält und denkt, dass Mehdi die Lücke schließen würde. Zum Glück haben wir es dann noch verteidigt bekommen.

Unseren Plan, dass wir den Ball wild jagen und trotzdem sofort umschalten und Fußball spielen können, setzen die Jungs immer besser um. Wir müssen das Spiel heute aber früher entscheiden, dann haben wir auch Ruhe. Die Chancenverwertung war in der Englischen Woche aber nicht unsere Stärke, sonst hätten wir noch viel mehr Punkte. Die Jungs haben sich die Pause jetzt verdient und die kommt auch zum genau richtigen Zeitpunkt für uns, da wir sehr viel investiert haben und auch ein paar angeschlagene Spieler haben. Diese Zeit müssen wir gut nutzen, um nach der Länderspielpause dann in die nächste intensive Woche zu gehen."

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