3. Liga - Saison 2025/2026 - 31. Spieltag - Sonntag 05.04.2026  - 19:30 Uhr
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„Dieses Stadion muss eine Festung sein“

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden

Es geht wieder los in der 3. Liga: Am Sonntagabend empfängt Alemannia Aachen den SV Wehen Wiesbaden auf dem heimischen Tivoli. Es ist zugleich der Auftakt in die Englische Woche, die die finale Phase der Saison einleitet.

Vor der Länderspielpause lief es hervorragend für die Kaiserstädter: Aus den letzten sieben Spielen holte die Mannschaft sechs Siege. Dennoch kam die Unterbrechung wohl zur rechten Zeit: „Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie müde war. Jedes Spiel verlangt uns alles ab. Wir haben die Pause aber gut genutzt, deshalb bin ich mir sicher, dass wir gut in die kommenden Spiele starten werden. Wir wollen dort weitermachen, wo wir aufgehört haben – fleißig sein, hart arbeiten, mutig auftreten und schauen, was am Ende dabei herauskommt“, erklärt Cheftrainer Mersad Selimbegovic.

Auch auf dem Tivoli wusste die Mannschaft zuletzt zu überzeugen. Drei Heimsiege in Serie stehen zu Buche – der berühmte „Rucksack“ aus der Hinserie, in der es lediglich zwei Heimsiege gab, wurde abgelegt. „Die Mannschaft glaubt an sich und tritt leidenschaftlich auf“, stellt Selimbegovic klar. „Uns war bewusst, dass wir unsere Ziele nur erreichen können, wenn wir zu Hause stark sind. Dieses Stadion muss eine Festung sein und uns einen Vorteil geben. Im vergangenen Herbst war das leider nicht der Fall, das hat uns sehr beschäftigt. Wir haben es intern aber klar angesprochen und uns dieser Aufgabe gestellt.“

„Wir arbeiten weiter ruhig“

Seit der Winterpause hat sich die Alemannia in elf Spielen vom 17. auf den 10. Tabellenplatz verbessert. Damit ist auch die Erwartungshaltung im Umfeld gestiegen. Für Selimbegovic bleibt der Fokus dennoch klar: „Wir arbeiten weiter ruhig und haben einen klaren Plan, an dem wir festhalten. Neue Ziele auszurufen, obwohl wir unser ursprüngliches Ziel rechnerisch noch nicht erreicht haben, passt nicht zu uns.“

Dieses Ziel – den Klassenerhalt – könnten die Kaiserstädter theoretisch bereits an diesem Spieltag perfekt machen. Die Voraussetzungen hierfür sind neben einem eigenen Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden passende Ergebnisse auf den anderen Plätzen.

Der Blick richtet sich jedoch ausschließlich auf die eigene Aufgabe. Und die hat es in sich: Die Hessen spielen ebenfalls eine starke Rückrunde und stehen aktuell vier Punkte vor der Alemannia. Entsprechend warnt Selimbegovic: „Sie sind eine stabile Mannschaft und haben Spieler, die jederzeit den Unterschied machen können – gerade mit Blick auf Fatih Kaya. Das macht sie unberechenbar und gefährlich. Zudem verteidigen sie sehr konsequent. Für mich sind sie ein Geheimfavorit, der im Endspurt noch einmal oben angreifen kann.“

Für den vierten Heimsieg in Serie fordert der Cheftrainer daher einen seriösen und zielstrebigen Auftritt.

Personal und Rahmenbedingungen

Der Trainingsplatz ist gut gefüllt: Auch die beiden Nationalspieler Faton Ademi und Pierre Nadjombe sind wieder zur Mannschaft gestoßen. Zudem stehen mit Lars Gindorf und Petros Bagkalianis zwei zuletzt gesperrte Spieler wieder zur Verfügung. Die Länderspielpause konnte insgesamt zur Regeneration genutzt werden, auch Lukas Scepanik absolviert wieder weite Teile des Mannschaftstrainings. Somit geht die Alemannia mit einem nahezu vollständigen Kader in die Englische Woche.

Am Spieltag selbst wird mit knapp 21.000 Fans auf dem Tivoli gerechnet – darunter 250 aus Wiesbaden. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Neun Partien haben beide Vereine bislang gegeneinander ausgetragen. In zwei dieser Spiele setzte sich die Alemannia durch – so auch in der Hinrunde. Zwei weitere Begegnungen endeten ohne einen Sieger und fünf Mal gingen die Hessen als Sieger vom Platz.

Schiedsrichter des Spiels ist Simon Schreiner – es ist sein erstes Pflichtspiel mit Alemannia-Beteiligung. Seine beiden Assistenten sind Marcel Krauß und Sebastian Stadlmayr. Dominik Jolk ist vierter Offizieller.  

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