3. Liga - Saison 2026/2027 - 3. Spieltag - Samstag 29.08.2026  - 14:00 Uhr
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„Wir müssen uns gut vorbereiten“

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen den SV Meppen

Für die Kaiserstädter steht das zweite Heimspiel der noch jungen Saison an. Gegen den SV Meppen soll am Samstag wieder vor heimischen Fans gejubelt werden. Cheftrainer Mersad Selimbegovic warnt indessen vor dem Aufsteiger aus der Regionalliga Nord. Anpfiff der Partie ist um 14:00 Uhr.

Vier Punkte aus zwei Ligaspielen sowie das souveräne Weiterkommen im Bitburger Pokal - der Start in die Spielzeit 2026/27 verlief für die Alemannia gut. Der Blick auf dem Tivoli ist mittlerweile aber fest auf das kommende Wochenende gerichtet. Die Vorbereitung gegen den SV Meppen ist in vollen Gängen. „Es war bislang eine kurze Woche, aber sie war intensiv“ , äußert sich Mersad Selimbegovic.

Und Alemannias Cheftrainer legt mit Blick auf die Woche gleich nach - dieses Mal im Bezug auf das Mannschaftstraining seiner Schützlinge: „Ich habe gestern auch der Mannschaft gesagt, dass mir die Intensität und die Energie im Training richtig gut gefallen. Es ist gut, dass alle auf dem Niveau sind und diesen Anspruch haben. Das hilft uns natürlich für das Spiel. Am Ende bringt uns das aber auch nichts, wenn wir in den nächsten Tagen und am Samstag nicht Vollgas geben.“  Somit habe sich die gesamte Mannschaft für einen Platz in der Startformation im kommenden Spiel empfohlen.

Bei Mika Hanraths, der im Pokal noch aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt werden musste, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er spielen kann. Gleiches gilt für Petros Bagkalianis, der aus dem Spiel bei Fortuna Köln zahlreiche Blessuren davontrug. Faton Ademi ist wieder fit und kann im Spiel gegen den SV Meppen mitwirken. Marius Wegmann und Fabio Torsiello werden dagegen nicht zum Einsatz kommen. Auch Mehdi Loune wird die Begegnung aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre verpassen. Ihn könnten Louis Köster, Meiko Wäschenbach oder auch Danilo Wiebe ersetzen.

„Meppen ist ein sehr guter Gegner"

Nach zwei NRW-Duellen in der 3. Liga empfängt die Alemannia mit dem SV Meppen nun zum ersten Mal in dieser Spielzeit einen Gegner außerhalb der Grenzen von Nordrhein-Westfalen. Die Emsländer schafften den Sprung aus der Regionalliga Nord zurück in den Profifußball - und das spektakulär. Die Mannschaft von Trainer Lucas Beniermann stellte mit 83 Punkten in der vergangenen Spielzeit einen neuen Punkterekord in der Regionalliga Nord auf und erzielte 103 Tore. „Meppen ist ein sehr guter Gegner und kein normaler Aufsteiger in der Art und Weise, wie sie spielen“ , warnt Selimbegovic daher zurecht. „Sie treten mit großer Selbstverständlichkeit und Mut auf. Dazu sind sie flexibel, was sie auch in den letzten Spielen gezeigt haben. Es wird sehr intensiv. Wir müssen uns gut vorbereiten und dürfen nicht denken, dass es einfach wird, weil ein Aufsteiger kommt.“ 

Eines dieser von Selimbegovic angesprochenen letzten Spiele des SVM war im Landespokal. Dort setzten sie sich in der heimischen Hänsch-Arena gegen den Regionalligisten HSC Hannover mit 1:0 durch. Das Pokalspiel wird bei der näheren Analyse des Gegners für die Alemannia aber keine größere Rolle einnehmen. „Wir kennen alle Mannschaften in der 3. Liga. Wir müssen uns nicht auf die Pokalspiele des Gegners verlassen“ , erklärt Selimbegovic. Für die Alemannia kommt es am Samstag also wieder auf die Tugenden an, die sie bislang in der Spielzeit ausgezeichnet hat: Leidenschaft und den Willen, immer den nächsten Zweikampf zu gewinnen.

Die Rahmenbedingungen

Alemannia Aachen rechnet am Wochenende mit 22.000 Zuschauerinnen und Zuschauern auf dem Tivoli. Darunter befinden sich 1.000 Fans des SV Meppen, die die Reise aus dem Emsland in die Kaiserstadt mit antreten.

Wer nicht im Stadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream, bei MagentaSport oder im Audio-Stream des WDR.

Bislang gab es erst sechs Aufeinandertreffen zwischen beiden Vereinen. In zwei Spielen setzte sich die Alemannia durch, ein Aufeinandertreffen endete in einer Punkteteilung und in drei weiteren Duellen ging des SVM als Sieger vom Platz. Mit drei Punkten am Wochenende kann die Alemannia die Bilanz also ausgleichen.

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Felix Grund. Der Referee leitete in der vergangenen Spielzeit den 1:0-Heimsieg der Alemannia gegen den 1. FC Schweinfurt. An den Linien wird er durch seine beiden Assistenten Jonas Krzyzanowski und Lennart Wolff unterstützt. Vierter Offizieller ist Niklas Simpson.

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