Der Vorbericht zum Pokalspiel gegen den SV Grün-Weiss Brauweiler
Endlich wieder Pflichtspiel! Nach der längsten Länderspielpause der Saison rollt der Ball für die Alemannia wieder. In der zweiten Runde des Bitburger-Pokals 2026/27 treffen die Kaiserstädter auf den Landesligisten Grün-Weiss Brauweiler. Die Partie wird am Dienstagabend um 18:00 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion in Leverkusen ausgetragen.
Die Pause kam für die Alemannia nach einer intensiven englischen Woche, die die Kaiserstädter mit einem 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf erfolgreich abschlossen. Nach drei Pflichtspielen innerhalb von sieben Tagen hatten die Spieler anschließend erstmals in dieser Saison etwas mehr Zeit zur Regeneration und Vorbereitung. „Die Jungs haben sich auch ein paar freie Tage verdient“, erklärt Cheftrainer Mersad Selimbegovic. Gleichzeitig sei die Pause aber auch genutzt worden, um weiter an der Spielweise und den Abläufen zu arbeiten. „Unsere Spielweise ist sehr intensiv. Gerade unsere vielen neuen Jungs müssen sich zunächst an diese Intensität gewöhnen und gleichzeitig unsere Abläufe und Inhalte verinnerlichen. Daran haben wir während der Pause intensiv gearbeitet.“
Neben den Trainingseinheiten absolvierte die Alemannia während der Unterbrechung auch ein Testspiel beim belgischen Erstligisten KAS Eupen. Für die Alemannia geht es nun darum, wieder in den Pflichtspielrhythmus zu finden.
Mit voller Konzentration in die nächste Pokalrunde
Anders als im Liga-Alltag wartet mit Grün-Weiss Brauweiler dabei ein Gegner aus der Landesliga. Für die Kaiserstädter bietet die Partie gleichzeitig die Möglichkeit, mit einem Erfolgserlebnis in die kommende Englische Woche zu starten. Selimbegovic erwartet dabei „ein intensives Spiel“ gegen einen tiefstehenden Gegner, der möglichst lange die Null halten wolle. Für die Alemannia werde es deshalb vor allem darum gehen, die Aufgabe seriös anzugehen und möglichst früh in Führung zu gehen. „Wir sollten nichts Besonderes probieren, sondern möglichst schnell ein Tor zu erzielen, mit dem nächsten Nachlegen und dann die Dinge zu kontrollieren“, gibt der Cheftrainer die Marschroute vor.
Respekt vor Gegner und Wettbewerb
Dabei nimmt Selimbegovic auch die klare Favoritenrolle an. „Es ist besser, dass du Favorit bist, als Underdog. Das heißt, dass du schon etwas erreicht hast.“ Entscheidend sei, diese Rolle anzunehmen und immer wieder zu bestätigen. „Es geht um Respekt uns selbst gegenüber, unseren Fans, dem Wettbewerb und dem Gegner. Und wenn du das nicht so machst, dann wirst du deine Probleme haben.“
Die personelle Lage und die Rahmenbedingungen
Personell muss die Alemannia in Leverkusen auf mehrere Spieler verzichten. Mika Hanraths steht nach den vergangenen Spielen auch gegen Grün-Weiss Brauweiler nicht zur Verfügung. Mika Schroers, Justin von der Hitz und Mika Pobric fallen krankheitsbedingt aus. Gideon Jung ist angeschlagen und kann ebenfalls nicht mitwirken. Jonas Oehmichen fehlt aufgrund seiner Knieverletzung, während Marius Wegmann weiterhin ausfällt. Eine positive Nachricht gibt es dagegen bei Fabio Torsiello. Der Angreifer kam im Testspiel gegen die KAS Eupen bereits wieder zum Einsatz und sammelte nach seiner Verletzung erste Spielminuten.
Insgesamt werden am Dienstagabend etwas mehr als 1.000 Zuschauer im Ulricht-Haberland-Stadion erwartet. Rund 800 davon werden aus Aachen anreisen und die Alemannia vor Ort unterstützen. Wer das Spiel nicht im Ulrich-Haberland-Stadion verfolgen kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: Über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream oder über den kostenpflichtigen Livestream von LEAGUES in Höhe von 5,99€.
Es handelt sich um das erste Aufeinandertreffen zwischen der Alemannia und dem SV Grün-Weiss Brauweiler. Geleitet wird die zweite Pokalrunde von Schiedsrichter Nils Leichert. Seine beiden Assistenten an den Linien sind Julius Zill und Maurizio Häfele.
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