Mi, 18. März 2020

Aktuelle Informationen rund um die Alemannia

Spielbetrieb wird vorerst bis zum 19. April pausieren

Liebe Alemannen,

wir möchten Euch gerne über die neusten Entwicklungen rund um die Alemannia informieren. Der Westdeutsche Fußballverband und alle 18 Vertreter der Regionalliga-West Vereine haben sich heute bei einer Telefonkonferenz über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Spielbetrieb und über die wirtschaftlichen Folgen ausgetauscht.  

Nach dem heutigen Erlass des Westdeutschen Fußballverbandes wird der Spielbetrieb bis zum 19. April pausieren. Der Spielbetrieb soll – Stand heute – am letzten Aprilwochenende wiederaufgenommen werden. Die bis dahin ausfallenden Spiele wären dann in mehreren englischen Wochen nachzuholen. In diesem Szenario könnte die Saison am 14. Juni beendet werden. Ob dieser Plan wirklich umgesetzt werden kann, kann heute niemand abschließend sagen. Die weiteren Entwicklungen der Corona-Pandemie sind zu ungewiss. Der Verband bleibt in stetigem Austausch mit den Vereinen und lädt Anfang April zu einem weiteren Gespräch ein. 

Völlig klar: Alemannia Aachen stellt eigene Interessen nicht über die der Gesundheit der Bürger und der wirtschaftlichen Sorgen anderer Unternehmen. Denn alle diese gehören auch zu unseren treuesten Unterstützern. Daher geben wir jeder denkbaren und notwendigen Maßnahme unsere volle Rückendeckung und vertrauen den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung, die Interessen aller Beteiligten - auch der gemeinnützig agierenden Vereine - im Blick zu haben. Dies gilt auch für die wirtschaftlichen Perspektiven.

Präsident Dr. Martin Fröhlich: „Natürlich müssen sich die zuständigen Organe der Alemannia anhand bestehender oder kommender gesetzlicher Grundlagen intensiv mit der Situation befassen. Fehlende Einnahmen sind bei Alemannia Aachen wie auch in anderen Branchen eine besondere Herausforderung. Bereits heute aber zeichnet sich ab, dass die Alemannia auf die Verbundenheit und die Treue ihrer Zuschauer und Sponsoren angewiesen sein wird. Konkrete Vorschläge erarbeiten wir gerade mit der notwendigen Ruhe. Die aktuelle Krise um Covid -19 zeigt, dass Sport eine wichtige Nebensache ist, andere Dinge wichtiger sind. Es ist in dieser Situation unser solidarisches Zusammenwirken erforderlich, um unsere Gesellschaft und insbesondere die alten und kranken Menschen zu schützen.