3. Liga - Saison 2025/2026 - 30. Spieltag - Samstag 21.03.2026  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel beim FC Ingolstadt 04

    Am Samstag, 21. März um 14:00 Uhr spielt die Alemannia beim FC Ingolstadt 04. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.

    Tickets: 

    Die Eintrittskarten sind weiterhin am Tivoli (Kasse Nord/Ost, Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr) erhältlich. Der Vorverkauf am Tivoli endet am 19.03.2026 (Donnerstag) um 18:00 Uhr.

    Eine Tageskasse wird am Spieltag für Gästefans geöffnet. Es wird ein Tageskassenzuschlag von 2 € für Stehplätze und 4 € für Sitzplätze erhoben.

    Eintrittskarten für Auswärtsdauerkarteninhaber sind reserviert und können ebenfalls dort abgeholt werden. Die Reservierungsfrist endet am 18.03. um 18:00 Uhr. Danach werden wir die Karten dem freien Verkauf zuführen.

    Hinweis:

    Bitte schaut bei Abholung nach, ob auch alle Karten korrekt im Umschlag verpackt sind.

    Die Preise sehen inkl. VVK-Gebühren (1 €) wie folgt aus:

    Stehplatz:

    • Vollzahler: 15 Euro
    • ermäßigt: 13 Euro
    • Kinder bis 7 - 14 Jahre: 9 Euro

    Sitzplatz:

    • Vollzahler: 25 Euro
    • ermäßigt: 21 Euro
    • Kinder bis 7 - 14 Jahre: 14 Euro

    Rollstuhlfahrerplätze inkl. Begleitung kosten 12 Euro.

    Diese bitte bei stephan.braun@alemannia-aachen.de bestellen.

    Begleitpersonen von Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis und Merkmal B haben freien Eintritt. Die Karten werden an der Tageskasse gegen Vorlage eines Nachweises ausgegeben.

    Kinder, im Alter bis einschließlich 6 Jahren, benötigen eine Eintrittskarte. Im Sitzplatzbereich kann eine Bambinikarte erworben werden, jedoch ohne Anspruch auf einen eigenen Platz (Schoßkarte). Diese ist am Spieltag an den Tageskassen zum Preis von 1,00 € erhältlich. Für den Stehplatzbereich muss eine Kinderkarte gekauft werden.

    Ein Online-Kartenverkauf wird ebenfalls angeboten:

    https://tickets.fcingolstadt.de/shop/114

    Kartenreservierungen werden nicht entgegengenommen!

    Anreise: 

    Es wird eine Busreise zum Fahrpreis von 65 € angeboten, Abfahrt ist um 04:00 Uhr am Tivoli. Anmeldungen und Rückfragen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.

    Die Strecke vom Tivoli zum Audi Sportpark ist je nach Route ca. 570 km lang.

    Adresse für das Navi: Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt

    Die Fahrt von Aachen nach Ingolstadt startet ihr auf der Autobahn A4 in Richtung Köln. Dieser Autobahn folgt ihr bis zum Autobahnkreuz Köln-Ost. Dort wechselt ihr auf die Autobahn A3 und fahrt weiter in südöstlicher Richtung über Frankfurt am Main und Würzburg bis in den Raum Nürnberg. Am Autobahnkreuz Nürnberg verlasst ihr die A3 und wechselt auf die Autobahn A9 in Richtung München. Dieser folgt ihr noch etwa 90 Kilometer.

    Fahrt bei der Ausfahrt "Ingolstadt-Süd" von der A9 ab, biegt links ein auf die Manchinger Straße Richtung Ingolstadt-Süd/Gewerbegebiet und folgt dem Straßenverlauf circa 2 km. Die Parkplätze für Gäste sind dort bereits ausgeschildert.

    Parken mit dem PKW

    Bitte beachtet, dass ausschließlich der Parkplatz P1 für Gäste-PKWs zur Verfügung steht. Auf P1 kann nur bargeldlos bezahlt werden. Die Parkgebühr beträgt 5 €.

    Parken Fanbusse, 9-Sitzer, Wohnmobile

    Für Busse / 9-Sitzer / Wohnmobile steht der Busparkplatz direkt am Gästeblock hinter der Nordtribüne zur Verfügung. Dieser ist kostenlos.

    Anreise für Menschen mit Behinderung

    Ab der Autobahnausfahrt Ingolstadt-Süd folgt ihr stadtauswärts der Beschilderung „Audi Sportpark“. Fans im Rollstuhl parken auf dem Parkplatz P2 (Vorlage Parkausweis mit Rolli-Symbol erforderlich). Die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt über die Scheelestraße.

    Wir bitten zwecks weiterer Planung um Anmeldung an stephan.braun@alemannia-aachen.de

    Anreise mit der Bahn / ÖPNV

    Das Stadion wird an Spieltagen des FC Ingolstadt 04 eineinhalb Stunden vor Anpfiff aus der Stadtmitte zusätzlich zum regulären Linienverkehr (Linie 21 und 40) von kostenlosen Shuttlebussen Linie 902 der INVG angefahren. Die Shuttlebusse, die den Audi Sportpark ansteuern, starten am Zentralen Omnibusbahnhof und fahren auf direktem Weg im 30-Minuten-Takt zum Stadion. Weitere Haltestellen sind die Technische Hochschule, das Stadttheater, der Rathausplatz und der Brückenkopf. Nach den Begegnungen fahren die Busse solange, bis alle Besucher das Stadion verlassen haben, der letzte jedoch 90 Minuten nach Abpfiff.

    Vom Hauptbahnhof aus steht ein Linienverkehr Linie 901 direkt zum Audi Sportpark zur Verfügung, der im 40-Minuten-Takt fährt.

    Hinweis für Busfahrende:

    Das Stadion-Ticket berechtigt am Spieltag vier Stunden vor und nach dem Spiel kostenlos zur Benutzung der INVG Busse.

    Fanutensilien: 

    Folgende Fanutensilien sind den Gästefans erlaubt:

    • Zaunfahnen soweit Platz vorhanden; nicht gestattet ist das Überhängen von Werbung, Flucht- und Rettungswegen, nicht erlaubt ist das Bannern in allen Sitzplatzbereichen
    • 4 große Schwenkfahnen, Stocklänge größer als 1,5 Meter
    • Kleine Fahnen, Stocklänge bis 1,5 Meter
    • 4 Trommeln, einseitig offen
    • Doppelhalter
    • 2 Megaphone (Wechselbatterien sind beim Ordnungsdienst abzugeben und können bei Bedarf dort gewechselt werden)
    • Spruchbänder
    • Digitalkameras ohne Wechselobjektiv

    Folgende Fanutensilien sind den Gästefans nicht erlaubt:

    • Sämtliche Pyrotechnik
    • Vuvuzelas

    Am Gästeeingang befindet sich eine begrenzte Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Um dort längere Wartezeiten zu vermeiden, sollte diese am besten gleich in den Bussen bzw. PKWs belassen werden. Taschen oder Rucksäcke größer als DIN A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

    Gürteltaschen sind nach erfolgter Kontrolle erlaubt.

    Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter stephan.braun@alemannia-aachen.de anzumelden.

    Infos zum Audi Sportpark:

    In der Saison 2010/2011 wurde das neue Stadion des FC Ingolstadt 04 fertiggestellt. Bevor die Schwarz-Roten in das Stadion einzogen, spielten sie zunächst in den Stadien der Vorgängervereine MTV und später ESV. Die neue Heimat der Oberbayern wurde so gebaut, dass sie bei Bedarf erweiterbar ist. In einer ersten Ausbaustufe könnte das Dach angehoben und drei bis vier weitere Zuschauerränge installiert werden. So würden 22.000 Zuschauer Platz finden. Für einen weiteren Ausbau auf 30.000 Plätze kann ein größeres Dach gebaut werden. Insgesamt finden rund 15.800 Fans im Stadion der Schwarz-Roten Platz. Neben 9.800 Sitzplätzen stehen auch 6.000 Stehplätze zur Verfügung. Alle Plätze im Audi Sportpark sind überdacht.

    Für Gästefans steht der Block H (Stehplatz) und Block I (Sitzplatz) zur Verfügung.

    Das Tragen von Gästefankleidung in den Heimbereichen ist nicht gestattet, gleiches gilt für das Mitführen von Fanutensilien.

    Plätze für Rollstuhlfahrer befinden sich im Block L. Der Zugang erfolgt über den Block K.

    Das Stadion und die Gästekasse öffnen am Spieltag um 12:30 Uhr. An der Tageskasse ist Bar- und Kartenzahlung möglich.

    Im Gästeblock kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden. Es ist eine Getränke- und Verpflegungsstation vorhanden. Die Mitnahme von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt. Rund um den Audi Sportpark gibt es keine Kneipe oder Gaststätte, die zu Fuß erreichbar ist.

    Fans mit Stadionverbot:

    Das komplette Gelände des Audi Sportpark inkl. Parkplätzen (Gästebusparkplatz) gehört zum Veranstaltungsbereich des FC Ingolstadt 04. Deshalb ist auch dort der Aufenthalt von Personen mit Stadionverboten untersagt.

    Touristikinfos:

    Ihr plant einen längeren Aufenthalt in Ingolstadt? Hier gibt es nützliche Informationen: https://newcityplatform.de/

    Von zuhause / unterwegs:

    Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.

    Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/

    „Sport im Westen“ bietet im WDR ab 14:00 Uhr eine Liveübertragung im Free-TV an. Auch der BR bietet ab 14:00 Uhr eine Liveübertragung im Free-TV an.

    Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.

    Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.

    Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.

Alemannia will „weiter auf dem Gaspedal bleiben“

Der Vorbericht zum Spiel beim FC Ingolstadt

Für die Alemannia geht es am Samstag beim FC Ingolstadt 04 ran. Nach drei Siegen in Serie ist der Spaß und das Selbstvertrauen bei den Kaiserstädtern groß. Nun soll ein weiteres Erfolgserlebnis dazu kommen.

Es läuft zurzeit bei den Kaiserstädtern. In den bisherigen zehn Spielen der Rückrunde sammelte die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic starke 20 von 30 möglichen Punkten. Damit ist die Alemannia das drittbeste Team im neuen Jahr. Möglich geworden ist dies durch die Art und Weise, wie die Aachener auftreten: „Unser Fußball ist emotional, leidenschaftlich und von Kampf geprägt. Die Fans im Stadion wollen genau das von uns sehen – dass wir mutig sind und alles geben. Wenn wir das auf den Platz bringen, gelingen uns Spiele wie am vergangenen Freitag.“

Die Rede ist vom 4:1-Erfolg gegen Energie Cottbus. Laut Selimbegovic habe sich die Mannschaft die entscheidenden Momente im Spiel selbst erarbeitet – so zum Beispiel, dass sie nach dem Anschlusstreffer schnell das 3:1 nachlegte. Genau diese Momente müsse man sich auch in Zukunft erarbeiten. Für die Alemannia gilt also, auch im kommenden Spiel dranzubleiben und weiter hart zu arbeiten.

Generell mache es derzeit sehr viel Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten, betont der Coach. Dennoch sei es wichtig, dass alle bodenständig bleiben. Mit dieser Bodenständigkeit konnte sich die Alemannia ein Polster von 17 Punkten auf die Abstiegsränge erarbeiten. Gerade deshalb stellt Selimbegovic klar: „Nur weil das Polster groß ist, darf man nicht denken, dass man auch nur einen Schritt weniger machen darf. Wir sind es uns selbst schuldig nach der Hinrunde, dass wir weiter auf dem Gaspedal bleiben.“

„Es wird eine spannende Partie“

Auch der FC Ingolstadt blickt nach einem größeren Umbruch im vergangenen Sommer auf eine durchwachsene Hinrunde zurück. Nach dem letzten Spieltag im Jahr 2025 lag die Mannschaft von Sabrina Wittmann mit 22 Punkten nur einen Zähler vor der Alemannia, die damals noch auf einem Abstiegsplatz rangierte.

„In der Rückrunde haben sie aber auch 18 Punkte geholt – das ist sehr gut. Sie machen die einfachen Dinge gut und können gut pressen. Sie sind außerdem gefährlich bei Standards. Sie haben Spieler, die den Unterschied ausmachen können – wenn man auf Costly oder Kaygin schaut, der eine Schusstechnik hat, mit der er aus 18 Metern jederzeit treffen kann. Auch im Mittelfeld haben sie große Qualität, etwa mit Besuschkow. Es ist für mich daher keine Überraschung, dass sie in der Rückrunde so viele Punkte geholt haben. Es wird eine spannende Partie, die von unserer Seite wohl etwas taktischer als im letzten Spiel sein wird. Ich erwarte einen selbstbewussten Gegner und freue mich auf das Spiel“, analysiert Selimbegovic den kommenden Gegner.

Personal und Rahmenbedingungen

Nicht zur Verfügung stehen gegen den FC Ingolstadt Lars Gindorf und Petros Bagkalianis. Beide Spieler sahen im letzten Spiel ihre jeweils fünfte Gelbe Karte.

„Es wird schwer, die beiden eins zu eins zu ersetzen. Dennoch haben wir Optionen. Jonas Oehmichen hat im letzten Spiel auf der Sechs gespielt und Danilo Wiebe ist ebenfalls wieder fit. Ingolstadt spielt sehr körperlich, weshalb Danilo auf der Sechs eine Option ist – Jonas würden wir dann weiter nach vorne ziehen. Aber auch offensive Spieler wie Niklas Castelle und Omar Sillah sind Alternativen. Wir müssen schauen, wie wir es am Ende lösen.“

Ein Kompliment richtete der Cheftrainer zudem an die medizinische Abteilung: Aktuell kann jeder Profi am Training teilnehmen. Einzig Gianluca Gaudino (nach Erkältung) und Lukas Scepanik (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss) trainieren noch individuell.

Rund 800 Fans werden die Alemannia in Ingolstadt unterstützen. Wer nicht im Audi Sportpark dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport. Zudem wird die Begegnung sowohl im WDR als auch im BR übertragen.

Die Kaiserstädter haben im direkten Vergleich mit den Schanzern die Nase vorne: Von neun Partien gewann die Alemannia vier, zwei Mal setzte sich Ingolstadt durch, drei Spiele endeten unentschieden.

Geleitet wird die Partie am Samstag von Schiedsrichter Lennart Kernchen. Er pfiff in der Hinrunde bereits den 3:1-Auswärtssieg der Alemannia beim VfB Stuttgart II. An den Seitenlinien wird er von seinen Assistenten Julian Bergmann und Mika Jungclaus unterstützt.

Spieldaten

Aufstellung

FC Ingolstadt 04: Eisele – G. Christensen (62. Deichmann), Maljojoki, Fröde, Lorenz, Rosenlöcher (79. Kehrer) – Costly, Besuschkow, Gül (62. Carlsen), Kaygin (62. Sturm) – Kügel (46. Drakulic) / Trainer: Sabrina Wittmann

Alemannia Aachen: Riemann – da Silva Kiala, Wegmann, Yarbrough (90+3. Jung) – Nadjombe, Ademi, Wiebe, Wagner (88. Strujic) – Loune (90+3. Sillah), Oehmichen (88. Sulejmani) – Schroers (71. Castelle) / Trainer: Mersad Selimbegović

Tore

0:1 Ademi (40.), 1:1 Costly (43.), 1:2 Schroers (55.)

Verwarnungen

  Kaygin (51.)

Ecken

4 / 14

Schiedsrichter:

Lennart Kernchen (Hannover) – Julian Bergmann, Mika Jungclaus

Zuschauer:

4.308 (davon ca. 850 aus Aachen)

Wetter:

8 Grad, stark bewölkt

Alemannia feiert vierten Sieg in Folge

Schwarz-Gelb schlägt Ingolstadt mit 2:1

Der Lauf der Kaiserstädter geht weiter. Auch in Ingolstadt setzte sich die Mannschaft von Mersad Selimbegovic verdient durch und feierte einen 2:1-Auswärtssieg. Faton Ademi (40.) und Mika Schroers (55.) trafen für die Alemannia. Marcel Costly erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den FCI (43.).

Gezwungenermaßen musste Selimbegovic zwei Wechsel in der Starformation vornehmen. Petros Bagkalianis sowie Lars Gindorf durften beide aufgrund ihrer Gelbsperren nicht mitwirken. Für die beiden starteten Lamar Yarbrough und der wiedergenesene Danilo Wiebe, der die Mannschaft auch direkt als Kapitän aufs Feld führte.

Der Alemannia war direkt zu Beginn das gewachsene Selbstvertrauen aus den vergangenen Wochen anzumerken. Die ballsicheren Ingolstädter wurden immer wieder hoch angelaufen und unter Druck gesetzt. Nach einer dieser Balleroberungen setzte sich Schroers vor dem Strafraum gegen Gustav Christensen durch und zielte aufs kurze Eck. Ingolstadts Keeper Kai Eisele verhinderte mit einer starken Parade die Führung für die Kaiserstädter (9.). Kurz danach folgte die noch größere Chance: Schroers leitete nach einem Ballgewinn auf Höhe des Sechzehners direkt weiter auf Pierre Nadjombe, der ungefähr sechs Meter vor dem Tor durch eine Grätsche von Simon Lorenz noch am Abschluss gehindert wurde (11.).

Gleich zwei Tore fallen kurz vor der Pause

Die Schwarz-Gelben blieben auch in Folge am Drücker und bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen. Chancen sollten aber für längere Zeit Mangelware bleiben – bis kurz vor der Pause. Erneut war es Schroers, der eine wilde Schlussphase eröffnete. Fast auf Höhe der Grundlinie tänzelte er in den Sechzehner und ließ mehrere Gegenspieler stehen, ehe sein Abschluss noch zur Ecke geblockt wurde (39.).

Der Eckball brachte zwar nichts ein, doch wenig später brachte Mehdi Loune den Ball erneut in den Strafraum. Eisele wollte sich die abgefälschte Hereingabe noch vor dem Toraus schnappen, allerdings rutschte sie ihm aus der Hand – genau vor die Füße von Ademi. Das Aachener Eigengewächs, welches in der letzten Saison sein Profidebüt in Ingolstadt feierte, schob dankend zur Führung ein (40.). Diese sollte aber nicht lange halten. Nach einem Freistoß klärte die Hintermannschaft der Alemannia zwei Mal im eigenen Strafraum, doch der Ball kam wie ein Flummi immer wieder zurück. So landete der dritte Abpraller bei Costly, der Manuel Riemann mit seinem Schuss ins lange Eck keine Chance ließ – der erste Schuss der Hausherren führte direkt zum Torerfolg (43.). Direkt im Anschluss scheiterte Faton Ademi nach einem Eckball aus wenigen Metern. Er hatte mit seinem Schuss Eisele bereits geschlagen, aber Lukas Fröde rettete spektakulär kurz vor der Linie (45.+1). So ging es mit einem aus Aachener Sicht unbefriedigenden 1:1 in die Kabine.

Mika Schroers packt den Hammer aus

Die Schanzer waren es allerdings, die die erste größere Gelegenheit in der 2. Halbzeit für sich verbuchen konnten. Nach einem Aachener Ballverlust spielten sich die Hausherren schnell und schnörkellos in den schwarz-gelben Strafraum herein, wo der eingewechselte Ognjen Drakulic an Manuel Riemann scheiterte (50.). Stattdessen fiel der Treffer auf der anderen Seite – und wie! Wieder eroberten die Aachener den Ball im Ingolstädter Aufbauspiel. Aus knapp 20 Metern jagte Schroers das Spielgerät dann unhaltbar in den linken Winkel – ein Traumtor (55.).

Die Hausherren erhöhten nach dem erneuten Rückstand zwar den Druck, kamen aber nur selten gefährlich vor das Tor von Riemann. Und so ging auch die nächste Chance wieder auf das Konto der Kaiserstädter. Niklas Castelle schickte Nadjombe mit einem präzisen Zuspiel auf die Reise, doch der Schienenspieler wurde im Strafraum per Grätsche noch fair vom Ball getrennt. Castelle setzte aber nach, eroberte die Kugel wieder und bediente Jonas Ohemichen, dessen Schuss Eisele gerade noch parieren konnte (74.).

Die Alemannia bringt die Führung ins Ziel

Nur ein einziges Mal mussten die Kaiserstädter zittern. Nach einer Flanke von Yannick Deichmann setzte Costly den Ball nur knapp links neben das Tor – eine der wenigen Situationen, in denen die Ingolstädter zu viel Platz bekamen (78.).

Stattdessen waren es die Kaiserstädter, die näher am dritten Tor waren. Nach einem Konter hatte Castelle die Entscheidung auf dem Fuß, Eisele verhinderte mit einer Fußabwehr jedoch den Einschlag (83.). Kurz vor Schluss sauste noch ein Distanzschuss von Ademi am Tor vorbei (90.+5) und so blieb es beim verdienten 2:1-Endstand für die Alemannia.

Der Erfolg in Ingolstadt markiert den vierten Erfolg der Kaiserstädter in Folge – das gelang in der 3. Liga noch nie. Nun steht für die Mannschaft eine verdiente Länderspielpause an. Nach dieser geht es auf dem Tivoli weiter gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Wir hatten in den ersten zehn Minuten ein wenig Probleme, haben dann aber früh auf dem Platz umgestellt. Daraufhin sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten eigene Chancen. Dank eines kuriosen Tores sind wir in Führung gegangen. Wir hatten aber sowohl davor als auch danach bereits die ein oder andere richtig gute Chance.

Es ist typisch für uns, dass wir dann wieder nach einem Standard ein Gegentor bekommen haben – dabei ist es nicht nach der ersten oder zweiten, sondern nach der dritten Aktion im Sechzehner gefallen.

In die 2. Halbzeit ist Ingolstadt gut reingekommen und hatte eine erste Chance, die Manu Dank seines guten Stellungspiels hält. Danach war es ausgeglichener, aber Mika Schroers hat das Spiel mit einem besonderen Moment auf unsere Seite gezogen. In der Folge war es einfacher für uns, da wir immer mehr Räume bekommen haben. Wir haben es aber nicht sauber zu Ende gespielt und mussten deswegen bis zum Ende zittern. Am Ende kann ich der Mannschaft aber nicht viel vorwerfen, außer, dass wir das Spiel nicht früher entschieden haben. Es ein verdienter Sieg.“

Mika Schroers: „Es war nicht unser bestes Spiel, wir standen aber sehr kompakt und haben gut verteidigt. Es freut mich, dass ich den Ball beim 2:1 so gut getroffen habe und der Mannschaft damit helfen konnte. Unter der Woche habe ich mit Lars (Anm. d. Red. Gindorf) Späße gemacht, dass ich bei einem Elfmeter seinen Jubel machen würde. Beim 2:1 dachte ich mir dann, dass ich mit dem Jubel einen kleinen Gruß an ihn schicke. Wir sind im Vergleich zur Hinrunde klarer in unseren Aktionen – vor allem in der Defensive. Wir verteidigen gemeinsam und dann kommt das Fußballspielen von allein. Das ist unsere Identität geworden.“

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